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Individuen und ihre sozialen Beziehungen

von Prof. Dr. Marina Hennig

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[1.] Mhg/Fragment 198 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-04-08 14:14:27 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Lang et al 2005, Mhg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
23.95.97.29
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 198, Zeilen: 11-14
Quelle: Lang et al 2005
Seite(n): 379, Zeilen: 12 ff., 19 f.
Die sozialen Beziehungen spiegeln die spezifischen Opportunitätsstrukturen der Umwelt wider (Beruf versus Familie), bilden eine Vermittlungsinstanz für gesellschaftliche Normen und Erwartungen und gewährleisten die soziale Integration der Individuen (vgl. Merton 1967). [Dabei sind die Individuen in „ein dynamisches Beziehungsgefüge sozialer Beziehungen eingebunden“ (Lang u. a. 2004: 3) und schaffen bzw. gestalten sich eigene (Beziehungs)-Räume, die die Grundlage für gesellschaftliche Prozesse und Strukturen bilden (vgl. Lang u.a. 2004: 3).]

Merton, Robert (1967) Social theory and social struture. New York.

Soziale Beziehungen spiegeln die spezifischen Opportunitätsstrukturen der Umwelt wider, in der sie stattfinden (z. B. Beruf vs. Freizeit); sie bilden eine Vermittlungsinstanz für gesellschaftliche Normen und Erwartungen, und sie gewährleisten die gesellschaftliche Integration des Individuums (z. B. Merton, 1967). Gesellschaftliche Prozesse und Strukturen finden in einem von Individuen gestalteten sozialen (Beziehungs-)Raum statt. [...] Während des gesamten Lebens ist der Mensch in ein dynamisches Gefüge sozialer Beziehungen eingebunden, [...].

Merton, R. (1967). Social theory and social structure. New York, NY: Free Press.

Anmerkungen

Trotz der Kürze wird dieses Fragment als Plagiat gewertet, da die Verf.in hier relativ wörtlich – die längsten am Stück übernommenen Wortgruppen umfassen 8 bzw. 9 Wörter – eine nichttriviale Rezeptionsleistung aus der Quelle (bei der das angegebene Erscheinungsjahr und die Seitenzahlen unzutreffend sind) übernimmt. Die beispielhafte Gegenüberstellung wandelt sie ab.

Die Erklärung dafür, dass sie für ihre pauschal mit "vgl. Merton 1967" – der, abgesehen vom Literaturverzeichnis, in der untersuchten Arbeit nur an dieser Stelle genannt wird – referenzierte Aussage keine Seitenzahl bei diesem mehr als 600-seitigen Werk angibt, dürfte darin liegen, dass sich in der Quelle ebenfalls keine findet.

Der in eckige Klammern gesetzte zweite Satz geht nicht in die Zeilenzählung mit ein und dient lediglich zur Illustrierung des Kontexts.

Sichter
(23.95.97.29) Schumann

[2.] Mhg/Fragment 198 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-07-20 22:51:49 Schumann
BauernOpfer, Dederichs 1999, Fragment, Gesichtet, Mhg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 198, Zeilen: 26-29, 33-36
Quelle: Dederichs 1999
Seite(n): 197, Zeilen: 16 ff.
Nimmt man nun die Frage, die am Anfang stand, an dieser Stelle wieder auf und schließt damit den Kreis, dann kommt diese Arbeit zu dem Ergebnis, dass die Gesellschaft heute nicht beziehungslos ist, denn es gibt transformierte Gemeinschaftsformen. [Jedoch sind heutige soziale Beziehungen „aus der Fasson selbstverständlich gegebener Traditionsmuster gefallen“ (Keupp 1987a: 34), da das Individuum bei der Gestaltung seiner Sozialbeziehungen auf sich allein gestellt ist. Modelle dafür fehlen, so dass die Individuen ihre Beziehungen selbst inszenieren und mit den beteiligten Personen aushandeln müssen.] Dadurch haben sich auch die gemeinschaftlichen Bindungen verändert. Sie sind funktionalisiert und personalisiert und können sehr schnell auch dysfunktional werden (vgl. Dederichs 1999). Am Ende schließt sich der Forschungszirkel, an dessen Beginn die Frage stand, ob die Gesellschaft ungeordnet oder gar beziehungslos sei. Sie ist es nicht, da transformierte Gemeinschaftsformen existieren. Aber auch die gemeinschaftlichen Bindungen haben sich verändert, und man sollte sich davor hüten, sie zu verklären: Sie sind eben funktional und können dysfunktional werden.
Anmerkungen

An dieser Stelle ist die Quelle - das einzige Mal - (unspezifisch) referenziert, doch wird bereits drei Sätze darüber in einem langen Satz ebenfalls erkennbar doch ungekennzeichnet daraus übernommen: das Fazit von Dederichs wird als eigenes präsentiert.

(Die dazwischen befindlichen beiden Sätze werden hier der Übersichtlichkeitkeit halber mitdokumentiert, sind aber nicht Teil des Fragments.)

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20161213201403


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