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10 gesichtete Fragmente: "Verdächtig" oder "Keine Wertung"

[1.] Mhe/Fragment 033 11 - Diskussion
Bearbeitet: 28. July 2016, 14:30 (SleepyHollow02)
Erstellt: 19. July 2016, 00:41 Schumann
Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Mhe, Oesterreich 1996, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 11-13, 16-23
Quelle: Oesterreich 1996
Seite(n): 28, Zeilen: 19 ff.
Die in dieser Zeit entstandenen theoretischen Ansätze zum Verständnis von Autorität favorisierten einen sozialisationstheoretischen Ansatz. Dabei gehen diese Arbeiten von einem für diese Haltung typischen Persönlichkeitsbild aus. [...] Reich und Fromm waren beide marxistisch orientierte Psychoanalytiker. Sie versuchten in ihren Ansätzen eine Verknüpfung von Marxismus und Psychoanalyse, indem sie der Psychoanalyse von Freud eine sozioökonomische Grundlage gaben. Der Ausgangspunkt ihrer Ansätze findet sich einerseits in der Marxschen These, daß die Ideologie der herrschenden Klasse immer die herrschende Ideologie gewesen sei und andererseits in der psychoanalytischen These, daß Beschränkung und Unterdrückung im Sozialisationsprozeß zur Orientierung an Autoritäten führt. (vgl. Österreich, 1996) Reich und Fromm, beide marxistisch orientierte Psychoanalytiker, versuchten eine Verknüpfung von Marxismus und Psychoanalyse, indem sie der spezifisch psychologischen Argumentation Freuds eine sozioökonomische Grundlage unterlegen. Ausgangspunkt beider Theorien einer autoritären Persönlichkeit sind zum einen die Marxsche These, daß die Gedanken der herrschenden Klasse immer die herrschenden Gedanken seien, und zum anderen die psychoanalytische These, daß Restriktion und Unterdrückung im Sozialisationsprozeß zur Orientierung an Autoritäten führten.

Die entscheidende Veränderung bei den Anfang der dreißiger Jahre entstandenen Theorien gegenüber älteren Ansätzen zum Verständnis der Funktionsweise von Autorität ist jedoch, daß sie einen sozialisationstheoretischen Ansatz favorisieren. Während die älteren Arbeiten psychologische Mechanismen der Autoritätsunterwerfung beschreiben, gehen die neueren Arbeiten von einem für diese Haltung typischen Persönlichkeitsbild aus.

Anmerkungen

Wie ist das zu bewerten? Am Ende steht unspezifisch "(vgl. Österreich, 1996)", doch der Vergleich, zu dem aufgefordert wird, ergibt nur, dass Inhalt und Struktur (und tlw. auch der Wortlaut) der Passage mit einer anderen Passage in der Quelle übereinstimmen.

kW, weil dieser Abschnitt zur Ideengeschichte vermutlich als fachliches Allgemeinwissen gelten kann.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[2.] Mhe/Fragment 012 22 - Diskussion
Bearbeitet: 28. July 2016, 14:30 (SleepyHollow02)
Erstellt: 20. July 2016, 17:55 Schumann
Bertram 1981, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 22-24
Quelle: Bertram 1981
Seite(n): 33, Zeilen: 18 ff.
Vermutlich war er [Kohn] der erste Soziologe, der die Bedeutung von beruflichen Einstellungen für die elterlichen Erziehungsvorstellungen analysiert und damit einen wesentlichen Aspekt in der schichtspezifischen Sozialisationsforschung angesprochen hat. * [...] Kohn ist vermutlich der erste Soziologe, der die Bedeutung der beruflichen Einstellungen für Erziehungsvorstellungen analysiert und damit einen der wesentlichen Aspekte der Kausalstruktur des Modells schichtspezifischer Sozialisation thematisiert hat.
Anmerkungen

Aufgrund der Kürze und der wohl eher geringen Schöpfungshöhe kW.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[3.] Mhe/Fragment 115 01 - Diskussion
Bearbeitet: 31. July 2016, 17:14 (SleepyHollow02)
Erstellt: 31. July 2016, 16:46 Schumann
Bertram 1976, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 1-7
Quelle: Bertram 1976
Seite(n): 281, Zeilen: 12 ff.
Aufgrund der iterativen Bestimmung der Dichotomisierungspunkte ist die Bedeutung der Variablen genauso wenig wie die Relation der Variablen willkürlich gesetzt, sondern sie ist ein Resultat der empirischen Analyse. Das bedeutet in seiner Konsequenz auch, daß zu verschiedenen Zeitpunkten eine andere Rangfolge der Schwierigkeit der Items und der Dichtotomisierungspunkte [sic] möglich ist. Diese Veränderung der Bedeutung der Variablen und ihrer Relation zueinander würde dann die tatsächlichen Veränderungsprozesse der Schichtungsstruktur widerspiegeln (vgl. Bertram, 1976). „Hier wird deutlich, wieso eine Operationalisierung des Schichtungsbegriffs mit Hilfe des Guttman-Modelles oder anderer probailistischer [sic] Modelle, der Latenten Strukturanalyse oder der Rasch-Modelle, die Berücksichtigung der Dynamik gesellschaftlicher Strukturen ermöglicht.“ (Bertram 1976, S. 281) Durch die iterative Bestimmung der Dichotomisierungspunkte - für alle möglichen Merkmalskombinationen wurde eine GUTTMAN-Skala berechnet und die Lösung ausgewählt, die die homogenste Skala erbrachte -ist die Bedeutung der Variablen für die theortische [sic] Dimension, sowie die Relation der Variablen zueinander keine willkürliche Setzung, sondern Ergebnis der empirischen Analyse. Das bedeutet auch, daß zu einem anderen Zeitpunkt, etwa zur Zeit der Konstruktion des Index' von SCHEUCH (1961), eine andere Rangfolge der Schwierigkeit der Items und der Dichotomisierungspunkte möglich ist. [...] Die Veränderung der Bedeutung der Variablen und ihrer Relation zueinander sind dann Spiegelung der tatsächlichen Veränderungsprozesse der Schichtungsstruktur. Hier wird deutlich, wieso eine Operationalisierung des Schichtungsbegriffs mit Hilfe des GUTTMAN-Modells oder anderer probabilistischer Modelle, der Latenten Strukturanalyse (LAZARSFELD/HENRY 1966) oder des RASCH-Modells (FISCHER 1968) die Berücksichtigung der Dynamik gesellschaftlicher Strukturen ermöglicht.
Anmerkungen

Ein kleinerer Teil ist unten als wörtliche Übernahme ausgewiesen, für den oberen Teil wird unspezifisch ohne konkrete Seitenangabe zum Vergleich mit derselben Quelle aufgefordert - der dann allerdings nur ergibt, dass auch dieser Inhalt (leicht gerafft) aus dieser Quelle übernommen wurde.

Im zweiten Satz findet sich de facto eine zusammenhängende Wortgruppe von 12 Wörtern, die nur aufgrund eines Schreibfehlers ("Dichtotomisierungspunkte") bei der Einfärbung nicht in voller Länge visuell sichtbar wird.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[4.] Mhe/Fragment 116 09 - Diskussion
Bearbeitet: 28. November 2016, 22:24 (Schumann)
Erstellt: 1. August 2016, 14:00 107.151.152.210
Bertram 1976, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
107.151.152.210
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 9-12
Quelle: Bertram 1976
Seite(n): 283, Zeilen: 28 ff.
[Für die 1917-26 Geborenen, die in der DDR lebten, sieht es so aus, daß sich die obere Schichtungsgruppe von den anderen durch ihr Nettoeinkommen unterscheidet. Die mittlere Gruppe hebt sich von der oberen durch ein geringeres Nettoeinkommen ab und von der unteren durch die Schulausbildung.] In den unteren Schichtungsgruppen dominiert dagegen die berufliche Stellung (Berufsposition) die Schichtzugehörigkeit, während dieser Aspekt der Marktmacht in der mittleren und oberen Gruppe keine Rolle mehr spielt. Das bedeutet, daß trotz aller Einkommensangleichungen im unteren Teil der Schichtungshierarchie die Höhe des verfügbaren Haushaltseinkommens die entscheidendste Determinante der Schichtzugehörigkeit ist, während in der mittleren und oberen Gruppe dieser Aspekt der Marktmacht keine Rolle mehr spielt.
Anmerkungen

Die Aussagen der beiden nicht in eckige Klammern gesetzten Sätze sind unterschiedlich.

