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Mh/Fragment 155 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith, Lukaluka, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 155, Zeilen: 1-17
Quelle: Schmidt 2003
Seite(n): 99,100,101,103, Zeilen: 4ff; 19ff; 5ff
Im Bereich der Motivation [FN 350] wird in der Regel zwischen primären und sekundären Motiven unterschieden. [FN 351] Anlageentscheidungen am Kapitalmarkt folgen dabei ausschließlich Motiven sekundärer Art. Aus ökonomischer Sicht wird in der Regel zwischen dem Vorsorge-, Konsum- und Spekulationsmotiv unterschieden. Die wenigen empirischen Untersuchungen zur Motivforschung von individuellen Anwendern zeigen, trotz der vorhandenen Interdependenzen zwischen diesen Motiven, die überwiegende Bedeutung des Spekulationsmotivs für private Anleger.[FN 352]

Im Kontext der kognitiven Persönlichkeitsvariablen kann unterschieden werden zwischen den Determinanten subjektive Kompetenz und Wissensstand, Kontrollüberzeugung sowie den kognitiven Stilen.[FN 353]

Für die Determinanten der subjektiven Kompetenz und dem Wissenstand und ihrem Einfluss auf den Entscheidungsprozess lassen sich die folgenden wichtigen empirischen Ergebnisse konstatieren:[FN 354]

• Personen mit niedriger subjektiver Kompetenz weisen eine geringere Anzahl an Zielbildungs- und Zielfindungsphasen im Rahmen des Entscheidungsprozesses auf. Beim Informationsprozess ist eine Tendenz zu eher oberflächlichen Analysen bei geringerer Informationsaufnahme zu beobachten.[FN 355]

[FN 350] Vgl. Heckhausen (1989); Schmält und Sokolowski (1996); Dickenberger und Gniech (1983), S. 476ff.; Ulich, Brandstätter und Gollwitzer (1996), S. 124ff.; Atkinson (1958); Atkinson und Feather (1966); Atkinson und Joel (1978), S. 11-38; Heckhausen (1977); Heckhausen (1989), S. 175-178; Kühl (1983), S. 44-52; Kupsch (1973), S. 177-214 sowie Weiner (1984), S. 151-174.

[FN 351] Vgl. Oehler (1995), S. 88ff.; Weidekind (1994), S. 141ff. sowie Kroeber-Riel und Weinberg (2003), S. 142ff.

[FN 352] Vgl. dazu die Studie von Oehler (1995), S. 155 sowie die bei von Rosenstiel (1990) genannten unveröffentlichten Studien.

[FN 353] Vgl. Ajzen (1988); Ajzen (1991); Roth (1967); Weiss und Adler (1990); Laux und Glanzmann (1996); Meinefeld (1988); Six und Eckes (1996); Eckes und Six (1994); Henninger (1994); Jonas und Doli (1996); Frey, Stahlberg und Gollwitzer (1993) sowie Pfister und Konerding (1996). Zur Präge, ob die Risikoeinstellung ein stabiles Persönlichkeitsmerkmal darstellt vgl. etwa von Engelhardt (1981), S. 484-499; Haie (1987), S. 72; Keller (1985), S. 481; von Klebelsberg (1969), S. 167-169; Kozielecki (1974), S. 8; Kozielecki (1981), S. 290; Kupsch (1975), Sp. 158; March (1994), S. 42; MacCrimmon und Wehrung (1986), S. 197; Panne (1977), S. 212-215; Rohrmann (1991), S. 397; Schwenkmezger (1977), S. 44; Schwenkmezger (1983), S. 229; Slovic (1962); Slovic (1972a); Slovic (1972b), S. 795; Weinstein (1969), S. 168 sowie Wright und Phillips (1984), S. 296.

[FN 354] Für eine Diskussion möglicher Definitionen und Abgrenzungen zwischen Kompetenz und Wissen sowie heuristische und epistemische Kompetenz vgl. etwa Schmidt (2003), S. 91; Oehler (1995), S. 93; Stäudel (1987), S. 47ff. sowie Oesterreich (1979), S. 142ff.

[FN 355] Vgl. Dörner, Reh und Stäudel (1983b), S. 592ff.; Dörner, Reither und Stäudel (1983a), S. 75f. sowie Stäudel (1987). Dabei lässt sich auch der sog. 'Competency Effect' nachweisen, d.h. dass Personen sich für eine Alternative entscheiden, bei der sie sich subjektiv kompetent fühlen; vgl. dazu insbesondere die Studien von Heath und Tversky (1991) sowie Keppe und Weber (1993).

