Fandom

VroniPlag Wiki

Mm/Fragment 229 17-33

< Mm

31.268Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion2 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 229, Zeilen: 17-33
Quelle: Nash 1982
Seite(n): 298, Zeilen: li.Spalte 11-36
Die dritte Gruppe stand und steht stellvertretend für eine bedeutende und einflußreiche, ja, für die eigentliche konservative Strömung der Vereinigten Staaten: Es sind die „Libertarians", auch klassische Liberale genannt. Diese Gruppe hatte sich formiert, um sich der Bedrohung der Freiheit, der freien Marktwirtschaft und der Privatinitiative durch einen ständig expandierenden Staat zu widersetzen. Als sie in den 40er Jahren überzeugt waren, daß Amerika unaufhaltsam in staatlich gelenkte Planung und „Sozialismus" hineinschlittern würde - „Ein Weg in die Sklaverei", wie Friedrich Hayek dies nannte - , setzten sich die klassischen Liberalen vehement für eine laissez faire-Politik ein, die bei Teilen der akademischen und breiten Öffentlichkeit Mitte der 50er Jahre Wirkung zeigen sollte. Beginnend mit Leuten wie Friedrich Hayek und Ludwig von Mises in den 40er und 50er Jahren über Milton Friedman und die Chicagoer Schule in den 60er Jahren bis hin zum neokonservativen Arthur Laffer und den Vertretern der sogenannten „supply-side economy" der späten 70er und frühen 80er Jahre, haben die „Libertarians", meist Wirtschaftsfachleute, eine differenziert ausgearbeitete Verteidigung der freien Wirtschaft entwickelt, und damit auch Einfluß auf die Strategien republikanischer Präsidenten genommen.[FN 286]

[FN 286: Siehe: Friedrich A. Hayek: The Road to Serfdom, Chicago 1944; F. A. Hayek: Individualism and Economic Order, Chicago 1948; Ludwig von Mises: Omnipotent Government, New Haven, Conn., 1944; L. v. Mises: Bureaucracy, New Haven, Conn., 1944; Milton Friedman: Capitalism and Freedom, Chicago 1962; George Gilder: Wealth and Poverty, New York 1981; Tod Loofbourrow/Erik Brynjolfsson/Menzie Chinn: Supply Side for the World: An Interview with Arthur Laffer, Harvard International Review, vol. IV, No. 6 (March-April 1982), S. 20-23.]

The first of these groupings consisted of “libertarians” and “classical liberals,” resisting the threat of the ever-expanding State to liberty, free market capitalism, and individual initiative. Convinced in the 1940s that America was rapidly drifting toward expanded state planning and socialism - what Friedrich Hayek called “the road to serfdom”- these intellectuals offered a powerful defense of free market economics that achieved some scholarly and popular influence by the mid-1950’s. From men like Hayek, Ludwig von Mises, Henry Hazlitt and John Chamberlain in the 1940s and 1950s, to Milton Friedman and the Chicago School economists in the 1960s, to Arthur Laffer and the “supply side“ economists of the late 70’s and early ’80's, the “libertarians” - mostly economists - have produced a sophisticated defense of free market capitalism and have exerted enormous influence over the American Right. The Reagan administration’s policies of tax cutting, deregulation, and encouragement of private sector economic growth are the direct product of this rich intellectual legacy.
Anmerkungen

Ein Übersetzungsplagiat, wie es im Buche steht - mit identischen Fremdzitaten (Hayek) und hervorgehobenen Begrifflichkeiten ('“supply side“ economists'). Die Fußnote ist wieder mit einer Reihe von Querverweisen angefüllt. Allerdings: Die Originalarbeit, die "adapted from a paper delivered at a conference organized by the Konrad Adenauer Foundation and held in Bad Godesberg, West Germany in September, 1981" ist, wird weder hier noch in einer späteren Fußnote noch im Literaturverzeichnis genannt. <br/>Dagegen aber findet sich in Fußnote 284 (und nur dort) ein Hinweis auf die deutsche Ausarbeitung des entsprechenden Vortrags: "George H. Nash: Historische, philosophische und soziologische Wurzeln des Konservativismus, in: Hans Rühle/Hans-Joachim Veen/Walter F. Hahn (Hrsg.): Der Neo-Konservativismus in den Vereinigten Staaten und seine Auswirkungen auf die Atlantische Allianz, Melle 1982" Wahrscheinlich diente diese auch hier als Vorlage.

Sichter

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki