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Individuen und ihre sozialen Beziehungen

von Prof. Dr. Marina Hennig

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[1.] Mhg/Fragment 126 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-02-27 18:30:28 Schumann
BauernOpfer, Diaz-Bone 1997, Fragment, Gesichtet, Mhg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
162.220.59.66
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 4-12(12-14), 15-21
Quelle: Diaz-Bone 1997
Seite(n): 64, 65, Zeilen: 64: 21 ff.; 65: 1 ff.
4.6.2 Anzahl der Netzwerkkomponenten

Dieses einfach zu berechnenden [sic] Maß für die Netzwerke erfasst alle Netzwerkkomponenten [sic] die nur über Ego mit anderen Netzwerkbestandteilen verbunden sind. Dieses ist [sic] Maß ist von der Netzwerkdichte abhängig und gibt Auskunft über die Fragmentierung eines ego-zentrierten Netzwerks.

4.6.3 Clusterüberlagerung

Cluster zeichnen sich durch eine fast vollständige interne Verbundenheit der Netzwerkkomponenten aus. Sie werden in ego-zentrierten Netzwerken als Gruppen oder Cliquen wahrgenommen (vgl. Wellmann [sic] 1988: 155). [„Die Akteursfähigkeit’ [sic] eines ego-zentrierten Netzwerks kann mit dem Verhältnis der Größe des größten Clusters zur Netzwerkgröße angegeben werden“ (Diaz-Bone 1997: 64).] Clusterdominanz ist dann vorhanden, wenn ein großer Anteil der Alteri im Netzwerk in einem Cluster verbunden sind [sic]. Befinden sich in dem Netzwerk Mitglieder verschiedener Gruppen, so sind mindestens zwei Cluster im Netzwerk vorhanden. Die Koordinationsfähigkeit der Cluster wird durch den Anteil von gemeinsamen Mitgliedern in beiden Clustern ausgedrückt. Die Clusterüberlagerung ist das Verhältnis von Anteil an Mehrfachmitgliedern zur Gesamtzahl der Clustermitglieder (vgl. Wellmann [sic] 1988: 155ff).


Diaz-Bone, Rainer (1997) Ego-zentrierte Netzwerkanalyse und familiale Beziehungssysteme. Wiesbaden.

Wellman, Barry / Carrington, Peter J./ Hall, Alan (1988b) Networks as personal Communites [sic]. In: Wellman, Barry / Berkowitz, Stephen D. (Hg.) Social Structures: a network Approach, Cambridge; New York, 130-184.

[Seite 64]

2.6.2.2 Anzahl der Netzwerkkomponenten

Ein einfach zu berechnendes Maß für Netzwerke ist die Anzahl der Komponenten im egozentrierten Netzwerk. Dabei ist eine Komponente ein Bestandteil des Netzwerks, der nur über ego mit anderen Netzwerkbestandteilen verbunden ist. Dieses Maß ist nicht unabhängig von der Netzwerkdichte. [...] Die Anzahl der Netzwerkkomponenten ist ein Maß für die Fragmentierung des egozentrierten Netzwerks.

2.6.2.3 Clusterdominanz und Clusterüberlagerung

Cluster in Netzwerken sind Komponenten der Netzwerkstruktur mit einer (fast) vollständigen internen Verbundenheit. Cluster in den ego-zentrierten Netzwerken werden von den Netzwerkmitgliedern als Gruppen wahrgenommen (Wellman u. a. 1988:155). Die "Akteurfähigkeit" eines ego-zentrierten Netzwerks kann mit dem Verhältnis der Größe des größten Clusters zur Netzwerkgröße angegeben werden. Clusterdominanz liegt vor, wenn der

[Seite 65]

Cluster einen hohen Anteil der alteri im Netzwerk umfaßt. Umfaßt ein ego-zentriertes Netzwerk Mitglieder aus mehreren Gruppen, so besteht das ego-zentrierte Netzwerk aus mindestens zwei Clustern, deren Koordinationsfähigkeit durch den Anteil gemeinsamer Mitglieder ausgedrückt werden kann. Dieser Anteil (Mehrfachmitglieder zur Gesamtzahl der Cluster-Mitglieder) ist die Clusterüberlagerung (Wellman u. a. 1988: 155f).


Wellman, Barry / Carrington, Peter J. / Hall, Alan (1988): Networks as personal communities, in: Wellman, Barry / Berkowitz, Stephen D. (eds.) (1988), S. 130 - 184.

Anmerkungen

Die Quelle wird unmittelbar zuvor und in dem in eckige Klammern gesetzten Satz – der in die Zeilenzählung nicht mit eingeht – jeweils für ein wörtliches Zitat genannt.

Auch die Zwischenüberschriften werden (zum Teil) übernommen.

Die Ausführungen Diaz-Bones (1997) finden sich bei Wellman et al. (1988) so nicht ausformuliert.

Von "cliques" (Hervorh. i. Orig.) ist bei Letzteren erst auf S. 156 die Rede; insofern ist die erste Seitenangabe der Verf.in ungenau.

Deren abschließender Satz bedeutet etwas anderes als derjenige Diaz-Bones und dürfte dem allgemeinen Verständnis von "Überlagerung" nicht entsprechen; bei Wellman et al. findet sich auf S. 156 in Fn. b von Tabelle 6.11 diesbzgl. die Erläuterung: " [...] extent to which two clusters [...] share a common membership."

Sichter
(162.220.59.66) Schumann


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