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Übersetzungen die außerhalb der Fachsprache landen Bearbeiten

finite-state machine Bearbeiten

  • Fragment_186_108: Hier findet sich in der Dissertation der Ausdruck "finite Zustandsmaschine". Dieser ist ausgesprochen ungebräuchlich (siehe hier). Ein Blick in die Quelle zeigt, dass es sich um eine falsche Übersetzung von "finite-state machine" handelt, die korrekte Übersetzung wäre "endlicher Automat", ggf. "(endliche ?) Zustandsmaschine" gewesen (siehe hier).

Kenetik Bearbeiten

Auf Seite 163, vorletzte Zeile, und auf Seite 164 weitergehend steht in der Arbeit von Mh:

Insbesondere im deutschsprachigen Raum findet auch der Begriff der Kenetik Verwendung: Die Kenetik „erfordert die Fähigkeit, Universen oder Organisationen aus künstlichen Agenten (...) zu planen, zu gestalten und zu erschaffen, die in der Lage sind, zu agieren, zusammenzuarbeiten, zu kommunizieren, sich anzupassen, sich zu reproduzieren, ihre Umgebung wahrzunehmen und ihre Aktionen zu planen, um Ziele zu erreichen. (...) Die Kenetik strebt danach, sowohl die Wissenschaft als auch die Technologie künstlicher Organisationen zu sein (...). Die Kenetik befasst sich darüber hinaus damit, Multiagentensysteme zu konstruieren, das heißt, elektronische Modelle oder Computermodelle zu erzeugen, die aus künstlichen Entitäten bestehen, welche miteinan- der kommunizieren und in einer gemeinsamen Umwelt agieren." [FN 4] Dabei lassen sich in der Entwicklung von Multiagentensystemen nach den 'Anfängen', [FN 5] dem 'klassischen Zeitalter' der Verteilten Künstlichen Intelligenz [FN 6] und dem Einfluss des künstlichen Lebens [FN 7] insbesondere die Bereiche der US-amerikanischen Schule, [FN 8] die Formalisierung rationaler Agenten, [FN 9] Sprechakte und Multiagentensysteme, [FN 10] Verteilte künstliche Intelligenz und Spieltheorie, [FN 11] Petrinetze und Multiagentensysteme, [FN 12] Aktorsprachen [FN 13] sowie Lernen in Multiagentensystemen [FN 14] nennen. [FN 15]

Der dazugehörige Fußnotenapparat ist:

[FN 4] Ferber (2001), S. 24. Der Begriff Kenetik wurde bereits in Ferber (1994) eingeführt.
[FN 5] Zu ersten Blackboardsystemen vgl. etwa Erman, Hayes-Roth, Lesser und Reddy (1980); Kornfeld (1979); Lenat (1975); Lenat und Brown (1984); Hewitt (1977) sowie Hewitt (1991).
[FN 6] Vgl. etwa Lesser und Corkill (1983); Gasser, Braganza und Herman (1987a); Gasser, Braganza und Herman (1987b). Zu Aktormodellen und Kontraktnetzmodellen vgl. etwa Smith (1980b) sowie Smith (1980a). Kooperationsprobleme in der Luftverkehrskontrolle adressieren Cammarata, McArthur und Steeb (1983).
[FN 7] Vgl. Dupuy (1994); Langton (1988); Langton, Taylor, Farmer und Rasmussen (1990); Langton (1994); Langton (1997); Varela und Bourgine (1992); Meyer und Guillot (1989); Meyer und Wilson (1990); Meyer, Roitblat und Wilson (1993) sowie Heudin (1994).
[FN 8] Vgl. etwa Lesser und Corkill (1983); Durfee, Lesser und Corkill (1987); Conry, Meyer und Lesser (1988); Gasser (1995) sowie Huhns (Hrsg.) (1987).
[FN 9] Vgl. Shoham (1993); Rao, Georgeff und Sonenberg (1992); Wooldridge und Jennings (1994); Singh, Rao und Wooldridge (Hrsg.) (1998); Singh (1998); Finin, Fitzson, McKay und McEntire (1994); Galliers (1991); Werner (1989); Conte, Miceli und Castelfranchi (1991) sowie Chaib-Draa, Moulin, Mandiau und Millot (1992).
[FN 10] Vgl. Moulin und Cloutier (1994); Brassac (1992) sowie Finin et al. (1994).
[FN 11] Vgl. Zlotkin und Rosenschein (1992) sowie Rosenschein und Zlotkin (1994).
[FN 12] Vgl. Bachaténe und Estrailliers (1992).
[FN 13] Vgl. Tokoro (1993); Maruichi, Ichikawa und Tokoro (1991); Ishida (1989) sowie Yonezawa (1990).
[FN 14] Vgl. Ferber (2001), S. 51 sowie Sen und Weiss (2000).

In Ferber (2001), der deutschen Übersetzung (J. Ferber: Multiagentensysteme: Eine Einführung in die Verteilte Künstliche Intelligenz, Addison-Wesley, München et al., 2001) von Ferbers 1995 erschienenem Werk Les Systèmes Multi-Agents. Vers une intellegence collective, wird auf S. 24 darauf hingewiesen, dass in Ferber (1994) der Begriff "Kenetik" für ein wissenschaftliches Projekt geprägt wurde.

Mh führt ein Ferber (1994) auf mit

FERBER, J.: Simulating with Reactive Agents, in: E. Hillebrand und J. Stender (Hrsg.): Many Agent Simulation and Artificial Life, IOS Press, Amsterdam, 1994, S. 8-28.

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