Man beachte aber, dass Bertram (1976) hier den Begriff "Aspekt der Marktmacht" treffend synonym für verfügbares Haushaltseinkommen gebraucht, während die Verf.in ihn recht fraglich – insbesondere, da sie hier über Schichtung in der planwirtschaftlichen DDR spricht – synonym mit beruflicher Stellung bzw. Berufsposition setzt.

Sichter
(107.151.152.210), SleepyHollow02

[5.] Mhe/Fragment 132 29 - Diskussion
Bearbeitet: 28. November 2016, 22:26 (Schumann)
Erstellt: 1. August 2016, 17:17 107.151.152.210
Bertram 1976, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
107.151.152.210
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 29-33
Quelle: Bertram 1976
Seite(n): 32, Zeilen: 1 ff.
Es konnte gezeigt werden, daß die soziale Schichtung ein passender Indikator der Sozialstruktur ist und daß Schichtungseffekte durch die Berufserfahrung der Eltern in die Erziehungsziele einfließen. Allerdings reicht der Schichtungsansatz insbesondere unter dem Aspekt des sozialen Wandels nicht aus, um den Einfluß der Sozialstruktur der Gesellschaft auf die Einstellungen der Eltern in angemessener Weise zu erfassen. (2) Die bisherige Sozialisationsforschung geht davon aus, daß Schichtung ein adäquater Indikator der Sozialstruktur ist und die Schichtungseffekte durch die Berufserfahrung des Vaters in die familiäre Sozialisation vermittelt werden.

(3) Am Beispiel der Untersuchung von KOHN wurde gezeigt, daß der Schichtungsindex nicht ausreicht, die Effekte der Sozialstruktur angemessen wiederzugeben.

Anmerkungen

Eine ähnliche Aussage, die dieselben beiden Thesen als Quelle hat, wurde bereits in den Fragmenten 055 06 und 072 26 dokumentiert; daher wird dieses Fragment nicht als Plagiat gewertet.

Der erste Satz findet sich in etwas modifizierter Form auch noch in Fragment 164 04.

Sichter
(107.151.152.210), SleepyHollow02

[6.] Mhe/Fragment 013 15 - Diskussion
Bearbeitet: 28. November 2016, 22:27 (Schumann)
Erstellt: 1. August 2016, 19:07 Schumann
Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Mhe, Preuss-Lausitz Zeiher Geulen 1995, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 15-19
Quelle: Preuss-Lausitz Zeiher Geulen 1995
Seite(n): 13, 15, Zeilen: 13: 2-3 von unten; 15: 10 ff.
Die Besonderheit von Generationen wird erst im Vergleich erkennbar. Daher stehen am Anfang dieser Arbeit Vergleiche zwischen den Generationen. Die für die Arbeit ausgewählten Generationen werden in ihrem zeit- und sozialgeschichtlichen Kontext beschrieben, um offenzulegen, auf welche Entwicklungen die Auswahl der Generationen bezogen wurde. [Seite 13]

Die Besonderheit von Generationen wird erst im Vergleich erkennbar. Am Anfang dieses Bandes stehen deshalb Vergleiche zwischen Generationen.

