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Mm/Mathiopoulos-1987/076

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Amerika: das Experiment des Fortschritts

von Margarita Mathiopoulos

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende



Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Plaqueiator, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 1-19
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 60-61, Zeilen: S.60,1-7.13-16.18-19.21-28.108 + S.61,101
[ [FN 2] Man begann allgemein sogar von einem Wendepunkt in der amerikanischen Geschichtsschreibung zu sprechen,] der in einer zunehmenden Professionalisierung und Verwissenschaftlichung der Arbeitsmethoden bestand. In den Worten des Historikers Leonard Krieger gar war die amerikanische Historiographie vor dem 20. Jahrhundert „amateur in authorship, romantic in tone, literary in style, nationalist in mission, and multivolumed in scope."[FN 3]

In der Tat begannen amerikanische Historiker mit der Bearbeitung europäischer Themen erst im 19. Jahrhundert. Im 17. und 18. Jahrhundert erschien so gut wie kein Werk über die Geschichte Europas, wenngleich in der puritanischen Ära vereinzelt über Motive der göttlichen Vorsehung geschrieben wurde, die das traditionelle christliche Konzept der vier heiligen Weltreiche, den inneren Seelenkonflikt eines jeden Christen zwischen der Macht des Guten und der des Satans, die dramatischen Ereignisse der Reformation sowie die religiöse Verfolgung vieler Andersgläubiger und die Flucht nach New England miteinschloß. Zu nennen wären hier Cotton Mathers „Magnalia Christi Americana" (1702) und Thomas Princes „Chronological History of New England" (1736).

Die Historiker der Revolutionsphase wiederum betrachteten nunmehr alle Geschehnisse aus einem säkularisierten Blickwinkel und sahen ihre Hauptaufgabe darin, die Amerikanische Revolution als Teil der Menschheitsgeschichte der übrigen (Nach-) Welt erläutern zu müssen.

[FN 2: Siehe Hans R. Guggisberg: The Uses of the European Past in American Historiography, in: A. N. J. Den Hollander (ed.): Diverging Parallels: A Comparison of American and European Thought and Action, Leiden 1971, S. 59.]

[FN 3: Krieger, op. cit., S. 238.]

It is generally agreed that the great turning point in the development of historical writing in America falls into the last quarter of the nineteenth century. Prior to this period, American historiography was — in Leonard Krieger's words — "amateur in authorship, romantic in tone, literary in style, nationalist in mission, and multivolumed in scope". During the 1870s and 1880s it became increasingly professional, scientific (as the phrase was) [...][FN 1][...] In the seventeenth and eighteenth centuries when North America was still tied to Europe politically, Americans wrote practically no European history. In the first three quarters of the nineteenth century [...] American men of letters wrote a number of very important works on the history of the Old World. [...] Puritan historians wrote Providential history that included the traditional Christian concept of the Four Empires, the conflict of God and Satan for the souls of Christians, and the dramatic story of the Reformation and religious persecution as background for the narrative of New England.[FN 2] The historians of the Revolutionary generation had a more secular point of view, but many of them were convinced that the American Revolution was part of the history of mankind and had to be written as such. [...][FN 4]

[FN 1: Ibid. p. 238.]

[FN 2: Ibid. p. 239.]

[FN 4: [...]. It is noteworthy only in Cotton Mather's Magnolia Christi Americana (1702) [S. 61] and in Thomas Prince's Chronological History of New England (1736).]

Anmerkungen

direkt nach der FN 2 (Bauernopfer) auf Guggisberg beginnt das Plagiat erst. Es zieht sich bis Seite 79.

Sichter
Graf Isolan




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 19-23
Quelle: Angermann 1979
Seite(n): 19, Zeilen: 6-12
Aus dem Bedürfnis heraus, der jungen Nation einen einenden Erlebnishintergrund zu schaffen, erwuchs ein Kult der Patrioten- und Heroenverehrung, dem Historiker wie David Ramsay („History of the American Revolution", 1789) oder Mason Locke Weems („Life of George Washington", 1800) mit ihren Schriften huldigten.[FN 4]

[FN 4: Siehe hierzu: Sydney G. Fisher: The Legendary and Myth-Making Process in Histories of the American Revolution, in: Proceedings of the American Philosophical Society, vol. 51, 1912, S. 53-75; Dixon Wecter: The Hero in America: A Chronicle of Hero-Worship, New York 1941/1963.]