[S. 99]

Allgemein werden unter der Motivation einer Person alle Prozesse und Effekte verstanden, die das Verhalten dieser Person bezüglich Richtung und Energieaufwand leiten. [FN 1] Es lassen sich zwei Kategorien von Motiven unterscheiden:[FN 2]

• Primäre Motive [...]

• Sekundäre Motive [...]

Da Anlageentscheidungen am Aktienmarkt ausschließlich Motiven sekundärer Art folgen, können sich die weiteren Ausführungen auf diese beschränken. [...] In ökonomischen Zusammenhängen wird dabei zwischen dem Vorsorge-, dem Konsum- und dem Spekulationsmotiv unterschieden.[FN 3] Ohne Zweifel gibt es Abhängigkeiten zwischen diesen Motivarten, doch kann die Anlageentscheidung am Aktienmarkt eindeutig dem letztgenannten Motiv zugeordnet werden. In den wenigen existierenden Studien zur Motivforschung individueller Anleger bestätigt sich die hohe Bedeutung des Spekulationsmotivs bei privaten Anlegern.[...] [FN 4]

[FN 1] Vgl. HECKHAUSEN (1989), S. 10; zur Motivationsforschung auch SCHMALT/SOKOLOWSKI (1996); DICKENBERGER/GNIECH (1983), S. 476ff.; ULICH/BRANDSTÄTTER/GOLLWITZER (1996), S. 124ff.

[FN 2] Vgl. OEHLER (1995), S. 88ff; WEIDEKIND (1994), S. 141ff.; WEINBERG/KROEBER-RIEL (1999), S. 142ff.

[FN 3] Vgl. dazu OEHLER (1995), S. 91f.; VELDHOVEN/GROENLAND (1993) und FURNHAM (1985).

[FN 4] Vgl. OEHLER (1995), S. 155 und die unveröffentlichten Studien, die VON ROSENSTIEL (1990) nennt.

[S. 100]

Unter dem Aspekt der kognitiven Persönlichkeitsvariablen gibt es verschiedene Faktoren, die gerade auch am Aktienmarkt relevant sein können:

a) Subjektive Kompetenz und Wissensstand

[...] Folgt man der Argumentation von OEHLER, so ist es nicht sinnvoll, den Begriff der Kompetenz in Zusammenhang mit Objektivität zu bringen, da das Konstrukt der Kompetenz nicht mit Wissen gleichgesetzt werden kann.[FN 1]

[...]

[FN 1] Vgl. OEHLER (1995), S. 93.

[S. 101]

[...][FN 1]

Betrachtet man auch hier den Zusammenhang zwischen der subjektiven Kompetenz und dem Informationsprozeß, so konnte gezeigt werden, daß Personen mit niedriger subjektiver Kompetenz eine geringere Anzahl an Zielbildungs- und Zielfindungsphasen innerhalb des Entscheidungsprozesses aufweisen. Der Informationsprozeß tendiert zu eher oberflächlichen Analysen, bei denen weniger Informationen aufgenommen werden. [FN 2]

[...]

b) Kontrollüberzeugung [...]

[FN 1] Vgl. STÄUDEL (1987), S. 47ff.; OESTERREICH (1979), S. 142ff.

[FN 2] Vgl. DÖRNER/REH/STÄUDEL (1983), S. 592ff.; DÖRNER/REITHER/STÄUDEL (1983), S. 75f.; und die ausführliche Studie von STÄUDEL (1987); HEATH/TVERSKY weisen in ihrer Studie 1990 nach, daß es einen sogenannten „competence effect" gibt, d.h. daß Individuen sich in Risikosituationen eher für die Alternative entscheiden, bei der sie sich sub-jektiv kompetent fühlen. Eine ähnliche experimentelle Studie führen KEPPE/WEBER (1993) durch.

[S. 103]

c) Kognitive Stile [...]

Anmerkungen

Fortsetzung von Mh/Fragment_154_09 In der Dissertation findet sich eine Zusammenfassung der Quelle, die keinen neuen Inhalt bietet, und sich auch in den Formulierungen stark an Schmidt (2003) anlehnt. Auch die meisten Quellenangaben wurden übernommen. Einen Quellenverweis gibt es nur in FN 354, dort wird aber Schmidt (2003) mit falscher Seitenangabe für einen eng eingegrenzten Teilaspekt genannt. Keineswegs wird dem Leser klar, dass der gesamte Überblick von Schmidt stammt.

Sichter
Hindemith (noch eine Sichtung nötig da stark verändert) Lukaluka

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