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Mh/Fragment 184 14

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Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 184, Zeilen: 14-22
Quelle: König et al 2003
Seite(n): 341, Zeilen:
4.1.2.5.2.1 Logik-basierte Architekturen Die Logik-basierten Architekturen

spiegeln einen traditionellen Ansatz der künstlichen Intelligenz wider.[FN 104] Die grundlegende Idee umfasst dabei zwei Elemente. Zum einen besitzen die Logik-basierten Agenten eine explizite symbolische Repräsentation der Umwelt und zum anderen treffen sie ihre Entscheidungen aufgrund logisch deduktiver Schlussfolgerungen. Eine spezifische und oft verwendete Ausformung dieser beiden Elemente besteht in der Repräsentation der Umwelt durch logische Formeln und der Schlussfolgerung durch logische Deduktion im Sinne einer mathematischen Beweisführung.[FN 105] In diesem Falle spricht man auch von deliberativen Agenten. [FN 106] Der interne Zustand solcher deliberativer Agenten wird in der Regel als Datenbasis von Formeln aus der Prädikatenlogik erster Ordnung angenommen.

[FN 104] Vgl. zu den folgenden Ausführungen insbesondere Wooldridge (2000), S. 42-48; Grolik und Schwind (2003), S. 341f.; Dangelmeier et al. (2004), S. 34; Genesereth und Nilsson (1987), Kapitel 13 sowie Hopgood (2001), S. 132. Beispiele geben etwa Ulrich, Mondana und Nicoud (1997) in Form eines 'automated vacuum cleaner'; das System CONGOLOG von Lesperance, Levesque, Lin, Marcu, Reiter und Scherl (1996); (Concurrent) MetateM von Barringer, Fisher, Gabbay, Gough und Owens (1989) bzw. Gabbay und Ohlbach (Hrsg.) (1994) sowie das 'situated automata paradigm' von Rosenschein und Kaelbling (1996). Einen allgemeineren Zugang geben etwa Wooldridge (1997) sowie Rüssel und Subramanian (1995).


[FN 105] In der Literatur werden solche Agenten daher auch als 'theorem prover' bezeichnet; vgl. etwa Wooldridge (2000), S. 42. In der deutschsprachigen Literatur wird auch der Terminus 'Computerbeweis' verwandt.

[FN 106] Genau genommen stellen die deliberativen Agenten damit nur eine Unterklasse der Logik-basierten Architekturen dar. Aufgrund ihrer besonderen Stellung jedoch werden diese hier vertieft.

Deliberative Softwareagenten besitzen ein explizites Modell der Umwelt, welches in symbolischer Repräsentation im Agenten gespeichert ist. Sie treffen mithilfe von logischen Schlussfolgerungstechniken die Entscheidung darüber, welche Handlungen A als nächste durchzuführen sind. Deliberative Softwarearchitekturen ermöglichen proaktives Verhalten der Softwareagenten.

[...]

[▲]Die wahrgenommenen Umwelteigenschaften werden als logische Ausdrücke in einer internen Datenbank des Agenten Δ gespeichert.

[▲]Außerdem führen wir die Funktion next ein, die den Inhalt einer Datenbank Δ mittels einer Wahrnehmung auf eine neue agenteninterne Datenbank abbildet. Die Gesamtmenge der internen Zustände bzw. Datenbanken Δ der Agenten wird mit D bezeichnet.

[▲]Das Verhalten des Agenten wird bestimmt durch eine Menge von Aktionsregeln, welche in klassischer Prädikatenlogik als Inferenzregeln definiert sind.

Anmerkungen

Der Autor scheint zwar nicht identisch den Inhalt übernommen zu haben, die Ähnlichkeiten und die Reihenfolge der Beschreibungen sind aber schon bezeichnend. Möglicher hat der Autor noch andere Quellen herangezogen. Vorerst verdächtig.

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