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37 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Mi/Fragment 026 01 - Diskussion
Bearbeitet: 31. August 2014, 21:27 WiseWoman
Erstellt: 25. August 2014, 04:18 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Huang 2002, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Huang 2002
Seite(n): 17, Zeilen: 4ff
0,1 μg 20S Proteasom wurden mit je 0, 0,15625, 0,3125, 0,625, 1,25, 2,5, 5, und 10 μg/ml der Tat-Peptide 30 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluoroscan II“ (Labsystems) bei 37°C gemessen.

2. Titration ansteigender Mengen von Tat-Peptiden gegen eine konstante Menge des nativen 11S Regulators und des 20S Proteasoms.

0,1 μg 20S Proteasom und 0,16 μg nativer 11S Regulator wurden mit 200, 100, 50, 25, 12,5, 6,25, 3,125 und 0 μg/ml der Tat-Peptide 30 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluoroscan II“ (Labsystem) bei 37°C gemessen.

3. Titration ansteigender Mengen von REGαwt oder REGαm gegen eine konstante Menge des 20S Proteasoms.

0,1 μg 20S Proteasom wurden mit 120, 60, 30, 15, 7,5, 3,75, 1,8725 und 0 μg/ml REGαwt oder REGαm 30 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluostar STL“ bei RT gemessen.

4. Titration ansteigender Mengen von REGαwt/REGβ oder REGαm/REGβ gegen eine konstante Menge des 20S Proteasoms.

0,1 μg 20S Proteasom wurden mit 20, 10, 05, 2,5, 1,25, 0,625, 0,3125 und 0 μg/ml REGαwt und REGβ oder REGSαm und REGβ 60 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluostar STL“ bei RT gemessen.

5. Titration ansteigender Mengen von REGαwt gegen eine konstante Menge der REGαwt/REGβ und des 20S Proteasoms.

0,1 μg 20S Proteasom und 0,3 μg REGαwt, 0,3 μg REGβ wurden mit 30, 20, 16, 8, 4, 2, 1, 0,5 und 0 μg/ml REGαwt 60 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluostar STL“ bei RT gemessen.

6. Titration ansteigender Mengen von REGαm gegen eine konstante Menge der REGαwt/REGβ und das 20S Proteasom.

0,1 μg 20S Proteasom und 0,3 μg REGαwt, 0,3 μg REGβ wurden mit 30, 20, 16, 8, 4, 2, 1, 0,5 und 0 μg/ml REGαm 60 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluostar STL“ bei RT gemessen.

7. Titration ansteigender Mengen der Tat-Peptide gegen eine konstante Menge des 20S Proteasoms.

0,1 μg 20S Proteasom wurden mit je 10, 5, 2,5, 1,25, 0,625, 0,3125, 0,15625 und 0 μg/ml der Tatpep1, Tatpep2, Tatpep3 und Tatpep4 30 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluoroscan II“ (Labsystems) bei 37°C gemessen.

2. Titration ansteigender Mengen von Tat-Peptiden gegen eine konstante Menge des nativen 11S Regulators und des 20S Proteasoms.

0,1 μg 20S Proteasom und 0,16 μg nativer 11S Regulator wurden mit 200, 100, 50, 25, 12,5, 6,25, 3,125 und 0 μg/ml Tatpeptide 1, 2, 3 und 4 30 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluoroscan II“ (Labsystem) bei 37°C gemessen.

3. Titration ansteigender Mengen von REGαwt oder REGαm gegen eine konstante Menge des 20S Proteasoms.

0,1 μg 20S Proteasom wurden mit 120, 60, 30, 15, 7,5, 3,75, 1,8725 und 0 μg/ml REGαwt oder REGαm 30 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluostar STL“ bei RT gemessen.

4. Titration ansteigender Mengen von REGαwt/REGβ oder REGαm/REGβ gegen eine konstante Menge des 20S Proteasoms.

0,1 μg 20S Proteasom wurden mit 20, 10, 05, 2,5, 1,25, 0,625, 0,3125 und 0 μg/ml REGαwt und REGβ oder REGSαm und REGβ 60 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluostar STL“ bei RT gemessen.

5. Titration ansteigender Mengen von REGαwt gegen eine konstante Menge der REGαwt/REGβ und des 20S Proteasoms.

0,1 μg 20S Proteasom und 0,3 μg REGαwt, 0,3 μg REGβ wurden mit 30, 20, 16, 8, 4, 2, 1, 0,5 und 0 μg/ml REGαwt 60 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluostar STL“ bei RT gemessen.

6. Titration ansteigender Mengen von REGαm gegen eine konstante Menge der REGαwt/REGβ und das 20S Proteasom.

0,1 μg 20S Proteasom und 0,3 μg REGαwt, 0,3 μg REGβ wurden mit 30, 20, 16, 8, 4, 2, 1, 0,5 und 0 μg/ml REGαm 60 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluostar STL“ bei RT gemessen.

7. Titration ansteigender Mengen der Tatpeptide gegen eine konstante Menge des 20S Proteasoms.

Anmerkungen

Hat "Kochrezeptcharakter", ist aber vollständig übernommen, ohne Quellenangabe. Lediglich die Angaben zu μg/ml sind im umgekehrter Reihenfolge.

Sichter
(Hindemith) (WiseWoman), Klicken

[2.] Mi/Fragment 059 29 - Diskussion
Bearbeitet: 31. August 2014, 20:25 Schumann
Erstellt: 23. August 2014, 01:38 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lienau 2003, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 29-31
Quelle: Lienau 2003
Seite(n): 145, Zeilen: 3-5
Die Angiogenese ist ein komplexer Vorgang, der auf dem intensiven Zusammenspiel von Zellen, löslichen Faktoren und extrazellulären Matrixkomponenten basiert. Die Angiogenese beinhaltet in vivo das Wachstum und die Stabilisierung neuer Gefäße (Vailhé et al., 2001). Angiogenese ist ein komplexer Vorgang, basierend auf dem intensiven Zusammenspiel von Zellen, löslichen Faktoren und extrazellulären Matrixkomponenten. Angiogenese in vivo beinhaltet Wachstum und Stabilisierung des neuen Gefäßes (Vailhé et al., 2001).
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Fortsetzung auf der nächsten Seite: Fragment 060 01.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[3.] Mi/Fragment 059 03 - Diskussion
Bearbeitet: 31. August 2014, 20:25 Schumann
Erstellt: 25. August 2014, 04:05 (Hindemith)
Charite - Institut für Laboratoriumsmedizin 2011, Fragment, Gesichtet, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 3-10
Quelle: Charite - Institut für Laboratoriumsmedizin 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
PAI-1 ist ein Glykoprotein mit einem Molekulargewicht von 48 kD und gehört zur Familie der Serinprotease-Inhibitoren (Loskutoff et al., 1987). Seine physiologische Funktion besteht hauptsächlich in der Inhibition der Plasminogen-Aktivatoren (t-PA und u-PA) (Bos et al., 1992). Es nimmt damit eine zentrale Funktion in der Regulation der Bildung stabiler Thromben ein (Rånby et al., 1988). PAI-1 wird im Plasma durch Bindung an Vitronectin in seiner aktiven Konformation stabilisiert (Wiman et al., 1988). Darüber hinaus spielt die Expression von PAI-1 eine wichtige Rolle in der Regulation der Zellmigration und Angiogenese (Inyang et al., 1990). PAI-1 ist ein Glykoprotein mit einem Molekulargewicht von 48 kD und gehört zur Familie der Serinprotease Inhibitoren. Seine physiologische Funktion besteht hauptsächlich in der Inhibition der Plasminogen Aktivatoren (t-PA und u-PA), und nimmt damit eine zentrale Funktion in der Regulation der Formation stabiler Thromben ein. PAI-1 wird im Plasma durch Bindung an Vitronectin in seiner aktiven Konformation stabilisiert. Darüber hinaus spielt die Expression von PAI-1 eine wichtige Rolle in der Regulation der Zellmigration, Tumormetastasierung und Angiogenese.
Anmerkungen

Ein Verweis auf eine Quelle fehlt.

Siehe auch Fragment 019 03. Dort wurde die Passage schon einmal verwendet.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[4.] Mi/Fragment 034 01 - Diskussion
Bearbeitet: 31. August 2014, 20:22 Schumann
Erstellt: 23. August 2014, 01:08 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Krajciova 2003, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1-10
Quelle: Krajciova 2003
Seite(n): 28, Zeilen: 17ff
Die in-vitro Methode zur Quantifizierung des Invasionspotenzials der Zellen mittels des sogenannten "Boyden chamber assay" wurde erstmals von Albini beschrieben (Albini et al., 1987). Dieses Modell ermöglicht Untersuchungen zur Adhäsion der Zellen an die ECM, ihrer lokalen Degradation und der direkten Lokomotion der Zellen in die ECM. Die Versuchsanordnung besteht aus zwei Kammern, die durch eine beschichtete poröse Membran voneinander getrennt sind. In unserer Arbeit verwendeten wir als künstliche Basalmembran eine Growth Factor Reduced Matrigel-Beschichtung. Bei Matrigel handelt es sich um einen löslichen Basalmembran-Extrakt des Englebreth-Holm-Swarm-Maus-Sarkoms, dass bei Temperaturen um 37 °C geliert und dabei die Zusammensetzung, Struktur und physikalischen Eigenschaften einer Basalmembran einnimmt.

Albini A, Iwamoto Y, Kleinman H K. A rapid in vitro assay for quantitating the invasive potential of tumor cells. Cancer Research 1987; 47:3239-3245.

Die in-vitro Methode zur Quantifizierung des Invasionspotenzials der Tumorzellen mittels des sogenannten "Boyden chamber assay" wurde erstmals von Albini beschrieben (Albini 1987). Dieses Modell ermöglicht Untersuchungen zur Adhäsion der Zellen an die EZM, ihrer lokalen Degradation und der direkten Lokomotion der Zellen in die EZM. Die Versuchsanordnung besteht aus zwei Kammern, die durch eine beschichtete poröse Membran voneinander getrennt sind. In unserer Arbeit verwendeten wir als künstliche Basalmembran eine Matrigel®-Beschichtung. Bei Matrigel handelt es sich um ein lösliches Basalmembran- Extrakt des Englebreth-Holm-Swarm-Maus-Sarkom, das bei Temperaturen um 37°C geliert und dabei die Zusammensetzung, Struktur und physikalischen Eigenschaften einer Basalmembran einnimmt.

Albini A., Iwamoto Y., Kleinman H. K. 1987 ìA rapid in vitro assay for quantitating the invasive potential of tumor cells. Cancer Research 47:3239-3245

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Die unvollständige Quellenangabe aus der Quelle wird kopiert. Es sind laut PubMed 7 Autoren und nicht 3:

Albini A, Iwamoto Y, Kleinman HK, Martin GR, Aaronson SA, Kozlowski JM, McEwan RN. A rapid in vitro assay for quantitating the invasive potential of tumor cells. Cancer Res. 1987 Jun 15;47(12):3239-45.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[5.] Mi/Fragment 018 28 - Diskussion
Bearbeitet: 31. August 2014, 20:08 Schumann
Erstellt: 25. August 2014, 03:49 (Hindemith)
Berse 2006, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 28-30
Quelle: Berse 2006
Seite(n): 3, Zeilen: 21-24
VEGF stimuliert die Gefäßneubildung, indem es die Migration und Proliferation der Endothelzellen aktiviert und gleichzeitig als Überlebensfaktor für diese Zellen in den neu formierten Gefäßen agiert (Ferrara et al., 2003).

Ferrara N, Gerber HP, LeCouter J. The biology of VEGF and its receptors. Nat Med 2003; 9:669-676.

VEGF stimuliert die Gefäßneubildung, indem es die Migration und Proliferation der Endothelzellen aktiviert und gleichzeitig als Überlebensfaktor für diese Zellen in den neu formierten Gefäßen, die noch nicht mit Perizyten umhüllt sind, agiert (Ferrara, 2001).

