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Mhe/Unfragmentierte Fundstellen

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Diss (1999) als PDF Diss (1999) als HTML: 8-177

Es scheint hier eine Arbeitsweise vorzuliegen, bei der Verschleierungen auf korrekte Zitate aus den gleichen Quellen folgen.

  • evtl. interessant, weil massiv zitiert: Melvin Kohn (deutsch der Text von 1977). Kohn 1981
  • Schloeder: 12, 13, 60

Bertram 1976: S. 115, 116


vielleicht noch sinnvoll/versuchenswert:

  • Mhe-S. 86 - ein Satz: "Trotz der generellen Übereinstimmung gibt es einige Verschiebungen, die deutlich machen, daß sich einzelne Items in der Bedeutung zwischen den Altersgruppen geändert haben."); Bertram, S. 121; Dokumentation sinnvoll? - fragmentiert (kW)
  • Mhe-S. 87 f.: "Um der Frage nach der Veränderung ... Mittelwerte der Items, die die Faktoren ... nicht nur am höchsten eingestuft ..." -- Parallelen mit Bertram, S. 123 ff. fragm. (doch kürzer als nach dem ersten Blick vermutet)
  • Mhe-S. 102 - ein (allerdings längerer [4 Zeilen] und nicht trivialer) Satz: "Bis zu diesem Punkt der Untersuchung kann man davon ausgehen, ..."; siehe Bertram, S. 126 - fragmentiert (kW)




Zu folgenden im LV aufgeführten (und bisher noch nicht im Wiki als Quellen angelegten) Titeln finden sich ausgewiesene wörtliche Zitate in der Arbeit (siehe Angaben in eckiger Klammer). Angesichts der bisher festgestellten Arbeitsweise dürften wohl zumindest in einigen davon weitere Funde zu erwarten sein.

a) Aufsätze/Lexikonartikel

  1. Bernsdorf, W. (1972), Generation. In: Bernsdorf, W. (Hrsg): Wörterbuch der Soziologie, S. 279-284, Stuttgart [S. 68] (= ein wörtliches Zitat, dieses fast korrekt; ansonsten o.B.)
  2. Bertram, H. (1991), Einstellungen zu Kindheit und Familie. In: Bertram, H. (Hrsg.) Die Familie in Westdeutschland. Stabilität und Wandel familialer Lebensformen S. 429-460, Opladen [S. 76, 85, 86, 87]
  3. Methodische Informationen zu den verwendeten Datensätzen. In: Bertram, H.. (Hrgs.) Das Individuum und seine Familie, S. 429-455, Opladen => PDF [div. wörtl. Parallelen für Kap. 4.1.1 - 4.1.3, aber wohl abgedeckt durch Fn. 12 auf S. 76): "Die Beschreibung der Datensätze wurde aus dem Kapitel Methodische Informationen [...] entnommen."] - vllt könnte man (wenn einmal eine visualisierung anstehen sollte) die seiten 76-81 als wörtliches zitat einfärben? (auf die anführungszeichen darf man hier wohl angesichts des deutlichen hinweises und des eher technischen charakters dieses abschnitts verzichten.) [Kein Problem. Übrigens: Wenn man beide Texte vergleicht, stammt zwar vieles in diesen Unterkapiteln wörtlich aus der Quelle, aber eben nur ein Teil; die Erwartung durch die Fn., alles im O-Ton zu kriegen, bleibt also unerfüllt ... -- Schumann (Diskussion) 15:15, 25. Jul. 2016 (UTC)]
  4. Fromm, E. (1936), Sozialpsychologischer Teil. In: Horkheimer, M. Studien über Autorität und Familie, S. 77-135, Paris [S. 34, 35, 36] (o.B., abgesehen von etl. Fehlern bei wörtl. Zit.)
  5. Horkheimer, M. (1980), Autorität und Familie in der Gegenwart. In: Claessens, D., Milhoffer, P. (Hrsg.) Familiensoziologie. Ein Reader als Einführung, 1980, S. 74-89, Königstein/Taunus [S. 37, 38] (o.B., abgesehen von Fehlern bei wörtl. Zit.)
  6. Klages, H. (1995), Der Wertewandel in der Bundesrepublik Deutschland. Eine problemorientierte Hinführung zu Fakten und Deutungen (unv. Manuskript [=> 1996 publiziert in: Janssen (u.a.): Gesellschaften im Umbruch, S. 65-85], S.2-24 [Mhe: S. 90, 166] (o.B.)
  7. Oesterreich, D. (1993a), Jugend in der Krise, Aus Politik und Zeitgeschichte, B 19, S. 21-31 [S. 40] [o.B.; im LV gibt es "Oesterreich (1993)" zweimal und ohne a/b-Unterscheidung - demnach ist die Monogr. die Quelle]
  8. Reinhold, G. (1992a), autoritärer Charakter . In: Reinhold, G. (Hrsg.) Soziologielexikon. 2. Auflage, S. 40, München [Mhe: S. 39] (o.B.)
  9. Reinhold, G. (1992b), soziale Werte In: Reinhold, G. (Hrsg.) Soziologielexikon. 2. Auflage, S. 534-537, München [Mhe: S. 59] [fragm.]
  10. Vaskovics, L. A. (1989), Stichwort "Schicht" In: Endruweit, G.; Trommsdorff, G. (Hrsg.) Wörterbuch der Soziologie, S. 557-564, Stuttgart [S. 48] (o.B.)
  11. Wierling, D. (1994), Die Jugend als innerer Feind. Konflikte in der Erziehungsdiktatur der sechziger Jahre. In: Kaelble, H., Kocka, J., Zwahr, H. (Hrsg.) Sozialgeschichte der DDR, S. 404-425, Klett-Cotta, Stuttgart [S. 26, 27]
  12. Wolf, C. (1995), Sozio-ökonomischer Status und berufliches Prestige, ZUMA Nachrichten, Heft 37 => PDF [S. 109, 110, 111; untersuchenswerte Parallelen in Kap. 5.4.1]


