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12 ungesichtete Fragmente: "verdächtig" oder "Keine Wertung"

[1.] Mhe/Fragment 030 10 - Diskussion
Bearbeitet: 23. June 2016, 13:58 (WiseWomanBot)
Erstellt: 22. June 2016, 19:25 SleepyHollow02
Fragment, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, Schütze Geulen 1995, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 10-13
Quelle: Schütze Geulen 1995
Seite(n): 52, Zeilen: 14 ff.
"Überblickt man den typischen Sozialisationsverlauf der um 1960 Geborenen als Ganzes, so zeigt sich ein relativ stabiler Familienkontext, der bürgerlich, aber nicht autoritär-überwältigend ist, freilich geringere Frei- und Spielräume, neuartige mediale Anregungen hatte - es scheint eher, daß ihre Entwicklung ohne größere Traumata und Brüche verlaufen ist." (Schütze, Geulen 1995, S.52) Überblickt man den typischen Sozialisationsverlauf der um 1960 Geborenen als Ganzes, so ergeben sich wenig Anhaltspunkte dafür, daß diese Generation in ihrer familialen Sozialisation besondere psychische Deformationen erlitten hätte. Ein relativ stabiler Familienkontext, der bürgerlich, aber nicht autoritär-überwältigend ist, freilich geringere Frei- und Spielräume, neuartige mediale Anregungen - es scheint eher, daß ihre Entwicklung ohne größere Traumata und Brüche verlaufen ist.
Anmerkungen

Ist das wirklich ein wörtliches Zitat?

Sichter
(SleepyHollow02)

[2.] Mhe/Fragment 027 14 - Diskussion
Bearbeitet: 23. June 2016, 13:57 (WiseWomanBot)
Erstellt: 22. June 2016, 20:13 SleepyHollow02
Fragment, KeineWertung, Merkel 1994, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 14-22
Quelle: Merkel 1994
Seite(n): 366 f., Zeilen: 366: 36 ff.; 367: 3 ff.
Diese Generation "kämpfte gegen den ‘kleinbürgerlichen Muff und Mief’. Sie wollte ein neues und modernes Leben beginnen. Sie befreite sich von altväterlichen Erziehungsvorstellungen und von traditionellen Geschlechtssterotypen [sic] [...]. Sie war erfüllt vom Pathos der Sachlichkeit, und sie wollte ein modernes Leben. Dazu gehörte ein Motorrad und eine modernisierte Küche, der ausgiebige Besuch von Kinos und Tanzgaststätten und das Reisen in fremde Länder. Und so erlebte die DDR Ende der fünfziger Jahre eine Modernisierung des Alltagslebens, allerdings in den ihr möglichen einfachen Standards. Es war eben eine Moderne der kleinen Leute, geprägt von der Gemeinschaftlichkeit des Aufstiegs." (vgl. Merkel, 1994 S.366/367). Zugleich begann sie die Auseinandersetzungen mit der Elterngeneration. Und sie führte sie weniger auf dem Felde der Politik, wie die 68er in Westdeutschland, sondern auf dem Felde der Lebensweise. Die erste FDJ-Generation kämpfte gegen den „kleinbürgerlichen Muff und Mief“. Sie wollte ein neues und ein moderneres Leben beginnen. Sie befreite sich von altväterlichen Erziehungsvorstellungen und von traditionellen Geschlechterstereotypen.

[Seite 367]

Sie war erfüllt vom Pathos der Sachlichkeit, und sie wollte ein modernes Leben. Dazu gehörte ein Motorrad und eine modernisierte Küche, der ausgiebige Besuch von Kinos und Tanzgaststätten und das Reisen in fremde Länder. Und so erlebte auch die DDR Ende der fünfziger Jahre eine Modernisierung des Alltagslebens, allerdings in den ihr möglichen einfachen Standards. Es war eben eine Moderne der kleinen Leute, geprägt von der Gemeinschaftlichkeit des Aufstiegs.

Anmerkungen

Ist das ein wörtliches Zitat? Wenn ja, warum steht in der Klammer vgl.?

