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Mhe/Fragment 043 23

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 23-24, 30-32
Quelle: Soziologie-Lexikon 1992
Seite(n): 528, Zeilen: li. Sp. 2 ff.
Mit dem Begriff der sozialen Schichtung wird versucht, die vertikalen Strukturen sozialer Ungleichheit innerhalb einer Gesellschaft bzw. einer ihrer Teilstrukturen zu erfassen.

[...]

[Es sind zwei Richtungen innerhalb der Schichtungstheorien zu unterscheiden.]

Einerseits der Schichtungsbegriff, der sich auf das Berufsprestige der Gesellschaftsmitglieder orientiert, und andererseits der, der sich auch auf beruflich erzieltes Einkommen und Vermögen, (Aus-)Bildung und Machtstellung richtet. [(vgl.Bolte 1968)]

1. Begriffe: Mit dem Begriff (soziale) Schichtung (s. S.) bedient sich die Soziologie einer Metapher aus der Geologie, um vertikale Strukturen →sozialer Ungleichheit innerhalb einer Gesellschaft oder einer ihrer Teilstrukturen zu erfassen. [...]

[In der neueren Literatur wird der Begriff s.S. meist in engerem Sinn benutzt. Er bezeichnet das weitgehend von der Berufshierarchie ausgehende, vertikale Ungleichheitsgefüge entwickelter Industriegesellschaften.] Hierunter sind eindimensionale S.sbegriffe, die sich auf das Berufsprestige von Gesellschaftmitgliedern konzentrieren, von mehrdimensionalen zu unterscheiden, die sich auch auf beruflich erzieltes Einkommen und Vermögen, (Aus-)Bildung und Machtstellung richten.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die tatsächliche Quelle.

Der Wortlaut der Ausführungen findet sich bei Bolte (1968) so nicht, weshalb dieser als Quelle ausscheidet – auch ist dort an keiner Stelle von "Vermögen" die Rede.

Die Verf.in weist im Literaturverzeichnis zwei von verschiedenen Autoren verfasste Lexikoneinträge einzeln aus (S. 186):

  • "Reinhold, G. (1992a),autoritärer Charakter" [Verfasser: Siegfried Lamnek]
  • "Reinhold, G. (1992b),soziale Werte" [Verfasser: Karl-Heinz Hillmann] – siehe auch Fragment 064 13

(wobei nur der Herausgeber des Lexikons angegeben wird, während die jeweiligen Verfasser ungenannt bleiben).
Der für dieses Fragment als Quelle dienende und von Stefan Hradil verfasste Artikel "soziale Schichtung" (S. 528-31) ist im Literaturverzeichnis nicht aufgeführt.

In der Auslassung befindet sich Fragment 043 25, dessen Inhalt aus Mayntz (1958) übernommen wurde.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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