b) Monografien (möglicherweise reichen davon auch schon die jeweils von Mhe referenzierten Seiten und deren nähere 'Umgebung')

  1. (1994), Familien und Familienpolitik im geeinten Deutschland - Zukunft des Humanvermögens. Fünfter Familienbericht. Bundesministerium für Familie und Senioren (BMFuS), Bonn [S. 32, 101, 168] (o.B.)
  2. Allerbeck, K., Hoag, W. J. (1985), Jugend ohne Zukunft? Einstellungen, Umwelt, Lebensperspektiven, München [S. 15]
  3. Bertram, H. (1976), Gesellschaftliche und familiäre Bedingungen moralischen Urteilens (Dissertation), Düsseldorf [Mhe: S. 111, 112, 115; aus Bertram referenzierte Seiten: 278, 279, 281]
  4. Bertram, H. (1981), Sozialstruktur und Sozialisation. Zur mikroanalytischen Analyse von Chancenungleichheit, Darmstadt u. Neuwied [S. 43, 54, 55, 71]
  5. Geiger, T. (1962), Arbeiten zur Soziologie, Neuwied [Mhe: S. 46, 47; aus Geiger referenzierte Seiten: 186, 194, 196] (o.B.)
  6. Geiger, T. (1987), Die Schichtung des deutschen Volkes. Soziographischer Versuch auf statistisches Grundlage (1932). Faksimile-Nachdruck der 1. Auflage 1932, Stuttgart [Mhe: S. 46; aus Geiger referenzierte Seiten: 4, 5, 78] (o.B.)
  7. Hradil, S. (1987), Sozialstrukturanalyse in einer fortgeschrittenen Gesellschaft. Von Klassen und Schichten zu Lagen und Milieus., Opladen [Mhe: S. 48; aus Hradil referenzierte Seiten: 47, 88] (o.B.)
  8. Hurrelmann, K. (1995), Einführung in die Sozialisationstheorie. 5. Aufl., Weinheim, Basel [Mhe: S. 42, 48; aus Hurrelmann referenzierte Seiten: 108, 109, 113] (fragm.)
  9. Kohn, M. L. (1969), Class and Conformity A Study in Values, Homewood, Ill. [Mhe: S. 49, 50, 51 und div. Nennungen auf anderen Seiten; aus Kohn referenzierte Seiten: 7, 132-134, 165-167, 189, 192 sowie allg. ohne Seitenangabe Vergl. wohl verzichtbar, betrifft vermutl. bloß wörtl. Zitate [liegt vor in 3. Aufl. 1972]
  10. Laatz, W. (1993), Empirische Methoden. Ein Lehrbuch für Sozialwissenschaftler, Verlag Harri Deutsch, Thun und Frankfurt/Main [Mhe: S. 113, 114; aus Laatz referenzierte Seiten: 300, 301, 303] (o.B.)
  11. Lederer, G., Schmidt, P. (1995), Autoritarismus und Gesellschaft. Trendanalysen und vergleichende Jugenduntersuchungen 1945-1993, Opladen [es existiert davon auch eine Online-Ausg.] [Mhe: S. 69; aus Lederer referenzierte Seite: 27] (o.B.)
  12. Marx, K. (1975), Das Kapital. Kritik der Politische Ökonomie. Bd. III, Berlin, Dietz Verlag [Mhe: S. 44, Vergl. wohl verzichtbar: betrifft vermutl. bloß wörtl. Zitat]
  13. Oesterreich, D. (1993b): Autoritäre Persönlichkeit und Gesellschaftsordnung. Der Stellenwert psychischer Faktoren für politische Einstellungen - eine empirische Untersuchung von Jugendlichen in Ost und West, Weinheim/München [auch zwecks Abgrenzung von Oesterreich 1996 relevant]
  14. Oesterreich, D. (1996), Flucht in die Sicherheit. Zur Theorie des Autoritarismus und der autoritären Reaktion, Opladen [S. 37]
  15. Reich, W. (1971), Charakteranalyse. 3. Auflage, Köln [S. 33, 34; aus Reich referenzierte Seiten: 14, 15, 18] (o.B.)
  16. Rolff, H.-G. (1980), Sozialisation und Auslese durch die Schule. 9. Aufl., Heidelberg [S. 42, 43] (oB)
  17. Rosenbaum, H. (1978), Familie als Gegenstruktur zur Gesellschaft, 2. Aufl., Stuttgart (Enke) [S. 48, 70]
  18. Weber, M. (1985), Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie 5. Auflage, Studienausgabe, Tübingen [S. 45; aus Weber referenzierte Seiten: 532, 534, 538] [5., rev. Aufl., Druck 1990; ISBN ident.] (o.B.)
  19. Weber-Kellermann, I. (1996), Die deutsche Familie. Versuch einer Sozialgeschichte, Frankfurt/M. (Suhrkamp) [S. 19, 66; aus Weber-Kellermann referenzierte Seite: 185] (fragm.)

