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Mm/Fragment 075 19-42

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Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 75, Zeilen: 19-42
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 58-59, Zeilen: S.58,40 - S.59,1-18.26-36
Innerhalb der amerikanischen Europa-Historiographie lassen sich zwei Schulen unterscheiden, die die Geschichte der Alten Welt mit den historischen Erfahrungen Amerikas zu verbinden suchen. Die erste bedient sich einer chronologischen Konzeption: Europäische Geschichte wird hauptsächlich als eine Prä-Historie Amerikas gesehen, als eine Art Einführungsphase zu den späteren Ideen, Traditionen und politischen Gegebenheiten, die die Neue Welt formten. Die zweite baut auf ein Bewußtsein historischer Gemeinschaft auf, in der Amerika wie Europa als gleichberechtigte Partner und Pole derselben westlichen Geschichte und Zivilisation ihre Rolle spielen. Es scheint wohl verständlich, daß Vertreter der ersten Schule hauptsächlich die frühen Epochen europäischer Geschichte studierten und sich dabei vor allem den politischen Institutionen, der Kultur und Religion zuwandten, während Vertreter der zweiten Schule ihr Augenmerk mehr auf die zeitgenössischen Geschehnisse richteten und sich der Wirtschafts- und Diplomatiegeschichte wie den internationalen Beziehungen widmeten. Betonten die Historiker der ersten Richtung die europäisch-amerikanische Gemeinsamkeit und Einheit des kulturellen Erbes, stellten die Historiker der zweiten Richtung die abendländische Geschichte in einen atlantischen Kontext, den sie als Schicksalsgemeinschaft definierten. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts galt das Interesse der amerikanischen Europa-Historiographen hauptsächlich der Herausarbeitung der Einheit des abendländischen Geschichtserbes. Um die Jahrhundertwende, insbesondere nach dem Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg und ihrem Aufstieg zur Weltmacht, verlagerte sich die amerikanische Geschichtsforschung mehr und mehr auf die Herausarbeitung der Idee einer historisch-politischen Schicksalsgemeinschaft.[FN 2]

[FN 2: Siehe Hans R. Guggisberg: The Uses of the European Past in American Historiography, in: A. N. J. Den Hollander (ed.): Diverging Parallels: A Comparison of American and European Thought and Action, Leiden 1971, S. 59.]

If we look over the whole development of interest in European history within the general development of American historiography, we can distinguish two basically different ways of linking the history of the Old World to the historical experience of America. the first is characterized by a chronological conception: European history is considered mainly as a pre-history of America, as a kind of introductory phase in which the ideas and traditions that were to make American nation what it is, began to emerge but did not find their true and lasting fulfilment. The second approach is based on the consciousness of a historical community in which America and Europe play equal roles as parts of the same Western World. The first approach naturally led American scholars to the study of the earlier periods of European history, while the second furthered thier interests in the more recent developments. In addition to this it can be generally observed that American historians who adopted the first way of looking at the European past tended to be primarily interested in the history of political institutions, religion and culture, while the adherents of the second method showed a distinctive preference for problems of international relations, diplomatic and economic history.[...] The historians who see the European past mainly in terms of a pre-history or pre-formation of American fulfilments tend to stress the unity of cultural heritage. Those who see European history as part of an Atlantic context are more inclined to define it as a unity of fate.

Down to the end of the nineteenth century, American scholars of European history were mainly interested in the unity of heritage. It is only natural that the idea of an historical unity of fate should have impressed them more and more at the time when the United States attained the stature of a world power and became involved in the global conflicts and problems which characterize the twentieth century.

Anmerkungen

Am Anfang wird präzise Wort für Wort übersetzt - am Ende wird die Übersetzung etwas freier. Nichtsdestotrotz wird auch trotz der Quellenangabe via "siehe" in der Fußnote nicht klar, dass dieser Abschnitt "purer" Guggisberg ist. Hier stammt wirklich kein einziger Gedanke von Mm. Dies wird sich auf den nächsten Seiten fortsetzen.

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