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VroniPlag Wiki

Mh/Fragment 182 04

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Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
WiseWoman, Graf Isolan, Klicken
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 182, Zeilen: 4-21
Quelle: Wooldridge 2000
Seite(n): 38;39;40, Zeilen: 36-37; 2-19;13-22
Spalten-Sperrer.png

4.1.2.5.1.3 Perzeptionierende Agenten

Für die Klasse der perzeptionierenden Agenten werden zunächst die beiden Subsysteme Perzeption und Aktion gebildet. [FN 100] Der Agent besitzt dazu die beiden Funktionen see und action. Die Funktion see erlaubt es dem Agenten, seine Umwelt wahrzunehmen, und die Funktion action beinhaltet den auf diesen Perzeptionen aufbauenden Entscheidungsprozess des Agenten. Sei \mathcal{P} die (nicht leere) Menge aller Perzeptionen, so gilt für die beiden Funktionen: see : \mathcal{S} \rightarrow \mathcal{P} und action : \mathcal{P}^* \rightarrow \mathcal{A} [FN 101] Damit lässt sich etwa der Informationsgehalt von Umweltzuständen für einen Agenten modellieren. Sind etwa s_1, s_2 \in \mathcal(S) mit  s_1 \neq s_2, aber  see(s_1) = see(s_2), so perzipiert der Agent aus unterschiedlichen Umweltzuständen dieselbe Information, so dass diese Umweltzustände aus Sicht des Agenten nicht zu unterscheiden sind. Dies wird durch die Schreibweise s_1 \equiv s_2 verdeutlicht. Dabei bildet der Operator \equiv eine Äquivalenzrelation auf der Menge der Umweltzustände, die diese Menge \mathcal{S} in disjunkte Teilmengen, d.h. Äquivalenzklassen, von ununterscheidbaren Zuständen partitioniert. Je gröber diese Äquivalenzklassen, desto ineffektiver ist die Perzeption des Agenten. Die beiden Extremfälle sind damit gegeben durch card(\equiv) = card(\mathcal{S}) bzw. card(\equiv) = 1. [FN 102] Im ersten Fall kann der Agent alle Zustände unterscheiden, wohingegen im zweiten Fall die Umwelt, unabhängig von ihrem tatsächlichen Zustand, aus Sicht des Agenten immer gleich erscheint.

[FN 100] Das Konzept der Perzeption führte in der theoretischen Informatik zur 'knowledge theory'; vgl. dazu etwa die Arbeit von Fagin, Halpern, Moses und Vardi (1995) sowie die dort zitierte Literatur. Einen frühen Überblick gibt etwa Halpern (1987).

[FN 101] Dabei bezeichne \mathcal{P}^* wieder die Menge aller Sequenzen von Perzeptionen von \mathcal{P}

[FN 102] Die Funktion card(\cdot) gibt wieder die Mächtigkeit an; vgl. S. 13.

[p. 38]

Wooldridge 2000, S. 38

[p. 39] Wooldridge 2000, S. 39

[p. 40] Wooldridge 2000, p. 40

Anmerkungen

Ursprünglich Weiß zugeschrieben, ist ein Kapitel von Wooldridge, was in etwa gleichlautend in Wooldridge 2002 auch steht. (WiseWoman)

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