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VroniPlag Wiki

Mh/Fragment 192 01

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Diskussion4


Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Lukaluka, Bummelchen, WiseWoman, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 1-20
Quelle: Wooldridge 2002
Seite(n): 98,99, Zeilen: 17-24,1-22
[Dies fuhrt dazu, dass ein zentrales Kontrollsystem, meist 'mediator' genannt,] benötigt wird, das entscheidet, welche der Schichten zu einem bestimmten Zeitpunkt die Kontrolle über den Agenten besitzt. Dies führt zum einen zum Problem der Generierung eines konsistenten Verhaltens des Agenten über die Zeit und zum anderen erfordert dies einen hohen Rechenaufwand, da potenziell alle möglichen Interaktionen zwischen den Schichten betrachtet werden müssen. Falls etwa n Schichten existieren und jede Schicht m Aktionen vorschlagen kann, so führt dies bereits zu m^n möglichen Interaktionen.

Diese Probleme werden, zumindest teilweise, bei den vertikalen Schichtenarchitekturen vermieden. Je nach Art des Kontrollflusses können dabei zwei Kategorien vertikaler Schichtenarchitekturen unterschieden werden. Beiden gemein ist der exklusive Zugriff der untersten Schicht auf die Wahrnehmungen des Agenten. [FN 126] Bei der Ein-Weg-Kontrolle geht der Kontrollfluss von der untersten Schicht sequentiell bis zur obersten Schicht, die dann die auszuführende Aktion generiert. Im Falle der Zwei-Weg-Kontrolle verläuft der Informationsfluss wieder bis zur untersten Schicht zurück, die dann die entsprechende Aktion initiiert. [FN 127] Das bei den horizontalen Schichtenarchitekturen angesprochene Problem der Komplexität wird bei den vertikalen Architekturen reduziert, da zwischen n Schichten nur (n - 1) Schnittstellen existieren, so dass lediglich m^2 (n - 1) Interaktionen betrachtet werden müssen. Andererseits sind dabei zum einen Einschränkungen hinsichtlich der Flexibilität hinzunehmen, da der Informationsfluss zwingend durch alle Schichten geht, und zum anderen wirken sich Fehler in einer Schicht stärker auf die Qualität der Entscheidung aus, was zu einer verminderten Fehlertoleranz führt.

[FN 126] Oft beinhalten die unteren Schichten grundlegende reaktive Verhaltensmuster in Form von Reiz-Antwort-Schemata und die höheren Schichten setzen eher deliberativ orientierte Prozesse um.

[FN 127] Ein Beispiel für eine vertikale Schichtenarchitektur mit Zwei-Weg-Kontrolle stellt das System InteR-RaP dar; vgl. dazu etwa Müller (1997) sowie auch Fischer et al. (1996).

[p. 98]

In order to ensure that horizontally architectures are consistent, they generally include a mediator function, which makes decisions about which layer has 'control' of the agent at any given time. The need for such central control is problematic; it means that the designer must potentially consider all possible interactions between layers. If there are n layers in the architecture, and each layer is capable of suggesting m possible actions, then this means there are m^n such interactions to be considered. [...]

[p. 99]

These problems are partly alleviated in a vertically layered architecture. We can subdivide vertically layered architectures into one-pass architectures (Figure 5.2(b)) and two-pass architectures (Figure 5.2(c)). In one-pass architectures, control flows sequentially through each layer, until the final layer generates action output. In two-pass architectures, information flows up the architecture (the first pass) and control then flows back down. [...] In both one-pass and two-pass vertically layered architectures, the complexity of interactions between layers is reduced: since there are n - 1 interfaces between n layers, then if each layer is capable of suggesting m actions, there are at most m^2 (n - 1) interactions to be considered between layers. This is clearly much simpler than the horizontally layered case. However, this simplicity comes at the cost of some flexibility: in order for a vertically layered architecture to make a decision, control must pass between each different layer. This is not fault tolerant: failures in any one layer are likely to have serious consequences for agent performance.

In the remainder of this section, we will consider two examples of layered architectures: Innes Ferguson's TouringMachines, and Jörg Müller's InteRRaP. The former is an example of a horizontally layered architecture; the latter is a (two-pass) vertically layered architecture.

Anmerkungen

Im Wesentlichen identischer Inhalt, auch der Hinweis auf Jörg Müller's InteRRaP ist übernommen. Innes Ferguson's TouringMachines erwähnt Mh weiter oben. Ein Quellenverweis fehlt. Man beachte aber FN 121 von der Vorseite: "Vgl. zu den folgenden Ausführungen insbesondere Wooldridge (2002), S. 97ff [...]"

Sichter
Bummelchen(Text) WiseWoman

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