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Mkl/Fragment 065 10

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 10-16, 20-23
Quelle: Kappel 1999
Seite(n): 22-23, Zeilen: 22:23-32 - 23:1
Während die Lomé-Konvention von einigen als Verfestigung einer post-kolonialen Kooperation betrachtet wird, die lediglich den Interessen der EG [sic] dient, sehen andere in ihr zu viele planerische Elemente, die dringend einer Liberalisierung bedürfen. Wie man diese Einschätzungen auch werten mag, die allgemeine Forderung nach einer Neuausrichtung des Konzepts ist und bleibt unumgänglich. Klar scheint auch, dass man sowohl auf europäischer als auch auf afrikanischer Seite zum Umdenken gezwungen ist. Kappel analysiert daher richtig, wenn er die Situation wie folgt beschreibt:

„Insgesamt ist das Modell [...] in eine Krise hineingeraten, weil die AKP-Länder an überkommenen Ausgleichsmaßnahmen festhalten und die EU durch die neuen Herausforderungen in Osteuropa, im Mittelmeer sowie vor allem im Globalisierungsprozess neue Handlungsräume erschließen möchte“ (Kappel 1999: 23f.).

Somit sind die AKP-Länder, aller Kooperations-Rhetorik zum Trotz, immer mehr zu einem lästigen Partner für die EU geworden. Lästig zum einen deswegen, weil sie, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nur geringe wirtschaftliche Fortschritte gemacht haben. Zum anderen, weil sie in der Armutsbekämpfung nicht vorangekommen sind.

[Seite 22]

In den letzten Jahren haben jedoch zahlreiche Experten aus unterschiedlichen Motiven für eine Veränderung des Modells plädiert. Einige sehen in der Lomé-Konvention eine Verfestigung einer post-kolonialen Kooperation, die lediglich den Interessen der EU diene, andere sehen zu viele planerische Elemente, die dringend einer Liberalisierung bedürfen. Insgesamt ist das Modell jedoch in eine Krise hineingeraten, weil die AKP-Länder an überkommenen Ausgleichsmaßnahmen festhalten und die EU durch die neuen Herausforderungen in Osteuropa, im Mittelmeer sowie vor allem im Globalisierungsprozeß neue Handlungsspielräume erschließen möchte. Die AKP-Länder sind trotz aller Kooperations-Rhetorik zu einem lästigen Partner für die EU geworden. Lästig, weil diese Länder, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nur geringe wirtschaftliche Fortschritte

[Seite 23]

gemacht haben, und die Armutsbekämpfung nicht vorangekommen ist.

Anmerkungen

Ein korrektes Zitat umgeben von ungekennzeichneten Übernahmen aus derselben Quelle. Art und Umfang der Übernahme bleiben somit ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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