Ferrara, N. Role of vascular endothelial growth factor in regulation of physiological angiogenesis. Am. J. Physiol. Cell Physiol., 280, C1358–C1366, 2001.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Beide angegebene Quellen von Ferrara sind auf Englisch verfasst und enthälten den Wortlaut daher nicht.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[6.] Mi/Fragment 018 20 - Diskussion
Bearbeitet: 31. August 2014, 20:05 Schumann
Erstellt: 30. August 2014, 17:04 (WiseWoman)
Fragment, Gesichtet, Herold-Mende et al 1999, KomplettPlagiat, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 20-22
Quelle: Herold-Mende et al 1999
Seite(n): Abstract, Zeilen: -
VEGF ist einer der wichtigsten Faktoren in der tumorinduzierten Angiogenese. Er fördert nach Bindung an seine spezifischen Rezeptoren KDR und Flt-1 auf Endothelzellen deren Proliferation und Migration. Der vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor (VEGF) ist einer der wichtigsten Faktoren in der tumorinduzierten Angiogenese. Er fördert nach Bindung an seine spezifischen Rezeptoren KDR und Flt-1 auf Endothelzellen deren Proliferation und Migration.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(WiseWoman) Schumann

[7.] Mi/Fragment 013 01 - Diskussion
Bearbeitet: 31. August 2014, 19:34 WiseWoman
Erstellt: 25. August 2014, 04:37 (Hindemith)
Claussnitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-4
Quelle: Claussnitzer 2006
Seite(n): 3, Zeilen: 18ff
[Der entscheidende] Vorgang der Angiogenese ist die Endothelzellproliferation und migration. Dabei sind viele Faktoren, wie z.B. VEGF, plasminogen-activator-inhibitor-1 (PAI-1) und bFGF, am Ablauf dieses komplexen Prozesses beteiligt (Heil et al., 2006). Die Angiogenese stellt einen wichtigen Bestandteil sowohl physiologischer als auch pathologischer Vorgänge dar. Der entscheidende Vorgang der Angiogenese ist die Endothelzellproliferation und –migration. Dabei sind viele Faktoren, wie z.B. FGF-2, am Ablauf dieses komplexen Prozesses beteiligt.

Die Angiogenese stellt einen wichtigen Bestandteil sowohl physiologischer als auch pathologischer Vorgänge dar.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Übernahme beginnt auf der Vorseite: Mi/Fragment 012 19

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[8.] Mi/Fragment 012 19 - Diskussion
Bearbeitet: 31. August 2014, 19:31 WiseWoman
Erstellt: 25. August 2014, 04:34 (Hindemith)
Claussnitzer 2006, Fragment, Gesichtet, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 19-26, 29-32
Quelle: Claussnitzer 2006
Seite(n): 3, Zeilen: 1ff
3.4 Gefäßwachstum

Das Wachstum von Gefäßen wird in Vaskulogenese, Angiogenese und Arteriogenese unterteilt (Risau et al., 1997). Vaskulogenese beschreibt die Neuentstehung von Gefäßstrukturen aus einzelnen Zellen (Luttun et al., 2003). Diese Form des Gefäßwachstums ist der Hauptmechanismus während der embryonalen Entwicklung sowohl von Arterien, Arteriolen und Kapillaren, als auch von Venolen und Venen (Demir et al., 2010). Weitere Formen des Gefäßwachstums beziehen sich auf die postnatale Gefäßentwicklung. Postnatal unterscheidet man die Angiogenese von der Arteriogenese. [...] Diese präexistenten Gefäße sind in der Lage, zu proliferieren. Dabei entstehen funktionell wichtige Kollateralkreisläufe zur Gewebeversorgung. Es gibt zwei unterschiedliche Formen der Angiogenese. Die Zellen der präexistenten Gefäße können sich teilen und damit verdoppeln, oder durch Aussprossung eine Tochterkapillare bilden.

1. Gefäßwachstum

Das Wachstum von Gefäßen lässt sich in drei verschiedene Formen unterteilen.

Der erste Typ wird als Vaskulogenese bezeichnet. Dieser Begriff beschreibt die Neuentstehung von Gefäßstrukturen aus einzelnen Zellen. Diese Form des Gefäßwachstums ist der Hauptmechanismus während der embryonalen Entwicklung sowohl von Arterien, Arteriolen und Kapillaren, als auch von Venolen und Venen [4].

Weitere Formen des Gefäßwachstums beziehen sich auf die postnatale Gefäßentwicklung. Dabei lässt sich die Angiogenese von der Arteriogenese unterscheiden. [...] Diese präexistenten Gefäße sind in der Lage, zu proliferieren. Dabei entstehen funktionell wichtige Kollateralkreisläufe zur Gewebeversorgung.

[...] Dabei gibt es zwei unterschiedliche Formen der Angiogenese. Gemeinsam ist beiden die präexistente Kapillare. Deren Zellen können sich teilen und damit verdoppeln, oder durch Aussprossung eine Tochterkapillare bilden.


[4] Schaper, W. and Schaper, J., Arteriogenesis, Kluwer Academic Puplishers [sic], 2004.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[9.] Mi/Fragment 054 09 - Diskussion
Bearbeitet: 31. August 2014, 13:22 WiseWoman
Erstellt: 23. August 2014, 01:21 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Karl 2005, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 9-17
Quelle: Karl 2005
Seite(n): 45, Zeilen: 3ff
Phase I und Phase II Studien wurden mit den Wachstumsfaktoren FGF und VEGF zur therapeutischen Angiogenese bei Patienten mit peripherer oder koronarer Ischämie nach verschiedenen Tierversuchen initiiert und teilweise abgeschlossen (Lederman et al., 2002; Henry et al., 2003; Grines et al., 2002). Zwar erbrachten die initial durchgeführten, nicht kontrollierten Studien zunächst vielversprechende Ergebnisse (Henry et al., 2003), die inzwischen vorliegenden Ergebnisse von mehreren kontrollierten, randomisierten Doppelblindstudien ergaben jedoch ein gemischtes Bild (Henry et al., 2007). So wurde in einigen Studien ein prädefinierter primärer Endpunkt erreicht, weitere primäre Endpunkte jedoch verfehlt (Henry et al., 2007). Nach verschiedenen Tierversuchen für die Wachstumsfaktoren FGF und VEGF sind nun auch mehrere Phase I und Phase II Studien zur therapeutischen Angiogenese bei Patienten mit peripherer oder koronarer Ischämie initiiert und teilweise abgeschlossen worden. [...]

[...] Zwar ergaben die initial durchgeführten, nicht kontrollierten Studien zunächst vielversprechende Ergebnisse (Grossmann D. und Grossmann W. 2002), die inzwischen vorliegenden Ergebnisse von mehreren kontrollierten, randomisierten Doppelblindstudien ergaben jedoch ein gemischtes Bild. So wurde in einigen Studien ein prädefinierter primärer Endpunkt erreicht, weitere primäre Endpunkte jedoch verfehlt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf eine Quelle fehlt. Da die Verweise sehr verschieden sind, gibt es unter Umständen eine andere Quelle.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[10.] Mi/Fragment 019 03 - Diskussion
Bearbeitet: 31. August 2014, 09:53 WiseWoman
Erstellt: 25. August 2014, 03:58 (Hindemith)
Charite - Institut für Laboratoriumsmedizin 2011, Fragment, Gesichtet, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 3-10
Quelle: Charite - Institut für Laboratoriumsmedizin 2011
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
PAI-1 ist ein Glykoprotein mit einem Molekulargewicht von 48 kDa und gehört zur Familie der Serinprotease-Inhibitoren. Seine physiologische Funktion besteht hauptsächlich in der Inhibition der Plasminogen-Aktivatoren (t-PA und u-PA) (Loskutoff et al., 1999; Ossowski et al., 2000; Preissner et al.; 2000). Er nimmt damit eine zentrale, regulatorische Funktion in der Ausbildung stabiler Thromben ein. PAI-1 wird im Plasma durch Bindung an Vitronectin in seiner aktiven Konformation stabilisiert. Darüber hinaus spielt die Expression von PAI-1 eine wichtige Rolle in der Regulation der Zellmigartion und Angiogenese. PAI-1 ist ein Glykoprotein mit einem Molekulargewicht von 48 kD und gehört zur Familie der Serinprotease Inhibitoren. Seine physiologische Funktion besteht hauptsächlich in der Inhibition der Plasminogen Aktivatoren (t-PA und u-PA), und nimmt damit eine zentrale Funktion in der Regulation der Formation stabiler Thromben ein. PAI-1 wird im Plasma durch Bindung an Vitronectin in seiner aktiven Konformation stabilisiert. Darüber hinaus spielt die Expression von PAI-1 eine wichtige Rolle in der Regulation der Zellmigration, Tumormetastasierung und Angiogenese.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Siehe auch Mi/Fragment 059 03, dort wird die Passage noch einmal verwendet, jedoch mit unterschiedlicher Quellenangabe.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[11.] Mi/Fragment 017 01 - Diskussion
Bearbeitet: 31. August 2014, 09:38 WiseWoman
Erstellt: 25. August 2014, 03:30 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Mi, Rickers 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1-3
Quelle: Rickers 1999
Seite(n): 85, Zeilen: 19ff
[N-]terminale Deletionsmutanten zeigten, dass die 168 C-terminalen Aminosäuren des Proteins die DNA-Bindungsdomäne enthalten. In diesem Bereich liegen die 3 Zink Finger Motive. Die transkriptionelle Aktivität dieses Deletionsproteins nimmt eindeutig ab. N-terminale Deletionsmutanten zeigten, das [sic] die 168 C-terminalen Aminosäuren des Proteins die DNA-Bindungsdomäne enthalten. In diesem Bereich liegen die 3 Zink Finger Motive. Die transkriptionelle Aktivität des dieses Deletionsproteins nimmt deutlich ab. [...] (120, 121).

120. Kadonaga, J.T., A.J. Courey, J. Ladika, and R. Tjian (1988). Distinct regions of Sp1 modulate DNA binding and transcriptional activation. Science 242: 1566-1570.

121. Kadonaga, J.T., K.R. Carner, F.R. Masiarz, and R. Tjian (1987). Isolation of cDNA encoding transcription factor Sp1 and functional analysis of the DNA binding domain. Cell 51: 1079-1090.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Übernahme beginnt auf der Vorseite: Mi/Fragment 016 27

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[12.] Mi/Fragment 016 27 - Diskussion
Bearbeitet: 31. August 2014, 09:24 WiseWoman
Erstellt: 25. August 2014, 03:27 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Mi, Rickers 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 27-32
Quelle: Rickers 1999
Seite(n): 85, Zeilen: 14ff
Der humane Transkriptionsfaktor SP1 wird in fast allen humanen Zellen exprimiert, wobei die Expressionsstärke, abhängig vom Zelltyp, variiert und sich mit dem Entwicklungzustand der Zelle ändert. SP1 bindet an Methyl-CG-Sequenzen verschiedener Promotoren sowohl gewebsspezifischer als auch ubiquitärer Gene über eine Zink-Finger-Domäne. Die verschiedenen Domänen des 95/105 KDa (nicht glycosylierte/glycosylierte Form) Proteins wurden sowohl biochemisch, als auch strukturell charakterisiert (Kadonaga et al., 1987).

Kadonaga JT, Carner KR, Masiarz FR, Tjian R. Isolation of cDNA encoding transcription factor Sp1 and functional analysis of the DNA binding domain. Cell 1987; 51:1079- 1090.

Der humane Transkriptionsfaktor SP1 wird in fast allen humanen Zellen exprimiert, wobei die Expressionsstärke, abhängig vom Zelltyp variiert und sich mit dem Entwicklungzustand der Zelle ändert. SP1 bindet an Methyl-CG-Sequenzen verschiedene Promotoren, sowohl gewebsspezifischer, als auch ubiquitärer Gene über eine Zink-Finger-Domäne (119). Die verschiedenen Domänen des 95/105 KDa (nicht glycosylierte/glycosylierte Form) Proteins wurden von Kadonaga et al. sowohl biochemisch, als auch strukturell charakterisiert.

119. Saffer, J.D., S.P. Jackson, and M.B. Annarella (1991). Developmental expression of Sp1 in the mouse. Mol Cell Biol 11: 2189-2199.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Fortsetzung auf der nächsten Seite: Mi/Fragment 017 01

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[13.] Mi/Fragment 018 01 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2014, 22:03 WiseWoman
Erstellt: 25. August 2014, 03:44 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Mi, SMWFragment, Scharbrodt 2002, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1-13
Quelle: Scharbrodt 2002
Seite(n): 13, Zeilen: 6ff
[Es kam zur Transmigration] der Endothelzellen in den denudierten Bereich. Diese Transmigration konnte durch die Kultur mit spezifisch gegen bFGF gerichteten Antikörpern verhindert werden. Der Wachstumsfaktor wirkt offenbar auch autokrin ohne Externalisation auf die Endothelzellen. An der Oberfläche der Endothelzellen befinden sich niedrig- und hochaffine bFGF-Rezeptoren. Die niedrigaffinen Rezeptoren führen zu einer Konformationsänderung des Wachstumsfaktors, der daraufhin an den hochaffinen Rezeptor binden kann. Der hochaffine Rezeptor führt zu einer Aktivierung der Tyrosin-Kinase (Brindle et al., 1993). Eine wichtige Enzymkaskade geht offenbar über die Aktivierung von Ras-Protoonkogen, Raf-Protoonkogen und Mitogenactivated protein (MAP), so dass es zur Transkription von Wachstumsgenen kommt und letztendlich zur mitogenen Antwort der Zelle. bFGF hat auch Einfluß auf die Elektrophysiologie der Endothelzellen. Der Wachtumsfaktor induziert eine Steigerung der Inositol-1,4,5-triphosphat-Konzentration. Diese führt zu einer Freisetzung von Calcium aus dem ER, welches den Calcium-aktivierten Kaliumkanal aktiviert (Tang et al., 1999). Es kam zur Transmigration der Endothelzellen in den denudierten Bereich. Diese Transmigration konnte durch die Kultur mit spezifisch gegen bFGF gerichteten Antikörpern verhindert werden. [...] Der Wachstumsfaktor wirkt offenbar auch autokrin ohne Externalisation auf die Endothelzellen. [...] An der Oberfläche der Endothelzellen befinden sich niedrig- und hoch-affine bFGF-Rezeptoren. Die niedrig-affinen Rezeptoren führen zu einer Konformationsänderung des Wachstumsfaktors, der daraufhin an den hoch-affinen Rezeptor binden kann. Der hoch-affine Rezeptor führt zu einer Aktivierung der Tyrosin-Kinase (10). Eine wichtige Enzymkaskade geht offenbar über die Aktivierung von RAS, RAF, und MAP, so daß es zur Transskription von Wachstumsgenen kommt und letztendlich zur mitogenen Antwort der Zelle. bFGF hat auch Einfluß auf die Elektrophysiologie der Endothelzellen. Der Wachtumsfaktor induziert eine Steigerung der Inositol-1,4,5-triphosphat-Konzentration. Diese führt zu einer Freisetzung von Calcium aus dem Endoplasmatischen Reticulum, welches den Calcium-aktivierten Kaliumkanal aktiviert (48).

