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KapitelübersichtBearbeiten

  • Die Habilitationsschrift enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 11. Mai 2017) folgende Kapitel, die sich teilweise als vollständig oder nahezu vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 1. GEMEINSCHAFT UND GESELLSCHAFT [Anf.] (S. 21-22): Seiten 21, 22 – [nahezu vollständig (exkl. 1 Satz)]
  • 1.1 Rationalisierung und Gemeinschaft [Anf.] (S. 22-24): Seiten 22, 23, 24
  • 1.1.1 Max Webers handlungstheoretische Konsolidierung der Begriffe Gemeinschaft und Gesellschaft [Anf.] (S. 25-27): Seiten 25, 26
  • 1.1.2 Die funktionalistische Weiterentwicklung der Theorie des sozialen Handelns (Talcott Parsons) [Anf.] (S. 27-30): Seiten 28, 29
  • 1.1.2.1 Die "Pattern Variables" (S. 30-33): Seiten 30, 31, 32, 33
  • 1.1.3 Die Funktional-strukturelle Systemtheorie von Niklas Luhmann (S. 34-39): Seiten 34, 36, 37, 39
  • 1.1.4 System und Lebenswelt bei Jürgen Habermas (S. 40-45): Seiten 40, 41, 42, 43, 44, 45
  • 2. DIE DICHOTOMIEN VON GEMEINSCHAFT UND GESELLSCHAFT IN DEN GESELLSCHAFTSWISSENSCHAFTEN [Anf.] (S. 46-49): Seiten 46, 47, 48, 49
  • 2.1 Die Gemeinschaft als Grundlage des sozialen Lebens [Anf.] (S. 50-52): Seiten 50, 51, 52 – [nahezu vollständig (exkl. Anfangssatz und -zitat)]
  • 2.2 Zur Bedeutung der sozialen Beziehung [Anf.] (S. 52-55): Seiten 52, 54, 55
  • 2.2.1 Gemeinschaftliche und gesellschaftliche Elemente sozialer Beziehungen (S. 56-57): Seiten 56, 57
  • 3. DAS THEORETISCHE KONZEPT DES SOZIALEN NETZWERKS
  • 3.1 Das soziale Netz (S. 58-60): Seiten 59, 60
  • 3.2 Hauptströmungen der Entwicklung eines Netzwerkansatzes
  • 3.2.1 Die Sozialanthropologie (S. 61-66): Seiten 61, 62, 63, 64, 65
  • 3.2.3 Die sozialpsychologische Entwicklungslinie (S. 67-69): Seiten 68, 69
  • 3.2.4 Die amerikanische Gemeinde- und Industriesoziologie (S. 69-70): Seiten 69, 70
  • 3.2.5 Die Harvard-Strukturalisten (S. 70-74): Seiten 71, 72, 74
  • 3.3 Struktur und Handeln in sozialen Netzwerken [Anf.] (S. 74-75): Seiten 74, 75 – [nahezu vollständig (exkl. 1 Satz)]
  • 3.3.1 Die Starke schwacher Beziehungen (S. 75-77): Seiten 75, 76
  • 3.3.2 Strukturelle Locher (S. 77-80): Seiten 77, 78, 79
  • 3.3.3 Identität und Kontrolle oder die Bedeutung von Kognitionen für die Muster sozialer Beziehungen (S. 80-85): Seiten 80, 81, 82, 83, 84, 85
  • 3.3.4 Kognitionen, Handlungsspielraume und Netzwerkstruktur (S. 85-89): Seiten 85, 86, 87, 88, 89
  • 3.3.5 Strukturierungstheorie von Anthony Giddens (S. 90-94): Seiten 90, 91, 92, 93, 94
  • 3.3.5.1 Kritik an der Theorie der Strukturierung (S. 94-95): Seiten 94, 95 – [nahezu vollständig (exkl. 2 Sätze)]
  • 3.3.6 Strukturation von Unternehmensnetzwerken (S. 95-103): Seiten 99, 100
  • 4. DIE METHODE DER NETZWERKANALYSE
  • 4.1 Zur Begriffsbestimmung sozialer Beziehungen [Anf.] (S. 104-106): Seiten 104, 105, 106 – [größtenteils (exkl. erste drei Sätze sowie Abb. 6)]
  • 4.1.1 Interaktionstypologie (S. 106-108): Seiten 107, 108
  • 4.2 Strukturelle Eigenschaften von Beziehungen (S. 108-112): Seiten 110, 111, 112
  • 4.3 Die Ego-zentrierte Netzwerkanalyse (S. 113): Seite 113
  • 4.4 Die Erhebung ego-zentrierter Netzwerke [Anf.] (S. 114): Seite 114
  • 4.4.1 Namensgeneratoren und Namensinterpretatoren
  • 4.4.1.1 Kontextbezogene Namensgeneratoren (S. 114-115): Seite 114
  • 4.4.1.2 Stimulusbezogene Namensgeneratoren (S. 115): Seite 115 – [nahezu vollständig (exkl. 1 Zitatsatz)]
  • 4.4.1.3 Globalgeneratoren (S. 115-116): Seiten 115, 116
  • 4.4.2 Das Burt-Instrument (S. 116-117): Seiten 116, 117 – [vollständig]
  • 4.4.3 Das Fischer-Instrument (S. 117-118): Seiten 117, 118 – [vollständig]
  • 4.4.4 Das Wellman-Instrument (S. 118): Seite 118 – [vollständig]
  • 4.5 Maßzahlen für die Strukturbeschreibung Ego-zentrierte Netzwerke
  • 4.5.2 Dichte (S. 120): Seite 120
  • 4.5.3 Multiplexität (S. 120-121): Seite 120
  • 4.5.4 Reziprozität (S. 122): Seite 122 – [nahezu vollständig (exkl. erster Satz)]
  • 4.5.6 Heterogenität (S. 124-125): Seite 124
  • 4.6 Maße zur Beschreibung der inneren Differenziertheit der Netzwerkstruktur
  • 4.6.1 strukturelle Einbettung (S. 125-126): Seite 125
  • 4.6.2 Anzahl der Netzwerkkomponenten (S. 126): Seite 126 – [vollständig]
  • 4.6.3 Clusterüberlagerung (S. 126): Seite 126 – [nahezu vollständig (exkl. 1 Zitatsatz)]
  • 4.7 Reliabilität und Validität der Netzwerkinstrumente (S. 126-128): Seite 127, 128
  • 4.8 Vergleich der Instrumente für die Erhebung Ego-zentrierter Netzwerke (S. 128-130): Seite 130
  • 5. VERLUST ODER LIBERALISIERUNG VON GEMEINSCHAFT? [Anf.] (S. 131-132): Seiten 131, 132
  • 5.1 Individualisierung und soziale Beziehungen [Anf] (S. 133-136): Seiten 133, 134, 135, 136 – [größtenteils (exkl. S. 136, letzter Absatz)]
  • 5.1.1 Die Verlustthese (S. 136-138): Seiten 136, 137, 138 – [größtenteils]
  • 5.1.2 Die Liberalisierungsthese (S. 139-140): Seiten 139, 140
  • 5.2 Die netzwerkanalytische Formulierung der Community-Question (S. 140-145): Seiten 140, 141, 142, 145
  • 5.3 Eine empirische Analyse sozialer Beziehungen
  • 5.3.2 Das eingesetzte Netzwerkinstrument [Anf.] (S. 150): Seite 150
  • 5.3.2.1 Exkurs "Focustheorie von Scott Feld" (S. 150-152): Seiten 151, 152
  • 5.3.3 Empirische Ergebnisse zur Validität der Netzgeneratoren [Anf.] (S. 154): Seite 154
  • 5.3.3.1 Ausschöpfungsquote (S. 154-157): Seite 154, 155, 156, 157
  • 5.3.3.2 Primärnennungen von neuen Netzpersonen (S. 157-159): Seite 159
  • 5.3.3.3 Multiplexität und Uniplexität (S. 159-161): Seiten 159, 160
  • 5.3.4 Berechnung der Strukturmaße (S. 164-167): Seiten 164, 165
  • 5.3.5 Ermittlung unabhängiger Strukturdimensionen (S. 167-169): Seiten 168, 169
  • 5.3.6 Zuordnung der ego-zentrierten Netzwerke zu den Wellman-Thesen (S. 169-171): Seiten 169, 170

