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Mm/Fragment 128 29-36

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 128, Zeilen: 29-36
Quelle: Angermann 1979
Seite(n): 84-85, Zeilen: S.84,16-24.113-118; S.85,1-5
Darüber hinaus ist die zunehmende Forschung auf dem Gebiet der Frauengeschichte zu erwähnen. Zwar bestand auch früher Interesse für die Frauen des Revolutionszeitalters, die „Founding Mothers", aber fast durchweg nur im Hinblick auf so berühmte Persönlichkeiten wie Abigail Adams, Mercy Warren oder Martha Washington, die alle der gesellschaftlichen Führungsschicht angehörten.[FN 282] Unter dem Einfluß der Women's Lib-Bewegung hat seit den 60er Jahren die Frauenforschung in den Vereinigten Staaten großen Aufwind erfahren.[FN 283]

[FN 282: Siehe: Elizabeth F. Ellett: The Woman of the American Revolution, New York 1853-54,3 vols.; Linda Grant De Pauw: Founding Mothers: Woman in America in the Revolutionary Era, Boston 1975; L. Grant De Pauw: Conover Hunt, Miriam Schneir: Remember the Ladies. Woman in America, 1750-1815, New York 1976; Paul Engle: Woman in the American Revolution, Chicago 1976; E. Angermann, op cit.]

[FN 283: Siehe: Betty Friedan: Der Weiblichkeitswahn oder Die Selbstbefreiung der Frau. Ein Emanzipationskonzept, Reinbek 1975 (engl.: The Feminine Mystique, 1966); Jean E. Friedman/William G. Shade: Our American Sisters: Woman in American Life and Thought, Boston 1976; Carol Berkin (ed.): Woman of America, Boston 1979; Sheila Ruth: Issues in Feminism: A First Course in Woman's Studies, Boston 1980. Auch in der amerikanischen Literatur wurde zunehmend die Frauenproblematik behandelt. Siehe hierzu: Marge Piercy: Small Changes, Garden City, N.Y., 1973; M. Piercy: Vida, London 1980; Gail Godwin: The Odd Woman, New York 1974; Alice Walker: Meridian, New York 1976.]

Nicht übergangen werden darf endlich als ein unverkennbar durch zeitgeschichtliche Faktoren ausgelöstes Interesse, daß seit einigen Jahren natürlich auch die Frauengeschichte auf die Forschung zur Amerikanischen Revolution durchgeschlagen hat. Nicht als ob man sich früher gar nicht für die Frauen des Rcvolutionszeitalters interessiert hatte. Es geschah aber doch fast durchweg nur im Hinblick auf so bemerkenswerte Gestalten wie Abigail Adams. Mercy Warren oder Martha Washington, die sämtlich der gesellschaftlichen Fuhrungsschicht angehörten.152) Dieses bei aller Tendenz zur Heldinnenverehrung durchaus legitime historische Interesse hält selbstverständlich auch weiterhin an. Doch hat es unter dem Einfluß der „Women's Lib"-Bewegung seit den sechziger Jahren durch die Verbindung mit der Erforschung minderprivilegierter Gruppen insgeheim eine ganz wesentliche sozialhistorische Verbreiterung erfahren.

[FN 152: Das gilt auch für Elizabeth F. Ellet: The women the American Revolution, 3 vols. (New York 1853-54), zum folgenden auch die eher volkstümliche Darstellung von Linda Grant De Pauw: Founding Mothers: Women in America in the Revolutionary era (Boston 1975), eadem, Conover Hunt, Miriam Schneir: Remember the ladies. Women in America 1750-1815 (New York 1976), sowie Paul Eagle: Women in the American Revolution (Chicago 1976)]

Anmerkungen

"E. Angermann, op cit." in Fußnote 282 liefert nach den üblichen Zitierregeln keinen Verweis auf die hier benutzte Stelle.<br/> Übrigens verwendet Mm in derselben Fußnote konsequent die nicht korrekte Schreibweise "woman" für die Mehrzahl.

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