Sichter
(SleepyHollow02)

[3.] Mhe/Fragment 087 16 - Diskussion
Bearbeitet: 24. June 2016, 11:54 (Graf Isolan)
Erstellt: 23. June 2016, 13:50 SleepyHollow02
Fragment, KeineWertung, Merkel 1994, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 87, Zeilen: 16-21
Quelle: Merkel 1994
Seite(n): 365, Zeilen: 20 ff.
„Arbeitsamkeit und Bescheidenheit“ wurden zu politisch propagierten Staatstugenden. Aus Arbeitsamkeit und Bedürfnislosigkeit/Bescheidenheit wird die neue Gemeinschaft geboren, als eine solidarische Gemeinschaft von sozial Gleichgestellten.[...] Es gab auch in diesen Jahrgängen die starke Motivation einer Aufbruchsgeneration mit einem nachhaltigen Aufbauerlebnis, das von hohem Idealismus geprägt war[...].“ Arbeitsamkeit und Bescheidenheit wurden zu politisch propagierten Staatstugenden. [...] Aus Arbeitsamkeit und Bedürfnislosigkeit/Bescheidenheit wird die neue Gemeinschaft geboren, als eine solidarische Gesellschaft von sozial Gleichgestellten.
Anmerkungen

Der Abschnitt ist als wörtliches Zitat gekennzeichnet (allerdings fehlt eine Quellenangabe). Die zweite Hälfte des zitierte Texts finden sich nicht bei Merkel 1994.

Die Kennzeichnung als Zitat ist völlig unzureichend, da ein öffnendes "Gänsefüßchen" fehlt. „Arbeitsamkeit und Bescheidenheit“ steht hier als Name eines Faktors parallel zu anderen Begriffspaaren und Begriffen, die im Text vorangehen. Das voranstehende „ kennzeichnet also hier eigentlich kein Zitat. [G.I.]

In der gleichen Form findet es sich auch in einem Aufsatz (Wandel von Einstellungen und Werten. Unter dem Aspekt des Autoritarismus deutscher Eltern im Zeitvergleich) der Verfasserin von 2001: [1].

Sichter
(SleepyHollow02)

[4.] Mhe/Fragment 176 18 - Diskussion
Bearbeitet: 27. June 2016, 09:53 (SleepyHollow02)
Erstellt: 27. June 2016, 09:53 SleepyHollow02
Attias-Donfut 1998, Fragment, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 176, Zeilen: 18-23
Quelle: Attias-Donfut 1998
Seite(n): 175, Zeilen: 10 ff.
Claudine Attias Donfut (1998, S.175)) schrieb in diesem Zusammenhang dazu: „Das familiale Generationenverhältnis ist ein Schmelztiegel für diverse Einflüsse, in dem sich überlieferte oder erlebte Geschichte der verschiedenen Generationen durchdringen. Es spiegelt in vielerlei Hinsicht die in der Gesellschaft gültigen Normen und Werte wider. Unsere Hypothese lautet, daß es sich hierbei in gewisser Weise um die Vektoren der Veränderungen handelt, die die Gesamtgesellschaft erfassen. Die Familie ist Vermittler, Auffangbecken und Verbreiter des sozialen Wandels“. Das familiale Generationenverhältnis ist ein Schmelztiegel für diverse Einflüsse, in dem sich die überlieferte oder erlebte Geschichte der verschiedenen Generationen gegenseitig durchdringen. Es spiegelt in vielerlei Hinsicht die in der Gesellschaft gültigen Normen und Werte wider. Unsere Hypothese lautet, daß es sich hierbei in gewisser Weise um die Vektoren der Veränderungen handelt, die die Gesamtgesellschaft erfassen. Die Familie ist Vermittler, Auffangbecken und Verbreiter des sozialen Wandels.
Anmerkungen

Beinahe wörtliches Zitat.

Sichter
(SleepyHollow02)

[5.] Mhe/Fragment 042 19 - Diskussion
Bearbeitet: 26. July 2016, 16:29 (Schumann)
Erstellt: 26. July 2016, 15:45 Schumann
Fragment, Hurrelmann 1995, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 19-35 (43: 1-5, 16-17)
Quelle: Hurrelmann 1995
Seite(n): 108, 109, (110), Zeilen: 108: 14 ff.; 109: 1 ff.; (110: 6 ff.)
Der Kernannahme der schichtspezifischen Sozialisationsforschung unterstellt, daß „zwischen dem Sozialcharakter, also einer milieutypischen Kombination von Persönlichkeitsmerkmalen der Eltern, und der Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit ein direkter Zusammenhang bestehe. Die Prägung der Persönlichkeit des Kindes führt nach dieser Vorstellung zur Ausbildung eines mit dem der Eltern identischen Sozialcharakters, der in der frühen Kindheit ausgeprägt wird und über den weiteren Lebensverlauf hinweg stabil bleibt und auch das Verhalten in späteren Lebensphasen noch steuert.“ (Hurrelmann 1995, S.109).

Die Familie wird dabei „als zentrale Vermittlungsinstanz für die ‘Reproduktion gesellschaftlich erwünschter Sozialcharaktere’ dargestellt“, indem sie „die Grundwerte der Gesellschaft gewissermaßen ungebrochen an die nachwachsende Generation weitervermittelt“ (Hurrelmann 1995, S.108).

Rolff kennzeichnete den Sozialisationsprozess im Rahmen der schichtspezifischen Sozialisationsforschung als einen „zirkulären Verlauf“ (Rolff 1980, S.43).

„Die Sozialisation durch den Beruf prägt in der Regel bei den Mitgliedern der sozialen Unterschicht andere Züge des Sozialcharakters als bei den Mitgliedern der Mittel- und Oberschicht. Während der Sozialisation durch die Familie werden normalerweise die jeweils typischen Charakterzüge der Eltern an die Kinder weitervermittelt. Die Sozialisation durch die Freundschaftsgruppen der Heranwachsenden vermag die schichtspezifischen Unterschiede nicht aufzuheben. Da die Sozialisation durch die Schule auf die [Ausprägungen des Sozialcharakters der Mittel- und Oberschicht besser eingestellt ist als auf die der Unterschicht, haben es die Kinder der Unterschicht besonders schwer, einen guten Schulerfolg zu erreichen. Sie erlangen häufig nur Qualifikationen für die gleichen niederen Berufspositionen, die ihre Eltern bereits ausüben. Wenn sie in diese Berufspositionen eintreten, dann ist der Zirkel geschlossen“ (Rolff 1980, S.43).

[...]

Bertram kritisiert die mangelnde empirische Basis der Ergebnisse der schichtspezifischen Sozialisationsforschung.]

[Seite 109]

Die von Rolff formulierte These läßt sich auch schematisch darstellen (siehe Abbildung 3). Die These bezeichnet in überspitzter Form die Kernannahme der schichtspezifischen Sozialisationsforschung. Es wird unterstellt, zwischen dem Sozialcharakter, also einer milieutypischen Kombination von Persönlichkeitsmerkmalen der Eltern, und der Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit bestehe ein direkter Zusammenhang. Die Prägung der Persönlichkeit des Kindes fuhrt nach dieser Vorstellung zur Ausbildung eines mit dem der Eltern identischen Sozialcharakters, der in der frühen Kindheit ausgeprägt wird und über den weiteren Lebenslauf hinweg stabil bleibt und auch das Verhalten in späteren Lebensphasen noch steuert.

[Seite 108]

Wie er [Rolff (1980)] betont, wird vor allem die Familie als die zentrale Vermittlungsinstanz für die „Reproduktion gesellschaftlich erwünschter Sozialcharaktere“ dargestellt. Dabei wird unterstellt, die Familie sei ein sozialer Mikrokosmos der Gesellschaft, der die Grundwerte der Gesellschaft gewissermaßen ungebrochen an die nachwachsende Generation weitervermittele. Soziale Ungleichheit zwischen den Menschen werde in diesem Sinn durch die Weitergabe eines Sozialcharakters von einer Generation zur anderen gewissermaßen sozial „vererbt“; ein „zirkelförmiger“ Verlauf des Sozialisationsprozesses herrsche vor:

