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Mhe/Fragment 069 19

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 17-29
Quelle: Weber-Kellermann 1996
Seite(n): 187, 188, Zeilen: 187: 13 ff.; 188: 7 ff., 24 ff.
Das Konzept des Autoritarismus der Frankfurter Schule setzt auf dem Sozialisationsmodell des Patriarchalismus des 19. Jahrhunderts auf, indem die Autorität aus der sozialen Stellung des Vaters heraus legitimiert wurde, d.h. daß die Autorität des Vaters nicht als zufällig angesehen wurde, sondern ihre Begründung in der Autoritätsstruktur der Gesamtgesellschaft fand (Fromm, 1936). Die Aneigung der zum Systembestand notwendigen Verhaltensstandards wird so erklärt, daß durch das Über-Ich äussere [sic] Gewalt, als Ausdruck gesellschaftlicher Autorität, in eine innere verwandelt wird. Die autoritären Vertreter der äußeren Gewalt werden verinnerlicht und das Individuum handelt nun nach ihren Geboten entsprechend den Forderungen, die es an sich selbst stellt. Diese Fähigkeit der Projizierung des Über-Ichs auf die herrschenden Autoritäten wird nach Fromm, durch die frühkindliche Sozialisation in der Familie erlernt. Der Vater erscheint dem Kind zwar als erster Vermittler der Autorität, ist aber nicht ihr Vorbild, sondern ihr Abbild. [Seite 188, 24 ff.]

Damit ergibt sich, daß die Autorität des Familienvaters nicht zufällig ist, sondern ihre Begründung in der Autoritätsstruktur der Gesamtgesellschaft findet. Der Familienvater erscheint für das Kind zwar als erster Vermittler dieser Autorität, ist aber (inhaltlich gesehen) »nicht ihr Vorbild, sondern ihr Abbild« (S. 88).

[Seite 187, 13 ff.]

Durch das Über-Ich wird die äußere Gewalt in eine innere verwandelt, die autoritären Vertreter der äußeren Gewalt verinnerlicht, und das Individuum handelt nun nach ihren Geboten entsprechend den Forderungen, die es an sich selbst stellt.

[...] Durch diesen Akt der Projektion des Über- Ichs auf die Autoritäten werden diese weitgehend der rationalen Kritik entzogen.

[Seite 188, 7 ff.]

Die herrschenden Strukturen der Gesellschaft stehen also in engstem Zusammenhang mit den frühkindlichen Erlebnissen in der Familie: [...]

Anmerkungen

Kein Hinweis, dass hier erkennbar aus Weber-Kellermanns Fromm-Rezeption übernommen wurde.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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