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Mm/Fragment 126 28-36

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 28-36
Quelle: Angermann 1979
Seite(n): 77, Zeilen: 3-13, 103-110
Zu nennen wären hier Staughton Lynd oder Howard Zinn, die an ein etwas undifferenziertes Verständnis der New History sowie eines meist an den Frühschriften orientierten Marxismus anknüpften und dementsprechend ihre radikal-demokratischen Konzeptionen einseitig-selektiv und instrumentalistisch im Sinne der von ihnen angestrebten Gesellschaftsveränderung der Zeitgeschichte aufdrängten. Ohne Zögern bekannten sie sich zu einer Radical History als Anstoß zum sozialen Handeln und entwickelten dabei ein Programm, das die historischen Fragestellungen ganz an den politischen Tagesinteressen ausrichtete.[FN 272]

[FN 272: Vgl. St. Lynd: Intellectual Origins of American Radicalism, New York 1968; H. Zinn: Politics of History, (Kap.: „What is Radical History"?), Boston 1970, S. 35-55; H. Zinn: A People's History of the United States, New York u.a. 1980. Lynd und Zinn waren auch in der Bürgerrechtsbewegung, im Protest gegen den Vietnamkrieg und für den Aufbau professioneller Gegeninstitutionen sehr aktiv. Vgl. hierzu auch: E. Angermann, op. cit., S. 77.]

[...], die anknüpfend an ein etwas undifferenziertes Verständnis der New History und eines meist an den Frühschriften orientierten Marxismus ihre radikal-demokratischen Konzeptionen einseitig-selektiv und instrumentalistisch im Sinne der von ihnen angestrebten Gesellschaftsveränderung der Geschichte aufgeprägt haben. Noch weniger von ihnen haben sich dazu so offen ausgesprochen wie etwa Staughton Lynd oder Howard Zinn, die natürlich den Vorwurf der Geschichtsklitterung weit von sich weisen, sich aber zugleich zu einer „Radical History" als Anstoß zum sozialen Handeln bekennen und dabei ein Programm entwickeln, das die historischen Fragestellungen ganz an den Tagesinteressen ausrichtet.135)

[FN 135: Vgl z.H. Staughton Lynd: Intellectual origins of American radicalism (New York 1968), 9 f., der darüber in einen interessanten Streit mit einem anderen „radikalen" Historiker, dem erklärten Neo-Marxisten Eugene Genovese, geriet, und Zinn: Politics of history (s. Anm. 5), bes. chap. 3: What is radical history?, 35-55; zu beiden Guggisberg: Sozialpolitisches Engagement (s. Anm. 52), 139ff., 144ff., sowie Sternsher: Consensus(s. Anm. 86), 284 ff., 292ff.. 335f, Lynd und Zinn waren auch in der Bürgerrechtsbewegung, im Protest gegen den Vietnamkrieg und für den Aufbau professioneller Gegeninstitutionen sehr aktiv.]

Anmerkungen

Hier werden bis in den Fußnotentext hinein fleißig Formulierungen des Originals übernommen - die Bedeutung des u.a. angegebenen Angermann für die "Herstellung" dieses Abschnitts bleibt absolut unklar.

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