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Mh/Fragment 148 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 148, Zeilen: 1-28
Quelle: Schmidt 2003
Seite(n): 91-94, Zeilen: 22-26; 2-6,15, 21, 26-27; 16-33; 1-3
[Stellvertretend für die Vielzahl an Definitionen, die in der Literatur für das Lernen zu finden sind, sei hier die ]Folgende genannt: „Lernen wird als Veränderung des Verhaltens angesehen, die auf Erfahrung (Übung) beruht. Ein Individuum hat eine Situation erlebt, also Erfahrungen mit dieser Situation gesammelt, und reagiert dadurch anders als vorher." [FN 311] Charakteristisch für die Definitionen des Lernens ist die Verknüpfung externer situativer Gegebenheiten mit inneren Abläufen, die der Phase der Informationsverarbeitung zugeordnet werden.

In der Psychologie werden allgemein drei Klassen von Lerntheorien unterschieden: Das Asssoziations-Lernen, das Erfolgs-Lernen und das Modell-Lernen.[FN 312] Eine Annäherung des Lernens aus dieser Sichtweise für Entscheidungen am Aktienmarkt erscheint wenig zweckmäßig, so dass diese Lerntheorien hier nicht weiter erläutert werden.[FN 313]

Einen zielführenderen Ansatz bilden die kognitiven Ansätze, die aus der 'kognitiven Wende' der 1960er Jahre resultieren und eine Erweiterung des Lernbegriffs einführten, da „die klassischen Lerntheorien (...) nicht gehalten (haben), was man sich von ihnen versprochen hatte. Mit ihnen lässt sich komplexes menschliches Verhalten nur unzureichend erklären. Sie werden deswegen in zunehmendem Maße durch kognitive Ansätze ergänzt." [FN 314] Als wesentliche Charakteristika dieser kognitiven Ansätze lassen sich die folgenden drei Aspekte identifizieren:[FN 315]

• Lernen tritt in der Phase der Informationsverarbeitung auf. Die Neuentwicklung von Wissen kann dabei auf neuen Informationen, auf schlussfolgerndem Denken oder auf dem Transfer von Wissen oder Fähigkeiten basieren.

• Dem Vorwissen der jeweiligen Person kommt innerhalb des Lernprozesses eine bedeutende Rolle zu.

• Im Zentrum des Lernens steht das so genannte Begriffslernen. Dabei werden Informationen zu Klassen zusammengefasst, die untereinander durch Beziehungen verknüpft sind. Insbesondere zählen zu diesen Informationen auch die subjektiven Einflussfaktoren der lernenden Person, z. B. Emotionen, die ebenfalls Operatoren im Denkprozess darstellen.

Im Rahmen des kognitiven Lernens werden somit zwei Bereiche tangiert: Zum einen ist die Innensteuerung von der Person selbst abhängig und zum anderen umfasst die Außen-[Steuerung die Interaktion der jeweiligen Person mit der Umwelt.]


[FN 311] Kroeber-Riel und Weinberg (2003), S. 316.

[FN 312] Vgl. dazu ausführlich Musahl (1999), S. 331ff.; Amlenag und Bartussek (2001), S. 480ff.; Wiswede (2000), S. 67ff. sowie Hoffmann und Sebald (2000), S. lff.

[FN 313] Vgl. zu einer ausführlichen Diskussion dazu etwa Schmidt (2003), S. 83f.

[FN 314] Kroeber-Riel und Weinberg (2003), S. 333 sowie ähnlich bei Leroy und Ramanantsoa (1997), S. 873.

[Fn 315] Vgl. Seel (2003), S. 21 sowie Schmidt (2003), S. 84.

[S. 91]

Die folgende Definition ist repräsentativ für gängige Definitionen: „Lernen wird als eine Veränderung des Verhaltens angesehen, die auf Erfahrung (Übung) beruht. Ein Individuum hat eine Situation erlebt, also Erfahrungen mit dieser Situation gesammelt, und reagiert dadurch anders als vorher." [FN 3] Es findet somit

[FN 3] KROEBER-RIEL/WEINBERG (1999), S. 316.

[S. 92]

eine Verknüpfung zwischen internen Abläufen und situativen Gegebenheiten statt, die der Phase der Informationsverarbeitung zugeordnet werden kann.

Aus psychologischer Sicht existieren dazu verschiedene Lerntheorien, die im einzelnen kurz vorgestellt und im Hinblick auf den hiesigen Zusammenhang kritisch analysiert werden sollen [FN 1]:

a) Assoziations-Lernen: [...]

b) Erfolgs-Lernen: [...]

c) Modell-Lernen: [...]

Betrachtet man die Entscheidung am Aktienmarkt aus Sicht dieser Lerntheorien, so wird sichtbar, daß hier kaum eine Verbindung gezogen werden kann. [...]

[FN 1] Vgl. MUSAHL (1999), S. 331ff.; AMELANG/BARTUSSEK (2001), S. 480ff.; WISWEDE (2000), S. 67ff.; HOFFMANN/SEBALD (2000), S. 1ff.

[S. 93]

[...]

Zu einer Erweiterung des Lernbegriffs führte die sogenannte „kognitive Wende" in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, da „die klassischen Lerntheorien ... nicht gehalten [haben], was man sich von ihnen versprochen hatte. Mit ihnen läßt sich komplexes menschliches Verhalten nur unzureichend erklären. Sie werden deswegen in zunehmendem Maß durch kognitive Ansätze ergänzt." [FN 3]. Diese kognitiven Ansätze beobachten die internen psychischen Prozesse des Lernens und weisen dabei folgende Charakteristika auf: [FN 4]

• Lernen tritt in der Phase der Informationsverarbeitung auf. Dabei kann es sich um eine Neuentwicklung von Wissen anhand neuer Informationen, um eine Neuentwicklung von Wissen anhand schlußfolgernden Denkens oder den Transfer von Wissen oder Fähigkeiten auf neue Situationen handeln.

• Das Vorwissen der involvierten Person spielt im Lernprozeß eine bedeutende Rolle.

• Im Zentrum steht das Begriffslernen, d.h. Informationen werden zu Klassen zusammengefaßt, die untereinander durch verschiedenste Beziehungen miteinander verknüpft sind. Zu diesen Informationen zählen auch die sub-jektiven Einflußfaktoren des Lernenden (z.B. Emotionen), die ebenfalls als Operatoren im Denkprozeß dienen.

[FN 3] WEINBERG/KROEBER-RIEL (1999), S. 333 und sinngemäß ähnlich LEROY/RAMANANTSOA (1997), S. 873.

[FN 4] Vgl. SEEL (2000), S. 21.

[S. 94]

Kognitives Lernen umfaßt somit zwei Aspekte: Die Innensteuerung ist abhängig von der Person selbst, die Außensteuerung umfaßt die Interaktion der betroffenen Person mit der Umwelt.

Anmerkungen

Die gesamte Seite wird von Schmidt 2003 übernommen, inklusive aller Literaturverweise und zweier wörtlicher Zitate von Kroeber-Riel und Weinberg, bei denen sogar die Auslassungen identisch zu Schmidt 2003 sind. Es gibt zwei Verweise auf Schmidt 2003, doch diese decken keineswegs die ganzseitige Übernahme ab -- im Gegenteil, durch die vielen übernommenen Literaturverweise entsteht der Eindruck, Schmidt 2003 sei nur eine von vielen zu Rate gezogenen Publikationen. Außerdem ist die Seitenangabe bei beiden Verweisen auf Schmidt falsch. Fortsetzung von S. 147. Tippfehler: "Asssoziations-Lernen"

Sichter
Hindemith

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