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Individuen und ihre sozialen Beziehungen

von Prof. Dr. Marina Hennig

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[1.] Mhg/Fragment 023 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-12-08 13:43:19 Schumann
Dederichs 1999, Fragment, Gesichtet, Mhg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 3-9, 25-28
Quelle: Dederichs 1999
Seite(n): 25, 26, Zeilen: 25: letzte Zeile; 26: 1 ff., 8 ff.
Die Gemeinschaft ist verbunden durch das Blut, den Ort und den Geist. Die soziale Ordnung wird durch die natürliche Arbeitsteilung (Alter, Geschlecht, Talent) geschaffen. Es handelt sich dabei um ein friedliches und vertrautes, uneingeschränktes Zusammenleben.

Die Gemeinschaft stellt für Tönnies eine historische Sozialform dar, deren Totalität sich die Mitglieder zunehmend entziehen, um andere Ziele zu verfolgen. [...]

[...]

[...] Mit dem Kürwillen wird das Denken endgültig von der Gesamtheit des Wollens getrennt. Der Verlust der Einheit wird durch kürwillentliche Verbindungen zu kompensieren versucht, was zu einer ideellen, künstlich konstruierten Einheit führt. Es ist das Substitut zur gemeinschaftlichen Einheit.

[Seite 25]

Die Gemeinschaft ist ein natürliches

[Seite 26]

Kollektiv, das durch die Dimensionen Blut, Ort und Geist konstituiert wird und natürliche Arbeitsteilungen (Alter, Geschlecht, Begabung) als Ordnung institutionalisiert (vgl. Flego 1993, S. 69). Sie ist charakterisiert durch das friedliche, vertraute und ausschließliche Zusammenleben. [...]

Tönnies versteht Gemeinschaft als historische Sozialform, aus deren Ganzheitlichkeit die Mitglieder sich zunehmend herauslösen, um eigene Ziele zu verfolgen.

Im Kürwillen wird die Trennung des Denkens von der Willensganzheit vollzogen, der Wille speist sich nun aus dem Denken der einzelnen Gesellschaftsmitglieder, also dem Einzelwillen, und nicht mehr aus der apriorischen Einheit. Als Kompensation des Verlustes der Einheit werden kürwillentliche, d.h. kalkulierbare, rationale Willensverbindungen eingegangen, wodurch die Ganzheit zu einer ideellen, künstlich konstruierten Einheit wird, die die gemeinschaftliche Einheit substituieren soll.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[2.] Mhg/Fragment 023 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-01-29 18:40:36 Schumann
Bickel 1999, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mhg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 23-25
Quelle: Bickel 1999
Seite(n): 117, Zeilen: 17-19
Die Gesellschaft beruht auf den zweckrationalen Willensakten der Subjekte, auf einem Zusammenwollen des eigenen Vorteils wegen. „Gesellschaft“ beruht auf den zweckrationalen Willensakten der Subjekte, auf einem Zusammenwollen des eigenen Vorteils wegen.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Für eine Kategorisierung unter "keine Wertung" spräche die relative Kürze des Fragments, dagegen der wörtliche Charakter der Übernahme eines nicht trivialen Inhalts (zumal angesichts der Praxis der Verf.in, selbst kürzeste Übernahmen in ihrer Arbeit als wörtliche auszuweisen).

Auf Seite 25 oben zitiert die Verf.in Bickel bei einer ähnlich kurzen Übernahme korrekt.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[3.] Mhg/Fragment 023 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-03-06 22:20:37 Schumann
Donati 1989, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mhg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 28-31
Quelle: Donati 1989
Seite(n): 250, Zeilen: 5-7
Die Gemeinschaft ist die charakteristische Verbindung des „wirklichen und organischen Lebens“, wohingegen die Gesellschaft die charakteristische Verbindung von „ideellen und mechanischen (sozialen) Gebilden“ darstellt. Die Gemeinschaft ist die charakteristische Verbindung des «wirklichen und organischen Lebens», wohingegen die Gesellschaft die charakteristische Verbindung von «ideellen und mechanischen (sozialen) Gebilden» darstellt.
Anmerkungen

Ein kurzes Fragment (das direkt an Fragment 023 03 - dort mit Quelle Dederichs (1999) - anschließt), gleichwohl ist die Tönnies-Rezeption der Verf.in identisch mit der Donatis.

(Sollten allerdings die Begriffe "Gesellschaft" und "Gemeinschaft" in der Lesart von Tönnies soziologisches Allgemeinwissen sein, wäre das Fragment eher unter "keine Wertung" einzuordnen.)

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20161208134533


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