  • Die erste Person

Der Gebrauch der ersten Person im Text ist uneinheitlich, mal Singular, mal Plural. Interessant sind womöglich S. 15, 93 und 164. Hier findet sich jeweils haben ich, was auf eine Suchen-und-Ersetzen-Vorgehensweise schließen lassen könnte. Subjekt der Quelltexte wäre dann vermutlich eine Arbeitsgruppe, Subjekt der Sätze bei Mhe wäre Mhe.



  • Nachlese und Fragmentierung für alle bisher vorliegenden Quellen abgeschlossen




  • Interessant aber knifflig: Diss HU 1998:
    Es gibt da manche inhaltliche Parallelen (Mhe und Verf. hatten 1992 auch schon mal gemeinsam publ.), tlw. auch wörtlich-strukturell, aber sie wirken außerordentlich stark verrauscht.
    Es betrifft jedenfalls mind. S. 25 (2. Abs.) sowie Seiten im Kap. 2.2.1.2. (Soziale Schicht), auf denen bisher nichts gefunden wurde. Auch mit Einstellung Länge 2 schwer zu entscheiden, ob/inwieweit hier eine Rezeption stattgefunden hat oder ob eine gemeinsame Quelle existierte. (Könnte sich vielleicht mal IP 113 näher ansehen?)
    Irgendwie seltsam ist jedenfalls, dass es für bestimmte kurze Wortgruppen - unter Milliarden von Texten - immer nur Google-Treffer für zwei Arbeiten gibt:
  • Mhe-S. 25: "Intensivierung aller Produktionsmittel und-kräfte" - [2]
  • Mhe-S. 25: "auf die Facharbeiterqualifikation gelegt" - [3]
  • Mhe-S. 44: "durch eine bestimmte Gruppe angeeignet wird und" - [4]
  • Mhe-S. 46: "Wirtschaftslagen und Funktionen als wesentliche Schichten" - [5]
in der tat interessant und in der tat ziemlich rauschend. gemeinsame dritte quelle gut möglich, wenn nicht gar wahrscheinlich. schon irgendwelche erkenntnisse, on ksc1998 im übrigen sauber ist? SleepyHollow02 (Diskussion) 14:10, 21. Aug. 2016 (UTC)
Diss. 1998 bisher nicht näher bzgl. Integrität angesehen. Bei Mhe-S. 25 wirkt der Inhalt trotz der Gemeinsamkeiten so unterschiedlich, dass sich darauf wohl keine klare Aussage stützen lässt. Bei Seite 46 könnte es anders sein. Eigentlich sind solche Stellen textarchäologisch ja die interessantesteten. -- Schumann (Diskussion) 14:29, 21. Aug. 2016 (UTC)
aber das verspricht elend aufwendig zu werden. lohnt das? SleepyHollow02 (Diskussion) 14:36, 21. Aug. 2016 (UTC)
Gute Frage - wäre halt primär was für Leute, die keine ungelösten Rätsel mögen ... Lt. [6] waren beide in den 90ern übrigens an HU-Projekten beteiligt, die u.a. zu folgenden Publ. führten:
-- Schumann (Diskussion) 15:01, 21. Aug. 2016 (UTC)




