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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 23-33
Quelle: Grimm 2003
Seite(n): 27, Zeilen: 13-16, 21-33
Da sich Integrationstheorien in erster Linie mit der internen Dynamik der Integration und erst in zweiter Linie mit ihren Außenwirkungen auseinandersetzen, stellen die Außenbeziehungen der Europäischen Union – aus dieser Perspektive betrachtet – das Resultat von internen Prozessen dar. Allen und Smith gehen in ihrer Untersuchung der Außenbeziehungen beispielsweise von dem Konzept der Präsenz Europas im internationalen System aus. Präsenz definieren sie als wirtschaftliche, militärische und politische Autorität. Demnach beruht die Autorität Europas auf Glaubwürdigkeit und Legitimität, den Fähigkeiten zu handeln und Ressourcen zu mobilisieren sowie auf den Vorstellungen der politischen Akteure von ihrer Rolle (vgl. Allen/Smith 1990: 21). Entscheidender Faktor ist somit die Wahrnehmung der Europäischen Union durch die auf internationaler Ebene agierenden Akteure. Eine Verengung auf klassische Außenpolitik im Sinne von Diplomatie und Sicherheitspolitik vermeidet der Ansatz der [Präsenz und erweitert stattdessen die Perspektive auf andere Politikbereiche der Außenbeziehungen.] Integrationstheorien beschäftigen sich in erster Linie mit der internen Dynamik der Integration und erst in zweiter Linie mit ihren Außen-Wirkungen. Außenbeziehungen über das „Integrationsgebiet“ hinaus sind in dieser Perspektive eine Folge von internen Prozessen, die sich aus deren Integrationsdynamik ergeben: [...]

Allen und Smith (1990) gehen in ihrer Betrachtung der Außenbeziehungen von dem sehr breiten Konzept der Präsenz („presence“) Europas im internationalen System aus. Die Autoren definieren Präsenz als wirtschaftliche, militärische und politische Autorität, welche Westeuropa - „far from being a unified actor“ (Allen/Smith 1990: 23) - zugeschrieben wird. Die der EU zugeschriebene Autorität beruhe auf Glaubwürdigkeit und Legitimität, die Fähigkeit zu Handeln und Ressourcen zu mobilisieren und in den Vorstellungen („perceptions and expectations“) der politischen Akteure von ihrer Rolle (Allen/Smith 1990: 21). Die Autoren gehen also von der Wahrnehmung der Europäischen Union in den Augen der auf internationaler Ebene agierenden Akteure aus, nicht von objektiven Interessen. Der Ansatz der Präsenz vermeidet die Verengung auf klassische Außenpolitik - begrenzt auf Diplomatie und Sicherheitspolitik - und erweitert die Perspektive auf andere Politikbereiche der Außenbeziehungen10.


10 Smith betont in ihrer Untersuchung der Außenpolitik der EU gegenüber Osteuropa ebenfalls die zunehmenden Interdependenzen von (sicherheits-)politischen und ökonomischen Fragen. Gemeinsame Europäische Außenpolitik wird von ihr folgendermaßen definiert: „a common, consistent foreign policy thus means that the member states and EC instititutions have expressed a unified position in response to external events and/or formulated a plan of action directed towards the fulfillment o f specified political/security objectives, and have agreed to use Community/CFSP instruments and/or instruments under national competence in a coordinated way to implement it“ (K.E. Smith 1999: 4-5).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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