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Dederichs (1999): Die Duisburger Dissertation von Andrea Maria Dederichs: Das soziale Kapital in der Leistungsgesellschaft. Emotionalität und Moralität in »Vetternwirtschaften« wird in der Arbeit ein einziges Mal (S. 198) und dabei unspezifisch referenziert, dient aber als Quelle und Schreibvorlage für zahlreiche Passagen auf insgesamt 25 Seiten. Dabei werden zu Beginn wie am Ende auch übernommene konzeptionelle bzw. Ergebnispassagen als eigene präsentiert (siehe „Herausragende Fundstellen“).
    In der synoptischen Darstellung wird ein – auch im Vergleich mit anderen bisher festgestellten Übernahmequellen – beträchtlicher Aufwand zur (in der Regel lediglich sprachlichen) Veränderung der Textgestalt durch Umformulierungen und Umstellungen der übernommenen Inhalte sichtbar.
    In einigen Fällen (siehe z.B. Fragment 026 16 oder Fragment 044 01) finden sich auch textliche Ergänzungen in Form
    a) weiterer, nicht aus dieser Quelle stammender Ausführungen,
    b) weiterer wörtlicher Zitate aus der gleichen Quelle oder
    c) weiter „ausgebauter“ mitübernommener Zitate (die in der Dokumentation konservativ zumeist nicht mit in die Zeilenzählung einbezogen wurden).
    Eine Gegenüberstellung der jeweiligen Seitenangaben der dokumentierten Parallelen zeigt, dass der übernommene Inhalt quasi „linear" der inhaltlichen bzw. Gliederungsstruktur der Quelle folgt:
  • Mhg. S. 12 — Dederichs, S. 13
  • Mhg. S. 15 — Dederichs, S. 13
  • Mhg. S. 16 — Dederichs, S. 13, 14, 15
  • Mhg. S. 17 — Dederichs, S. 15, 16
  • Mhg. S. 18 — Dederichs, S. 16
  • Mhg. S. 21 — Dederichs, S. 24
  • Mhg. S. 22 — Dederichs, S. 25
  • Mhg. S. 23 — Dederichs, S. 25 f.
  • Mhg. S. 24 — Dederichs, S. 26
  • Mhg. S. 25 — Dederichs, S. 28
  • Mhg. S. 26 — Dederichs, S. 30
  • Mhg. S. 32 — Dederichs, S. 34
  • Mhg. S. 43 — Dederichs, S. 35
  • Mhg. S. 44 — Dederichs, S. 35
  • Mhg. S. 45 — Dederichs, S. 35 f.
  • Mhg. S. 46 — Dederichs, S. 48
  • Mhg. S. 48 — Dederichs, S. 48
  • Mhg. S. 55 — Dederichs, S. 93
  • Mhg. S. 56 — Dederichs, S. 97
  • Mhg. S. 57 — Dederichs, S. 97 f.
  • Mhg. S. 59 — Dederichs, S. 112
  • Mhg. S. 124 — Dederichs, S. 73 f.
  • Mhg. S. 192 — Dederichs, S. 98, 193, 194
  • Mhg. S. 193 — Dederichs, S. 194
  • Mhg. S. 198 — Dederichs, S. 197.
  • In kleinerem Maßstab (problematische Übernahmen auf 12 Seiten) zeigt sich ein ähnliches Vorgehen bei den (allerdings nur teilweise bedenklichen) Übernahmen aus Donati (1989). Eine Aussage Donatis wird zwar dreimal in recht kurzer Folge übernommen (Fragment 039 26, Fragment 045 04 und Fragment 049 22), aber nirgends referenziert. Die Seiten 53-55 und 58 f. folgen Donati (1989), der in seitenaufsteigender Folge als jeweils einzige Quelle zitiert wird. Donati dient im übrigen mindestens für Teile der Tönnies-Rezeption erkennbar als eigentliche Quelle und Schreibvorlage.
    Eine ähnliche Arbeitstechnik findet sich auch andernorts: Die Seiten 84-88 bestehen im Wesentlichen aus teils wörtlichen, teils sinngemäßen Wiedergaben von Emirbayer / Goodwin (1994); teils ist die Rezeption dieser Quelle auffällig ähnlich zu der von Schweizer (1996).
  • Mit 36 Fragmenten ebenfalls stark ausgewertet ist Diaz-Bone (1997), der allerdings mit ca. 40 Referenzierungen auch eine der meistzitierten Quellen der Arbeit ist.
  • Im Methodischen dankt der Text Pfenning (1996) und Diaz-Bone (1997) mehr, als die Referenzen zum Ausdruck bringen; siehe dazu auch weiter unten die Sektion „Strukturelle Parallelen“.
  • Die Quelle Barth (1998) bleibt in der gesamten Arbeit unerwähnt, dient aber als Vorlage für ca. sieben Textseiten, die mit leichten Umformulierungen und gelegentlichen Ergänzungen weitgehend wörtlich am Stück übernommen werden.
    Diese Passagen bestehen etwa zur Hälfte aus wörtlichen Zitaten aus anderen Quellen (etwa Beck, Böllert, Dahrendorf, Diewald, Habermas, Keupp, Mayr-Kleffel, Rauschenbach; nur in diesem Abschnitt zitiert sind Böllert, Dahrendorf, Mayr-Kleffel (auch in der Zusammenfassung), Rauschenbach; diese Zitate im Text von Barth werden ebenfalls (meist wortlautgetreu) mitübernommen. Außerdem besteht ein Abschnitt der zusammenfassenden Schlussbetrachtung (S. 194 f.) aus leicht umformuliertem Text aus dieser Quelle.
  • Die Quelle Hagenberg et al. (2003) bleibt in der gesamten Arbeit unerwähnt. Es handelt sich dabei um eine Seminararbeit an der HU Berlin aus dem Sommersemester 2003, die in dem von der Verfasserin geleiteten Projektseminar „Soziale Netzwerkanalyse“ entstand (und seit mindestens Dezember 2003 auf deren Homepage verfügbar war; siehe [1]).
  • Ebenfalls eine Seminararbeit ist Donko (1999), an der Universität Freiburg/Brsg. entstanden, im GRIN-Verlag publiziert – und gleichfalls durchgehend unerwähnt.
  • Hansen (2002) ist eine privat betriebene Internetseite mit heimatkundlichem Schwerpunkt, deren wissenschaftlicher Charakter nicht auf den ersten Blick ins Auge springt. Die Übernahme bleibt unausgewiesen.
  • Von den bisher insgesamt 35 festgestellten Übernahmequellen sind 13 nirgends in der Arbeit genannt.

