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Mhe/Fragment 034 22

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 22-24
Quelle: Weber-Kellermann 1996
Seite(n): 186, Zeilen: 4 ff.
Max Horkheimer, Erich Fromm und Herbert Marcuse veröffentlichten 1936 ihr Studienmaterial über „Autorität und Familie“.

Auch Fromms Autoritätsstudie basiert auf dem Freudschen Persönlichkeitsmodell.

„Er (Freud) nimmt im seelischen Apparat drei Instanzen an: Das >Es<, das >Ich< und das >Über-Ich<. Dies sind nicht Bezeichnungen für >Teile<. im statischen, sondern für Träger von Funktionen im dynamischen Sinne; nicht scharf abgegrenzt, sondern ineinander übergehend. Das >Es< ist die ursprüngliche und undifferenzierte Form des seelischen Apparates[...]. Das >Ich< ist der durch den direkten Einfluß der Außenwelt[...] veränderte Teil des >Es<. Es repräsentiert, was man Vernunft und Besonnenheit nennen kann, im Gegensatz zum >Es<, welches die Leidenschaften enthält. [...] Das >Über- Ich<, [...] ist die phylogenetisch letzte und heikelste Instanz des seelischen Apparates. Als seine Funktion bezeichnet Freud die Selbstbeobachtung, das moralische Gewissen, die Traumzensur und den Haupteinfluß bei der Verdrängung. [...] Die Entstehung des >Über-Ichs< bringt er in eine enge Beziehung zum Vater. Schon vor allen Objektbeziehungen identifiziert sich der kleine Knabe mit dem Vater, und hinter dem [Ichideal verbirgt sich die erste und bedeutsamste Identifizierung des Individuums, die mit dem Vater der persönlichen Vorzeit! “( (Fromm 1936, S. 81f.).]

Max Horkheimer, Erich Fromm und Herbert Marcuse veröffentlichten aus der Emigration 1936 ihr Studienmaterial über »Autorität und Familie«10. Entscheidend für unseren Zusammenhang ist der »Sozialpsychologische Teil« von Erich Fromm (S. 77-135).

Fromm, geboren 1900, seit 1934 in den USA, gehört zu den Neo-freudianern. Auch seine Autoritätsstudie basiert auf dem Freudschen Persönlichkeitsmodell:

»Er (Freud) nimmt im seelischen Apparat drei Instanzen an: Das »Es«, das >Ich< und das >Über-Ich<. Dies sind nicht Bezeichnungen für >Teile< Im statischen, sondern für Träger von Funktionen im dynamischen Sinne; nicht scharf abgegrenzt, sondern ineinander übergehend. Das >Es< Ist die ursprüngliche und undifferenzierte Form des seelischen Apparates... Das Ich ist >der durch den direkten Einfluß der Außenwelt... veränderte Teil des Es<. Es repräsentiert, >was man Vernunft und Besonnenheit nennen kann, im Gegensatz zum Es, welches die Leidenschaften enthält«. ... Das Über-Ich, ... ist die phylogenetisch letzte und heikelste Instanz des seelischen Apparates. Als seine Funktion bezeichnet Freud >die Selbstbeobachtung, das moralische Gewissen, die Traumzensur und den Haupteinfluß bei der Verdrängung«. ... Die Entstehung des Über-Ichs bringt er in eine enge Beziehung zum Vater. Schon vor allen Objektbeziehungen identifiziert sich der kleine Knabe mit dem Vater, und hinter dem Ichideal »verbirgt sich die erste und bedeutsamste Identifizierung des Individuums, die mit dem Vater der persönlichen Vorzeit«« (S. 81 f.).

10) Horkheimer, Max (Hrsg.): Studien über Autorität in der Familie, 1936.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf Weber-Kellermann, obwohl deren Rezeption von Horkheimer, Fromm und Marcuse bis in die Einzelheiten der Materialauswahl übernommen wird. Die wörtlichen Zitate bleiben bei der Zeilenzählung unberücksichtigt.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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