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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 10-26
Quelle: Schmidt 2003
Seite(n): 88, Zeilen: 5 ff
3.2.2.4 Informationsspeicherung und -repräsentation

Die Speicherung und Repräsentation von Informationen spielt für den gesamten Informationsprozess eine zentrale Rolle, da im Rahmen sowohl der Informationswahrnehmung als auch der Informationsverarbeitung immer auch ein (bewusster oder unbewusster) Zugriff auf bereits im Gedächtnis vorhandene Informationen erfolgt.[FN 281] Es existiert eine Vielzahl an Publikationen aus der Forschung über das Gedächtnis, dessen Strukturen sowie dessen Leistung.[FN 282] Dabei kann zwischen Forschungsrichtungen unterschieden werden, die den Fokus auf die anatomischen Verhältnisse und deren Leistungen richten, sowie Untersuchungen, die den Informationsprozess bzw. die Wissensrepräsentation in den Mittelpunkt stellen. Hier werden stellvertretend die wichtigsten Richtungen und Modelle skizziert.

Eine Forschungsrichtung, die als erste behandelt wird, behandelt das Gedächtnis als eine Art Computerprozessor, in dem die betrachteten Informationen unterschiedliche Stationen durchlaufen und anschließend gespeichert werden.[FN 283] Die Mehrheit der dieser Richtung zugerechneten Strukturmodelle (Mehrspeichermodelle) gehen auf das bekannte Drei-Ebenen-Modell von Atkinson und Shiffrin (1968) zurück. Dieses Modell unterscheidet drei Ebenen bzw. Speicherarten des Gedächtnisses: Das peripher-sensorische Gedächtnis, das Kurzzeitgedächtnis (short-term-store) und das Langzeitgedächtnis (long-term-store).[FN 284]

[FN 281] Vgl. Kirsch (1988), S. 15.

[FN 282] Vgl. zu einem ausführlichen Überblick Neath (2003).

[FN 283] Vgl. Schmidt (2003), S. 79.

[FN 284] Vgl. zu diesem Modell Bettman (1979), S. 139ff.; Neath (2003), S. 62ff.; Bredenkamp und Wippich (1977), S. 70-95; Dörner (1976), S. 28-31; Forkel (1995), S. 30-35; Hofacker (1985), S. 16-22; Kirsch (1971), S. 88-97; Muthig (1990), S. 112; Newell und Simon (1972), S. 792-796; Oehler (1991), S. 17-[19; Pfohl und Braun (1981), S. 363-365; Schopphoven (1996), S. 53ff.; Silberer (1981), S. 37-39; Sternberg (1996a), S. 228-234 sowie Zimbardo (1992), S. 270-289. ]

3.3.3 Die Speicherung von Informationen

Informationen, die bereits im Gedächtnis des Individuums verankert sind, beeinflussen sowohl die Informationsaufnahme, als auch die -Verarbeitung, so daß die Speicherung von Informationen ein wichtiges Element des Informationsprozesses bildet.[FN 1]

Eine Fülle von Literatur begleitet die Forschung über das Gedächtnis, seine Strukturen und deren Leistung.[FN 2] Grundsätzlich gilt es zu unterscheiden zwischen Forschungsrichtungen, die die anatomischen Verhältnisse und deren Leistungen betonen und solchen, die den Informationsprozeß bzw. die Wissensrepräsentation in den Mittelpunkt stellen. Stellvertretend werden hier die wichtigsten Forschungsrichtungen und deren Ergebnisse dargestellt.

Die erste Forschungsrichtung betrachtet das Gedächtnis als eine Art Computerprozessor, in dem die Informationen verschiedene Stationen durchlaufen und dann gespeichert werden. Das bekannteste Modell in diesem Bereich ist das von ATKINSON und SHIFFRIN (1968)[FN 3], das zwischen den drei Speicherarten Sensorische Register, Kurzzeitspeicher und Langzeitspeicher trennt.[FN 4]


[FN 1] Vgl. KIRSCH (1988), S. 15.

[FN 2] Einen ausführlichen Überblick enthält NEATH (1998).

[FN 3] Vgl. ATKINSON/SHIFFRIN (1968). Die Modelle von BROADBENT (1958) und WAUGH/NORMAN (1965) gelten als Vorläufer dieses Modells. Experimentelle Studien existieren von CONRAD (1964); WICKELGREN (1965); BADDELEY (1966); MATARAZZO (1972); SIMON (1974).

[FN 4] Vgl. BETTMAN (1979), S. 139ff; NEATH (1998), S. 62ff.

Anmerkungen

Inhalt und auch einige Formulierungen sind aus der Quelle übernommen, ebenso einige Literaturverweise. Der Verweis auf Schmidt (2003) bezieht sich nur auf einen kleineren Teil der Übernahme und ist mit "vgl." eingeleitet, was eine direkte Übernahme eigentlich ausschließt.

Sichter
Hindemith

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