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Fragment 012 19: Die ersten zwei (von drei) leitenden Fragen der Untersuchung sind der Quelle Dederichs (1999) entnommen.
  • Fragment 052 01: Auch die in der ersten Person Singular ([...] ist es mein Ziel [...]; [...] möchte ich [...] vertiefen“) formulierten Denkansätze stammen nicht immer von der Verfasserin, sondern sind beispielsweise Donati (1989) entnommen.
  • Fragment 099 06: Die Inhalte von S. 99 werden fast vollständig aus der in der gesamten Arbeit unerwähnt bleibenden Quelle Windeler (1998) bezogen, dessen Dissertation (2001) auch für einige Passagen als Vorlage dient.
  • Das vollständig aus Barth (1998) übernommene Kapitel 5.1. (S. 133-140, das sind knapp 4 % des Gesamttexts) ist überschrieben mit „Individualisierung und soziale Beziehungen“ und dürfte in einer Arbeit mit dem Titel Individuen und ihre sozialen Beziehungen den zentralen Theoriebaustein bilden.
  • Fragment 192 10 und Fragment 193 01: Die ersten ca. 1,5 Seiten ihres bilanzierenden Kapitels „Schlussbetrachtung“ (S. 192-199) übernimmt die Verfasserin aus dem entsprechenden Schlusskapitel von Dederichs (1999). Die Übernahme setzt sich fort mit Fragment 194 30 und Fragment 195 05 aus Barth (1998). Gehörten somit die Ergebnisse der Arbeit schon 1998/1999 zum Stand der Forschung, ist deren Neuigkeitswert 2005/2006 um so schwerer zu bestimmen. (Allerdings ist der letzte Abschnitt überschrieben mit „Schlussbetrachtung“, so dass hier möglicherweise gar keine Ergebnisse zu erwarten sind.)
  • Die Seite 194 enthält zwar (abgesehen von den wörtlichen Zitaten ganz oben und ganz unten) keine Quellenangaben, ist jedoch vollständig aus fremdem, leicht sprachlich überarbeitetem Material komponiert.

Andere BeobachtungenBearbeiten

ZitateBearbeiten

  • Die Verfasserin weiß, dass wörtliche Übernahmen gekennzeichnet werden müssen, da sie selbst so verfährt.
    Die Arbeit ist geprägt von einer Vielzahl wörtlicher Zitate, die sich teils nur auf ein Wort, teils auf eingerückte und kleiner gesetzte Absätze von 20 Zeilen Umfang erstrecken (auf Seite 51 etwa entfallen 30 von 37 Textzeilen auf wörtliche Zitate, auf Seite 88 immerhin 24 von 38 Zeilen, auf Seite 137 sind es 20 von 35 Zeilen, auf Seite 129 ist die vollständige ganzseitige Tabelle Diaz-Bone (1997) entnommen, auf Seite 144 die ganzseitige englischsprachige Tabelle Wellman (1988b)).
    Insgesamt erstrecken sich die wörtlichen Zitate über etwa 20 % der untersuchten Arbeit; der Anteil der ausgewiesenen sinngemäßen Zitate könnte noch etwas höher liegen (beispielhaft Seite 54 f.).
    Gelegentlich finden sich Zitate von Passagen, die dem Inhalt und der Formulierung nach nur mäßig originell sind (z.B. „‚Die Theorie, die Niklas Luhmann zur Soziologie beigetragen hat, heißt Systemtheorie‘ (Stichweh 1999: 208)“ auf Seite 34). Das wörtliche Luhmann-Zitat auf Seite 38 („‚bezeichnet das Ausmaß, in welchem Erwartungen eines Systems formalisiert sind‘ (Luhmann 1964: 38)“) wird dagegen als nur sinngemäßes Zitat ausgegeben, obwohl das Gegenteil angesichts der doch recht speziellen Theoriesprache Luhmanns nahegelegen hätte.
    Zum Teil sind die Zitate erkennbar aus anderen als den angegebenen Quellen mitübernommen (Blindzitat bzw. Strukturplagiat) und daher in der Dokumentation als Teil von Plagiatsfragmenten erfasst worden.
  • Die Verfasserin weiß ebenfalls, dass die Übernahme von Primärzitaten aus der Sekundärliteratur eine Kennzeichnung erfordert, da sie an drei Stellen ihrer Arbeit selbst so verfährt:
  • Seite 73:
    „(Simmel 1908 zit. nach Windeler 2001: 98)“
    (Das ist hier auch insofern bemerkenswert, weil Simmel (1908) in der Arbeit überwiegend ohne den Umweg über Windeler (2001) zitiert wird.)
  • Seite 84:
    „(White 1992:87) (zit. nach Muetzel 2002: 53)“ sowie
    „(White 1992:68 zit. nach Muetzel 2002: 53)“.
    (Letzteres ist interessant, weil White (1992) in der Arbeit überwiegend ohne den Umweg über Mützel (2002) zitiert wird.)
Im schroffen Kontrast dazu steht die Übernahmepraxis bei zahlreichen Zitaten, die sich erst in der Synopse als unausgewiesene Sekundärzitate erweisen (besonders markant: Barth (1998)).
  • Auch für regelgerechte sinngemäße Zitate finden sich Beispiele, etwa auf den Seiten 27-29, die seitenaufsteigend der Quelle Kiss (1975) nachgearbeitet sind, sich im Wortlaut aber weit genug davon entfernen, dass eine Kennzeichnung durch Anführungszeichen nicht mehr nötig ist, und die Quelle siebenmal zitieren. Gleiches gilt für S. 33 ff.; ab Seite 36 vergisst die Verfasserin allerdings, Referenzen zu setzen, so daß hier die Übergang zum regelwidrigen Arbeiten fließend ist.
  • Gelegentlich hat die Verfasserin die wörtlichen Zitate verändert, ohne dies zu kennzeichnen (z.B. auf Seite 79 f.). Dieses geradezu liberale Verständnis von Wörtlichkeit zeigt sich beispielhaft in Fragment 053 24 [keine Wertung]. Das Einfügen eines sinnentstellenden „nicht“ in ein Zitat (siehe Fragment 055 01 [keine Wertung]) gilt beim wissenschaftlichen Arbeiten im Allgemeinen als Tabu.
  • Ein Beispiel für den fließenden Übergang zwischen wörtlichem und sinngemäßem Zitat findet sich auf Seite 61 (siehe Fragment 061 10 [keine Wertung], die überwiegend aus Text von Schenk (1984) besteht. Der sinngemäß übernommene (und lege artis Schenk zugeschriebene) Text ist teils wörtlich übernommen, während der in Anführungszeichen gesetzte Text nur beinahe wörtlich übernommen ist.
  • Teils sind aber auch Eingriffe in den Zitattext (übereinstimmend mit wissenschaftlichen Zitiergepflogenheiten) ausdrücklich gekennzeichnet (etwa auf den Seiten 33 und 194).


