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Mh/Fragment 189 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith, Hansgert Ruppert
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 189, Zeilen: 1-5, 7-26
Quelle: König et al 2003
Seite(n): 344-345, Zeilen: S.344, 28-29 - S.345, 1-31
• Die Menge \mathcal{}Bel der Überzeugungen, die die vom Agenten wahrgenommenen Informationen über die Umwelt repräsentiert.

• Die Menge \mathcal{}Des der Wünsche, die die möglichen Handlungsalternativen eines Agenten darstellt.

• Die Menge \mathcal{}Int der Absichten, [...]

Der mentale Zustand eines Agenten für einen bestimmten Zeitpunkt kann damit durch das Tripel \mathcal{(B,D,I)} beschrieben werden, wobei \mathcal{B}\subset Bel, \mathcal{D}\subset Des und \mathcal{I}\subset Int. Die Funktionen eines BDI-Agenten bilden nun auf Basis dieser Datenstruktur die beiden Prozesse der Überlegung und des Means-End Reasoning ab:

• Die Belief Revision Funktion {brf} : \wp(Bel) \times \mathcal{P} \rightarrow \wp(Bel) aktualisiert die Überzeugungen des Agenten basierend auf seinen aktuellen Überzeugungen und den Perzeptionen der Umwelt.

• Die Option Generation Funktion \mathcal{}options : \wp(Bel) \times \wp(Int) \rightarrow \wp(Des) bestimmt auf Basis der aktuellen Überzeugungen, d.h. der wahrgenommenen Umwelt, und der aktuellen Absichten die Menge der Wünsche, d.h. die Menge der möglichen Handlungsalternativen.

• Die Filterfunktion \mathcal{}filter : \wp(Bel) \times \wp(Des)\times \wp(Int) \rightarrow \wp(Int) aktualisiert die Absichten des Agenten basierend auf den gegenwärtigen Überzeugungen und Wünschen sowie den vorherigen Absichten. Dabei gilt die Nebenbedingung:
\mathcal{}\forall B\in \wp(Bel), \forall D\in \wp(Des), \forall I\in \wp(Int): filter(B,D,I)\subset (I\cup D), d.h. aktuelle Absichten sind entweder bereits vorhandene oder neu hinzu genommene Absichten.

• Die Execute Funktion \mathcal{}execute : \wp(Int) \rightarrow A wählt alle erreichbaren Absichten aus und gibt die entsprechenden Aktionen zur Erfüllung dieser Absichten zurück.

• Damit kann die Funktion \mathcal{}action : \mathcal{P}\rightarrow A zur Auswahl der auszuführenden Aktion mittels Pseudocode folgendermaßen definiert werden:

[Seite 344]

beliefs, \mathcal{}Bel, welche die vom Agenten wahrgenommenen Informationen über seine Umwelt repräsentieren,

[Seite 345]

desires, \mathcal{}Des, die die zu einem bestimmten Zeitpunkt möglichen Handlungsalternativen darstellen und

intentions, \mathcal{}Int, welche die Absichten, d. h. die aus den angestrebten Handlungsalternativen ausgewählten desires, charakterisieren.

Der mentale Zustand eines BDI-Softwareagenten wird also dargestellt durch das Tripel \mathcal{(B,D,I)}, mit \mathcal{B}\subset Bel, \mathcal{D}\subset Des und \mathcal{I}\subset Int.

Funktionen, die definieren, welche Absichten auszuwählen sind (deliberation) und wie diese verfolgt werden sollen (means-ends reasoning).

• Die belief revision function, \mathcal{}{brf}, bestimmt eine neue Menge von beliefs auf Basis der aktuellen Menge der beliefs und des gegenwärtig wahrgenommenen Inputs:
{brf} : \wp(Bel) \times \mathcal{P} \rightarrow \wp(Bel)

• Die option generation function, \mathcal{}options, definiert auf Basis der gegenwärtigen Menge der beliefs und intentions die Menge der möglichen Handlungsalternativen (desires) hinsichtlich einer Verfolgung der intentions (means-ends reasoning):
\mathcal{}options : \wp(Bel) \times \wp(Int) \rightarrow \wp(Des)

• Die filter function, \mathcal{}filter, aktualisiert die intentions des Softwareagenten auf Basis der vorhergehenden intentions und der gegenwärtigen beliefs und desires (deliberation):
\mathcal{}filter : \wp(Bel) \times \wp(Des)\times \wp(Int) \rightarrow \wp(Int)

unter der Nebenbedingung:
\mathcal{}\forall B\in \wp(Bel), \forall D\in \wp(Des), \forall I\in \wp(Int), filter(B,D,I)\subset I\cup D

Sie löscht bestehende intentions, falls sie nicht mehr erreichbar sind oder der Aufwand der Verfolgung höher als der erwartete Nutzen ist, behält sie bei, falls sie noch nicht erreicht sind, aber immer noch einen positiven Nutzen erwarten lassen oder adaptiert neue, um bestehende intentions zu erreichen oder neue Möglichkeiten zu erforschen.

• Die execute function, \mathcal{}execute, wählt alle erreichbaren intentions aus und bestimmt die Handlungsalternativen, die zur Erfüllung dieser intentions durchgeführt werden müssen:
\mathcal{}execute : \wp(Int) \rightarrow A

• Die action function, \mathcal{}action, ist die Entscheidungsfunktion eines BDI-Agenten die alle vorstehenden Funktionen zusammenfasst und letztendlich eine Handlungsalternative auswählt:
\mathcal{}action : \mathcal{P}\rightarrow A
Sie ist durch den folgenden Pseudocode definiert:

Anmerkungen

An einer Stelle wurde etwas stärker zusammengefasst, ansonsten aber ist die Herkunft der gesamten Seite aus dem "Taschenbuch für Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik" von König et al (2003) unverkennbar. Hier unterbleibt (verständlicherweise) jeglicher Hinweis auf irgendeine Quelle. An der mit Auslassungszeichen markierten Stelle bringt Mh ein kurzes korrekt referenziertes Originalzitat aus einer Arbeit von Wooldridge. Die Übernahme setzt sich auf der nächsten Seite fort.

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