10. Brindele N. Growth factors in endothelial regeneration. Cardiov Res 1993;27:1162-1172

48. Tang G, Hanna S, Wang R. Effect of nicotine on K channel currents in vascular smooth muscle cells from rat tail arteries. Eur J Pharmacol 1999;364:247-254

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Laut PubMed ist Brindle Alleinautor (PMID: 8252574).

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[14.] Mi/Fragment 017 24 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2014, 22:01 Hindemith
Erstellt: 25. August 2014, 03:39 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Mi, SMWFragment, Scharbrodt 2002, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 24-32
Quelle: Scharbrodt 2002
Seite(n): 12, 13, Zeilen: 12: 20ff; 13: 3ff
3.9 Basic Fibroblast Growth Factor (bFGF) und Angiogenese

Bei bFGF handelt es sich um einen Heparin bindenden Wachstumsfaktor, der von einer Vielzahl verschiedener Zelltypen sezerniert wird. Das Molekulargewicht beträgt 16-18 kDa. Eine entscheidende Rolle spielt der Wachstumsfaktor sowohl bei der Regeneration geschädigter Gefäßabschnitte als auch bei der Ausbildung von Kollateralen in ischämischen Bezirken (Yang et al., 1996). Durch bFGF wird sowohl die Replikation als auch die Migration der Endothelzellen gefördert. In einer Arbeit von Sato und Rifkin (Sato et al., 1988) wurden konfluente einlagige Zellschichten von Endothelzellen auf Glasplatten kultiviert. In der Folge wurde ein Teil des Endothels mit einer Rasierklinge weggeschabt.


Sato Y, Bifkin D. Autocrine activities of basic fibroblast growth factor: regulation of endothelial cell movement, plasminogen activator synthesis, and DANN synthesis. J Cell Biol 1988; 107:1199-1205.

2.3. bFGF (basic Fibroblast Growth Faktor)

Bei bFGF handelt es sich um einen Heparin bindenden monomeren Wachstumsfaktor, der von einer Vielzahl verschiedener Zelltypen sezerniert wird; darunter sind Endothelzellen, Fibroblasten, glatte Muskelzellen und Makrophagen. Das Molekulargewicht beträgt 16-18 kDa. [...] Eine entscheidende Rolle spielt der Wachstumsfaktor sowohl bei der Regeneration geschädigter Gefäßabschnitte als auch bei der Ausbildung von Kollateralen in ischemischen Bezirken. [...]

[Seite 13]

[...] Durch bFGF wird sowohl die Replikation als auch die Migration der Endothelzellen gefördert. In einer Arbeit von Sato und Rifkin (46) wurden konfluente einlagige Zellschichten von Endothelzellen auf Glasplatten kultiviert. In der Folge wurde ein Teil des Endothels mit einer Rasierklinge weggeschabt.


46. Sato Y, Bifkin [sic!] D. Autocrine activities of basic fibroblast growth factor: regulation of endothelial cell movement, plasminogen activator synthesis, and DANN synthesis. J Cell Biol 1988;107:1199-1205

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Scharbrodt schreibt den Zweitautor in der Literaturangabe falsch, die falsche Schreibweise wird übernommen. PubMed weist diesen Autor als "Rifkin" aus PMCID:PMC2115297, siehe auch [1].

Fortsetzung auf der nächsten Seite: Mi/Fragment 018 01

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[15.] Mi/Fragment 018 22 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2014, 17:21 WiseWoman
Erstellt: 30. August 2014, 17:13 (WiseWoman)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mi, Pipp 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 22-27
Quelle: Pipp 2003
Seite(n): 23, 24, Zeilen: 23: letzte 3 Zeilen; 24: 1ff
Neben seiner mitogenen Eigenschaft funktioniert VEGF auch als Überlebensfaktor für serumfrei kultivierte Endothelzellen. Über den Phosphatidylinositol 3´-kinase/Akt Signaltransduktionsweg bewirkt es im menschlichen Endothel die Expression der anti-apoptotischen Proteine Bcl-2 und Al (Gerber et al., 1998). Außerdem veranlasst es die endotheliale Expression einiger Proteasen, wie tissue-Plasminogen-Activator (t-PA) und dessen Inhibitor (PAI-1) (Pepper et al., 1991; Ouriel et al., 1991). [Seite 23]

Neben seiner mitogenen Eigenschaft funktioniert VEGF auch als Überlebensfaktor für serumfrei kultivierte Endothelzellen: Über den Phosphatidylinositol 3´-kinase/Akt Signaltransduktionsweg bewirkt es im menschlichen Endothel die Expression der anti

[Seite 24]

apoptotischen Proteine Bcl-2 und Al106. Außerdem veranlaßt es die endotheliale Expression einiger Proteasen, wie „tissue-plasminogen activator“ (t-PA) und dessen Inhibitor (PAI-1)107, sowie der Metalloproteinase Kollagenase108.


106. Gerber HP, McMurtrey A, Kowalski J, Yan M, Keyt BA, Dixit V, Ferrara N. Vascular endothelial growth factor regulates endothelial cell survival through the phosphatidylinositol 3'-kinase/Akt signal transduction pathway. Requirement for Flk-1/KDR activation. J Biol Chem. 1998;273:30336-30343.

107. Pepper MS, Ferrara N, Orci L, Montesano R. Vascular endothelial growth factor induces plasminogen activator and plasminogen activator inhibitor-1 in microvascular endothelial cells. Biochem Biophys Res Com. 1991;181:902-906.

108. Unemori EN, Ferrara N, Bauer EA, Amento EP. Vascular endothelial growth factor induces interstitial collagenase expression in human endothelial cells. J Cell Physiol. 1992;153:557-562.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

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(Hindemith), WiseWoman

[16.] Mi/Fragment 018 16 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2014, 17:18 WiseWoman
Erstellt: 22. August 2014, 19:17 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mi, Pipp 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 16-20
Quelle: Pipp 2003
Seite(n): 21, Zeilen: 12ff
VEGF ist ein endothelial sezerniertes, endothelspezifisches Mitogen mit angiogenen Eigenschaften, das eine parakrine Steuerung der Angiogenese möglich erscheinen lässt (Carmeliet et al., 1998). Seine Gen-Expression wird durch Bindung des infolge Hypoxie vermehrt exprimierten Transkriptionsfaktors HIF-1 an den Promotor hochreguliert (Ikeda et al., 1995; Shweiki et al., 1992). VEGF ist ein endothelial sezerniertes, endothelspezifisches Mitogen mit angiogenen Eigenschaften, das eine parakrine Steuerung der Angiogenese möglich erscheinen läßt24. Seine Gen-Expression wird durch Bindung des infolge Hypoxie vermehrt exprimierten Transkriptionsfaktors HIF-1 an den Promotor hochreguliert87,88.



24. Carmeliet P, Collen D. Vascular development and disorders: molecular analysis and pathogenic insights. Kidney Int. 1998;53:1519-4159.

87. Ikeda E, Achen MG, Breier G, Risau W. Hypoxia-induced transcriptional activation and increased mRNA stability of vascular endothelial growth factor in C6 glioma cells. J Biol Chem. 1995;270:19761-19766.

88. Shweiki D, Itin A, Soffer D, Keshet E. Vascular endothelial growth factor induced by hypoxia may mediate hypoxia-initiated angiogenesis. Nature. 1992;359:843-845.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[17.] Mi/Fragment 009 09 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2014, 16:48 WiseWoman
Erstellt: 22. August 2014, 19:00 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Mi, Pipp 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 9-20
Quelle: Pipp 2003
Seite(n): 12, Zeilen: 6ff
Hierbei unterscheidet man zwischen einer sprossenden und einer nicht sprossenden Form (Risau et. al., 1997): Die sprossende Angiogenese beginnt mit der Proliferation von Endothelzellen aus präexistierenden Kapillaren. Nach proteolytischer Degradation der Extrazellulärmatrix kommt es infolge chemotaktischer Endothelzellmigration zur Bildung kapillärer Sprossen ins umliegende Gewebe (Folkman et al., 1995). Bei der nicht-sprossenden Angiogenese dagegen zerteilen transkapilläre Matrixstege präexistierende Gefäße, was zuerst für die embryonale Lunge beschrieben wurde (Folkman et al., 1971; Patan et al., 1996). Welche der beiden synchron stattfindenden Angiogeneseformen während der Entwicklung von Organen vorzufinden ist, hängt wahrscheinlich von der Anzahl bereits vorhandener Gefäße bei Organwachstumsbeginn ab (Risau et Al., 1997). Es entstehen jeweils kapilläre Netzwerke zur lebensnotwendigen Nähr- und Sauerstoffversorgung von Geweben (Hertig et al., 1935).

Risau W. Mechanisms of angiogenesis. Nature 1997; 386:671-674.

Folkman J. Angiogenesis in cancer, vascular, rheumatoid and other disease. Nat Med 1995; 27-31.

Folkman J. Tumor angiogenesis: therapeutic implications. N Engl J Med 1971; 285:1182-1186.

Patan S, Haenni B, Burri PH. Implementation of intussusceptive microvascular growth in the chicken chorioallantoic membrane (CAM): 1. pillar formation by folding of the capillary wall. Microvasc Res 1996; 51:80-98.

Hertig AT. Angiogenesis in the early human chorion. Contrib Embryol Carnegie Inst 1935; 25:37-43.

Hierbei unterscheidet man zwischen einer sprossenden und einer nicht sprossenden Form21: Die sprossende Angiogenese beginnt mit der Proliferation von Endothelzellen aus präexistierenden Kapillaren. Nach proteolytischer Degradation der Extrazellulärmatrix kommt es infolge chemotaktischer Endothelzellmigration zur Bildung kapillärer Sprossen ins umliegende Gewebe30.

Bei der nicht-sprossenden Angiogenese dagegen zerteilen transkapilläre Matrixstege präexistierende Gefäße (Intussuszeption), was zuerst für die embryonale Lunge beschrieben wurde29. Welcher Typ dieser synchron während der Entwicklung von Organen ablaufenden Prozesse in einem Gewebe vorzufinden ist, hängt wahrscheinlich von der Anzahl bereits vorhandener Gefäße bei Organwachstumsbeginn ab21. Es entstehen jeweils kapilläre Netzwerke zur lebensnotwendigen Nähr- und Sauerstoffversorgung von Geweben27.


21. Risau W. Mechanisms of angiogenesis. Nature. 1997;386:671-674.

27. Hertig AT. Angiogenesis in the early human chorion. Contrib Embryol Carnegie Inst. 1935;25:37-43.

29. Patan S, Haenni B, Burri PH. Implementation of intussusceptive microvascular growth in the chicken chorioallantoic membrane (CAM): 1. pillar formation by folding of the capillary wall. Microvasc Res. 1996;51:80-98.

30. Folkman J. Angiogenesis in cancer, vascular, rheumatoid and other disease. Nat Med. 1995:27-31.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Risau, Folkman und Hertig werden als Einzelautoren im Literaturverzeichnis aufgeführt.

