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Mhe/060

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Wandel von Einstellungen und Werten unter dem Aspekt des Autoritarismus deutscher Eltern im Zeitvergleich

von Prof. Dr. Marina Hennig

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mhe/Fragment 060 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-30 18:32:26 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schloeder 1993, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 14-21, 25-30
Quelle: Schloeder 1993
Seite(n): 176, 177, 178, Zeilen: 176: 22 ff.; 177: letzter Absatz; 178: 1 ff.
Inglehart (1977) kommt auf der Grundlage von repräsentativen Stichproben, die in Westeuropa und den Vereinigten Staaten durchgeführt wurden, zu dem Schluß, daß eine "stille Revolution" der Wertvorstellungen stattgefunden hat, die auf einem Wechsel der Priorität von materialistischen zu postmaterialistischen Werten in der Nachkriegszeit beruht. Er unterscheidet in materielle und postmaterielle Werte, wobei die materiellen Werte ökonomische und physische Sicherheitsbedürfnisse repräsentieren und postmaterielle Werte soziale (Partizipation, Menschenwürde) sowie intellektuelle und ästhetische Bedürfnisse. [...]

Den theoretischen Hintergrund von Ingleharts Thesen bilden zwei Annahmen:

1. Die Wertprioritäten eines Individuums sind von seiner sozioökonomischen Lage abhängig; man gibt den Dingen den höchsten subjektiven Wert, die relativ knapp sind.

2. Zu einem großen Teil spiegeln die grundlegenden Werte eines Menschen die Bedingungen wider, die während seiner Jugendzeit vorlagen (Inglehart 1983, S.82).

Die erste These leitet Inglehart von der Maslowschen Bedürfnispyramide ab.

Ingleharts Theorie und Methode

Auf der Grundlage von demoskopischen Erhebungen, die an repräsentativen Stichproben in Westeuropa und den Vereinigten Staaten durchgeführt worden waren, glaubte Inglehart (1977) eine "stille Revolution" der Wertvorstellungen feststellen zu können, wonach ein Wechsel der Prioritäten von materialistischen zu postmaterialistischen Werten in der Nachkriegsgeneration stattgefunden hat. Er bezog sich auf Ergebnisse zur Priorität von zwölf "Werten", von denen je sechs als "materialistisch" bzw. "postmaterialistisch" bezeichnet wurden. Jede der beiden Gruppen gliederte sich ihrerseits in zwei Untergruppen: Materielle Werte repräsentieren ökonomische und physische Sicherheitsbedürfnisse, postmaterielle Werte repräsentieren soziale (Partizipation, Menschenwürde) sowie intellektuelle und ästhetische Bedürfnisse. [...]

[Seite 177]

Den theoretischen Hintergrund von Ingleharts Thesen und Untersuchungen bilden zwei Annahmen, die er als "Knappheits"- bzw. "Sozialisationshypothese" bezeichnet:

[Seite 178]

(1) Die Wertprioritäten eines Individuums sind von seiner sozioökonomischen Lage abhängig; man gibt den Dingen den höchsten subjektiven Wert, die relativ knapp sind.

(2) Zu einem großen Teil spiegeln die grundlegenden Werte eines Menschen die Bedingungen wider, die während seiner Jugendzeit Vorlagen (Inglehart 1983, S. 82).

Die erste Annahme kann mit Maslows Bedürfnishierarchie in Verbindung gebracht werden.

Anmerkungen

Hier – wie schon auf der vorherigen Seite (sowie erstmals auf den Seiten 12 und 13) – wird erkennbar nicht Inglehart referiert, sondern Schloeders Inglehart-Rezeption; diese eigentliche Quelle bleibt indes ungenannt.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20160708163039


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