„Die Sozialisation durch den Beruf prägt in der Regel bei den Mitgliedern der sozialen Unterschicht andere Züge des Sozialcharakters als bei den Mitgliedern der Mittel- und Oberschicht; während der Sozialisation durch die Familie werden normalerweise die jeweils typischen Charakterzüge der Eltern an die Kinder weitervermittelt; die Sozialisation durch die Freundschaftsgruppen der Heranwachsenden vermag die schichtspezifischen Unterschiede nicht aufzuheben. Da die Sozialisation durch die Schule auf die Ausprägung des Sozialcharakters der Mittel- und Oberschicht besser eingestellt ist als auf die der Unterschicht, haben es die Kinder der Unterschicht besonders schwer, einen guten Schulerfolg zu erreichen. Sie erlangen häufig nur Qualifikationen für die gleichen niederen Berufspositionen, die ihre Eltern bereits ausübten. Wenn sie in diese Berufspositionen eintreten, dann ist der Zirkel geschlossen“ (Rolff 1980, S. 43).

[Seite 110]

Wie Bertram (1981) in seiner kritischen Kommentierung der Ergebnisse der schichtspezifischen Sozialisationsforschung zu Recht betont, ist die empirische Basis dieser These unzureichend, [...] ln der Zusammenstellung der Untersuchungsergebnisse entstand oft der Eindruck, die gesamte Kette der Zusammenhänge, wie sie durch die These vom zirkulären Verlauf des Sozialisationsprozesses durch Rolff zusammengefaßt wurde, sei bereits empirisch belegt.

Anmerkungen

Die Parallelen (Anmoderation des ersten Zitats, Zitatauswahl und -abgrenzung bzgl. Rolff (1980), Satz zu Bertram am Ende) lassen stark vermuten, dass Hurrelmann (1995) hier als eigentliche Quelle für alle Inhalte des Fragments diente.

Jedoch konservativ Einstufung unter "keine Wertung", obwohl man diese Vorgehensweise - die sich ebenso auf anderen Seiten in der Arbeit beobachten lässt - auch kritischer sehen und das Fragment einer Plagiatskategorie zuordnen könnte (sollte?).

Bei den als wörtliche Zitate gekennzeichneten Übernahmen zeigen sich Differenzen zur Quelle.

(Zwecks besserer Demonstration wurden in diesem Fragment auch größere Teile von S. 43 mitdokumentiert. In der Auslassung (S. 43, Z. 6-15) findet sich eine Übernahme aus Bertram (1981), siehe Fragment 043 06.)

Sichter
(Schumann)

[6.] Mhe/Fragment 112 09 - Diskussion
Bearbeitet: 28. November 2016, 21:15 (Schumann)
Erstellt: 30. July 2016, 23:01 107.151.152.210
Bertram 1976, Fragment, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
107.151.152.210
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen: 9-13
Quelle: Bertram 1976
Seite(n): 278, Zeilen: 10 ff.
Der Vorteil des Guttman-Modells besteht darin, daß es sich dabei um ein Wahrscheinlichkeitsmodell handelt, welches auf der Verteilung der Variablen innerhalb der Stichprobe aufsetzt und dadurch auf die Veränderung der Variablenverteilung zu unterschiedlichen Zeitpunkten reagiert, d.h. wenn sich die Verteilung der Variablen zwischen zwei Zeitpunkten verändert, ändert sich auch das Schichtungsmodell. Da das GUTTMAN-Modell zudem ein Wahrscheinlichkeitsmodell ist, d.h. auf der Verteilung der Variablen in der Stichprobe beruht, ist es sensibel für die Veränderungen der Variablenverteilungen in der Zeit. Mit der Verschiebung der Variablenverteilungen vom Zeitpunkt t1 zum Zeitpunkt t2 verändert sich entsprechend das Schichtungsmodell.
Anmerkungen

Direkt vor und nach diesem kurzen – optisch vom umgebenden Text getrennten – Absatz verweist die Verf.in jeweils für wörtliche Zitate auf Bertram (1976), den sie hier jedoch nicht als ihre Quelle nennt.