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[18.] Mi/Fragment 027 01 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2014, 16:30 WiseWoman
Erstellt: 25. August 2014, 12:41 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Huang 2002, KomplettPlagiat, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-12
Quelle: Huang 2002
Seite(n): 17, 18, Zeilen: 17: letzter Absatz; 18: 1ff
0,1 μg 20S Proteasom wurden mit 10, 5, 2,5, 1,25, 0,625, 0,3125, 0,15625 und 0 μM/ml Tatpeptide 1, 2 und 5 30 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluostar STL“ bei RT gemessen.

Die Daten wurden nach folgender Formel analysiert:

Mi 27a diss.png

Dabei wurden für das Tat-Protein und den 11S Regulator zwei Bindungsstellungen am 20S Proteasom angenommen. Die Bedeutungen der kinetischen Konstanten Vmax1, Vmax2, K1 und K2 sind durch folgende Gleichungen erklärt:

Mi 27b diss.png

0,1 μg 20S Proteasom wurden mit 10, 5, 2,5, 1,25, 0,625, 0,3125, 0,15625 und 0 μM/ml Tatpeptide 1, 2 und 5 30 min bei 37°C vorinkubiert. Anschließend wurde das Peptidsubstrat zugegeben und die Fluoreszenz mit dem „Fluostar STL“ bei RT gemessen.

[Seite 18]

Die Daten wurden nach folgender Formel analysiert:

Mi 27a source.png

Dabei wurden für das Tat-Protein und den 11S Regulator zwei Bindungsstellungen am 20S Proteasom angenommen. Die Bedeutungen der kinetischen Konstanten Vmax1, Vmax2, K1 und K2 sind durch folgende Gleichungen erklärt:

Mi 27b source.png

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Beide Arbeiten verwenden ein Vmax, das nirgendwo definiert ist.

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(Hindemith), WiseWoman

[19.] Mi/Fragment 037 03 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2014, 14:44 WiseWoman
Erstellt: 25. August 2014, 14:09 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Huang 2002, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 2-24
Quelle: Huang 2002
Seite(n): 2, 21, 22, Zeilen: 2: 16ff; 21: letzter Abschnitt; 22: 1ff
5 Ergebnisse

5.1 Die basische Domäne des Tat-Proteins

Das 86-Aminosäuren-Tat-Protein wird von zwei Exons kodiert (Neuveut et al., 1996). Die ersten 72 Aminosäuren werden von dem ersten Exon kodiert, die übrigen 14 C-terminalen Aminosäuren von einem weiteren Exon. Das Tat-Protein besteht aus 5 funktionellen Domänen (Abb. 6) (Huang et al., 2002): einer N-terminalen, einer Cystein-reichen, einer Kern-, einer basischen und einer C-terminalen Region.

Um die Wirkung der Tat-Region 37-72 auf das Proteasom besser untersuchen zu können, wurde ein Tat-Peptid 37-72 synthetisiert (Tatpep1). Außerdem wurden veränderte Versionen von Tatpep1 synthetisiert und ihre Wirkung getestet. In Tatpep2 wurde die basische Domäne (AA 49-57) deletiert. Tatpep3 hat eine Deletion des C-terminalen Bereichs von Tatpep1. In Tatpep4 wurde die Kern-Region deletiert (Abb. 7). Die Tat-Peptide 1-4 wurden mit isoliertem 20S Proteasom getestet. 0,1 μg 20S Proteasom wurden mit unterschiedlichen Konzentrationen der vier Tat-Peptide 30 min bei 37°C vorinkubiert. Mit Hilfe von fluorogenen Substraten lässt sich die Inhibition des 20S Proteasoms durch die Tat-Peptide im in vitro-System untersuchen. Die Freisetzung der fluoreszierenden Substanz AMC ist Maß für die Aktivität des 20S Proteasoms. Suc-Leu-Leu-Val-Tyr-AMC ist ein Substrat der Chymotrypsin-ähnlichen Aktivität des Proteasoms. Das vollständige Tat-Protein wurde als positive Kontrolle benutzt. Zur Berechnung der kinetischen Parameter wurde ein Modell verwendet, das von zwei Bindungsstellen des Tat-Proteins am 20S Proteasom ausgeht. Aus den Hemm-Kurven und den kinetischen Parametern (Abb. 7) ist ersichtlich, dass der Hemmeffekt des Tatpep1 auf das 20S Proteasom sehr ähnlich des vollständigen Tat-Proteins ist. Durch die Deletion der basischen Domäne ging die Hemmung verloren, während die Deletion des C-terminalen und des Kern-Bereichs wenig Einfluß hatten (Abb. 7).

[Seite 2]

Das 86-Aminosäuren-Tat-Protein wird von zwei Exons kodiert. Die ersten 72 Aminosäuren werden von dem ersten Exon kodiert, die übrigen 14 C-terminalen Aminosäuren vom zweiten Exon. Das Tat-Protein besteht aus 5 Domänen; einer N-Terminalen-, einer Cystein-reichen-, einer Kern-, einer Basischen und einer C-Terminalen- Region.

[Seite 21]

3.2 Die basische Domäne des Tat-Proteins spielt bei der Inhibition des 20S Proteasoms eine entscheidende Rolle

Um die Wirkung der Tat-Region 37-72 auf das Proteasom besser untersuchen zu können, wurde ein Tat-Peptid 37-72 synthetisiert (Tatpep1). Außerdem wurden veränderte Versionen von Tatpep1

[Seite 22]

synthetisiert und ihre Wirkung getestet. In Tatpep2 wurde die basische Domäne (AA 49-57) deletiert. Tatpep3 hat eine Deletion des C-terminalen Bereichs von Tatpep1. In Tatpep4 wurde die Kern-Region deletiert (siehe Abb. 3.2A). Die Tat-Peptide 1-4 wurden mit isoliertem 20S Proteasom getestet. 0,1 μg 20S Proteasom wurden mit unterschiedlichen Konzentrationen der vier Tat-Peptide 30 min bei 37°C vorinkubiert. Mit Hilfe von fluorogenen Substraten lässt sich die Inhibition des 20S Proteasoms durch die Tat-Peptide im in vitro-System untersuchen. Die Freisetzung der fluoreszierenden Substanz AMC ist Maß für die Aktivität des 20S Proteasoms. Suc-Leu-Leu-Val-Tyr-AMC ist ein Substrat der Chymotrypsin-ähnlichen Aktivität (Schnitt nach hydrophoben Aminosäuren) des Proteasoms. Das vollständige Tat-Protein wurde als positive Kontrolle benutzt. Zur Berechnung der kinetischen Parameter wurde ein Modell verwendet, dass von zwei Bindungsstellen des Tat-Proteins am 20S Proteasom ausgeht. Aus den Hemm-Kurven und den kinetischen Parametern (Abb. 3.2B) ist ersichtlich, dass der Hemmeffekt des Tatpep1 auf das 20S Proteasom sehr ähnlich wie dem vollständigen Tat-Proteins ist. Durch die Deletion der basischen Domäne ging die Hemmung verloren, während die Deletion des C-terminalen und des Kern-Bereichs wenig Einfluß hatten.

Anmerkungen

Ein Verweis wird am Anfang gegeben, jedoch auf eine andere Publikation von Huang zusammen mit Huangs Doktorvater und andere Forscher aus 2002. Dort dann nicht dieser Wortlaut stehten, weil der Aufsatz auf Englisch ist.

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(Hindemith), WiseWoman

[20.] Mi/Fragment 030 01 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2014, 14:27 WiseWoman
Erstellt: 25. August 2014, 13:49 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Huang 2002, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Huang 2002
Seite(n): 14, Zeilen: 6ff
4.2.7 Nicht-denaturierende Gelelektrophorese

Die nicht-denaturierende Gelelektrophorese wurde mit dem Phast-System von Pharmacia durchgeführt. Es wurden Gradientengele von 4-15% Acrylamid genutzt. Folgende Laufbedingungen wurden gewählt: 300 Vh bei 10 V, 0,1 mA, 1 W, 4°C.

4.2.8 Dichtegradientenzentrifugation

Mit einem Gradientenmischer wurde ein kontinuierlicher Gradient von 10-40% Glycerin in Beckman SW40-Zentrifugenröhrchen gegossen. 0,3-0,5 ml Proben wurden auf den Gradienten geschichtet und bei 40 000 rpm im Beckman SW40-Rotor für 16 h bei 4°C zentrifugiert. Der Gradient wurde von oben nach unten in 600-800 μl Fraktionen aliquotiert. Die Proteine der Fraktionen wurden mit TCE präzipitiert.

4.2.9 SDS-PAGE Gelelektrophorese

Lösungen:

4 x Sammelgelpuffer: 250 mM Tris HCl pH 6,8, 0,8% SDS

4 x Trenngelpuffer: 150 mM Tris HCl, pH 8,8, 0,4% SDS

Elektrophoresepuffer: 25 mM Tris, 190 mM Glycerin, 0,1% SDS

Die Proben wurden in 4 x SDS-PAGE-Probenpuffer aufgenommen, 5 min bei 95°C im Heizblock erhitzt und anschließend 3 min bei 14000 rpm zentrifugiert. Um die Proteinmengen auszugleichen, erfolgte zuvor über die photometrische Absorptionsmessung bei 280 nm die Bestimmung der Proteinkonzentrationen. Für den Lauf durch das Sammelgel wurde eine Spannung von 70V angelegt und beim Übergang der Proteine ins Trenngel wurde die Spannung auf 140V erhöht. Die gesamte Elektrophorese dauerte, in Abhängigkeit der Gelkonzentration, 1-1,5 h.

4.2.10 Western Blot

Blotpuffer: 14,4 g Glycerin, 3,04 g Tris, auf 1 Liter H2O Waschpuffer (PBS-T): 140 mM NaCl, 2,7 mM KCl, 10 mM Na2HPO4, 1,8 mM KH2PO4, pH 7,3 und 0,1% Tween-20

2.2.15 SDS-PAGE Elektrophorese

Lösungen:

4 x Sammelgelpuffer: 250 mM Tris HCl pH 6,8, 0,8% SDS

4 x Trenngelpuffer: 150 mM Tris HCl, pH 8,8, 0,4% SDS

Elektrophoresepuffer: 25 mM Tris, 190 mM Glycerin, 0,1% SDS

Die Proben wurden in 4 x SDS-PAGE-Probenpuffer aufgenommen, 5 min bei 95°C im Heizblock erhitzt und anschließend 3 min bei 14000 rpm zentrifugiert. Um die Proteinmengen auszugleichen, wurden die Proben zuerst im Photometer bei der OD280 gemessen. Für den Lauf durch das Sammelgel wurde eine Spannung von 70V angelegt und beim Übergang der Proteine ins Trenngel wurde die Spannung auf 140V erhöht.

2.2.16 Nicht-denaturierende Gelelektrophorese

Nicht-denaturierende Gelelektrophorese wurde mit dem Phast-System von Pharmacia durchgeführt. Es wurden Gradientengele von 4-15% Acrylamid genutzt. Folgende Laufbedingungen wurden gewählt: 300 Vh bei 10 V, 0,1 mA, 1 W, 4°C.

2.2.17 Dichtegradientenzentrifugation

Mit einem Gradientenmischer wurde ein kontinuierlicher Gradient von 10-40% Glycerin in Beckman SW40-Zentrifugenröhrchen gegossen. 0,3-0,5 ml Proben wurden auf den Gradienten geschichtet und bei 40000 rpm im Beckman SW40-Rotor für 16 h bei 4°C zentrifugiert. Der Gradient wurde von oben nach unten in 600-800 μl Fraktionen aliquotiert. Die Proteine der Fraktionen wurden mit TCE präzipitiert.

2.2.18 Western Blot

Blotpuffer: 14,4 g Glycerin, 3,04 g Tris, auf 1 Liter H2O Waschpuffer (PBS-T): 140 mM NaCl, 2,7 mM KCl, 10 mM Na2HPO4, 1,8 mM KH2PO4, pH 7,3 und 0,1% Tween-20

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[21.] Mi/Fragment 029 01 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2014, 14:02 WiseWoman
Erstellt: 25. August 2014, 13:45 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Huang 2002, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 1-14
Quelle: Huang 2002
Seite(n): 13, Zeilen: 16ff
4.2.6 Lyse der Zellen

Mi 29a diss.png

Das Medium wurde zunächst entfernt und die Zellen mit 1 x PBS gewaschen und 10 min auf Eis inkubiert. Der eisgekühlte Lysepuffer wurde zugegeben, und mit einem Schaber wurden die Zellen gesammelt. Auf Eis wurden die Zelllysate mit einer 21-gauge Spritze 6-mal angesaugt und 10 min bei 17 000 x g und 4°C zentrifugiert. Die Überstände wurden mit 4 x Proben-Puffer 5 min lang gekocht. Die Proben wurden entweder bei 4°C gelagert oder sofort auf das SDS-Gel aufgeladen. Die gleichen Überstände wurden auch für die nicht-denaturierende Gelelektrophorese oder die Immunopräzipitation verwendet.

