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Mh/Fragment 191 01

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Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 191, Zeilen: 1-14
Quelle: König et al 2003
Seite(n): 343,344, Zeilen:
4.1.2.5.2.4 Schichtenarchitekturen

Die vierte Klasse von Agentenarchitekturen bilden die Schichtenarchitekturen. [FN 121] Der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Schichtenarchitekturen liegt in der Idee, dass ein Agent sowohl reaktives als auch proaktives bzw. deliberatives Verhalten zeigen können soll. [FN 122] Die einzelnen Verhaltensweisen müssen dabei in Subsysteme gekapselt werden, die dann in einer Hierarchie interagierender Schichten angeordnet sind. Typischerweise werden die Schichtenarchitekturen nach dem Informations- bzw. Kontrollfluss unterschieden, so dass zunächst zwei Typen von Schichtenarchitekturen identifiziert werden können: Horizontale und vertikale Schichtenarchitekturen. Einen Überblick gibt Abbildung 4.7.

Mh191.jpg

Bei der horizontalen Schichtenarchitektur empfangen alle Schichten einzeln die Wahrnehmungen des Agenten. [FN 124] Sie arbeiten parallel und können jeweils Aktionen vorschlagen. „In effect, each layer itself acts like an agent, producing suggestions as to what action to perform." [FN 125] Dies fuhrt dazu, dass ein zentrales Kontrollsystem, meist 'mediator' genannt,[benötigt wird, das entscheidet, welche der Schichten zu einem bestimmten Zeitpunkt die Kontrolle über den Agenten besitzt.]

[FN 121] Vgl. zu den folgenden Ausführungen insbesondere Wooldridge (2002), S. 97ff.; Wooldridge (2000), S. 61ff.; Grolik und Schwind (2003), S. 343f.; Dangelmeier et al. (2004), S. 34 sowie Hopgood (2001), S. 134.


[FN 122] Daher werden die Agenten einer Schichtenarchitekturen oft auch als 'hybride Agenten' bezeichnet.


[FN 123] Diese Abbildung findet sich auch bei Wooldridge (2002), S. 98 sowie Wooldridge (2000), S. 62.


[FN 124] Eines der bekanntesten Beispiele für die horizontale Schichtenarchitektur sind die TouringMachines; vgl. dazu etwa Ferguson (1992a); Ferguson (1992b) sowie Ferguson (1995). 125 Wooldridge (2002), S. 98.

7.3.3 Hybride Softwareagenten

● Hybride Softwareagenten vereinigen deliberative und reaktive Ansätze auf Basis mehrschichtiger Architekturen. Während mithilfe der unteren Schichten grundlegende Verhaltensmuster eines Agenten in Form von Reiz-Antwort-Schemata implementiert sind und somit Elemente der reaktiven Architektur eingeführt werden, wird der deliberative Prozess der Planung und Entscheidungsfindung in höher gelegenen Schichten bearbeitet.

● Es können folgende Typen von Schichtenarchitekturen unterschieden werden:

▲ Horizontale Schichtenarchitektur:

• Alle Schichten arbeiten parallel, haben Zugriff auf die Wahrnehmung des Agenten und können Aktionen vorschlagen.

• Ein zentrales Kontrollsystem entscheidet, welche Schicht zu einem bestimmten Zeitpunkt die Kontrolle über den Agenten besitzt.

▲ Vertikale Schichtenarchitektur:

• Nur die unterste Schicht hat Zugriff auf die Wahrnehmung des Agenten. Kann eine Schicht den Input nicht verarbeiten, leitet sie ihn an die nächst höhere Schicht weiter. Je nach Gestaltung des Ausführungsprozesses werden zwei Subarchitekturtypen unterschieden:

– Bei der Ein-Weg-Kontrolle führt diejenige Schicht eine Aktion aus, welche angemessen auf einen Input reagieren kann, während

– bei der Zwei-Weg-Kontrolle nur die unterste Schicht eine Aktion ausführen kann und der Informationsfluss dementsprechend wieder in Richtung der untersten Schicht verläuft.

S. 344

▲ Der Unterschied zwischen den Agentenarchitekturen liegt in der Komplexität und Flexibilität der Entscheidungsfindung. Während bei der horizontalen Schichtenarchitektur, bedingt durch das zentrale Kontrollsystem deutlich mehr Handlungsalternativen verglichen werden müssen und daher längere Verarbeitungszeiten die Folge sind, weisen vertikale Schichtenarchitekturen eine geringere Fehlertoleranz auf, da eine Entscheidung alle Schichten durchläuft und ein Fehler innerhalb einer Schicht ernsthafte Konsequenzen für die gesamte Entscheidungsfindung nach sich ziehen kann.


Koen345.jpg

Anmerkungen

Fortsetzung S. 190. Die Abbildung sieht der aus dieser Quelle deutlich ähnlicher als aus der Quelle Woolbridge 2002. => Diskussion

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