[Seite 15]

Um offenzulegen, auf welche Entwicklungen wir die Auswahl der Generationen beziehen, halten wir es für sinnvoll, im folgenden in groben Zügen die ökonomische, politische und kulturelle Entwicklung seit 1945 sowie den Wandel der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in diesem Zeitraum zu vergegenwärtigen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Das Fragment mag fachlich eher geringe Schöpfungshöhe aufweisen; bemerkenswert erscheint aber, dass bzw. wie diese Quelle als Vorlage dient, um das weitere inhaltliche "Programm" (Z. 13) der Arbeit zu erläutern.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[7.] Mhe/Fragment 009 01 - Diskussion
Bearbeitet: 28. November 2016, 22:28 (Schumann)
Erstellt: 3. August 2016, 18:31 Schumann
Büchner 1995, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-3
Quelle: Büchner 1995
Seite(n): 196, Zeilen: 25 ff.
Welche treibenden Kräfte und historischen Entwicklungslinien sind erkennbar, die den Wandel von generationsspezifischen Werteinstellungen in der Erziehung hervorgerufen haben? Da diese Entwicklungstendenzen noch recht wenig über die tatsächlichen Verhaltensweisen und Lebensformen aussagen, wie sie sich in Anbetracht solcher Veränderungen der Lebensverhältnisse herausgebildet haben, geht es mir in diesem Beitrag vor allem um die Frage,

— [...] und

— ob und wenn ja, welche treibenden Kräfte und welche historischen Entwicklungslinien erkennbar sind, die diesen Wandel von generationsspezifischen Verhaltensstandards und Umgangsnormen bewirkt haben.

Anmerkungen

Büchners (zwar im Literaturverzeichnis genannter, in der Arbeit aber nirgends referenzierter) Aufsatz dient nicht nur als Quelle für zahlreiche Übernahmen, sondern in der Einleitung sogar für die Formulierung des Erkenntnisinteresses. (Hier hätte der Leser einen Hinweis auf die Parallelität im Ansatz und in der Formulierung erwarten können, zumal das auch den Grad der Eigenständigkeit der Untersuchung von Mhe zu beschreiben verspricht.)

Aufgrund der Kürze wird das Fragment unter "keine Wertung" kategorisiert.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[8.] Mhe/Fragment 060 12 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2016, 18:14 (SleepyHollow02)
Erstellt: 30. August 2016, 15:38 Schumann
Fragment, Gesichtet, Gille 1995, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 12-13
Quelle: Gille 1995
Seite(n): 112, Zeilen: 3 ff.
Die Diskussion um den Wertewandel wurde Anfang der siebziger Jahre mit Ingleharts These von der "stillen Revolution" eingeleitet. Eingeleitet wurde die Diskussion um einen Wertewandel Anfang der siebziger Jahre mit Ingleharts These von “der stillen Revolution der Werte” (Inglehart 1971).
Anmerkungen

Aufgrund Kürze und geringer Schöpfungshöhe "keine Wertung".

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[9.] Mhe/Fragment 087 19 - Diskussion
Bearbeitet: 4. November 2016, 22:35 (130.237.37.88)
Erstellt: 4. November 2016, 14:56 130.237.37.88
Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, Zwahr 1994

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
130.237.37.88
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 87, Zeilen: 19-21
Quelle: Zwahr 1994
Seite(n): 450, Zeilen: 35 ff.
[Für die 1937-46 Geborenen, die in der DDR lebten, ... Diese Vermutung verstärkt sich, wenn man an die Beschreibung dieser Zeit im Kapitel „Generationen in ihrem historischen Kontext“ zurückdenkt. ...] Es gab auch in diesen Jahrgängen die starke Motivation einer Aufbruchsgeneration mit einem nachhaltigen Aufbauerlebnis, das von hohem Idealismus geprägt war[...].“ [Die Geburtsjahrgänge 1930 bis 1939 109: Es waren die 1939 Neun- bis Einjährigen, die 1945 15- bis Sechsjährigen, die 1949 19- bis Zehnjährigen. ...]

[...] es gab auch in diesen Jahrgängen die starke Motivation einer Aufbruchgeneration mit einem nachhaltigen Aufbauerlebnis [und der Zeitzeugenschaft tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche, vor allem der Bodenreform und der Enteignungen im industriellen und gewerblichen Sektor].


[109 Es seien genannt (SED-Mitgliedschaft, soweit nicht anders vermerkt): Wolf Biermann, parteilos, Bürgerrechtler, 1976 ausgebürgert; ... – Vgl. auch: Jens Reich, Abschied von den Lebenslügen. Die Intelligenz und die Macht, Reinbek bei Hamburg 1992.]