2.2.13 Lyse der Zellen

Mi 29a source.png

Das Medium wurde zunächst entfernt und die Zellen mit 1 x PBS gewaschen und 10 min auf Eis inkubiert. Das eisgekühlte Lysispuffer wurde zugegeben, und mit einem Schaber wurden die Zellen gesammelt. Auf Eis wurden die Zelllysate mit einer 21-Spritze 6 mal angesaugt und 10 min bei 17000 x g und 4°C zentrifugiert. Die Überstände wurden mit 4 x Proben-Puffer (Firma Roth) 5 min lang gekocht. Die Proben wurden entweder bei 4°C gelagert oder sofort auf das SDS-Gel aufgeladen. Die gleichen Überstände wurden auch für die Nicht-denaturierende Gelelektrophorese oder die Immunopräzipitation verwendet.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

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(Hindemith), WiseWoman

[22.] Mi/Fragment 025 04 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2014, 13:56 WiseWoman
Erstellt: 25. August 2014, 04:13 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Huang 2002, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 4-9, 19-27
Quelle: Huang 2002
Seite(n): 9, 16, 17, Zeilen: 9: 10ff; 16: letzter Absatz; 17: 1ff
Die Template-DNA und die Oligonukleotide wurden vor der PCR 3 min bei 95°C denaturiert. Es wurden folgende PCR-Bedingungen gewählt: 1 min, 95°C; 45 sec, 52°C; 45 sec, 72°C; 33 Zyklen; 5 min, 72°C. Um die gewünschten amplifizierten Fragmente von sonstiger DNA im PCR-Ansatz zu trennen, wurde der gesamte Reaktionsansatz auf ein präparatives 1%iges TAE-Agarosegel aufgetragen. Die entsprechenden DNA-Fragmente wurden ausgeschnitten und mit einem Gel-Extraktions-Kit von QIAGEN isoliert.

4.2.2 Durchführung von Proteaseassays mit fluorogenen Substraten, kinetische Untersuchungen mit dem 20S Proteasom

Substratpuffer: 50 mM Tris pH 7,5

25 mM KCl

10 mM NaCl

1 mM MgCl2

0,1 mM EDTA 1 mM DTT, frisch zugesetzt

Stammlösung des Peptidsubstrats: 4 mM Suc-Leu-Leu-Val-Tyr-AMC in DMF gelöst

Die Assays wurden in der Regel in 100 μl Substratpuffer mit 0,1 μg 20S Proteasom und 100 μM Peptidsubstrat (Endkonzentration) durchgeführt. Es wurden schwarze 96-Lochplatten verwendet. Die Fluoreszenz der vom Substrat abgespaltenen Gruppe (AMC: 7-Amido- Methylcumarin) wurde mit dem „Fluostar STL“ oder „Fluoroscan II“ (Labsystems) bei einer Exzitation von 390 nm und einer Emission von 460 nm bei Raumtemperatur (RT) oder bei 37°C gemessen. Der „Gain“ betrug 20, die Anzahl der „Blitze“ 10. Die Fluoreszenz wurde in ΔF/min angegeben.

1. Titration ansteigender Mengen von Tat-Peptiden gegen eine konstante Menge des 20S Proteasoms.

[Seite 9]

Die Template-DNA (GST-Tat Konstrukt von NIH AIDS Reagent Program, USA) und die Oligonukleotide wurden vor der PCR 3 min bei 95°C denaturiert. Es wurden folgende PCR-Bedingungen gewählt: 1 min, 95°C; 45 sec, 52°C; 45 sec, 72°C; 33 Zyklen; 5 min, 72°C. Um die gewünschten amplifizierten Fragmente von sonstiger DNA im PCR-Ansatz zu trennen, wurde der gesamte Reaktionsansatz auf ein präparatives 1%iges TAE-Agarosegel aufgetragen. Die entsprechenden DNA-Fragmente wurden ausgeschnitten und mit einem Gel-Extraktions-Kit von QIAGEN isoliert.

[Seite 16]

2.2.22 Durchführung von Proteaseassays mit fluorogenen Substraten

Substratpuffer:

50 mM Tris pH 7,5

25 mM KCl

10 mM NaCl

1 mM MgCl2

0,1 mM EDTA

1 mM DTT, frisch zugesetzt

Stammlösung des Peptidsubstrats: 4 mM Suc-Leu-Leu-Val-Tyr-AMC in DMF gelöst

Die Assays wurden in der Regel in 100 μl Substratpuffer mit 0,1 μg 20S Proteasom und 100 μM Peptidsubstrat (Endkonzentration) durchgeführt. Es wurden schwarze 96-Lochplatten verwendet. Die Fluoreszenz der vom Substrat abgespaltenen Gruppe (AMC) wurde mit dem „Fluostar STL“ oder „Fluoroscan II“ (Labsystems) bei einer Exzitation von 390 nm und einer Emission von 460 nm bei RT oder bei 37°C gemessen. Der „Gain“ betrug 20, die Anzahl der „Blitze“ 10. Die Fluoreszenz

[Seite 17]

wurde in ΔF/min angegeben.

1. Titration ansteigender Mengen von Tat-Peptiden gegen eine konstante Menge des 20S Proteasoms.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Material und Wirkstofflisten werden aufgeführt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[23.] Mi/Fragment 013 25 - Diskussion
Bearbeitet: 30. August 2014, 13:48 WiseWoman
Erstellt: 25. August 2014, 02:51 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Huang 2002, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 25-31
Quelle: Huang 2002
Seite(n): 2, Zeilen: 8ff
Das Tat-Gen entsteht durch das Spleißen von zwei Regionen des Virus-Genoms (Transaktivation und Transkription). Das Tat-Protein ist wesentlich für die virale Replikation und in allen Lentiviren von Primaten konserviert (Jeang et al., 1994; Gallo et al., 1999). Im HIV-1- infizierten Patienten wird ein Tat-Protein gefunden, das aus 101 Aminosäuren besteht. Das sogenannte vollständige Tat-Protein, bestehend aus 86 Aminosäuren, wurde durch die Zellkultur im Labor hergestellt und existiert nicht in der Natur (Rana et al., 1999). Das Tat-Gen entsteht durch das Zusammenfügen von zwei Regionen des Virus-Genoms (Transactivation transcription) durch Spleißen. Das Tat-Protein ist essentiell für die virale Replikation und in allen Lentiviren von Primaten konserviert (Jeang et al., 1994; Gallo, 1999). Im HIV-1-infizierten Patient wird ein Tat-Protein gefunden, das aus 101 Aminosäuren besteht. Das sogenannte vollständige Tat-Protein bestehend aus 86 Aminosäuren wurde durch die Zellkultur im Labor produziert und existiert nicht in der Natur (Rana et al., 1999).
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[24.] Mi/Fragment 013 04 - Diskussion
Bearbeitet: 29. August 2014, 22:46 WiseWoman
Erstellt: 22. August 2014, 19:56 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Mi, SMWFragment, Schaper 2009, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 4-19
Quelle: Schaper 2009
Seite(n): 3, Zeilen: 4ff
Die Angiogenese spielt eine sehr wichtige positive Rolle bei der Wundheilung. Zugleich wurde erkannt, dass der Vorgang der Angiogenese unerwünschterweise auch das Tumorwachstum fördert, indem sich der Tumor die Blutversorgung der Zellen des ihn umgebenden gesunden Gewebes durch Neubildung von Gefäßkapillaren zu Nutze macht. Ein wesentlicher Trigger für die Angiogenese ist eine Verminderung des Sauerstoffgehalts des Gewebes, entweder durch einen vermehrten Sauerstoffverbrauch oder durch ein vermindertes Angebot im Sinne einer Minderdurchblutung des Gewebes. Beim Vorgang der Arteriogenese steht, im Gegensatz zur Angiogenese, nicht die Gefäßneubildung im Vordergrund. Das Substrat der Arteriogenese sind bereits vorbestehende Arteriolen (Schaper et al., 2003; Arras et al., 1998). Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie neben Endothelzellen bereits glatte Muskelzellen in ihren Gefäßwänden enthalten. Die Arteriolen werden als präexistent bezeichnet, da sie bereits im Organismus angelegt, aber noch nicht voll durchblutet sind. Arteriogenese ist somit der Mechanismus, der verantwortlich ist für die Erweiterung und das Wachstum von Kollateralkreisläufen aus vorbestehenden unreifen Arteriolen zu voll funktionsfähigen blutführenden Kanälen. [0015] Die Angiogenese spielt eine wichtige positive Rolle bei der Wundheilung. Zugleich wurde erkannt, dass der Vorgang der Angiogenese unerwünschterweise auch das Tumorwachstum fördert, indem sich der Tumor die Blutversorgung der Zellen des ihn umgebenden gesunden Gewebes durch Neubildung von Gefäßkapillaren und so zu Nutze macht.

[0016] Wesentlicher Triggerfaktor für die Angiogenese ist eine Verminderung des Sauerstoffgehalts des Gewebes (Hypoxie), entweder durch einen vermehrten Sauerstoffverbrauch oder durch ein vermindertes Angebot im Sinne einer Minderdurchblutung des Gewebes (Ischämie).

Arteriogenese

[0017] Beim Vorgang der Arteriogenese steht, im Gegensatz zur Angiogenese, nicht die Gefäßneubildung im Vordergrund.

[0018] Das Substrat der Arteriogenese sind bereits vorbestehende Arteriolen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie neben Endothelzellen bereits glatte Muskelzellen in ihren Gefäßwänden enthalten. Die Arteriolen werden als präexistent bezeichnet, da sie bereits im Organismus angelegt, aber noch nicht voll durchblutet sind.

[0019] Arteriogenese ist somit der Mechanismus, der verantwortlich ist für die Erweiterung und das Wachstum von Kollateralkreisläufen aus vorbestehenden unreifen Arteriolen zu voll funktionsfähigen blufführenden [sic] Kanälen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[25.] Mi/Fragment 011 01 - Diskussion
Bearbeitet: 29. August 2014, 22:39 WiseWoman
Erstellt: 22. August 2014, 19:43 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Techniker Krankenkasse 2005, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1-11
Quelle: Techniker Krankenkasse 2005
Seite(n): 18, Zeilen: 3ff
Zentrales Ziel in der Therapie der pAVK ist in allen vier Stadien die konsequente Behandlung der Risikofaktoren. Darüber hinaus unterscheiden sich die jeweiligen Behandlungsziele für die einzelnen Stadien der pAVK (Abb. 1).

Im Stadium I der Erkrankung ist der Patient noch beschwerdefrei. Hier gilt es, ein Fortschreiten der Krankheit durch die Behandlung der Risikofaktoren zu verhindern. Patienten im Stadium II der Krankheit leiden unter belastungsabhängigen Schmerzen in den Beinen. Das Ziel der Behandlung ist es, die schmerzfreie Gehstrecke sowie die Gesamtgehstrecke des Patienten zu verlängern. Im Stadium III und IV kommt es zu Schmerzen in Ruhe sowie zusätzlichen Geschwüren und absterbendem Gewebe (Ouriel et al., 2001). Behandlungsziele sind die Erleichterung der Schmerzen, die Abheilung von Geschwüren und die Vermeidung von Amputationen (Luther et al., 1996).

Zentrales Ziel in der Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit ist in allen vier Stadien die konsequente Behandlung der Risikofaktoren. Darüber hinaus unterscheiden sich die jeweiligen Behandlungsziele für die einzelnen Stadien der pAVK.

Im Stadium I der Erkrankung ist der Patient noch beschwerdefrei. Hier gilt es, ein Fortschreiten der Krankheit durch die Behandlung der Risikofaktoren zu verhindern.

Patienten im Stadium II der Krankheit leiden unter belastungsabhängigen Schmerzen in den Beinen. Das Ziel der Behandlung ist es, die schmerzfreie Gehstrecke sowie die Gesamtgehstrecke des Patienten zu verlängern.

Im Stadium III und IV kommt es zu Schmerzen in Ruhe sowie zusätzlichen Geschwüren und absterbendem Gewebe. Behandlungsziele sind die Linderung der Schmerzen, die Abheilung von Geschwüren und die Vermeidung von Amputationen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Abbildung 1 hat fünf Stadien aufgelistet (II ist in IIa und IIb unterteilt), der Text spricht nur von vier.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[26.] Mi/Fragment 010 20 - Diskussion
Bearbeitet: 29. August 2014, 22:32 WiseWoman
Erstellt: 22. August 2014, 19:34 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Techniker Krankenkasse 2005, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 20-32
Quelle: Techniker Krankenkasse 2005
Seite(n): 5, 8, 10, 12, Zeilen: 5: 2ff; 8: 13ff; 10: 2ff; 12: 2ff
Unter der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) versteht man eine Durchblutungsstörung der Beine oder der Arme. Diese wird durch Verengungen oder Verschlüsse von Arterien verursacht. In 95% der Fälle ist die pAVK auf eine Arteriosklerose zurückzuführen. Die Erkrankung entwickelt sich meist langsam, teilweise über mehrere Jahre hinweg. Entdeckt wird sie häufig erst, wenn Beschwerden erscheinen. Oft wird die Krankheit durch ungesunde Lebensgewohnheiten in ihrem Verlauf beschleunigt. Fünf bis zehn Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden an peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen der unteren Gliedmaßen. Die Erkrankungshäufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Bei den über 65-Jährigen sind es bereits zirka 20 Prozent der Bevölkerung, die arterielle Gefäßengpässe aufweisen. Die pAVK ist demnach sehr häufig und weit verbreitet. Männer sind häufiger betroffen als Frauen (Diehm et al., 2011).

