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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 147, Zeilen: 18-24
Quelle: Schmidt 2003
Seite(n): 91, Zeilen: 14-23
3.2.2.5 Erfahrungsbildung und Lernen

Ein weiteres zentrales Element der Informationsverarbeitung stellt die Erfahrungsbildung dar. Für Entscheidungen am Aktienmarkt scheint dies relevant, sofern der Anleger nicht nur eine einmalige Anlage tätigt, was insbesondere bei institutionellen Anlegern, aber auch beim Großteil der privaten Anleger der Fall ist. Eng verknüpft mit der Erfahrungsbildung ist, insbesondere aus psychologischer Sicht, der Begriff des Lernens. [FN 310] Stellvertretend für die Vielzahl an Definitionen, die in der Literatur für das Lernen zu finden sind, sei hier die[Folgende genannt:]

[FN 310] Der Begriff der Erfahrung wird in der Forschung auch unter dem Aspekt der Unterscheidung zwischen angeborenen und erlernten Einflüssen auf die Wahrnehmung untersucht; vgl. Murch und Woodworth (1978), S. 152ff. In dieser Arbeit wird auf die Erfahrungsbildung im Rahmen von Entscheidungen fokussiert.

3.3.4 Erfahrungsbildung und Lernbegriff

Eine Eigenschaft der Informationsverarbeitung ist die mögliche Erfahrungsbildung, der ein Entscheider unterliegt. Dies trifft auch für Entscheidungen am Aktienmarkt zu, sofern der individuelle Anleger es nicht bei einer Einmalent-scheidung beläßt. In besonderem Maße ist diese Eigenschaft für institutionelle Anleger relevant.

Nähert man sich der Erfahrungsbildung aus psychologischer Sicht, so trifft man zunächst auf den Begriff des Lernens.[FN 2]

Lernen wird in der Literatur verschiedentlich definiert und interpretiert. Die folgende Definition ist repräsentativ für gängige Definitionen:

[FN 2] Es muß zusätzlich erwähnt werden, daß das folgende Kapitel II 3.3.4 ausschließlich auf Erfahrungsbildung fokussiert, wie sie im Rahmen der Entscheidung verstanden wird. Erfah-rung wird in der Literatur auch unter dem hier nicht betrachteten Aspekt der Forschung über den Unterschied zwischen angeborenen und erlernten Einflüssen auf die Wahrnehmung verstanden. S. dazu ausführlich MURCH/WOODWORTH (1978), S. 152ff.

Anmerkungen

Übernahme des Textes ohne Quellenverweis in umformulierter Form. Auch der Verweis auf Murch und Woodworth (1978) wird übernommen. Hier beginnt eine mehrseitige Übernahme.

Sichter
Hindemith

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