Strukturelle ParallelenBearbeiten

  • Auch Übereinstimmungen mit der Gliederung anderer Arbeiten – namentlich der Quellen Diaz-Bone (1997) und Pfenning (1996) –, für die die Bezeichnung „Strukturplagiarismus“ nahe liegt, sind in der Habilitationsschrift festzustellen. Im Einzelnen:

Seiten 113-128Bearbeiten

Ein Vergleich der Kapitelüberschriften der untersuchten Arbeit von S. 113-128 mit denjenigen von S. 48-75 der Quelle Diaz-Bone (1997) ergibt folgendes Bild:
Mhg
  • 4.3 Die Ego-zentrierte Netzwerkanalyse
  • 4.4 Die Erhebung ego-zentrierter Netzwerke
  • 4.4.1 Namensgeneratoren und Namensinterpretatoren
  • 4.4.1.1 Kontextbezogene Namensgeneratoren
  • 4.4.1.2 Stimulusbezogene Namensgeneratoren
  • 4.4.1.3 Globalgeneratoren
  • 4.4.2 Das Burt-Instrument
  • 4.4.3 Das Fischer-Instrument
  • 4.4.4 Das Wellman-Instrument
  • 4.5 Maßzahlen für die Strukturbeschreibung Ego-zentrierte [sic] Netzwerke
  • 4.5.1 Netzwerkgröße
  • 4.5.2 Dichte
  • 4.5.3 Multiplexität
  • 4.5.4 Reziprozität
  • 4.5.5 Diversitätsmaße
  • 4.5.6 Heterogenität
  • 4.6 Maße zur Beschreibung der inneren Differenziertheit der Netzwerkstruktur
  • 4.6.1 strukturelle Einbettung
  • 4.6.2 Anzahl der Netzwerkkomponenten
  • 4.6.3 Clusterüberlagerung
  • 4.7 Reliabilität und Validität der Netzwerkinstrumente
  • 4.8 Vergleich der Instrumente für die Erhebung Ego-zentrierter Netzwerke
Diaz-Bone
  • 2.4 Die ego-zentrierte Netzwerkanalyse als eine Form der Netzwerkanalyse
  • 2.5 Die Erhebung ego-zentrierter Netzwerke
  • 2.5.1 Namensgeneratoren und Namensinterpretatoren
  • 2.5.2 Das Burt-Instrument
  • 2.5.3 Das Fischer-Instrument
  • 2.5.4 Das Wellman-Instrument
  • 2.6 Maße zur Beschreibung der Struktur von ego-zentrierten Netzwerken
  • 2.6.1 Globale Strukturmaße
  • 2.6.1.1 Netzwerkgröße (Range 1)
  • 2.6.1.2 Netzwerkdichte
  • 2.6.1.3 Multiplexität
  • 2.6.1.4 Diversität (Range 2)
  • 2.6.1.5 Heterogenität (Range 3)
  • 2.6.2 Maße für die differenziertere Beschreibung der Netzwerkstruktur
  • 2.6.2.1 Strukturelle Einbettung
  • 2.6.2.2 Anzahl der Netzwerkkomponenten
  • 2.6.2.3 Clusterdominanz und Clusterüberlagerung
  • 2.6.3 Anforderungen an die Datenlage zur Berechnung der Strukturmaße
  • 2.7 Eigenschaften der Instrumente
  • 2.7.1 Egos Angaben über die ego-alter-Beziehungen und Eigenschaften der alteri
  • 2.7.2 Die Reliabilität der Netzwerkstruktur
  • 2.7.3 Vergleich der Instrumente
Anmerkung: Diaz-Bone (1997) wird auf diesen Seiten insgesamt 23-mal angeführt, andere Autoren (mit Jahreszahl) 51-mal. Insofern dürfte sich der zweifellos erkennbare starke inhaltliche Bezug zu Ersterem in der Struktur dennoch überproportional deutlich widerspiegeln.

Seiten 140-144Bearbeiten

Ein Vergleich der Überschriften von Kapiteln, Tabellen und Absätzen der untersuchten Arbeit von S. 140-144 mit denjenigen von S. 150-155 der Quelle Diaz-Bone (1997) ergibt folgendes Bild:
Mhg
  • 5.2 Die netzwerkanalytische Formulierung der Community-Question
  • Community lost
  • Community saved
  • Community liberated
  • Tabelle 7: Idealtypen ego-zentrierter Netzwerke nach Wellman
Diaz-Bone
  • 5.3 Reformulierung der Community-Question: die Wellman-Thesen
  • "community lost"
  • "community saved"
  • "community liberated"
  • 5.4 Die Operationalisierung der Wellman-Thesen
  • Tabelle 7: Idealtypen ego-zentrierter Netzwerke nach den Wellman-Thesen
Anmerkung: Diaz-Bone (1997) wird auf diesen Seiten nur einmal erwähnt; möglicherweise ist Wellmans „community lost / saved / liberated“-Trias aber auch Gemeingut in der Netzwerkforschung.