Periphere arterielle Durchblutungsstörungen lassen sich, je nach Ausmaß der durch sie verursachten Beschwerden in den Beinen, in vier Stadien einteilen (Fontaine et al., 1954).

[Seite 5]

Unter der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) versteht man Durchblutungsstörungen der Beine und der Arme. Diese werden durch Verengungen oder Verschlüsse von Blutgefäßen (Arterien) verursacht. Die Erkrankung trifft den Patienten in aller Regel nicht aus heiterem Himmel. Sie entwickelt sich meist schleichend, teilweise über mehrere Jahre hinweg. Entdeckt wird sie häufig erst, wenn Beschwerden auftreten. Oft wird die Krankheit durch ungesunde Lebensgewohnheiten in ihrem Verlauf beschleunigt.

[Seite 8]

Verengungen und Verschlüsse dieser Arterien sind in 95 Prozent der Fälle auf eine Arteriosklerose zurückzuführen.

[Seite 10]

Fünf bis zehn Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden an peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen der unteren Gliedmaßen. Die Erkrankungshäufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Bei den über 65-Jährigen sind es bereits etwa 20 Prozent der Bevölkerung, die arterielle Gefäßengpässe aufweisen. Die pAVK ist demnach sehr häufig und weit verbreitet. Männer sind insgesamt häufiger betroffen als Frauen.

[Seite 12]

Periphere arterielle Durchblutungsstörungen lassen sich, je nach Ausmaß der durch sie verursachten Beschwerden in den Beinen, in vier Stadien einteilen (Einteilung nach Fontaine).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[27.] Mi/Fragment 055 04 - Diskussion
Bearbeitet: 25. August 2014, 19:30 Singulus
Erstellt: 25. August 2014, 14:19 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Huang 2002, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 4-12
Quelle: Huang 2002
Seite(n): 2, Zeilen: 16-23
Das 86-Aminosäuren-Tat-Protein wird von zwei Exons kodiert (Neuveut et al., 1996). Die ersten 72 Aminosäuren werden von dem ersten Exon kodiert, die übrigen 14 C-terminalen Aminosäuren von einem weiteren Exon. Das Tat-Protein besteht aus 5 funktionellen Domänen, einer N-terminalen-, einer Cystein-reichen-, einer Kern-, einer basischen- und einer C-terminalen Region. Die basische Region enthält die RNA-Bindungsdomäne und ein NLS (Nuclear Localization Signal). Außerdem ist sie zuständig für die Aufnahme von Tat in die Zelle durch die zelluläre Membran. Im Gegensatz dazu bindet die Cystein-reiche Region unspezifisch an zahlreiche Komplexe und ist für die Oligomerisierung des Tat-Proteins verantwortlich (Rana et al., 1999). Das 86-Aminosäuren-Tat-Protein wird von zwei Exons kodiert. Die ersten 72 Aminosäuren werden von dem ersten Exon kodiert, die übrigen 14 C-terminalen Aminosäuren vom zweiten Exon. Das Tat-Protein besteht aus 5 Domänen; einer N-Terminalen-, einer Cystein-reichen-, einer Kern-, einer Basischen und einer C-Terminalen- Region. Die basische Region enthält die RNA-Bindungsdomäne und ein NLS (Nuclear Localization Signal). Außerdem ist sie zuständig für den freien Durchgang durch die zelluläre Membran. Im Gegensatz dazu bindet die Cystein-reiche Region unspezifisch an viele Komplexe und ist für die Oligomerisierung des Tat-Proteins zuständig (Rana et al., 1999).
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[28.] Mi/Fragment 032 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. August 2014, 19:29 Singulus
Erstellt: 25. August 2014, 13:57 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Huang 2002, KomplettPlagiat, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 1-4
Quelle: Huang 2002
Seite(n): 15, Zeilen: 29-32
Die Messungen wurden in Einweg-Acryl-Küvetten bei einer Wellenlänge von 590 nm gegen Wasser durchführt. Die Differenz aus dem Messwert bei 590 nm wurde gegen die eingesetzte Proteinmenge der entsprechenden Eichlösung aufgetragen und die Proteinmenge der Probe anhand der Eichgeraden ermittelt. Die Messungen wurden in Einweg-Acryl-Küvetten bei einer Wellenlänge von 590 nm gegen Wasser durchführt. Die Differenz aus dem Messwert bei 590 nm wurde gegen die eingesetzte Proteinmenge der entsprechenden Eichlösung aufgetragen und die Proteinmenge der Probe anhand der Eichgeraden ermittelt.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Übernahme beginnt auf der Vorseite.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[29.] Mi/Fragment 016 07 - Diskussion
Bearbeitet: 25. August 2014, 19:27 Singulus
Erstellt: 25. August 2014, 03:14 (Hindemith)
Berse 2006, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 7-25
Quelle: Berse 2006
Seite(n): 8, 9, Zeilen: 8: 24ff, 9: 1-10
Beachtet man die Bedeutung von c-Jun für die Proliferation, Transformation und Apoptose von Zellen, erklärt sich auch sein Einfluss auf die Initiation, Progression und Angiogenese maligner Tumoren. Obwohl, c-Jun in der Lage ist, Zellen zu transformieren, entwickeln transgene, c-Jun überexprimierende Mäuse keine Tumoren. Dagegen geht die verstärkte Expression von c-Fos, Fra1 oder Fra2 mit einer hohen Inzidenz von Osteosarkomen, Lungen- bzw. epithelialen Tumoren einher. Wahrscheinlich spielt aber auch in diesen Fällen c-Jun eine entscheidende Rolle, da Fos-Proteine untereinander keine stabilen Dimere bilden (Shaulian et al., 2001). Insbesondere hängt die Entstehung von Lebertumoren und chemisch induzierten Papillomen von einer intakten c-Jun-Funktion ab.

Die Wichtigkeit von c-Jun und anderen AP-1-Proteinen für die Tumor- und Angiogenese lassen auch die von ihnen kontrollierten Gene erkennen. Neben den oben bereits beschriebenen kontrolliert c-Jun auch die Gene von HB-EGF (heparin-binding epidermal growth factor) und EGFR (EGF receptor), die Gene der die Tumorinvasion regulierenden Proteine MMP1 (matrix metalloproteinase 1), MMP3 und CD44 sowie die Gene der proangiogenen Faktoren VEGF, uPA (urokinase plasminogen activator), uPAR (uPA receptor) und Proliferin. Dabei scheint c-Jun vorrangig für die Steuerung der Proliferation und Apoptose verantwortlich zu sein, indes die Fos-Proteine eher für die Tumorinvasion und Angiogenese erforderlich sind, allerdings wiederum im dimeren Verbund mit c-Jun (Eferl et al., 2003).

Beachtet man die Bedeutung von c-Jun für die Proliferation, Transformation und Apoptose von Zellen, erklärt sich auch sein Einfluss auf die Initiation, Progression und Angiogenese maligner Tumoren. Obwohl, wie bereits angeführt, c-Jun in der Lage ist, Zellen zu transformieren, entwickeln transgene, c-Jun überexprimierende Mäuse keine Tumoren. Dagegen geht die verstärkte Expression von c-Fos, Fra1 oder Fra2 mit einer erhöhten Inzidenz von Osteosarkomen, Lungen- bzw. epithelialen Tumoren einher (Dunn et al., 2002; Eferl & Wagner, 2003). Wahrscheinlich spielt aber auch in diesen Fällen c-Jun eine entscheidende Rolle, da Fos-Proteine untereinander keine stabilen Dimere bilden (Shaulian & Karin, 2001). Insbesondere hängt die Entstehung von Lebertumoren und chemisch induzierten Papillomen von einer intakten c-Jun-Funktion ab (Eferl & Wagner, 2003).

[Seite 9]

Die Wichtigkeit von c-Jun und anderen AP-1-Proteinen für die Tumor- und Angiogenese lassen auch die von ihnen kontrollierten Gene erkennen. Neben den oben bereits beschriebenen kontrolliert c-Jun die Gene von HB-EGF (heparin-binding epidermal growth factor) und EGFR (EGF receptor), die Gene der die Tumorinvasion regulierenden Proteine MMP1 (matrix metalloproteinase 1), MMP3 und CD44 sowie die Gene der proangiogenen Faktoren VEGF, uPA (urokinase plasminogen activator), uPAR (uPA receptor) und Proliferin. Dabei scheint c-Jun vorrangig für die Steuerung der Proliferation und Apoptose verantwortlich zu sein, indes die Fos-Proteine eher für die Tumorinvasion und Angiogenese erforderlich sind, allerdings wiederum im dimeren Verbund mit c-Jun (Eferl & Wagner, 2003).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[30.] Mi/Fragment 016 02 - Diskussion
Bearbeitet: 25. August 2014, 19:26 Singulus
Erstellt: 25. August 2014, 03:05 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Huang 2002, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 2-6
Quelle: Huang 2002
Seite(n): 5, Zeilen: 24-28
Das c-Jun ist ein Mitglied der Activating Protein 1 (AP-1) Familie (Karin et al., 1997). Die Proteine der AP-1-Familie sind in der Lage, die Transkription bestimmter Gene durch die Bindung an spezielle DNA-responsive elements zu induzieren. Während die Expression von c-Jun durch verschiedene extrazelluläre Stimuli erhöht wird, ist dessen intrazelluläre Stabilität durch das Proteasom-System Ubiquitin-abhängig reguliert (Jariel-Encontre et al., 1995). Das c-Jun ist ein Mitglied der AP-1-Familie (Karin et al., 1997). Die Proteine der AP-1 Familie sind in der Lage, die Transkription bestimmter Gene durch die Bindung an spezielle DNA-responsive elements zu induzieren. Die Expression von c-Jun wird durch verschiedene extrazelluläre Stimuli erhöht. Die intrazelluläre Stabilität von c-Jun wird durch das Proteasom-System Ubiquitin-abhängig reguliert (Jariel-Encontre et al., 1995).
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[31.] Mi/Fragment 056 14 - Diskussion
Bearbeitet: 25. August 2014, 19:24 Singulus
Erstellt: 23. August 2014, 01:28 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Karl 2005, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 14-23
Quelle: Karl 2005
Seite(n): 51, 52, Zeilen: 51: 26-30; 52: 8-15
Die Arteriogenese stellt die zweite Form des Gefäßwachstums dar. Sie wurde als eigenständiger Prozess erkannt und wird inzwischen auch als eigenständiges therapeutisches Ziel angesehen (Schaper et al., 1999). Arteriogenese bezeichnet das Wachstum von bereits existierenden Arteriolen zu funktionell bedeutenden Kollateralen. Die Role [sic] der Arteriogenese im Sinne der Verbesserung der regionalen Durchblutung und Vermeidung von Ischämiefolgen ist gut erforscht (Nohara et al., 1983; Schwartz et al., 1985). Das Kollateralwachstum findet, im Gegensatz zur Angiogenese, nicht im ischämischen Gewebe selbst, sondern proximal davon statt (Schaper et al., 1996). Der entscheidende Stimulus ist daher auch nicht die Ischämie selbst, sondern mechanische Kräfte durch Umverteilung des Blutflusses (Singh et al., 1998). Die zweite Form des Gefäßwachstums ist die Arteriogenese. Sie wurde als eigenständiger Prozess erkannt und wird inzwischen auch als eigenständiges therapeutisches Ziel angesehen (Schaper et al. 1999; Carmeliet 2000; Kern 2000). Arteriogenese bezeichnet das Wachstum von bereits existierenden Arteriolen in funktionell bedeutende Kollateralen.

[Seite 52]

Die funktionelle Relevanz der Arteriogenese im Sinne der Verbesserung der regionalen Durchblutung und Vermeidung von Ischämiefolgen ist inzwischen gut belegt (Nohara et al. 1983; Blanke et al. 1985; Schwartz et al. 1985; Habib et al. 1991).