Sichter
(107.151.152.210)

[7.] Mhe/Fragment 164 04 - Diskussion
Bearbeitet: 28. November 2016, 21:17 (Schumann)
Erstellt: 1. August 2016, 15:56 107.151.152.210
Bertram 1976, Fragment, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
107.151.152.210
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 164, Zeilen: 4-6
Quelle: Bertram 1976
Seite(n): 32, Zeilen: 1 ff.
Es konnte empirisch nachgewiesen werden, daß die soziale Schichtung ein passender Indikator der Sozialstruktur ist, und daß Schichtungseffekte vermittelt durch die Berufserfahrung der Eltern in die Erziehungsziele einfließen (Kapitel 5). (2) Die bisherige Sozialisationsforschung geht davon aus, daß Schichtung ein adäquater Indikator der Sozialstruktur ist und die Schichtungseffekte durch die Berufserfahrung des Vaters in die familiäre Sozialisation vermittelt werden.
Anmerkungen

Eine ähnliche Aussage, der ebenfalls These (2) als Vorlage dient, wurde bereits in den Fragmenten 055 06, 072 26 und 132 29 dokumentiert; daher wird deren Wiederholung hier nicht als Plagiat gewertet.

Sichter
(107.151.152.210)

[8.] Mhe/Fragment 086 23 - Diskussion
Bearbeitet: 28. November 2016, 21:17 (Schumann)
Erstellt: 14. August 2016, 11:45 213.164.244.245
Bertram 1994, Fragment, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
213.164.244.245
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 23-25
Quelle: Bertram 1994
Seite(n): 121, Zeilen: 7-9
Trotz der generellen Übereinstimmung gibt es einige Verschiebungen, die deutlich machen, daß sich einzelne Items in der Bedeutung zwischen den Altersgruppen geändert haben. Trotz dieser Übereinstimmung gibt es hierbei einige Verschiebungen, was deutlich macht, daß sich einzelne Items in ihrer Bedeutung zwischen den Generationen geändert haben.
Anmerkungen

Während Bertram (1994) an dieser Stelle eine aus einer Mehrgenerationenerhebung im Rahmen des Familiensurveys des Deutschen Jugendinstituts (siehe Bertram, S. 118 u. Literaturverzeichnis S. 268) gewonnene Erkenntnis formuliert, kommt die Verf.in zu einer weitgehend wörtlich übereinstimmenden Einschätzung, die sich neben den Familiensurveys West und Ost auch noch auf eine 1993 durchgeführte ergänzende Befragung im Rahmen des "Projektes 'Lebensführung älterer Menschen'" bezieht (siehe S. 76 f.).

Sichter
(213.164.244.245)

[9.] Mhe/Fragment 044 12 - Diskussion
Bearbeitet: 28. November 2016, 21:17 (Schumann)
Erstellt: 23. August 2016, 14:35 118.98.46.161
Fragment, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, Schäfgen 1998, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
118.98.46.161
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 12-15
Quelle: Schäfgen 1998
Seite(n): 88, Zeilen: 17-20
1. Die Herausbildung von Klassen ist an bestimmte historische Entwicklungsphasen der Produktion gebunden, d.h. wenn die Entwicklung der Produktivkräfte und der Arbeitsteilung ein konstantes Mehrprodukt hervorbringt, welches durch eine bestimmte Gruppe angeeignet wird und somit zur Bildung von Privateigentum führt. Klassen entstehen nach Marx mit der Herausbildung von Privateigentum an Produktionsmitteln, also erst an einem Punkt in der Menschheitsgeschichte, an dem die Arbeitsteilung relativ entwickelt ist und ein konstantes Surplusprodukt erzeugt wird, das durch eine bestimmte Gruppe angeeignet wird und sich damit in Privateigentum verwandelt.
Anmerkungen

Insbesondere der hintere Teil des Satzes weist eine deutliche Ähnlichkeit zur Quelle auf; aufgrund der Kürze erfolgt keine Wertung als Plagiat.