Jetzt wird's wieder eindeutiger:

  • Mhe-S. 11: Ausführungen werden 2007 in einem Aufsatz wiederverwendet ([7], S. 479), diesmal werden dafür auf der Vorseite auch drei Quellen genannt: Elder 1974 (engl.sprachig) und zwei (dt.sprachige) Aufsätze: Elder/Caspi 1990 und 1991 (die beide auch im Mhe-LV stehen). Angesichts des Elder-Bezugs der Arbeit könnte es sinnvoll sein, auch mal zu vergleichen mit:
  • Elder, G. H. , Caspi, A. (1990),Persönliche Entwicklung und sozialer Wandel. Die Entstehung der Lebensverlaufsforschung. In: Mayer.K-U. Lebensverläufe und sozialer Wandel. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie Sonderheft 31/1990 S.22-57,
  • Elder, G. H., Caspi, A. (1991),Lebensläufe im sozialen Wandel. Soziologische und psychologische Perspektiven . In: Engfer, A., Minsel, B., Walper, S.(Hrsg.):Zeit für Kinder. Kinder in Familie und Gesellschaft. S.32-60, Weinheim , Basel
  • S. 38 f. (z.B. "sozial legitimierte Außenseiter"): [8] (Adam Weisberger: Epilog, in: Lederer/Schmidt (Hrsg.): Autoritarismus und Gesellschaft. Trendanalysen und vergleichende Jugenduntersuchungen von 1945-1993, Opladen 1995, S. 382-388 (auch als Springer Download: [9])
    (Auch einige weitere Aufsätze könnten darin zumindest den Titeln nach interessant/relevant sein.)
    erl.; fragm.
  • S. 40 f. ("Legitimität der Ideen, Grundsätze"): Lt. [10] resümiert damit Richard Sennett Horkheimers und Adornos Kritik an Max Weber:
    Richard Sennett: Autorität, Frankfurt 1985, S. 32 (Kap.: Was ist Autorität, S. 20-33) liegt vor
    -- fragm.
  • S. 43 unten ("Vorstellung von Bevölkerungsgruppen" + "Geologie"): Lt. [11]:
    Renate Mayntz: Soziale Schichtung und sozialer Wandel [...], 1958, S. 76
    (Mayntz wird dann auf S. 48 auch einmal - unspez. - referenziert.)liegt vor
  • S. 47 ("Mehrdimensionalität der Schichtung"): Denkbar nach [12], dass hierzu noch etwas bei Mayntz - um die S. 142 herum - zu finden sein könnte.liegt vor -- fragm.
  • S. 63 [wohl auch 73, 132, 173] ("Wohlstands- und Bildungsexpansion"): Klages-Rezeption lt. [14] übernommen von:
    Martina Gille: Wertorientierungen und Geschlechtsrollenorientierungen im Wandel, in: Ursula Hoffmann-Lange (Hrsg.): Jugend und Demokratie in Deutschland. DJI-Jugendsurvey 1, Opladen 1995, S. 108-158, hier S. 113 - liegt vor
    -- fragm.
  • S. 69 ("bewußte Einflußnahme und führende Überlegenheit"): Dürfte aus [15] übernommen sein:
    Andreas Flitner: Autorität und Erziehung, in: Meier/Rabe-Kleeberg/Rodax (Hrsg.): Transformation und Tradition in Ost und West, Opladen 1997, S. 269-280, hier S. 270 f. (ist allerdings nur ein - wenn auch längerer - definierender Satz)
  • S. 73 ("Wertprioritäten" + "erheblichen Zeitverschiebung"): Passage ist lt. [16] O-Ton Inglehart: Kultureller Umbruch. Wertwandel in der westlichen Welt, Frankfurt/Main 1989, S. 92
    [auch die anderen Seiten (Inh.verz.) könnten angesichts der Bedeutung Ingleharts für Mhe interessant/ergiebig sein - wobei thematisch wohl primär die Kap. 2 (S. 90-137) und 5 (208-225) relevant sein dürften]