Im Gegensatz zur Angiogenese findet Kollateralwachstum nicht im ischämischen Gewebe selbst, sondern proximal hierzu statt (Schaper 1996). Der entscheidende Stimulus ist daher auch nicht die Ischämie selbst, sondern mechanische Kräfte durch Umverteilung des Blutflusses (Shear Stress).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[32.] Mi/Fragment 017 04 - Diskussion
Bearbeitet: 25. August 2014, 19:22 Singulus
Erstellt: 22. August 2014, 20:39 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jungert 2005, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 4-23
Quelle: Jungert 2005
Seite(n): 10, Zeilen: 2ff
Der ubiquitäre Transkriptionsfaktor SP1 wurde Anfang der 1980er Jahre isoliert und begründete die Familie der SP1/Krüppel-ähnlichen Transkriptionsfaktoren (Dynan et al., 1983). Mitglieder der SP1-Familie binden über drei tandemartige Cys2His2 Zinkfinger Motive an die DNA Konsensussequenzen 5`-GGCGGG-3` bzw. 5`-CACCC-3`. Inzwischen umfasst die Familie über 20 Mitglieder. Strukturell sind die sechs SP-Proteine und 15 Krüppel-Proteine im hochkonservierten C-Terminus homolog. Dennoch binden die SP-Proteine vor allem an 5`-GGCGGG-3` während die Krüppel-Proteine die Sequenz 5`- CACCC-3` favorisieren. Der Aminoterminus der SP-Krüppel-Proteine ist sehr variabel und kann transkriptionelle Aktivator- oder Repressordomänen enthalten. Das NLS (nuclear localization signal), bisher nur in den Krüppel-Proteinen identifiziert, ist in deren Zink- Finger-Domäne bzw. direkt daran anliegend lokalisiert (Shields et al., 1997; Song et al., 2002). Der Transkriptionsfaktor SP1 ist ein starker transkriptioneller Aktivator, der an seine glutaminreichen Aktivatordomänen Koaktivatoren wie z.B. TAFII130 (Hoey et al., 1993) und CRSP rekrutieren kann (Ryu et al., 1999). Der Koaktivator p300 interagiert dagegen mit dem C-Terminus von SP1 und verstärkt dadurch die Affinität der SP1-DNA-Bindungsdomäne zum Zielpromotor (Suzuki et al., 2000). Aktivität und Stabilität von SP1 werden außerdem durch Phosphorylierung, Glycosilierung und Acetylierung beeinflusst. So regulieren eine Reihe von Kinasen und Phosphatasen wie CamKII, PKC, PKA, CyclinA/cdk2, und PP2A, meist über die Modifikation der DNA-Bindung, die transkriptionelle Aktivität von SP1 (Armstrong et al., 1997; Rohlff et al., 1997; Pal et al., 1998; Garcia et al., 2000; Fojas et al., 2001). Der ubiquitäre Transkriptionsfaktor Sp1 wurde Anfang der 80er Jahre isoliert und begründete die Familie der Sp1/Krüppel-ähnlichen Transkriptionsfaktoren (Dynan and Tjian 1983; Briggs, Kadonaga et al. 1986). Mitglieder der Sp1 Familie binden über drei tandemartige Cys2His2 Zinkfinger Motive an die DNA Konsensussequenzen 5`-GGCGGG-3` bzw. 5`-CACCC-3`. Inzwischen umfasst die Familie über 20 Mitglieder. Strukturell sind die sechs Sp Proteine und 15 Krüppel Proteine im hochkonservierten C-Terminus homolog. Dennoch binden die Sp Proteine vor allem an 5`-GGCGGG-3` während die Krüppel Proteine die Sequenz 5`-CACCC-3` bevorzugen. Der Aminoterminus der Sp/Krüppel Proteine ist sehr variabel und kann transkriptionelle Aktivator- oder Repressordomänen enthalten. Das NLS, bislang nur in den Krüppel Proteinen identifiziert, ist in deren Zinkfingerdomäne bzw. direkt daran angrenzend lokalisiert (Shields and Yang 1997; Song, Patel et al. 2002).

A.5.2 Allgemeine Charakteristika von Sp1

Der Transkriptionsfaktor Sp1 ist ein starker transkriptioneller Aktivator der an seine glutaminreichen Aktivatordomänen Koaktivatoren wie z.B. TAFII130 (Hoey, Weinzierl et al. 1993) und CRSP rekrutieren kann (Ryu, Zhou et al. 1999). Der Koaktivator p300 interagiert dagegen mit dem C-Terminus von Sp1 und verstärkt dadurch die Affinität der Sp1-DNA-Bindungsdomäne zum Zielpromotor (Suzuki, Kimura et al. 2000). Aktivität und Stabilität von Sp1 werden außerdem durch Phosphorylierung, Glycosilierung und Acetylierung beeinflusst. So regulieren eine Reihe von Kinasen und Phosphatasen wie CamKII, PKC, PKA, CyclinA/cdk2, und PP2A, meist über die Modifikation der DNA Bindung, die transkriptionelle Aktivität von Sp1 (Armstrong, Barry et al. 1997; Rohlff, Ahmad et al. 1997; Pal, Claffey et al. 1998; Garcia, Cereghini et al. 2000 ; Fojas de Borja, Collins et al. 2001; Haidweger, Novy et al. 2001).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[33.] Mi/Fragment 058 11 - Diskussion
Bearbeitet: 25. August 2014, 19:19 Singulus
Erstellt: 22. August 2014, 20:09 (Hindemith)
Bretschneider 2004, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 11-25
Quelle: Bretschneider 2004
Seite(n): 1, Zeilen: 4-19
Während andere Wachstumsfaktoren pleiotrop wirksam sind, ist VEGF ein hochspezifisches Mitogen für Endothelzellen. Die biologische Bedeutung von VEGF beschränkt sich aber nicht auf die Induktion der Zellproliferation. Über die Expression bestimmter Adhäsionsmoleküle auf Endothel und Zellen des peripheren Blutes fördert dieser Wachstumsfaktor die Zellmigration und Zellkommunikation und bildet so mit seinen Rezeptoren ein essenzielles Regulationssystem für die Formation von Blutgefäßen während der embryonalen Entwicklung (Leung et al., 1989). Darüberhinaus verfügt VEGF auch über Einfluss auf die Endothelzell- Differenzierung (Carmeliet et al., 1995). Unterbindet man die Signaltransduktion bei Versuchstieren in utero, zeigen die Embryonen keine Endothel- oder hämopoetischen Stammzellen. VEGF ist demnach als entscheidende Determinante der Differenzierung von Hämangioblasten in endotheliale Vorläuferzellen und Stammzellen der Blutbildung anzusehen. Ausserdem kommt es unter seinem Einfluss durch Einbau von Fenestrierungen in das Endothel sowie durch Formation von Kanälen zu gesteigerter Gefäßpermeabilität (Neufeld et al., 1999). Während andere Wachstumsfaktoren pleiotroph wirksam sind, ist der Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) ein hochspezifisches Mitogen für Endothelzellen.

Die biologische Bedeutung von VEGF beschränkt sich aber nicht auf die Induktion von Zellproliferation. Über die Expression bestimmter Adhäsionsmoleküle auf Endothel und Zellen des peripheren Blutes fördert der Wachstumsfaktor die Zellmigration und - kommunikation und bildet so mit seinen Rezeptoren ein essentielles Regulationssystem für die Formation von Blutgefäßen während der embryonalen Entwicklung (Leung et al, 1989). Darüberhinaus verfügt VEGF auch über Einfluss auf die Endothelzell-Differenzierung (Carmeliet et al, 1995).

Unterbindet man die Signaltransduktion bei Versuchstieren in utero, zeigen die Embryonen keine Endothel- oder hämopoetischen Stammzellen. VEGF ist demnach als entscheidende Determinante der Differenzierung von Hämangioblasten in endotheliale Vorläuferzellen und Stammzellen der Blutbildung anzusehen.

Ausserdem kommt es unter seinem Einfluss durch Einbau von Fenestrierungen in das Endothel sowie durch Formation von Kanälen zu gesteigerter Gefäßpermeabilität (Neufeld et al, 1999).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[34.] Mi/Fragment 031 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. August 2014, 19:17 Singulus
Erstellt: 25. August 2014, 13:55 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Huang 2002, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Huang 2002
Seite(n): 15, Zeilen: 1-28
Nach der SDS-PAGE wurden die aufgetrennten Proteine elektrophoretisch (120 mA bei 4°C über Nacht oder 200mA bei Raumtemperatur 2h) auf Nitrocellelose-Membranen überführt und immunochemisch getestet. Die Membran wurde zuerst mit Ponceau S gefärbt und dann mit 5% Milch (in PBS-T) 1-2 h blockiert. Danach erfolgte die Inkubation mit dem geeigneten Antikörper (anti-c-Jun oder anti-SP1). Die Detektion der Proteine erfolgte mit dem BMChemiluminescence ECL-Kit nach der Vorschrift von Boehringer. Die Röntgenfilme (XDS, XAR von KODAK) wurden in dem Entwicklerautomat „Hyperprocessor“ (Amersham) entwickelt.

4.2.11 Immunpräzipitation (IP)

Mi 31a diss.png

Um unspezifische Bindungen zu beseitigen, wurden die Überstände (ca. 300 μl) der Zelllysate zunächst mit Protein A-Agarose (30 μl) vorinkubiert (1 h, 4°C, auf dem Schüttler). Nach dem Zentrifugieren (1 min 14000 rpm) wurden die Antikörper (1-3 μg anti-C2 oder anti-S4) zu den Überständen zugegeben und inkubiert (1 h, 4°C, auf dem Schüttler). Danach wurden zu dem Gemisch 60 μl Protein A-Agarose zugegeben und über Nacht bei 4°C unter Schütteln inkubiert. Nachdem [sic] Zentrifugieren (1 min 14000 rpm) wurden die Überstände vorsichtig mit einer Absaugpumpe entfernt. Anschließend wurde 1 ml IP-Puffer zugesetzt und 5 min bei 4°C geschüttelt. Dieser Schritt wurde 5-mal wiederholt. Anschließend wurden 20 μl Proben-Puffer zugegeben und 5 min gekocht. Nach dem Zentrifugieren wurden die Proben auf die SDS-Gele aufgetragen und dann der Western Blot mit dem anti-Flag Antikörper durchgeführt.

4.2.12 Bestimmung der Proteinkonzentration

Der Protein-Assay ist eine Modifikation der Proteinbestimmung nach Bradford (Bradford et al., 1976). Zu 200 μl Probe wurden 800 μl Bio-Rad-Lösung zugegeben und gut durchmischt. Für die Erstellung einer Eichkurve wurden BSA-Lösungen mit Konzentrationen von 2, 5, 10, [20 und 50 μg/ml vermessen.]

Nach der SDS-PAGE wurden die aufgetrennten Proteine elektrophoretisch (120 mA bei 4°C über Nacht oder 200mA bei RT 2h) auf Nitrocellelose-Membranen überführt und immunochemisch getestet. Die Membran wurde zuerst mit Ponceau S gefärbt und dann mit 5% Milch (in PBS-T) 1-2 h blockiert. Danach erfolgte die Inkubation mit dem geeigneten Antikörper. Die Detektion der Proteine erfolgte mit dem BM-Chemiluminescence ECL-Kit nach der Vorschrift von Boehringer. Die Röntgenfilme (XDS, XAR von KODAK) wurden in der Entwicklerautomaten „Hyperprocessor“ (Amersham) entwickelt.

2.2.19 Immunpräzipitation (IP)

Mi 31a source.png

Um unspezifische Bindungen zu beseitigen, wurden die Überstände (ca. 300 μl) der Zelllysate zunächst mit Protein A-Agarose (30 μl) vorinkubiert (1 h, 4°C, auf dem Schüttler). Nach dem Zentrifugieren (1 min 14000 rpm) wurden die Antikörper (1-3 μg anti-C2 oder anti-S4) zu den Überständen zugegeben und inkubiert (1 h, 4°C, auf dem Schüttler). Danach wurden zu dem Gemisch 60 μl Protein A-Agarose zugegeben und über Nacht bei 4°C unter Schütteln inkubiert. Nachdem dem Zentrifugieren (1 min 14000 rpm) wurden die Überstände vorsichtig mit einer Absaugpumpe entfernt. Anschließend wurde 1 ml IP-Puffer zugesetzt und 5 min bei 4°C geschüttelt. Diese [sic] Schritt wurde 5 mal wiederholt. Anschließend wurden 20 μl 1 x Proben-Puffer zugegeben und 5 min gekocht. Nach dem Zentrifugieren wurden die Proben auf die SDS-Gele aufgetragen und dann Western Blot mit dem anti-Flag Antikörper durchgeführt.

