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Mm/Fragment 203 14-26

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 203, Zeilen: 14-26
Quelle: Mewes 1986
Seite(n): 179-180, Zeilen: S.179,21-35.101-103 - S.180,1
Daß die moderne Präsidialdemokratie der Vereinigten Staaten angesichts ihres Machtzuwachses in wirtschaftlichen, außenpolitischen und militärstrategischen Entscheidungsprozessen Gefahren in sich birgt, wurde in der Diskussion um die sogenannte „imperiale Präsidentschaft" ersichtlich. Diese von Arthur M. Schlesinger ins Leben gerufene Bezeichnung („The Imperial Presidency", 1974) des Präsidentenamtes verwies auf die Tendenz, die Exekutive aus ihren verfassungsrechtlichen Bindungen und Begrenzungen lösen zu wollen.[FN 166] Diese Entwicklung erreichte ihren Höhepunkt unter Präsident Richard Nixon - „The days of a passive Presidency belong to a simpler past" - [FN 167] im Fall Watergate. Das Phänomen der imperialen Präsidentschaft ist jedoch nicht ausschließlich auf die persönlichen Machtambitionen Nixons zurückzuführen, und es ist auch nicht allein mit seiner Amtsniederlegung ausgelöscht. Vielmehr sind die Merkmale der imperialen Präsidentschaft als latente Gefahr immer noch vorhanden.[FN 168]

[FN 166: Vgl. Arthur M. Schlesinger: The Imperial Presidency, New York 1974.]

[FN 167: Richard M. Nixon zit. in: R. S. Hirschfield, op. cit., S. 163.]

[FN 168: Vgl. Vincent Davis (ed.): The Post-Imperial Presidency, New York 1980.]

Daß die moderne Präsidialdemokratie der USA angesichts ihrer realen Grundlagen im wirtschaftlichen und außenpolitischen Bereich Gefahren in sich birgt wurde im Aufkommen der sog. imperialen Präsidentschaft ersichtlich.[FN 14] Diese Bezeichnung des Präsidentenamts verweist auf die Verselbständigung des außen- und militärpolitischen Entscheidungsprozesses im Prasidentenamt sowie auf die Tendenz, schließlich die Exekutive generell aus ihren verfassungsrechtlichen Bindungen und Begrenzungen zu lösen. Diese Entwicklung erreichte ihren Höhepunkt unter Präsident Nixon. Die imperiale Präsidentschaft ist aber keineswegs ausschließlich auf die persönlichen Machtambitionen Nixons zuruckzuführen, und sie ist auch nicht einfach mit seiner erzwungenen Amtsniederlegung verschwunden. Vielmehr ist die imperiale Präsidentschaft als latente Gefahr auch weiterhin in der außenpolitischen Fuhrungsrolle der Exekutive und der gleichzeitigen institutionellen Unfähigkeit des Kongresses zur effektiven außenpolitischen Kontrolle und Führung gegeben (s. 6.4, Außenpolitik).

[FN 14: Folgende Ausführungen zur imperialen Präsidentschaft basieren hauptsächlich auf das grundlegende Werk von Arthur M. Schlesinger, jr.: The Imperial presidency, Boston, 1973.]

Anmerkungen

Die übliche Vorgehensweise: Mm ergänzt ein hier kurzes Präsidentenzitat und ändert den Schlussatz ab - ansonsten bleibt der Text des Originals fast unverändert. Die Quellenangabe unterbleibt.<br/>Nett ist auch, dass die Fußnote des Originals in den Fließtext eingebaut wird UND auch wieder als Fußnote erscheint.

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