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Mhe/040

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Wandel von Einstellungen und Werten unter dem Aspekt des Autoritarismus deutscher Eltern im Zeitvergleich

von Prof. Dr. Marina Hennig

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mhe/Fragment 040 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-08-09 16:28:09 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Weber-Kellermann 1996

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
213.164.244.245
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 11-17
Quelle: Weber-Kellermann 1996
Seite(n): 257; 258, Zeilen: 257: 29 f.; 258: 1 ff.
[Die Problematik, die hier deutlich wird, scheint typisch für demokratische Gesellschaften zu sein.] Während in den hierarchisch gegliederten Gesellschaften der Vergangenheit das Bedürfnis nach symbolischer Abgrenzung, besonders nach unten bestand, was auch für die Familien und ihre patriarchial-autoritäre [sic] Struktur, in der die Kinder stets den schwächsten Teil ausmachten und in denen das Erziehungsziel Anpassung und Gehorsam hieß, gilt, hat in der demokratischen Gesellschaft eine autoritäre Machthierarchie als soziale Norm keine Berechtigung mehr, auch wenn ihre Nachwirkungen noch vorhanden sind. [Seite 257]

[Es ist wohl gerade typisch für eine demokratische Epoche, nicht eindeutig und ohne Ideologien zu sein.] In der hierarchisch gegliederten Gesellschaft der Vergangenheit bestand das Be-

[Seite 258]

dürfnis nach zeichenhafter Abgrenzung, besonders nach unten. Das galt auch für die Familie und ihre patriarchal-autoritäre Struktur, in der die Kinder stets den schwächeren Teil bildeten und das Erziehungsziel Anpassung und Gehorsam hieß. Diese Zeit einer autoritären Machthierarchie als sozialer Norm ist vorbei, wenn ihre Nachwehen auch noch vielfach spürbar sind und sie von manchem zurückgewünscht wird.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle, aus der die Ausführungen leicht umformuliert übernommen werden.

Der in eckige Klammern gesetzte erste Satz weist eine gewisse Ähnlichkeit zur Vorlage auf, wird jedoch nicht als Plagiat gewertet.

Es handelt sich bei dem entsprechenden Abschnitt um einen Wiederabdruck des 1980 verfassten Nachworts von Weber-Kellermann zur 6. Auflage ihres erstmals 1974 erschienenen Werkes.

Sichter
(213.164.244.245) Schumann

[2.] Mhe/Fragment 040 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-11-02 20:43:20 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sennett 1985, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 25-31
Quelle: Sennett 1985
Seite(n): 31, Zeilen: 5 ff.
Mit dem Begriff der autoritären Persönlichkeit wird auf das Zusammenwirken zweier Kräfte verwiesen, einerseits den psychologischen Kräften, die in den Menschen das verzweifelte Verlangen nach Stärke wecken und anderseits den historischen und gesellschaftlichen Kräften, die die Form prägen, in der dieses Verlangen zum Ausdruck kommt.

Neben allen Kritikpunkten an den Untersuchungen und Analysen von Fromm, Reich, Horkheimer und Adorno liegt ihr Wert in den Fragen, die sie aufgeworfen haben.

Der Begriff der »autoritären Persönlichkeit« verweist auf einen Schnittpunkt von zwei Arten von Kräften: psychologischen Kräften, die im Menschen das verzweifelte Verlangen nach Stärke wecken, und historischen und gesellschaftlichen Kräften, die die Form prägen, in der er dieses Verlangen zum Ausdruck bringt.

[...]

Die Untersuchung krankt an einer ganzen Reihe ähnlicher Probleme. Ihr Wert besteht jedoch vor allem in den Fragen, die sie aufgeworfen hat.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die – in der Arbeit nirgends genannte – Quelle.

Der obere Teil des Fragments wird auf Seite 69 wiederholt; siehe Fragment 069 33.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20160809115725


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