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Mhe/024

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Wandel von Einstellungen und Werten unter dem Aspekt des Autoritarismus deutscher Eltern im Zeitvergleich

von Prof. Dr. Marina Hennig

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mhe/Fragment 024 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-07-08 11:39:06 Schumann
Fragment, Gesichtet, Kühnel 1990, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 14-29
Quelle: Kühnel 1990
Seite(n): 31, Zeilen: 3 ff.
Bis Anfang der sechziger Jahre war die Herausbildung der sozialen Grundstruktur im wesentlichen abgeschlossen. In der Aufbauphase in den vierziger und fünfziger Jahren eröffnete sich für unterschiedliche Gruppen ein Prozeß grundlegender Umgestaltung. Hauptsächlich stieg der Anteil der Beschäftigten in Landwirtschaft und Industrie. Vor allem der Anteil der Arbeiter, die in der Großindustrie beschäftigt waren, nahm zu. Den Hauptanteil der neu eingestellten Arbeiter machten nichterwerbstätige Frauen, Jugendliche und Arbeitslose aus. Mit Lohnanreizen und verbesserten Arbeitsbedingungen wurde die Aufnahme von Beschäftigungsverhältnissen in der Industrie gefördert. Dabei spielte die Aussicht, durch Qualifikation eine Veränderung der Lebenssituation zu erreichen, nur für einen kleinen Teil dieser sozialen Gruppe eine Rolle.

Die Landbevölkerung, die bis Anfang der sechziger Jahre endgültig in landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften organisiert war2, rekrutierte sich zum größten Teil aus ehemaligen Klein- und Mittelbauern, Landarbeitern und in sehr geringem Maße aus der Industriearbeiterschaft bzw. aus Jugendlichen, die von der Stadt aufs Land gingen. Sehr gezielt wurde staatlicherseits in die Rekrutierungsbedingungen und - mechanismen der Intelligenz eingegriffen, um eine Erweiterung der sozialen Basis durch [die Förderung von Arbeiterkindern zu erreichen.]


2 Im Gegensatz zur Bundesrepublik, wo nach wie vor der bäuerliche Kleinbetrieb dominierte. [...]

Bis Anfang der sechziger Jahre war die Herausbildung der sozialen Grundstruktur im wesentlichen abgeschlossen. Die Aufbauphase in den vierziger und fünfziger Jahren eröffnete für die verschiedenen sozialen Gruppen einen Prozeß grundlegender Umgestaltung, der hauptsächlich zu einem Anwachsen der Beschäftigten in Arbeiterberufen und in der Landwirtschaft führte. Dabei nahm die Anzahl der in der Großindustrie beschäftigten Arbeiter am schnellsten zu (vgl. Dittrich 1981, S. 256). Die hauptsächlichen Quellen des Zustroms waren Frauen aus der nichtarbeitenden Bevölkerung, Jugendliche und Arbeitslose. Die Aufnahme von Beschäftigungsverhältnissen in der staatlichen Industrie wurden gefördert durch Lohnanreize und verbesserte Arbeitsbedingungen. Die Aussicht, eine Veränderung der Lebenssituation durch Qualifikation zu erreichen, spielte nur für einen kleinen Teil der Jugendlichen dieser sozialen Gruppe eine Rolle.

Die Landbevölkerung, bis Anfang der sechziger Jahre endgültig in landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften organisiert, rekrutierte sich zum größten Teil aus ehemaligen Klein- und Mittelbauern, Landarbeitern und in ausgesprochen geringem Maße aus der Industriearbeiterschaft bzw. aus Jugendlichen, die von der Stadt aufs Land gingen. Sehr gezielt wurde staatlicherseits in die Rekrutierungsbedingungen und -mechanismen der Intelligenz eingegriffen, um eine Erweiterung der sozialen Basis durch die Förderung von Arbeiterkindern zu erreichen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Zwischendrin findet sich der Versuch, den ursprünglichen Wortlaut durch Variationen abzuändern. Insgesamt folgt Mhe aber auch da Satz für Satz der Vorlage.

Die Fn. 2 enthält keine Quellenangabe. Ihr Inhalt ist ab dem zweiten Satz ebenfalls übernommen; siehe Fragment 024 101.

Sichter
(Hindemith), (Graf Isolan) Schumann

[1.] Mhe/Fragment 024 101
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-30 18:35:11 Schumann
Fragment, Geißler 1996, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 101-110
Quelle: Geißler 1996
Seite(n): 127, Zeilen: 8 ff.
[...]

2 [...] In der DDR gab es eine sogenannte Agrarreform, die in drei Phasen ablief. In der ersten Phase wurde 1945/46 die Bodenrefrom [sic] durchgeführt. Es wurden über 7000 Großgrundbesitzer und Großbauern mit über 100ha sowie ca. 4.500 Betriebe entschädigungslos enteignet. Der konfiszierte Boden an Landarbeiter, Umsiedler und landarme Kleinbauern vergeben. Ab 1952 wurde die Kollektivierung in landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) zunehmend forciert. Eine großangelegte Kampagne 1960 gegen die beitrittsunwilligen Altbauern war der Höhepunkt der Phase 2. Ende der sechziger Jahre begann die 3.Phase - die Annäherung der landwirtschaftlichen Produktion an industrielle Verhältnisse. Die kleineren Genossenschaften wurden zu Großbetrieben zusammengelegt, die sich auf Pflanzenbau oder Massentierhaltung spezialisierten.

In der ersten Phase wurde durch die „Bodenreform“, die in den Jahren 1945/46 unter dem Motto „Junkerland in Bauernhand“ durchgeführt wurde, ca. 7.000 Großgrundbesitzer und Großbauern mit Gütern über 100 ha sowie ca. 4.500 Betriebe von „Kriegsverbrechern und aktiven Faschisten“ entschädigungslos enteignet. Aus dem konfiszierten Boden wurden für Landarbeiter, Umsiedler oder landlose Bauern ca. 210.000 kleine Neubauernstellen geschaffen, ein Teil wurde an landarme Kleinbauern verteilt und rund ein Drittel in sog. „volkseigene Güter“ (VEG) verwandelt. Ab 1952 wurde die Kollektivierung zunehmend forciert. Phase 2 erreichte mit der groß angelegten Kampagne des Jahres 1960 gegen die beitrittsunwilligen Altbauern einen Höhepunkt: bis zum Ende dieses Jahres waren 84% der selbständigen Bauern veranlaßt oder gezwungen worden, sich zu ca. 19.000 landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) verschiedener Typen zusammenzuschließen. Ende der 60er Jahre begann dann schließlich die dritte Phase - die Annäherung der landwirtschaftlichen Produktion an industrielle Verhältnisse. Kleinere Genossenschaften wurden zu landwirtschaftlichen Großbetrieben zusammengefaßt, die sich auf Pflanzenanbau oder Massenviehhaltung spezialisierten.16

16 Zur Agrarrevolution vgl. Staritz 1984, 111; Weber 1985, 110f. und 314ff.; Hohmann 1985, 14ff.; Krambach 1988, 94f.; Winters 1990, 15.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

(Bei einer Einstufung der übernommenen Inhalte als nicht belegbedürftiges historisches Allgemeinwissen käme auch eine Kategorisierung unter "keine Wertung" in Frage. Da aber fraglich erscheint, dass etwa auch die angegebenen genauen Betroffenenzahlen – "7000 Großgrundbesitzer und Großbauern", "ca. 4.500 Betriebe" – noch unter "historisches Allgemeinwissen" fallen, wurde das Fragment der Kategorie "Verschleierung" zugeordnet.)

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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