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Mh/Fragment 187 08

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 187, Zeilen: 8-15
Quelle: König et al 2003
Seite(n): 343, Zeilen: 3-8
Damit kann die Punktion action folgendermaßen definiert werden:[FN 113]
MH S. 187

Zunächst wird die Menge fired aller derjenigen Verhaltensweisen ermittelt, die feuern (Zeile 4). Anschließend wird für jede (Zeile 5) dieser Verhaltensweisen überprüft, ob eine andere Verhaltensweise existiert, die ebenfalls feuert, aber eine höhere Priorität besitzt (Zeile 6). Ist dies nicht der Fall, wird die aktuelle Aktion zurückgeliefert (Zeile 7). Falls keine Verhaltensweise aktiviert wird, so wird der Wert null zurückgeliefert, der besagt, dass keine Aktion ausgewählt wurde (Zeile 10).[FN 114]

[FN 113]: Bei Wooldridge (2002), S. 91 sowie bei Wooldridge (2000), S. 50 findet sich zwischen Zeile 2 und Zeile 3 noch eine Zeile „\mathbf{var}\ \mathit{selected}: \mathcal{A}", die vermutlich aus einer spezifischen Implementierung stammt, hier jedoch keine Bedeutung besitzt, da die Variable selected im Algorithmus selbst nicht mehr auftaucht, und daher hier ausgelassen wurde.

[FN 114]: Ein illustratives Beispiel findet sich etwa bei Steels (1990).

Die Funktion action ist wie folgt definiert:

[Abbildung: Programm in Pseudocode]

Zur Auswahl der auszuführenden Handlungsalternative werden zunächst alle erfüllten (fired) Verhaltensregeln bestimmt (Zeile 5). Anschließend wird aus dieser Menge diejenige Verhaltensregel (c, a) ausgewählt, welche die höchste Priorität hat und deren zugehörige Handlungsalternative a ausgeführt (Zeile 8). Falls keine Verhaltensregel erfüllt ist, wird die Aktion null ausgegeben bzw. keine Handlungsalternative durchgeführt.

Anmerkungen

Auch wenn sich Mh hier auf Wooldridge bezieht, wo sich das Programm im Pseudocode ebenfalls finden lässt (z.B. in Wooldridge (2002), S.91), nimmt er seine Erläuterung offensichtlich - und ohne Quellenverweis - aus dem "Taschenbuch der Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik" von König et al (2003). In Wooldridge findet sich nämlich keine weitere Aufschlüsselung des Pseudocodes. Im Taschenbuch wird im Anschluss dann auch noch ein "illustratives Beispiel" präsentiert.

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