Anmerkungen

Zwar zitiert sich die Verf.in hier vordergründig unverdächtig selbst, tatsächlich ist die Wendung "die starke Motivation einer Aufbruchsgeneration mit einem nachhaltigen Aufbauerlebnis" aber einer ungenannt bleibenden Quelle entnommen.

Die Wendung wird ebenfalls in Fragment 165 17 benutzt.

Man beachte insbesondere, dass Zwahr (1994) die Generation der Geburtsjahrgänge 1930-39 betrachtet, während die Verf.in von derjenigen der Geburtsjahrgänge 1937-46 spricht.

Da es sich an dieser Stelle um ein Selbstzitat handelt, dessen Wortlaut bei seinem ersten Vorkommen in Fragment 025 26 (in Fragment 067 29 wird er wiederholt) als Plagiat gewertet wurde, und aufgrund seiner Kürze wird das Fragment der Kategorie "Keine Wertung" zugeordnet.

Sichter
(130.237.37.88) Schumann

[10.] Mhe/Fragment 165 17 - Diskussion
Bearbeitet: 4. November 2016, 19:07 (Schumann)
Erstellt: 4. November 2016, 15:25 130.237.37.88
Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, Zwahr 1994

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
130.237.37.88
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 165, Zeilen: 17-18
Quelle: Zwahr 1994
Seite(n): 450, Zeilen: 35 ff.
[Die Antwortmuster der verschiedenen Altersgruppen sind in allen Faktoren stabil, eine Ausnahme macht nur der Jahrgang 1937-46 aus der DDR, der keinen eindeutigen kooperativen Individualismus in den Erziehungszielen zeigte. [...] Diese Vermutung verstärkt sich, wenn man an die Beschreibung dieser Zeit im 1.Kapitel zurückdenkt.

„Arbeitsamkeit und Bescheidenheit wurden zu politisch propagierten Staatstugenden. ...] Es gab auch in diesen Jahrgängen die starke Motivation einer Aufbruchsgeneration mit einem nachhaltigen Aufbauerlebnis, das von hohem Idealismus geprägt war [...]“

[Die Geburtsjahrgänge 1930 bis 1939 109: Es waren die 1939 Neun- bis Einjährigen, die 1945 15- bis Sechsjährigen, die 1949 19- bis Zehnjährigen. ...]

[...] es gab auch in diesen Jahrgängen die starke Motivation einer Aufbruchgeneration mit einem nachhaltigen Aufbauerlebnis [und der Zeitzeugenschaft tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche, vor allem der Bodenreform und der Enteignungen im industriellen und gewerblichen Sektor].


[109 Es seien genannt (SED-Mitgliedschaft, soweit nicht anders vermerkt): Wolf Biermann, parteilos, Bürgerrechtler, 1976 ausgebürgert; [...] – Vgl. auch: Jens Reich, Abschied von den Lebenslügen. Die Intelligenz und die Macht, Reinbek bei Hamburg 1992.]

Anmerkungen

Zwar zitiert sich die Verf.in hier (d.h. im zweiten Satz; der erste stammt von Merkel (1994) und ist auf S. 24 oben ausgewiesen) vordergründig unverdächtig selbst, tatsächlich ist die Wendung "die starke Motivation einer Aufbruchsgeneration mit einem nachhaltigen Aufbauerlebnis" aber einer ungenannt bleibenden Quelle entnommen.

Die Wendung wird ebenfalls in Fragment 087 19 benutzt.

Man beachte insbesondere, dass Zwahr (1994) die Generation der Geburtsjahrgänge 1930-39 betrachtet, während die Verf.in von derjenigen der Geburtsjahrgänge 1937-46 spricht.

Da es sich an dieser Stelle um ein Selbstzitat handelt, dessen Wortlaut bei seinem ersten Vorkommen in Fragment 025 26 (in Fragment 067 29 wird er wiederholt) als Plagiat gewertet wurde, und aufgrund seiner Kürze wird das Fragment der Kategorie "Keine Wertung" zugeordnet.

Sichter
(130.237.37.88) Schumann

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