Seiten 154-163Bearbeiten

Ein Vergleich der Überschriften von Kapiteln, Tabellen und Abbildungen der untersuchten Arbeit von S. 154-163 mit denjenigen von S. 65-75 der Quelle Pfenning (1996) ergibt folgendes Bild:
Mhg
  • 5.3.3 Empirische Ergebnisse zur Validität der Netzgeneratoren
  • 5.3.3.1 Ausschöpfungsquote
  • Abbildung 7: Häufigkeitsverteilung des Netzumfangs
  • Tabelle 11: Relative Häufigkeit der Stimulusbesetzungen (N=22165 Relationen)
  • Tabelle 12: Mittlere Nennungshäufigkeit von Netzpersonen im Netzwerk (N=1953)
  • 5.3.3.2 Primärnennungen von neuen Netzpersonen
  • Abbildung 8: Primärnennungen von Netzpersonen
  • 5.3.3.3 Multiplexität und Uniplexität
  • Abbildung 9: Multiplexität der Interaktionen im Netzwerk
  • Tabelle 13: Korrelationstafel zum Zusammenhang zwischen Multiplexität und den einzelnen Stimulusvorgaben im Netzwerk
  • 5.3.3.4 Variationen sozialer Kontexte
  • Tabelle 14: Variationen sozialer Kontexte im Netzwerk
  • Abbildung 10: Verteilung sozialer Kontexte auf die Stimulusvorgaben
Pfenning
6. Empirische Ergebnisse zur Validität und Reliabilität der Netzgeneratoren
  • 6.1 Das Fischer-Basisnetzwerk: Auswahlfrage und Vollständigkeit
  • 6.1.1 Ausschöpfungsquote der Netznennungen
  • Abbildung 10: Häufigkeitsverteilung des Netzumfangs im Fischer-Basisnetzwerks [sic]
  • Tabelle 3: Relative Häufigkeit der Stimulusbesetzungen (N=1882 Relationen)
  • Tabelle 4: Mittlere Nennungshäufigkeit von Netzpersonen im Fischer-Basisnetzwerk (N=236)
  • 6.1.2 Primärnennungen von neuen Netzpersonen
  • Abbildung 11: Primärnennungen von Netzpersonen im Fischer-Basisnetzwerk
  • 6.1.3 Multiplexität und Uniplexität
  • Abbildung 12: Multiplexität der Interaktionen im Fischer-Basisnetzwerk
  • Tabelle 5: Verteilung uniplexer Beziehungen im Fischer-Basisnetzwerk (N=1063)
  • Tabelle 6: Korrelationstafel zum Zusammenhang zwischen Multiplexitat und den einzelnen Stimulusvorgaben im Fischer-Basisnetzwerk
  • 6.1.4 Variation sozialer Kontexte
  • Tabelle 7: Variation sozialer Kontexte im Fischer-Basisnetzwerk
  • Abbildung 13: Mittelwertvergleich der Multiplexität nach sozialen Kontexten im Fischer-Basisnetzwerk
  • Abbildung 14: Verteilung sozialer Kontexte auf die Stimulusvorgaben im Fischer-Basisnetzwerk
Anmerkung: Als einziger Autor wird Pfenning (1996) – als „Pfennig 1995“ – auf diesen Seiten insgesamt 5-mal erwähnt; insofern ist ein inhaltlicher Bezug zwar erkennbar, aber nicht die weitgehende Widerspiegelung der Struktur der Seiten.

Seiten 164-171Bearbeiten

Ein Vergleich der Überschriften von Kapiteln, Tabellen, Abbildungen und Absätzen der untersuchten Arbeit von S. 164-171 mit denjenigen von S. 175-184 der Quelle Diaz-Bone (1997) ergibt folgendes Bild:
Mhg
  • 5.3.4 Berechnung der Strukturmaße
  • Tabelle 15: Mittelwerte und Standardabweichungen der Strukturvariablen
  • Abbildung 11: Größe der ego-zentrierten Netzwerke
  • Abbildung 12: Verteilung der Strukturvariablen für die erhobenen Netzwerke
  • 5.3.5 Ermittlung unabhängiger Strukturdimensionen
  • Tabelle 16: Faktorladungen der Strukturvariablen
  • 5.3.6 Zuordnung der ego-zentrierten Netzwerke zu den Wellman-Thesen
  • Vorbereitung der Clusteranalyse
  • Tabelle 17: Mittelwertdifferenz für „Erwerbstätig/Partner-Hausfrau/Hausmann“ und „Hausfrau/Hausmann/Partner erwerbstätig“
  • Tabelle 18: Erhaltene Clusterzentren
Diaz-Bone
  • 6.5.1 Berechnung der Strukturmaße
  • Tabelle 8: Mittelwerte und Standardabweichungen der Strukturvariablen
  • Abbildung 12: Größe ego-zentrierter Netzwerke (Familiensurvey 1988) [Größe der ego-zentrierten Netzwerke bei Verwendung der Generatoren (1) bis (6)]
  • Abbildung 13: Strukturvariablen ego-zentrierter Netzwerke (Familiensurvey 1988) [Verteilungen der Strukturvariablen für die erhobenen Netzwerke (Familiensurvey 1988)]
  • 6.5.2 Ermittlung unabhängiger Strukturdimensionen
  • Tabelle 9: Faktorladungen der Strukturvariablen
  • Interpretation der Faktoren
  • 6.5.3 Zuordnung der ego-zentrierten Netzwerke zu den drei Gruppierungen
  • Vorbereitung der Clusteranalyse
  • Durchführung
  • [unbetitelte Tabelle mit Mittelwertdifferenzen für „Erwerbstätige (Part. Hausfrau / Hausmann)“ und „Hausfrau / Hausmann (Partner erwerbst.)“]
  • Tabelle 10: Vorgegebene Clusterzentren
  • 6.5.4 Durchschnittliche Eigenschaften der Gruppierungen
  • Tabelle 11: Erhaltene Clusterzentren
Anmerkung: In Fn. 47 auf S. 164 in Kap. 5.3.4 erklärt die Verfasserin, sie habe sich bei ihrem analytischen Vorgehen u.a. an Diaz-Bone (1997) orientiert. Es ist aber nicht erkennbar, dass sich diese Orientierung auch noch über dieses Unterkapitel hinaus erstrecken soll (siehe hierzu auch Fragment 164 13 bzw. Fragment 168 03).


Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und GrammatikfehlerBearbeiten

