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18. April 2018Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (S. N4): Auf der langen Bank (Jochen Zenthöfer) "Warum Annette Schavan noch Ministerin sein könnte: Universitäten reagieren auf Plagiate meist schleppend und sehr unterschiedlich. Eine Spurensuche im föderalen Deutschland. [...] An der HU reichte auch Marina H. ihre Doktorarbeit und Habilitation ein. Sie war der erste aufgedeckte Fall eines Doppelplagiats: In beiden Arbeiten wurde getäuscht, in der Habilitation sind siebzig Prozent der Seiten plagiatsbelastet. Marina H. lehrt inzwischen als Professorin für Soziologie und weist auf ihrer Website auf die Veröffentlichungen hin - ohne die Vorwürfe zu erwähnen. Ein Überprüfungsverfahren an der HU läuft seit über einem Jahr, bislang ohne Ergebnis."

20. Juli 2017Bearbeiten

  • Allgemeine Zeitung (Mainz): Prof. Dr. mit Doppelplagiat? Schwere Vorwürfe gegen Soziologin der Uni Mainz (Lisa Maucher) "Die Soziologin möchte sich nicht zu den Vorwürfen äußern. 'Da die Prüfung an der HU noch anhält, werde ich bis zum Abschluss dieser keine Meinungen oder Kommentare gegenüber der Presse abgeben.' [...] [Der Erstgutachter Prof. Dr. Hans Bertram] möchte sich ebenso mit einer Meinungsäußerung so lange zurückhalten, bis die Humboldt-Universität Ergebnisse vorzuweisen hat. [...] Prof. Dr. Bernhard Nauck, Zweitgutachter der Habilitationsschrift, hatte während der Begutachtung keinen Kontakt zur Soziologin. [...] Die Erkenntnisse von VroniPlag wolle er nicht überprüfen. [...] Die Humboldt-Universität lässt auf Anfrage wissen, dass das Überprüfungsverfahren noch nicht abgeschlossen sei. Im Moment sei nicht absehbar, wie lange es dauern werde. Die Johannes Gutenberg-Universität möchte aus diesem Grund keine Stellung beziehen und ebenso die Ergebnisse aus Berlin abwarten."

10. Mai 2017Bearbeiten

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (S. N4): Trauriges Novum. Erstmals zwei Doppelplagiate gefunden (Jochen Zenthöfer) "Besonders in der Kritik steht die Mainzer Soziologin Hennig. In ihrer Doktorarbeit wurden auf 44 Prozent der Haupttextseiten Plagiate gefunden, in der Habilitation sind es 70 Prozent. [...] Die HU Berlin hat ein Überprüfungsverfahren eingeleitet. Hennig und die Universität Mainz wollen sich erst danach näher äußern. Gleiches verlautet von Hans Bertram, der beide Arbeiten als Erstgutachter betreut hat. [...] [Der Zweitgutachter der Habilitationsschrift, Bernhard Nauck,] erklärt, dass die behaupteten Plagiate fast ausschließlich in den Passagen zu finden seien, die eine Exegese soziologischer Klassiker zum Gegenstand haben."