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Mh/Fragment 139 01

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Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 139, Zeilen: 1-17
Quelle: Schmidt 2003
Seite(n): 84, 85, Zeilen: 15ff; 8ff
[— Das Prinzip der Vollständigkeit besagt, dass bei unvollständiger Informationslage der Entscheider eigene Informationen selbständig ergänzt, um zu einem vollständigen Gesamtbild zu gelangen. Dies kann sogar bedeuten, dass die ei-]genen Informationen selbst dann zur Ergänzung herangezogen werden, wenn diese nicht zum aktuellen Entscheidungskontext passen.[FN 256]

— Das Prinzip der Ähnlichkeit und Gleichheit bedeutet, dass einander gleichende Objekte so zu Gruppen zusammengefasst werden, dass diese zu einem Gesamtbild verdichtet werden, das zu dem bereits bestehenden Schema passt. Die Folgen sind ähnlich des Figur-Grund-Prinzips: Informationen werden vor allem dann wahrgenommen, wenn diese mit einem bereits bestehenden Bild der Entscheidungssituation in Übereinstimmung gebracht werden können.[FN 257]

• Das Aktivierungspotenzial von Informationen beeinflusst die Informationsaufnahme. Als Aktivierungspotenzial wird die Fähigkeit einer Information bezeichnet, den Informationsempfänger aufmerksam zu machen. Das Aktivierungspotenzial hängt von der generellen Bedeutung der Information für den Empfänger und von der Ausgestaltung der Information selbst ab. [FN 258] Im Kontext von Anlageentscheidungen zeigt sich dieser Effekt im Wesentlichen auf inhaltlicher Ebene. So wird beispielsweise ein Anleger, der der technischen Analyse vertraut, allein der Darstellung und Präsentation des Aktienkurses eine höhere Bedeutung beimessen als ein fundamental orientierter Anleger.


[FN 256] Vgl. Antonides und van Raaij (1998), S. 119f.; Maas und Weibler (1990a), S. 79f. sowie Kugler (1994), S. 151.

[FN 257] Vgl. Frey und Stahlberg (1990), S. 115; Maas und Weibler (1990a), S. 77f. sowie Guski (2000), S. 61.

[FN 258] Vgl. Grunert (1982), S. 66ff.; Kroeber-Riel und Weinberg (2003), S. 58ff.; Lindsay und Norman (1981), S. 442f. sowie Weinberg (1981), S. 19ff.

[S. 84]

> Prinzip der Ähnlichkeit und Gleichheit: Informationen werden so zu Gruppen zusammengefaßt, daß neue Informationen in das bestehende Schema einsortiert werden können. [FN 4] „Passenden" Informationen wird eine größere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Folgen sind die gleichen wie beim Figur-Grund-Prinzip: ein bereits vorentschiedener Prozeß wird nicht etwa von objektiven neuen Informationen begleitet, sondern diese werden in die Vorentscheidung passend integriert, wobei Uminterpretationen stattfinden können. [FN 5]

> Prinzip der Vollständigkeif [sic!]: Bei mangelnder Informationslage neigt der Entscheider dazu, selbständig das Gesamtbild zu ergänzen, indem er eigene Informationen unkritisch diesen hinzufügt, auch wenn diese nicht zum Entscheidungskontext passen.[FN 6]

[FN 4] Vgl. FREY/STAHLBERG (1990), S. 115.

[FN 5] Vgl. MAAS/WEIBLER (1990), S. 77ff.; GUSKI (2000), S. 61.

[FN 6] Vgl. MAAS/WEIBLER (1990), S. 79f.; KUGLER (1994), S. 151; ANTONIDESA/AN RAAIJ (1998), S. 119f.

[S. 85]

[...]

ad c) Das Aktivierungspotential von Informationen beeinflußt die Informationsaufnahme.

Mit Aktivierungspotential wird die Fähigkeit von Informationen benannt, den Informationsempfänger aufmerksam zu machen, ihn also zu aktivieren.[FN 3] Dieses Potential hängt wiederum von zwei Faktoren ab: Zum einen von der generellen Bedeutung für den Empfänger (Interessefaktor), zum anderen von der Ausgestaltung der Information selbst. Bei Anlageentscheidungen wird sich dieser Effekt v.a. auf inhaltlicher Ebene zeigen. Ein Anleger, der beispielsweise der Technischen Analyse vertraut, wird alleine der Präsentation des Aktienkurses als Information eine höhere Bedeutung beimessen als ein Anleger, der eher auf der fundamentalen Ebene agiert.

[FN 3] Vgl. zum Konzept der Aktivierung GRUNERT (1982), S. 66ff.; KROEBER-RIEL/WEINBERG (1999), S. 58ff.; LINDSAY/NORMAN (1981), S. 442f.; WEINBERG (1981), S. 19ff.

Anmerkungen

Forsetzung von S. 138. Der Text wurde aus der Quelle Schmidt (2003), zusammen mit allen 10 Quellenangaben übernommen. Dabei wurde umformuliert und umgestellt, inhaltlich aber nichts Wesentliches geändert. Man beachte FN 250: "Vgl. Schmidt (2003), S. 74ff." mit der auf Seite 137 die Aufzählung eingeleitet wurde. Obwohl dieser Verweis mit "Vgl." beginnt, und die Seite falsch angegeben ist, wird immerhin die Quelle genannt, für den Leser ist aber nicht ersichtlich, dass die gesamte Aufzählung von Schmidt (2003) stammt.

Sichter
Hindemith (V)

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