  • Die Arbeit (in der im Vorwort auch einer Person für das Korrekturlesen sowie weiteren Personen für eine fachlich kritische Lektüre gedankt wird) weist zahlreiche Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler auf. (Relevant erscheint das auch wegen der Entstellungen wörtlicher Zitate durch Rechtschreibfehler, das/daß-Verwechslungen usw.).
    Beliebig gegriffene Beispiele:
  • „Daher orientiert sich die Schrift im weiteren [sic] verstärkt auf die soziale Netzwerkperspektive, der [sic] einerseits durch unterschiedliche wissenschaftliche Strömungen beeinflusst wurde und andererseits durch die in der Geschichte der Soziologie vorherrschende Aufeinanderfolge von Begriffsdichotomien geprägt war, jedoch bis heute noch keine wirkliche Theorieperspektive darstellt.“ (S. 12 f.)
  • „Radcliffe-Brown führte den Begriff des sozialen Netzwerkes im metaphorischen Sinne (Schenk 1984: 3 ff), [sic] bereits 1940 (vgl. Radcliffe-Brown 1940) ein.“ (S. 62)
  • „Elizabeth Bott's [sic] Untersuchung von 20 Londoner Ehepaaren spielte ebenfalls ein [sic] wichtige Rolle bei der Entwicklung eines Netzwerkansatzes.“ (S. 63)
  • „Ausgehend von der Annahme Nadel's [sic][sic] dass die Rolle das zentrale Element in der sozialen Netzwerkanalyse ist, ist die strukturelle Äquivalenz der zentrale Schlüssel in dieser Diskussion (vgl. Scott 1991: 123).“ (S. 71)
  • „Die Theorie von Harrison White ist viel mehr [sic] ein groß angelegter Entwurf einer Netzwerktheorie [sic] der sehr abstrakt ist und oft eine eigene Sprache enthält.“ (S. 84)
  • „Durchschnittlich 2 Personen wurden beim ‚Einnehmen gemeinsamer Mahlzeiten‘, der ‚Unterstützung im Krankheitsfall‘ und bei den ‚Kontakten aus dem Wohnumfeld‘ genannt und 1 Personen [sic] steht den Familien durchschnittlich zu [sic] Seite, wenn Sie [sic] ‚Hilfe bei der Kinderbetreuung‘ benötigen.“ (S. 157)
  • Auf die Schreibweisen von Eigennamen im Text und im Quellenverzeichnis ist kein Verlass. Beispiele:
  • Astrid und Uwe Pfenning werden durchgängig zu Pfennig (siehe z.B. S. 107, 124 oder 128).
  • Mit Martin Burber (S. 17) könnte Martin Buber gemeint sein; George Simmel (im Lit.vz. bei Dahme/Rammstedt) ist mit Sicherheit Georg Simmel.
  • Scott A. Boorman wird im Quellenverzeichnis und im Text auf Seite 71 zu Boormann, auf Seite 62 wird Gluckman zu Gluckmann, auf Seite 35 Luhmann zu Luhman, Edward O. Laumann (auf S. 72 korrekt) wird im Lit.vz. zu Lauman, Wasserman wird auf Seite 60 (Fn. 13) zu Wassermann und – wenig überraschend – Wellman zu Wellmann (S. 116, 126, 145).
  • Auf Seite 75 wird Granovetter zu Granoveter.
  • Auf Seite 18 wird Richard Sennett zu Senett.
  • Trezzini wird zu Trenzzini (S. 89 f.).
  • Sophie Mützel (im Vorwort noch richtig) wird im Text (z.B. S. 83) und im Quellenverzeichnis zu Muetzel; Wolfgang Köhler wird zu Koehler (durchgängig).
  • Louis Wirth wird zu Luis (Lit.vz.); Theodore Mead Newcomb wird zu Theodor (S. 68).
  • Eilbek (Stadtteil von Hamburg) wird durchgängig zu Eilbeck, Wandsbek zu Wandsbeck.


ÜbersetzungsschwächenBearbeiten

  • Bei einigen aus englischsprachigen Texten plagiierten Passagen übersetzt die Verfasserin Inhalte zum Teil sinnentstellend; siehe hierfür die Anmerkungen in


LiteraturverzeichnisBearbeiten

  • Das 173 (95 deutsch-, 78 englischsprachige) Titel umfassende Literaturverzeichnis ist nicht vollständig.
    So sind etwa die im Text verschiedentlich zitierten Quellen
  • DFG-Projekt "soziale Netzwerke" (2003) (aus dem die meisten Abbildungen ab Abb. 8 zitiert sind)
  • Giddens (1986)
  • Giddens (1996) – (übernommen aus Dederichs (1999))
  • Giddens (1998)
  • Giddens (2001)
  • Honneth (1991)
  • Parsons (1962) – (übernommen aus Kiss (1975))
  • Rammstedt (1983)
  • Statistisches Bundesamt (2003)
  • Vester u.a. (1993) – (übernommen aus Barth (1998)) und
  • Wellmann/Wortley (1990) – (übernommen aus Diaz-Bone (1997))
nicht nachgewiesen (man muss das aber nicht als Indiz für Blindzitate verstehen). Das trifft – sofern es sich nicht lediglich um eine fehlerhafte Jahresangabe handelt – auch zu auf
  • Etzioni (1997, zitiert einmal auf S. 17)
  • Keupp (1987, einmal auf S. 133 zitiert)
  • Münch (1991, einmal auf S. 33 zitiert) und
  • Sennett (1998, zitiert einmal auf S. 18).
  • Umgekehrt enthält das Verzeichnis etliche Quellen (ca. 10 % der Einträge), auf die der Text
  • nicht eingeht, etwa
  • Blau (1977)
  • Boormann/White (1976)
  • Burt (1983) (beide Texte)
  • Craven/Wellman (1973)
  • Fischer (1977)
  • Friedmann (1974)
  • Howard (1974)
  • Lauman (1973)
  • Rammstedt (1995)
  • Reimann et al. (1991)
  • Röhrle (1987)
  • Schluchter (1985)
  • Staubmann (1995b)
  • Tilly (1974)
  • Wellman/Gulia (1999)
  • nur über Sekundärliteratur eingeht, etwa
  • Cartwright & Harary (1956)
  • Moreno (1934).
  • Manche Zuordnungen sind unklar, etwa Schelsky, der im Quellenverzeichnis mit (1953) angegeben ist, im Text aber nur mit (1957) zitiert wird.
  • Englische Buch- und Aufsatztitel sowie Eigennamen sind
  • häufig nur ungefähr richtig wiedergegeben, z.B.
  • The juridicial process statt The Judicial Process bei Gluckman
  • A Network Theory Rivested bei Granovetter
  • Argonauts f the wester Pacific bei Malinowski
  • Method and Methaphor bei Wellman
  • Bervelly Hills bei Biegel et al., Bevrerly Hills bei Burt, Glenoce bei Parsons
  • Godwin statt (im Text durchgängig richtig) Goodwin
  • teils unvollständig, z.B.
  • Bonds of Pluralism: The Form and Substance of Urban bei Lauman.
  • Teils gilt das auch für deutschsprachige Buchtitel und Eigennamen, etwa
  • Jonas, Friedrich: Gesichte [sic] der Soziologie Bd. 2, Opladen 1981
  • Keupp/Röhrle (Hrsg.), Sozial [sic] Netzwerke, Frankfurt 1987
  • Keupp, Ambivalenzen postmodernen [sic] Identität
  • Keupp, Eine Metapher des gesellschaftlichen Umbruch [sic]?
  • Wolgang [sic] Schluchter
  • aus Frankfurt wird (oft, aber nicht immer) Franfurt
  • In aller Regel sind das aber eher Tippfehler als Indikatoren für Blindzitate, siehe etwa
  • Network Anaysis bei Fischer
  • Economic Action and social structrue bei Granovetter
  • Kritik der funktionalistsichen Vernunft bei Habermas
  • Social Scienes bei Lewin
  • social struture bei Merton
  • Statistical reasioning bei Mueller/Schuessler/Costner
  • Theorry of Social Structure bei Nadel
  • Socia Network Analysis bei Scott
  • Talcoot Parsons bei Staubmann
  • Do Communties Act bei Tilly
  • Soziologische Gundbegriffe bei Weber
  • personal Communites bei Wellman et al.
  • Identity and Control. A Structral Theory of Social Aktion bei White usw.
  • Gelegentlich werden ältere als die aktuellen Auflagen zitiert, z.B. bei
  • Dorothea Jansen, Einführung in die Netzwerkanalyse, die erste Auflage von 1999, obwohl die zweite von 2003 verfügbar war
  • Dirk Kaesler, Klassiker der Soziologie, die erste Auflage von 1999, obwohl 2003 die vierte verfügbar war
  • Hartmut Esser, Soziologie, die erste Auflage von 1993, während die zweite 1996 erschienen war
  • John Scott, Social Network Analysis, die erste Auflage von 1991, während die zweite 2000 erschienen war.
  • Manchmal fehlen bibliographische Hinweise zur Auflage, etwa bei Kiss, Einführung (3. Auflage, 1977).
  • Fünf Texte sind in Place erschienen statt in Bonn oder Toronto; hier ist offensichtlich der Platzhalter/placeholder nicht gelöscht (und der Erscheinungsort nicht recherchiert) worden. Auch das ist kein Indiz für ein Blindzitat.
  • Eine systematische Mituntersuchung der vorgenannten Auffälligkeiten ist im Rahmen dieser Analyse bisher nicht erfolgt.
  • Auf summarisch kritische Anmerkungen in einer Rezension (Christian Spieß, in: De Processibus Matrimonialibus. Fachzeitschrift zu Fragen des Kanonischen Ehe- und Prozeßrechtes, Bd. 14 (2007), S. 497-498) der Arbeit sei abschließend hingewiesen:
    „Die systematischen Ausführungen, die die in dem Band referierten empirischen Forschungsergebnisse wohl erläuternd ergänzen sollen, erscheinen nicht besonders sorgfältig erstellt, wirken vielmehr lieblos dahingeschrieben und fallen meist sehr knapp und undifferenziert aus. Diesen Eindruck verstärken noch die zahllosen Flüchtigkeitsfehler, die die Arbeit enthält.“