2.2.20 Bestimmung der Proteinkonzentration

Der Protein-Assay ist eine Modifikation der Proteinbestimmung nach Bradford (1976). Zu 200 μl Probe wurden 800 μl Bio-Rad-Lösung zugegeben und gut durchmischt. Für die Erstellung einer Eichkurve wurden BSA-Lösungen mit Konzentrationen von 2, 5, 10, 20 und 50 μg/ml vermessen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[35.] Mi/Fragment 015 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. August 2014, 19:15 Singulus
Erstellt: 25. August 2014, 03:03 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Huang 2002, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Huang 2002
Seite(n): 3, 4, Zeilen: 3: 11ff; 4: 1
3.6 Das Ubiquitin-Proteasom-System

Das Proteasom-System ist für die Abwehr viraler Infektionen von großer Bedeutung (Kloetzel et al., 2001). Der proteolytische Kern des Proteasom-Systems ist das 20S Proteasom, eine multikatalytische Protease, die in allen Organismen von Archaebakterien bis zu Mammaliazellen nachgewiesen wurde (Baumeister et al., 1998). Es ist im Zytoplasma, am Endoplasmatischen Retikulum (ER) und im Zellkern lokalisiert. Als zentraler Bestandteil des Ubiquitin-abhängigen Proteinabbauweges ist es am Abbau vieler zellulärer Proteine beteiligt (Rock et al., 1994). Die Substrate des Ubiquitin-Proteasom-Systems sind am meisten Proteine, die als Regulatoren in verschiedensten zellulären Prozessen, wie z.B. im Metabolismus, bei der Transkription und bei der Zellzykluskontrolle fungieren. Das Proteasom ist an der Generierung der Epitope beteiligt, die durch Major Histocompatibility Complex (MHC) Klasse I Moleküle präsentiert werden (Kloetzel et al., 2004; Momburg et al., 1998). In eukaryotischen Zellen besteht das 20S Proteasom aus 7 verschiedenen α- und 7 verschiedenen β-Untereinheiten. Der Komplex ist aus vier heptameren Ringen (α1-7, β1-7, β1-7, α1-7) aufgebaut. Die beiden äußeren Ringe des Enzymkomplexes werden aus den 7 α- Untereinheiten gebildet und die zwei inneren Ringe sind aus den 7 β-Untereinheiten (Kopp et al., 1993) zusammengesetzt. Auf den β-Untereinheiten befinden sich die katalytischen Zentren, die in das Innere des proteasomalen Kompartiments gerichtet sind. Die α- Untereinheiten formen an den beiden Enden eine zentrale Öffnung, die mit einem Durchmesser von 13 Å vermutlich nur den Zugang von entfalteten Polypeptidketten zulässt (Lupas et al., 1993). Das Proteasom besitzt mindestens fünf verschiedene peptidspaltende Aktivitäten. Künstliche Peptidsubstrate werden an der Carboxylseite von hydrophoben (Chymotrypsin-ähnliche Aktivität), von basischen (Trypsin-ähnliche Aktivität) und von sauren (Peptidyl-Glutamyl-Peptid-spaltende Aktivität) Aminosäuren gespalten (Rivett et al., 1989; Orlowski et al., 1990). Darüber hinaus ist die BrAAP-Aktivität (Spaltung nach verzweigten Aminosäuren) und die SNAAP-Aktivität (Spaltung nach kleinen neutralen Aminosäuren) beschrieben (Orlowski et al., 1993). Es gibt eine Reihe von Inhibitoren, die die hydrolytische Aktivität des 20S Proteasoms in vivo wie auch in-vitro hemmen. Sehr spezifisch wirkt Lactacystin. Die in wässriger Lösung als Lacton vorliegende Substanz modifiziert die katalytisch aktiven Threoninreste der entsprechenden Untereinheiten (Cerundolo et al., 1997; Craiu et al., 1997).

1.3 Das Proteasom-System

Das Proteasom-System prozessiert virale Antigene und ist daher für die Abwehr viraler Infektionen von großer Bedeutung (Jonathan et al., 1999; Stoltze et al., 2000; Kloetzel, 2001). Der proteolytische Kern des Proteasom-Systems ist das 20S Proteasom, eine multikatalytische Protease, die in allen Organismen von Archaebakterien bis zu Mammaliazellen nachgewiesen wurde (Baumeister et al., 1998). Es ist im Zytoplasma, am ER und im Zellkern lokalisiert. Als zentraler Bestandteil des Ubiquitin-abhängigen Proteinabbauweges ist es am Abbau vieler zellulärer Proteine beteiligt (Rock et al., 1994). Die Substrate des Ubiquitin-Proteasom-Systems sind zumeist Proteine, die als Regulatoren in verschiedensten zellulären Prozessen, wie z.B. im Metabolismus (Bercovich et al., 1993), bei der Transkription (Treier et al., 1994; Palombella et al., 1994), und der Zellzykluskontrolle (Seufert et al., 1995) fungieren. Außerdem werden falsch gefaltete Proteine abgebaut (Hiller et al., 1996). Das Proteasom ist an der Generierung der Epitope beteiligt, die durch MHC Klasse I (Major Histocompatibility Complex) -Moleküle präsentiert werden (Momburg et al., 1998). In eukaryotischen Zellen besteht das 20S Proteasom aus 7 verschiedenen α- und 7 verschiedenen β-Untereinheiten. Der Komplex ist aus vier heptameren Ringen (α1-7, β1-7, β1-7, α1-7) aufgebaut. Die beiden äußeren Ringe des Enzymkomplexes werden aus den 7 α-Untereinheiten gebildet und die zwei inneren Ringe sind aus den 7 β-Untereinheiten (Kopp et al., 1993; Lupas et al., 1993) zusammengesetzt. Auf den β-Untereinheiten befinden sich die katalytischen Zentren, die in das Innere des proteasomalen Kompartiments gerichtet sind. Die α-Untereinheiten formen an den beiden Enden eine zentrale Öffnung, die mit einem Durchmesser von 13 Å vermutlich nur den Zugang von entfalteten Polypeptidketten zulässt (Löwe et al., 1995). Das Proteasom besitzt mindestens fünf verschiedene peptidspaltende Aktivitäten. Künstliche Peptidsubstrate werden an der Carboxylseite von hydrophoben (Chymotrypsin-ähnliche Aktivität), von basischen (Trypsin-ähnliche Aktivität) und von sauren (Peptidyl-Glutamyl-Peptid-spaltende Aktivität) Aminosäuren gespalten (Rivett, 1989; Orlowski, 1990). Darüber hinaus sind die BrAAP-Aktivität (Spaltung nach verzweigten Aminosäuren) und die SNAAP-Aktivität (Spaltung nach kleinen neutralen Aminosäuren) beschrieben (Orlowski et al., 1993). Es gibt eine Reihe von Inhibitoren, die die hydrolytische Aktivität des 20S Proteasoms in vivo wie auch in vitro hemmen. Sehr spezifisch wirkt Lactacystin. Die in wässriger Lösung als Lacton vorliegende Substanz modifiziert die katalytisch aktiven Threoninreste der entsprechenden

[Seite 4]

Untereinheiten (Cerundolo et al., 1997; Craiu et al., 1997).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[36.] Mi/Fragment 014 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. August 2014, 17:56 Singulus
Erstellt: 25. August 2014, 03:00 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Huang 2002, KomplettPlagiat, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Huang 2002
Seite(n): 2, 3, Zeilen: 2: 13ff; 3: 1-16
[Es wurde] jedoch von vielen Forschern bestätigt, dass das 86-Aminosäuren-Tat-Protein genau wie das 101-Aminosäuren-Tat-Protein funktioniert.

Das 86-Aminosäuren-Tat-Protein wird von zwei Exons kodiert. Die ersten 72 Aminosäuren werden von dem ersten Exon kodiert, die übrigen 14 C-terminalen Aminosäuren vom zweiten Exon. Das Tat-Protein besteht aus 5 Domänen; einer N-terminalen, einer Cystein-reichen, einer Kern-, einer basischen und einer C-terminalen Region (Abb. 2). Die basische Region enthält die RNA-Bindungsdomäne und ein NLS (Nuclear Localization Signal). Außerdem ist sie zuständig für den freien Durchgang durch die zelluläre Membran. Im Gegensatz dazu bindet die Cystein-reiche Region unspezifisch an viele Komplexe und ist für die Oligomerisierung des Tat-Proteins zuständig (Rana et al., 1999).

Mi 14a diss.png

Abb. 2: Die Sequenz und die Domänen des HIV-1 Tat-Proteins. AA 1-21: N-terminale Domäne; AA 22-36: Cystein-reiche Domäne; AA 37-48: Kerndomäne; AA 49-57 Basische Domäne; AA 58-86 C-terminale Domäne.

Das Tat-Protein bewirkt eine Erhöhung der Ablesung des HIV-Genoms (Berkhout et al., 1990). Auf einer frühen Stufe wird das Tat-Protein im Zellplasma synthetisiert, geht danach in den Zellkern und bindet an das sogenannte TAR-Element (Transacting Responsive Element). Das TAR-RNA-Element befindet sich in der 5´- LTR (Long Terminal Sequence Repeat) – Sequenz. Die Struktur von + 19 bis + 42 in der HIV-mRNA ist Voraussetzung für die Tat- Bindung (Jakobovits et al., 1988).

Das Tat-Protein erhöht durch eine verstärkte Initiation und Prolongation der Transkription die Konzentration viraler RNAs (Frankel et al., 1992). Es stimuliert die Expression von HIV-Genen um mehr als das Tausendfache. Darüber hinaus wird auch die Expression von Wirtszellproteinen unspezifisch erhöht (Huang et al., 1994).

Es wurde jedoch von vielen Forschern bestätigt, dass das 86-Aminosäuren-Tat-Protein genau wie das 101-Aminosäuren-Tat-Protein funktioniert.

Das 86-Aminosäuren-Tat-Protein wird von zwei Exons kodiert. Die ersten 72 Aminosäuren werden von dem ersten Exon kodiert, die übrigen 14 C-terminalen Aminosäuren vom zweiten Exon. Das Tat-Protein besteht aus 5 Domänen; einer N-Terminalen-, einer Cystein-reichen-, einer Kern-, einer Basischen und einer C-Terminalen- Region. Die basische Region enthält die RNA-Bindungsdomäne und ein NLS (Nuclear Localization Signal). Außerdem ist sie zuständig für den freien Durchgang durch die zelluläre Membran. Im Gegensatz dazu bindet die Cystein-reiche Region unspezifisch an viele Komplexe und ist für die Oligomerisierung des Tat-Proteins zuständig (Rana et al., 1999).

[Seite 3]

Mi 14a source.png

Abb. 1.2: Die Sequenz und die Domänen des HIV-1 Tat-Proteins. AA 1-21: N-Terminale Domäne; AA 22-36: Cystein-reiche Domäne; AA 37-48: Kerndomäne; AA 49-57 Basische Domäne; AA 58-86 C-Terminale Domäne

Das Tat-Protein bewirkt eine Verstärkung der Ablesung des HIV-Genoms (Berkhout et al., 1990). Auf einer frühen Stufe wird das Tat-Protein im Zellplasma synthetisiert, geht danach in den Zellkern und bindet an das sogenannte TAR-Element (Transacting Responsive Element). Das TAR-RNA-Element befindet sich in der 5´- LTR (Long Terminal Sequence Repeat) – Sequenz. Die Struktur von + 19 bis + 42 in der HIV-mRNA ist Voraussetzung für die Tat- Bindung (Jakobovits et al., 1988).

Das Tat-Protein erhöht durch eine verstärkte Initiation und Prolongation der Transkription die Konzentration viraler RNAs (Frankel, 1992). Es stimuliert die Expression von HIV-Genen um mehr als das Tausendfache. Darüber hinaus wird auch die Expression von Wirtszellproteinen unspezifisch erhöht (Huang et al., 1994).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Der Erstautor von "Huang et al., 1994" ist ein Namensvetter des Autors der hier dokumentierten Quelle.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[37.] Mi/Fragment 060 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. August 2014, 08:22 Singulus
Erstellt: 23. August 2014, 01:41 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lienau 2003, Mi, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 1-5
Quelle: Lienau 2003
Seite(n): 145, Zeilen: 5ff
Analog zur in vivo-Angiogenese durchliefen die eingesetzten mikrovaskulären Endothelzellen auch in-vitro nach Stimulation mit pro-angiogenen Faktoren die verschiedenen Stadien der angiogenen Kaskade wie Migration, Proliferation und Differenzierung in kapillarähnliche Strukturen mit einem zentralen Lumen, welche eindeutig dem Wachstum von Gefäßen in vivo zugeordnet werden können. Analog zur in vivo-Angiogenese durchliefen die eingesetzten mikrovaskulären Endothelzellen auch in vitro nach Stimulation mit pro-angiogenen Faktoren die verschiedenen Stadien der angiogenen Kaskade wie Migration, Proliferation und Differenzierung in kapillarähnliche Strukturen mit einem zentralen Lumen, welche eindeutig dem Wachstum von Gefäßen in vivo zugeordnet werden können.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Singulus

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