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Mhe/Fragment 023 21

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 21-22(22-25)26-33
Quelle: Preuss-Lausitz Zeiher Geulen 1995
Seite(n): 22, 23, Zeilen: 22: 30 ff.; 23: 1 ff.
Durch die ökonomische Entwicklung der sechziger Jahre bedingt erschien qualifiziertere Ausbildung dringend notwendig. „Der Reformprozeß brachte zum einen eine Expansion der pädagogischen Wissenschaften , die die Vorstellung darüber, wie Kinder zu sein und was sie zu lernen haben, verwissenschaftlichten und in ungeheurem Umfang vermehrten; sowie die breite Popularisierung dieser Vorstellungen (Preuß-Lausitz 1994, S.22).

Dies führte zu einer weiteren Ausdifferenzierung und Professionalisierung von pädagogischen und kindertherapeutischen Berufen. Neue Erziehungskonzepte, die die Entfaltung kindlicher Bedürfnisse, Emanzipation und Kritikfähigkeit berücksichtigten, wurden in radikaler Form in den Kinderläden der Studentenbewegung formuliert. Die Liberalisierung des sozialen Klimas Mitte der sechziger Jahre, die einherging mit dem Abbau konventioneller Verhaltensstile, offener Verweigerung autoritärer Unterwerfung und Lockerung der Sexualmoral, betraf zunächst vor allem die Jugendlichen dieser Generation.

Die ökonomische Entwicklung in den 60er Jahren lenkte die Aufmerksamkeit noch aus einem anderen Grund auf Kinder und Jugendliche. Qualifiziertere Ausbildung als bisher erschien dringend notwendig. Der Reformprozeß brachte zum einen eine Expansion pädagogischer Wissenschaften, die die Vorstellungen darüber, wie Kinder zu sein und was sie zu lernen haben, verwissenschaftlichten und in ungeheurem Umfang vermehrten; sowie die breite Popularisierung dieser Vorstellungen. [...] Das hatte weitere Ausdifferenzierung und Professionalisierung pädagogischer und kindertherapeutischer Berufe zur Voraussetzung und zur Folge.

Dies alles ging einher mit der Formulierung neuer Erziehungskonzepte. Gegen die starren autoritär-patriarchalischen Normen der Adenauer-Ära wurden Ziele wie Entfaltung kindlicher Bedürfnisse, Emanzipation und Kritikfähigkeit zuerst Mitte der sechziger Jahre in radikaler Form in den Kinderläden der Studentenbewegung formuliert und breiteten sich dann rasch in nahezu der gesamten pädagogischen Diskussion und Reformplanung aus. [...]

[Seite 23]

Die Liberalisierung des sozialen Klimas seit Mitte der 60er Jahre — Abbau konventioneller Verhaltensstile, offene Verweigerung autoritärer Unterwerfung, Lockerung der Sexualmoral — betraf zunächst vor allem Kinder und Jugendliche (vgl. die Beiträge von U. Preuss-Lausitz und P. Büchner).

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar für ein kurzes wörtliches Zitat (das – wie so oft in der Arbeit – unpräzise übertragen wird) genannt (mit falscher Jahresangabe), doch geht die Übernahme weit darüber hinaus: ein klassisches Bauernopfer.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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