GliederungBearbeiten

  • In der Gliederung finden sich vereinzelt Ungereimtheiten. So fehlen für die Überschriften
  • 1.1 Rationalisierung und Gemeinschaft
  • 1.1.2.1 Die „Pattern Variables“
  • 2.2.1 Gemeinschaftliche und gesellschaftliche Elemente sozialer Beziehungen
  • 3.3.5.1 Kritik an der Theorie der Strukturierung und
  • 4.1.1 Interaktionstypologie
weitere Überschriften auf der gleichen Ebene, was ebenfalls auf ein nachlässiges oder unterbliebenes Lektorat vor der Drucklegung hindeuten könnte.


Seitenaufsteigende NacherzählungenBearbeiten

  • Nachfolgend eine vorläufige Übersicht zu einer Arbeitstechnik, die eher für Proseminararbeiten typisch ist als für Habilitationsschriften (zur seitenaufsteigenden Auswertung von Dederichs siehe auch weiter oben in der Sektion „Herausragende Quellen“):
  • S. 12 — Dederichs
  • S. 15-18 — Dederichs
  • S. 21-26 — Dederichs
  • S. 27-29 — Kiss
  • S. 32 — Dederichs
  • S. 33-37 — Kiss
  • S. 43-46, 48 — Dederichs
  • S. 53-55 — Donati
  • S. 55-57, 59 — Dederichs
  • S. 58-59 — Donati
  • S. 84-88 — Emirbayer / Goodwin
  • S. 124 — Dederichs
  • S. 133-140 — Barth
  • S. 192-194 — Dederichs.


Veränderung von Aussagen durch „falsches“ AbschreibenBearbeiten

(Vorbemerkung: Bei den Analysen im VroniPlag Wiki findet in der Regel keine Überprüfung der vorgefundenen Textaussagen auf Richtigkeit oder Plausibilität statt. Hinweise wie die nachfolgenden stellen insofern lediglich Kollateraleffekte der Dokumentation dar und erlauben keine Aussage zum Grad der inhaltlichen Konsistenz der untersuchten Arbeit.)

  • Auf S. 35 verändert die Verfasserin den Begriff „Evolution“ aus der Quelle Kiss (1975) in zwei Fällen sinnentstellend zu „Evaluation“ (siehe Fragment 035 01 [keine Wertung] unten).
  • Inhaltlich fragwürdig ist durch die unsorgfältige Umformulierung ebenfalls folgender Satz geworden (siehe auch Fragment 061 27):
    „Alfred R. Radcliffe-Brown und Bronislaw Malinowski (1922) gelten als zwei der Begründer einer funktionalistischen Betrachtungsweise in der Soziologie, die von Parsons ausging.“ (S. 61)
    Im Original bei Jansen (1999) (S. 36) ist die Formulierung noch sinnvoll:
    „Zusammen mit Malinowski gilt er als einer der ‚Väter‘ der funktionalistischen Betrachtungsweise in der Soziologie, die von Parsons fortgeführt wurde.“
  • An folgenden weiteren Stellen wird ein bei Diaz-Bone (1997) anscheinend angemessen dargestellter Sachverhalt durch Umformulierungen so verändert, dass er nicht mehr den Gegebenheiten entspricht (siehe dortige Anmerkungen):


Wiederverwertung übernommener Inhalte in weiteren Publikationen der VerfasserinBearbeiten

  • Es gibt mindestens fünf nach der Habilitationsschrift veröffentlichte Aufsätze der Verfasserin, in der sich textliche Parallelen zur Habilitationsschrift finden, wobei teilweise auch eine Wiederverwertung nicht bzw. nicht ausreichend gekennzeichneter Übernahmen bei erneut fehlender oder defizitärer Kenntlichmachung fremder Leistung festgestellt werden kann (siehe Fragmente; BO = Bauernopfer, KP = Komplettplagiat, ÜP = Übersetzungsplagiat, VS = Verschleierung):
  • Zeitschriftenaufsatz 2009 (Haupttext mit ca. 4-5 % Parallelen zum Textmaterial der Habilitationsschrift):
    Rollenverhalten und soziale Netzwerke in großstädtischen Familien, in: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 21 (2009), Nr. 3, S. 310-335 (PDF):
  • Sammelbandaufsatz 2014 (Haupttext mit ca. 2 % Parallelen zum Textmaterial der Habilitationsschrift):
    Familienbeziehungen über Haushaltsgrenzen hinweg – Familie als Netzwerk, in: Anja Steinbach / Marina Hennig / Oliver Arránz Becker (Hrsg.): Familie im Fokus der Wissenschaft, Wiesbaden 2014, S. 141-172:
  • Die vorstehend aufgeführten Befunde sind Resultate stichprobenartiger Vergleiche; eine systematische Überprüfung der Publikationen der Verfasserin ist im Rahmen der VroniPlag-Analyse nicht erfolgt.

