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Mhe/Fragment 033 11

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 11-13, 16-23
Quelle: Oesterreich 1996
Seite(n): 28, Zeilen: 19 ff.
Die in dieser Zeit entstandenen theoretischen Ansätze zum Verständnis von Autorität favorisierten einen sozialisationstheoretischen Ansatz. Dabei gehen diese Arbeiten von einem für diese Haltung typischen Persönlichkeitsbild aus. [...] Reich und Fromm waren beide marxistisch orientierte Psychoanalytiker. Sie versuchten in ihren Ansätzen eine Verknüpfung von Marxismus und Psychoanalyse, indem sie der Psychoanalyse von Freud eine sozioökonomische Grundlage gaben. Der Ausgangspunkt ihrer Ansätze findet sich einerseits in der Marxschen These, daß die Ideologie der herrschenden Klasse immer die herrschende Ideologie gewesen sei und andererseits in der psychoanalytischen These, daß Beschränkung und Unterdrückung im Sozialisationsprozeß zur Orientierung an Autoritäten führt. (vgl. Österreich, 1996) Reich und Fromm, beide marxistisch orientierte Psychoanalytiker, versuchten eine Verknüpfung von Marxismus und Psychoanalyse, indem sie der spezifisch psychologischen Argumentation Freuds eine sozioökonomische Grundlage unterlegen. Ausgangspunkt beider Theorien einer autoritären Persönlichkeit sind zum einen die Marxsche These, daß die Gedanken der herrschenden Klasse immer die herrschenden Gedanken seien, und zum anderen die psychoanalytische These, daß Restriktion und Unterdrückung im Sozialisationsprozeß zur Orientierung an Autoritäten führten.

Die entscheidende Veränderung bei den Anfang der dreißiger Jahre entstandenen Theorien gegenüber älteren Ansätzen zum Verständnis der Funktionsweise von Autorität ist jedoch, daß sie einen sozialisationstheoretischen Ansatz favorisieren. Während die älteren Arbeiten psychologische Mechanismen der Autoritätsunterwerfung beschreiben, gehen die neueren Arbeiten von einem für diese Haltung typischen Persönlichkeitsbild aus.

Anmerkungen

Wie ist das zu bewerten? Am Ende steht unspezifisch "(vgl. Österreich, 1996)", doch der Vergleich, zu dem aufgefordert wird, ergibt nur, dass Inhalt und Struktur (und tlw. auch der Wortlaut) der Passage mit einer anderen Passage in der Quelle übereinstimmen.

kW, weil dieser Abschnitt zur Ideengeschichte vermutlich als fachliches Allgemeinwissen gelten kann.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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