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Mhe/111

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Wandel von Einstellungen und Werten unter dem Aspekt des Autoritarismus deutscher Eltern im Zeitvergleich

von Prof. Dr. Marina Hennig

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mhe/Fragment 111 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-30 18:38:57 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wolf 1995

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Dimpfelmoser
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 3-7, 10-12, 17-25, 101-105
Quelle: Wolf 1995
Seite(n): 108-110, Zeilen: 108: 34-36; 109: 3-5; 13-35; 110: 15-29
Bei der TSES-Skala ist seine Grundüberlegung, nach dem er die Beziehung zwischen den Merkmalen Geschlecht, Alter, Einkommen, Schulabschluß und Stellung im Beruf betrachtet hat, daß jede berufliche Stellung durch das mit ihr verbundene Qualifikations- und Vergütungsmerkmal gekennzeichnet ist. Sozialprestige ist für Tegtmeyer die subjektive Wahrnehmung sozialer Schichtung. Daher verwendet er für seine (TBP) Skalenkonstruktion

„keine Urteile über das soziale Ansehen einzelner Berufe, sondern das Urteil über die subjektive Einschätzung der intergenerationalen beruflichen Mobilität“ (Wolf 1995, S.109).

Für die Erstellung der Skala verwendet er drei Indikatoren29. Als Ausgangspunkt für die Skalenbildung nimmt Tegtmeyer eine Kreuztabelle zwischen der eigenen beruflichen Stellung und der des Vaters. „Dabei betrachtet Tegtmeyer einerseits die durchschnittlichen Einschätzungen der eigenen Position im Vergleich zu der des Vaters, andererseits die Differenz zwischen dem Prozentsatz von Personen in jeder Zelle, der die eigene Stellung im Vergleich zur Stellung des Vaters höher einschätzt und dem Prozentsatz von Personen, der die eigene Stellung niedriger einschätzt“ (Wolf 1995, S.109).

Bei Handls Skala (HSES) wird das Merkmal der beruflichen Stellung erweitert. So berücksichtigt er die Bildung und den Wirtschaftszweig, um die Angehörigen freier Berufe von den Selbständigen zu trennen. Weiterhin differenziert er die Angestellten nach solchen im öffentlichen Dienst beschäftigten und solchen in der Privatwirtschaft. Arbeiter unterscheidet er nach Branchen. Es entstehen 34 Kategorien. Zur Konstruktion verwendet er die von Guttman verwendete Methode der kanonischen Skalierung. Diese setzt lediglich nominalskalierte Merkmale voraus. Jede einzelne Kategorie all jener Variablen, die bei einem bestimmten Skalierungslauf berücksichtigt werden, wird so gewichtet, daß die Korrelation zwischen den gewichteten Variablen maximiert wird.


29 1. Sind sie gegenwärtig erwerbstätig? War Ihr Vater erwerbstätig als Sie 15 Jahre alt waren? Wenn Sie ihre heutige berufliche Stellung mit der Ihres Vaters vergleichen, wie schätzen Sie sich ein? Niedriger, ungefähr gleich, etwas höher, viel höher.

Für diese Teilstichprobe betrachtet Tegtmeyer zunächst die Beziehungen zwischen den Merkmalen Geschlecht, Alter, Einkommen, Schulabschluß und Stellung im Beruf.17)

[Seite 109]

[...] "Dieser Konzeption entsprechend wird jede berufliche Stellung durch das mit ihr verbundene Qualifikations- und Gratifikationsniveau ... gekennzeichnet."18) (Tegtmeyer 1976a: 58)

[...]

TEGTMEYERS SKALA DES BERUFSPRESTIGES

(TBP) Tegtmeyer (1976b: 71) versteht unter Sozialprestige den subjektiv wahrgenommenen Ausdruck der sozialen Schichtung. Demzufolge verwendet er bei seiner Skalenkonstruktion im Gegensatz zu Treiman und Wegener keine Urteile über das soziale Ansehen einzelner Berufe, sondern Urteile über die subjektive Einschätzung der intergenerationalen beruflichen Mobilität. [...] Bei diesen Indikatoren handelt es sich um folgende Fragen (Tegtmeyer 1976b: 76): 1) Sind Sie gegenwärtig erwerbstätig (StiB, 22 Kategorien)?; 2) War Ihr Vater erwerbstätig, als Sie 15 Jahre alt waren (StiB, wie I)?; 3) Wenn Sie Ihre heutige berufliche Stellung mit der Ihres Vaters vergleichen, wie schätzen Sie sich ein? (0) niedriger, (1) ungefähr gleich, (2) etwas höher, (3) viel höher? Ausgangspunkt der Skalenkonstruktion bildet nun die Kreuztabellierung der eigenen beruflichen Stellung mit derjenigen des Vaters. Dabei betrachtet Tegtmeyer einerseits die durchschnittlichen Einschätzungen der eigenen Position im Vergleich zu der des Vaters, andererseits die Differenz zwischen dem Prozentsatz von Personen in jeder Zelle, der die eigene Stellung im Vergleich zur Stellung des Vaters höher einschätzt und dem Prozentsatz von Personen, der die eigene Stellung niedriger einschätzt (vgl. Tegtmeyer 1976b: 92/93).

[Seite 110]

Das zentrale Merkmal der beruflichen Stellung wird von Handl allerdings gegenüber der ursprünglichen Version, die auch Tegtmeyers Skalen zugrunde liegt, erweitert. Zum einen versucht er, unter Berücksichtigung der Bildung und des Wirtschaftszweiges, die Angehörigen freier Berufe von den anderen Selbständigen zu trennen. Darüber hinaus findet eine Differenzierung der Angestellten nach solchen im öffentlichen Dienst und solchen in der Privatwirtschaft sowie eine Unterscheidung der Arbeiter nach verschiedenen Branchen statt. [...]

Zur Konstruktion der Skala verwendet Handl die von Guttman entwickelte Methode der kanonischen Skalierung (multivariate analysis of contingencies), da diese lediglich nominalskalierte Merkmale voraussetzt. Ähnlich wie die modernen Verfahren zur Homogenitätsanalyse (Gifi 1990), wird "jede einzelne Kategorie all jener Variablen, die bei einem bestimmten Skalierungslauf berücksichtigt werden, so gewichtet, daß die Korrelation zwischen den gewichteten Variablen maximiert wird" (Handl 1977: 105).

Anmerkungen

Dass der in Fn. 26 auf Seite 109 getätigte allgemeine Verweis auf Wolf (1995) die kollageartige Übernahme rechtfertigt, ist fraglich.

Der letzte Satz des Fragments ist in der Quelle noch als wörtliches Zitat aus Handl ausgewiesen, bei Mhe fällt diese Kennzeichnung weg.

Sichter
(Dimpfelmoser), SleepyHollow02


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