Sichter
(118.98.46.161)

[10.] Mhe/Fragment 061 17 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2016, 12:44 (SleepyHollow02)
Erstellt: 30. August 2016, 10:50 SleepyHollow02
Fragment, Gille 1995, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 17-22
Quelle: Gille 1995
Seite(n): 116, Zeilen: 27 ff.
Dieser basiert auf einer Rangordnung von vier fest vorgegebenen politischen Zielen, zwei "materialistischen" und zwei "postmaterialistischen". Die beiden materialistischen Ziele umfassen "Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung in diesem Lande" und "Kampf gegen steigende Preise", und zu den postmaterialistischen Werten gehören "mehr Einfluß der Bürger auf die Entscheidungen der Regierung" und "Schutz des Rechts auf freie Meinungsäußerung". Dieser basiert auf einer Rangordnung von vier politischen Zielen, je zwei “materialistischen” und zwei “postmaterialistischen”. Die beiden materialistischen Ziele sind “Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung in diesem Lande” und “Kampf gegen die steigenden Preise”. Die beiden postmaterialistischen Ziele sind “mehr Einfluß der Bürger auf die Entscheidungen der Regierung” und “Schutz des Rechts auf freie Meinungsäußerung”.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[11.] Mhe/Fragment 069 32 - Diskussion
Bearbeitet: 28. November 2016, 21:19 (Schumann)
Erstellt: 31. August 2016, 16:49 Schumann
Flitner 1997, Fragment, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 32-34
Quelle: Flitner 1997
Seite(n): 270, 271, Zeilen: 270: 38 f.; 271: 1 f.
Autorität wird als eine Beziehung beschrieben, die einerseits gekennzeichnet ist, durch eine bewußte Einflußnahme und führende Überlegenheit und andererseits durch eine anerkennende Abhängigkeit, durch Bejahung und freiwilligen Gehorsam. [Seite 270]

Ich nehme, wie in den Sozialwissenschaften üblich, „Autorität" als eine deskriptive Kategorie. Sie beschreibt eine Beziehung, die auf der einen Seite durch bewußte Einflußnahme und und führende

[Seite 271]

Überlegenheit, auf der anderen Seite durch anerkennende, vertrauende Abhängigkeit, durch Bejahung und freiwilligen Gehorsam gekennzeichnet ist, wo immer sie vorkommt.

Anmerkungen

Wenngleich inhaltlich nicht trivial, allein aufgrund der Kürze "keine Wertung".

(Eine Google-Suche nach der Wortgruppe "durch Bejahung und freiwilligen Gehorsam" ergibt nur Treffer für den Text der Verf.in und dem Aufsatz von Flitner.)

Sichter
(Schumann)

[12.] Mhe/Fragment 084 10 - Diskussion
Bearbeitet: 6. December 2016, 19:05 (62.151.183.149)
Erstellt: 6. December 2016, 18:59 62.151.183.149
Fragment, KeineWertung, Mhe, Reuband 1988, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
62.151.183.149
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 84, Zeilen: 10-12
Quelle: Reuband 1988
Seite(n): 74, Zeilen: 30 ff.
Die Tatsache, daß sich strukturelle Bedingungen auf die spezifische Auswahl von Wertorientierungen und indirekt auch auf die Erziehungseinstellungen auswirken, hat, wie bereits mehrfach erwähnt, Melvin Kohn (1969, 1981) als erster hervorgehoben.

[Literaturverzeichnis S. 183]

Kohn, M. L. (1969),Class and Conformity A Study in Values, Homewood, Ill.,

Kohn, M. L. (1981),Persönlichkeit, Beruf und soziale Schichtung (Hrgs. [sic] Kurt Lüscher), Stuttgart,

Daß sich strukturelle Gegebenheiten auf die spezifische Auswahl von Wertorientierungen und somit indirekt auch auf die Erziehungsvorstellungen auswirken, hat in der neueren sozialwissenschaftlichen Literatur über Erziehungsziele wohl am deutlichsten Melvin Kohn hervorgehoben.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Wortlautähnliche Wiederholungen finden sich auf Seite 12 (Fragment 012 07) und auf Seite 49 (Fragment 049 10).

Wegen der Kürze unter "Keine Wertung" kategorisiert.

Sichter
(62.151.183.149)

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