DiversesBearbeiten

  • In der „Danksagung“ (S. 5) heißt es zum Charakter der untersuchten Publikation:
  • „Dieses Buch ist aus der Habilitationsschrift, [sic] im Ergebnis eines von der DFG finanzierten und unter Leitung von Prof. Dr. Hans Bertram durchgeführten empirischen Forschungsprojektes entstanden.“
  • „Henriette Urban, die in bewährter Weise, [sic] das Korrekturlesen übernommen hat [sic] und Prof. Dr. Bernhard Nauck, der bereit war [sic] als Zweitgutachter für die dem Buch zugrunde liegenden [sic] Habilitationsschrift zu fungieren.“
  • Laut Lebenslauf der Verfasserin hat die Habilitationsschrift noch einen Untertitel:
    „Ein netzwerktheoretischer Beitrag zur Überwindung der Gemeinschafts-Gesellschafts-Dichotomie“.
  • In der im Herbst 1998 erschienenen Broschüre von
    Katrin Bialek / Ralf Clasen / Petra Stykow: Wie verfasse ich eine wissenschaftliche Arbeit? Hinweise, Anregungen und Ratschläge für Studierende am Institut für Sozialwissenschaften [der Humboldt-Universität Berlin], 1. Aufl. 1998 (6., von anderen Verf. stark erw. Aufl. 2012),
    heißt es in der Einleitung u.a.:
    [Die Hinweise] haben natürlich nicht den Charakter verbindlicher Vorschriften, spiegeln aber wider, was am Institut ‚üblich‘ ist.“
    Das Kap. 5.10 (Zitieren) beginnt mit dem Satz:
    „Alles muß angegeben werden, was in die eigene Arbeit wörtlich übernommen werden soll.“
    und enthält sechs „Grundregeln des Zitierens“, darunter:
    „2. Zitate sollten immer aus erster Hand, also aus dem Original sein. [...] Ist ein Original nicht zugänglich [...] muß eine Verwendung des Zitats gekennzeichnet werden.“
  • Die zur Zeit der Anfertigung der untersuchten Arbeit wohl gültige Habilitationsordnung der Philosophischen Fakultät III vom 2. Dezember 1996 (PDF) enthält u.a. folgende Ausführungen und Bestimmungen:
  • § 2 Habilitationszweck
    „(1) Die Habilitation dient dem Nachweis der Befähigung, ein wissenschaftliches Fach in Forschung und Lehre selbständig zu vertreten (§ 36 Abs. 1 BerlHG).“
  • § 4 Schriftliche Habilitationsleistung
    „(1) Als Nachweis der wissenschaftlichen Befähigung dient in der Regel eine umfassende Monographie (Habilitationsschrift), die ein bedeutender wissenschaftlicher Beitrag in dem angestrebten Fach sein muß.
    (2) Zur Habilitationsschrift gehören:
    [...]
    - eine Erklärung darüber, daß die Monographie selbständig erarbeitet worden ist und daß keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel verwendet worden sind,“
  • § 17 Erlöschen und Rücknahme der Lehrbefähigung
    „(1) Die Lehrbefähigung erlischt, wenn der/ die Habilitierte den Doktorgrad nicht mehr führen darf. [...]
    (2) Die Lehrbefähigung wird durch Beschluß des erweiterten Fakultätsrates zurückgenommen, wenn die Habilitation nachweislich erschlichen oder sonst mit unlauteren Mitteln erlangt worden ist.“
  • Der Beschluss des Prüfungausschusses vom 3. Mai 2006 (siehe [2]) „zu Plagiaten/Mehrfacheinreichungen“ ist erst nach Abgabe der untersuchten Arbeit gefasst worden, deutet aber darauf hin, dass die Fakultät sich des Problems (vielleicht nicht hinsichtlich der Doktoranden und Habilitanden, aber doch jedenfalls hinsichtlich der Studenten) bewusst war.
  • Die Verfasserin hat 1999 der gleichen Fakultät schon ihre Dissertation vorgelegt, zu der es ebenfalls eine Plagiatsdokumentation im VroniPlag Wiki gibt, siehe Mhe.
    Die Beobachtungen, die bereits zu jener Arbeit möglich waren (insbes. bzgl. Übernahmepraktiken, sprachlicher Defizite, Existenz ungenannter Quellen bzw. versteckter „Leitquellen“), decken sich weitgehend mit denen zur Habilitationsschrift.
    Auffällig ist erneut, dass ungekennzeichnete Übernahmen aus Quellen, die anscheinend nur im Druck verfügbar waren, ein deutlich stärkeres Maß an sprachlich verschleiernder Umarbeitung aufweisen (bemerkenswert insbes. bei Dederichs (1999)) als auch oder nur online verfügbare Quellen (siehe etwa Barth (1998)).
  • Die zahlreichen Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Grammatikfehler in der Habilitationsschrift erscheinen angesichts der auf Seite 5 erwähnten Beteiligung von (neben den beiden Gutachtern) fünf als kritische Leser aufgeführten Personen sowie von zwei auf der Impressum-Seite genannten Lektorinnen des Verlages erstaunlich.
    Der Betreuer des Habilitationsvorhabens hat nicht einmal die Sätze korrigiert, in denen sein Name genannt wird, etwa:
    „Der erste Teil bestand aus Netzwerkgeneratoren, die unter Leitung von Professor Dr. Hans Bertram am Deutschen Jugendinstitut München entwickelten [sic] wurden und sich an dem [sic] von Max Weber entwickelten [sic] Konzept des Oikos anlehnen.“ (S. 146)
  • Aus dem Lebenslauf der Verfasserin geht hervor, dass sie (Stand 2012) knapp 100 Master- und Bachelorarbeiten betreut und an verschiedenen Universitäten über etliche Semester hinweg BA-, MA- und Diplomkolloquien gehalten hat.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 180 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 7 Fragmenten folgt der Text einem in einer anderen Sprache verfassten Quellentext in wörtlicher oder sinngemäßer Übersetzung („Übersetzungsplagiate“). Bei 111 weiteren Fragmenten handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 62 weiteren Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 188 Seiten im Hauptteil. Auf 132 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 70.2% entspricht.
    Die 188 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 56
0%-50% Plagiatsanteil 54
50%-75% Plagiatsanteil 41
75%-100% Plagiatsanteil 37
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 31% des Textes im Hauptteil der Arbeit.

IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, blau=Übersetzungsplagiat, gelb=Bauernopfer)

Mhg col2

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.



(grün = gekennzeichnete wörtliche Zitate, sofern diese nicht als Teil von Plagiatsfragmenten dokumentiert sind)

Mhg zitat2

Anmerkung: Die Grafiken repräsentieren den Analysestand vom 11. Mai 2017.

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