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Mhe/Fragment 163 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 163, Zeilen: 1-2, 5-12
Quelle: Büchner 1995
Seite(n): 198, 199, 200, Zeilen: 198: letzte drei Zeilen; 199: 5 ff., 200: 3 ff.
Damit verbunden war eine hohe, nahezu asketische Arbeitsmoral, die auch zu Härte gegen sich selbst zwang.(Kapitel 1)

[...] Die Altersgruppe der 1957-66 Geborenen wurde von neuen Verhaltensanforderungen geprägt, die sich aus der Entwicklung der Konsumgesellschaft vor allem in der Bundesrepublik ergaben. Wohlstand und Überflußproduktion erforderten einen konsumfreudigen und flexiblen Menschen, der sich in den Verhaltensstandards nicht mehr an der Nachkriegszeit orientierte. Im Laufe der Entwicklung setzte in der Bundesrepublik ein Wandel in den Verhaltensstandards und Umgangsnormen ein, die eine Tendenz zum „freieren“ Umgang zwischen den Älteren und den Jüngeren mit sich brachte. Die Bereitschaft zu Gehorsam allein und das Vertrauen in die Richtigkeit und Berechtigung von Vorschriften ist nicht mehr selbstverständlich, so daß die Autoritätsperson zunehmend in einen Rechtfertigungsdruck gerät (s. Kapitel 1).

[Seite 198]

Eng verbunden ist damit auch eine asketische Arbeitsmoral, die vielfach zur Härte gegen sich selbst zwang, auch bei Jugendlichen:

[Seite 199]

Die meisten Beobachter der Entwicklung der Sozialisationsbedingungen seit 1945 sehen den entscheidenden Umbruch im Übergang vom Nachkriegs-Sparkapitalismus zum Konsumkapitalismus der 60er Jahre, der für das Individuum mit einer Reihe von neuen Verhaltensanforderungen verbunden ist. Wohlstandsdenken und Überflußproduktion, steigende Massenkaufkraft und hohes Konsumniveau verlangen einen flexiblen und konsumfreudigen Zeitgenossen, dessen Verhaltensstandards und Umgangsnormen — ökonomisch wie moralisch — von den Fesseln der Nachkriegszeit befreit sind.

[Seite 200]

Damit ist eine viel diskutierte Entwicklungstendenz angesprochen3, die auf den zunehmend „freieren“ Umgang zwischen Älteren und Jüngeren und insbesondere die Veränderung der Eltern-Kind-Beziehungen verweist. Gehorsamsbereitschaft allein und Vertrauen in die Richtigkeit und Berechtigung von Anordnungen und Vorschriften sind nicht mehr selbstverständlich. Die Autoritätsperson.gerät unter Rechtfertigungsdruck.

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite, siehe Fragment 162 18.

Kein Hinweis auf die Quelle.

Der Text befindet sich auf der zweiten Seite des Teils 7 (Schlußfolgerungen und Ausblick, S. 162-177).

Der Inhalt findet sich auch bereits auf Seite 68; siehe Fragment 068 01.

Da sich der erste Satz des zweiten Absatzes stärker von der Quelle unterscheidet, geht er nicht in die Zeilenzählung ein.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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