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Individuen und ihre sozialen Beziehungen

von Prof. Dr. Marina Hennig

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[1.] Mhg/Fragment 071 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-12-17 19:00:03 Schumann
BauernOpfer, Diaz-Bone 1997, Fragment, Gesichtet, Mhg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 71, Zeilen: (9-13) 14-17
Quelle: Diaz-Bone 1997
Seite(n): 18, Zeilen: (1-5) 5 ff.
[Die White - Gruppe ergänzte damit die graphentheoretische Darstellungsweise um algebraische Verfahren zur Erfassung von Netzwerken. Eine Erfassung von größeren Netzwerken war mit graphentheoretischen Mitteln nicht mehr möglich, hier erwies sich gerade die Matrixalgebra als besonders nützlich (vgl. Diaz-Bone 1997: 17).]

Mitte der 70er Jahre gelang es der White-Gruppe, die von Nadel skizzierte Verbindung von strukturaler Soziologie und mathematischer [sic] Verfahren zur Ermittlung der sozialen Struktur aus den Beziehungsdaten zu entwickeln, indem sie das Prinzip der strukturellen Äquivalenz in einen Algorithmus umsetzte.

[Die Arbeiten der White-Gruppe ergänzen die graphentheoretische Darstellungsweise um algebraische Verfahren zur Erfassung von Netzwerken. Vor allem die Matrixalgebra erwies sich als nützlich für die Erfassung größerer Netzwerke.18 Diese waren mit soziometrischen Graphen nicht mehr übersichtlich darzustellen, so daß der Zweck, soziale Strukturen abzubilden, nicht mehr erfüllt werden konnte.] Mitte der 70er Jahre gelang es der Gruppe um White, die von Nadel skizzierte Verbindung von strukturaler Soziologie und mathematischen Verfahren zur Ermittlung der sozialen Struktur aus den Beziehungsdaten zu entwickeln, indem sie das Prinzip der strukturellen Äquivalenz in einen Algorithmus umsetzte (Lorrain / White 1971; White u. a. 1976; Boorman / White 1976).19

18 White hatte bereits Mitte der 60er Jahre Verwandtschaftssysteme untersucht. Siehe White (1963), White (1965) und White (1966). Paul Boyd hatte darüber hinaus in seiner Dissertation die Graphentheorie auf die Beschreibung von Verwandtschaftssystemen angewandt, siehe dafür Boyd (1969).

19 Für die Bewertung der Harvard-Gruppe um Harrison C. White für die Entwicklung Netzwerkanalyse siehe auch Wellman (1993), Wellman (1988), Berkowitz (1982), Berkowitz (1988), Scott (1991) und Schenk (1984).

Anmerkungen

Die Übernahme setzt sich auch nach der Quellenangabe fort, bleibt dann aber ungekennzeichnet.

Auch der - nicht als Plagiate eingeordnete - vorherige Absatz ist teils wörtlich (mit einer Gruppe aus 10 zusammenhängenden Wörtern) übernommen (der vgl.-Verweis in der Belegstelle daher eigentlich unpassend).

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Mhg/Fragment 071 34 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-01-30 13:24:12 Schumann
BauernOpfer, Diaz-Bone 1997, Fragment, Gesichtet, Mhg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 71, Zeilen: (31-33) 34-40
Quelle: Diaz-Bone 1997
Seite(n): 18, Zeilen: (9-10) 10 ff.
[Eine weitere "bahnbrechende methodische Entwicklung ist die der Blockmodellanalyse" (Diaz-Bone 1997: 18), die vor allem von Harrison White, Ronald Breiger, Scott Boormann und Francois Lorrain entwickelt wurde.]

Mit Hilfe der Blockmodellanalyse wird auf der Basis relationaler Daten, die zur Beschreibung des Netzwerkes auf der Mikroebene dienen, die Netzwerkstruktur auf der Makroebene berechnet, die aus Relationen zwischen Akteursgruppen besteht. Damit setzte sich die Harvard - Gruppe ganz klar von den bisher an der Soziometrie orientierten Gruppen ab.

Zwar hat die Soziometrie versucht, Cliquen aus Beziehungen zu identifizieren und die jeweilige Bedeutung hervorgehoben, trotzdem hatte diese Methode [wesentliche Defizite (vgl. White et. al. 1976: 736f.): 1)]

[Die bahnbrechende methodische Entwicklung ist die der Blockmodellanalyse.] Diese berechnet aus relationalen Daten, die das Netzwerk auf der Mikroebene beschreiben, die Netzwerkstrukturen auf der Makroebene, die aus den Relationen zwischen Akteurgruppen besteht. Mit dieser Entwicklung setzte sich die Harvard-Gruppe vor allem von den bisherigen Strömungen ab, die sich stark an der Soziometrie orientiert hatten. Die Soziometrie hat zwar in dem Ansatz, Cliquen aus Beziehungen zu identifizieren, die Bedeutung der Beziehungen hervorgehoben, sie enthält aber immer noch wichtige Defizite, die White u. a. zur Abgrenzung herangezogen haben (White u. a. 1976,736f): [...]
Anmerkungen

Die Quelle ist im Absatz davor - für ein kurzes wörtliches Zitat - genannt; dass die Übernahme aber auch danach (inkl. der Referenz White et al (1976)) weitergeht, bleibt unausgewiesen.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20161217190159


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