Zwischenbilanz:

  • Anfang bis Ende von Teil 3 (S. 8-75):
  • nur 8 Seiten gänzlich o.B. - weitere Funde hier eher wenig wahrscheinlich, da verbliebene 'weißen Stellen' meist entweder durch Quellenangaben hinreichend abgedeckt sind oder ausgewiesene Zitate darstellen. Online keine Hinweise mehr auf weitere Quellen gefunden.
  • Teil 5 bis Ausblick:
  • bisher deutlich weniger Fundstellen. Denkbar: Weitere Übernahmen
a) aus bisher unberücksichtigten Publikationen von Bertram oder
b) aus Texten weiterer Verfasser, die sich in den 90er Jahren schichtbezogen mit dem Wandel von Wertvorstellungen beschäftigten.
Rein den Titeln nach könnten etwa noch
  • eine Kurzstudie (1995, 30 S.) über Werte- und Verhaltenswandel 1990-92
  • ein Sammelband (1996) über Werte und Wertewandel
  • einzelne Beiträge einer Aufsatzsammlung (1997) über ostdt. Jugendliche oder auch
  • ein Sammelband (1998) über Werte und nationale Identität
interessant sein (es besteht natürlich auch das Risiko der Uferlosigkeit).
Mit Google-Suche für diesen Teil bisher jedenfalls keine weiteren Hinweise zu konkreten Quellen gefunden.
[Bei Laufweite 3 alle Texte jeweils unauffällig - entweder gibt es damit wirklich keine Parallelen oder sie sind durch Umformulierungen sprachlich zu sehr verrauscht. Versuch war's wert.]

Ich sehe mir noch Kaelble et al. (1994), Sozialgeschichte der DDR, an.




noch:

  • Steinkamp 1991: Mhe-S. 48 ("Die Konzentration auf Ungleichheiten ... nicht erfaßt." [Ausdehnung erst mit Lw 2 gut sichtbar; Hradil-Zit. evtl. auszuklammern?])
  • Steinkamp 1991: Mhe-S. 163 f. ("Die Schichtzugehörigkeit bringt, so Kohn, ..."
Da zitiert Steinkamp aber Kohn (1981) ausführlich wörtlich. Da Letzterer Mhe vorzuliegen scheint, wäre es m.E. allenfalls ein Plagiat aus Kohn (1981). Andererseits scheint sie auch deutlich zu machen versuchen, dass sie Kohn mehr oder weniger wörtlich wiedergibt ("so Kohn", "nach Kohn", "geht Kohn davon aus"). Für mich noch knapp vor der Grenze zum Plagiat ...
M.E. ändert sich das Bild aber, wenn man die Passage im Kontext mit dem unmittelbar vorangehenden Fragment 163 23 (als VS kat.) betrachtet - und beide Passagen zusammen mit der Quelle vergleicht. Dann wird relativ deutlich, dass hier keine eigenständige Kohn-Rezeption vorliegt, sondern nur jene von Steinkamp (1991) ab- und umgeschrieben wurde. Insofern könnte man begründet auch dieses Fragment noch entspr. erweitern (falls hierzu Konsens möglich ist, würde ich es entsperren und nach Erweiterung sichten).
Ab "Die Schichtzugehörigkeit bringt, so Kohn" bis "auf ihre Sicht von der Welt, ihrem Selbst" referiert sie Teile zweier bei Steinkamp gefundener Kohn-Zitate von S. 203 und 217. Irgendwelche Gedanken oder Formulierungen Steinkamps bzgl. Kohn übernimmt sie in diesen 13 Zeilen aber nicht, soweit ich sehe. Die letztlich von Steinkamp übernommene Rezeptionsleistung liegt dann also in dessen Auffinden der Zitate. Das könnte man mit der Begründung, dass keine eigenständige Rezeption vorliegt, natürlich als Plagiat werten ...




o.B.:

  • Berger Hradil 1990
  • Caesar 1972
  • Claessens Milhoffer 1980
  • Grundmann 1992
  • Grundmann et al. 1994
  • Grundmann 1994
  • Kreckel 1983
  • Oesterreich 1972
  • Rerrich 1988

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