Aus dem Bedürfnis, der Nation einen einenden Erlebnishintergrund

zu schaffen, das die Historiker mit den Politikern, Literaten und Künstlern der jungen Republik teilten, erwuchs zum einen ein von Nostalgie nicht freier Hang, die Amerikanische Revolution im engeren Sinn als eine hohe Zeit gemeinnationalen Denkens, Empfindens und Handelns im Gegensatz zur „Critical Period" und zum Parteienhader der 1790er Jahre darzustellen.

Anmerkungen

Fragment wäre für sich genommen unproblematisch, wenn Mm an dieser Stelle auch die Quelle genannt hätte. Offensichtlich "dampft" sie das Original ein, wobei sie Originalformulierungen beibehält (was legitim wäre), im unmittelbar folgenden Fragment wird die Übernahme dann aber endgültig augenfällig. Nochmal: weder hier noch im folgenden Fragment nennt die Autorin ihre Quelle.

Sichter




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 23-29
Quelle: Angermann 1979
Seite(n): 19, Zeilen: 12-19
Zum anderen ergab sich der Wunsch, sich gegenüber der Alten Welt in den ersten Jahrzehnten nach der Revolution und Gründung der Nation zu emanzipieren: Man versuchte sich gedanklich wie schriftlich vom Mutterland abzusetzen, dessen Herrschaft man abgeschüttelt hatte, wobei man gleichzeitig dem moralischen Verfall der Europäer - vor allem dem der britischen Regierung - „the rising glory" des neuen Reichs der Tugend und Freiheit entgegensetzte.[FN 5]

[FN 5: Vgl. Erich Angermann: To steer clear of permanent alliances. Neutralität, Parteipolitik und nationale Konsolidation in der Frühgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, in: Vom Staat des Ancien Régime zum modernen Parteienstaat, (Festschrift für Theodor Schieder), Hrsg.: H. Berding/K. Düwell/L. Gall/W. J. Mommsen/H.-U. Wehler, München 1978, S. 133-144.]

Zum anderen ergab sich daraus aber auch die aus Zurückweisung

und Drang nach Anerkennung sonderbar gemischte Haltung der Amerikaner gegenüber der Alten Welt in den ersten Jahrzehnten nach der Grundlegung ihrer Nation: Man wünschte sich abzusetzen gegenüber dem Mutterland, dessen Herrschaft man abgeschüttelt hatte, und im weiteren Sinn gegenüber der Alten Welt, deren moralischem Verfall man „the rising glory" des neuen Reichs der Tugend und Freiheit entgegensetzen wollte. [...]

[FN 10]

[FN 10: Vgl. dazu ausführlicher Erich Angermann: To steer clear of permanent alliances. Neutralität, Parteipolitik und nationale Konsolidation in der Frühgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, in: Vom Staat des Ancien Régime zum modernen Parteienstaat, Festschrift für Theodor Schieder, hg. v. Helmut Berding, Kurt Düwell, Lothar Gall, Wolfgang J. Mommsen, Hans-Ulrich Wehler (München 1978), 133-144, [...]]

Anmerkungen

Dem einleitenden "Zum anderen" von Mm fehlt in ihrer Ausführung die Entsprechung. Diese findet man im Text von Angermann.<br/>Die nahtlose Fortsetzung der übernommenen Passage aus Angermann findet man auf Seite 97 [1]. Die Fußnote von Mm verweist auf eine andere Arbeit von Angermann, deren Angabe in der von Mm ungenannten Quelle eine Seite später zu finden ist.

Sichter




Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Plaqueiator, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 29-39
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 60-61, Zeilen: S.60,31-33 - S.61,2-6.8.18-21.108-109
Gewiß bleibt jedoch für die Kolonial - und Revolutionsgeschichtsschreibung der USA charakteristisch, daß kein historisches Werk sich mit europäischen Themen befaßte. Für die Entwicklung der amerikanischen Europa - Historiographie ist erst die „National" oder „Romantic Period" in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von entscheidender Bedeutung. Historiker wie Washington Irving („Columbus", 1828), William Hickling Prescott („History of the Reign of Ferdinand and Isabella, the Catholic", 1838) oder John Lothrop Motley („The Rise of the Dutch Republic", 1856 ff., 6 Bde.), die alle im Milieu des New England Unitarianism anzusiedeln sind, waren zunächst Dichter und Literaten, bis sie ihre puritanische Leidenschaft für die Geschichtsschreibung entdeckten. [FN 6]

[FN 6: Siehe hierzu: David Levin: History as Romantic Art: Bancroft, Prescott, Motley, and Parkman, Stanford, Calif., 1959, S. 3-23.]

But the fact remains that in the whole Colonial and Revolutionary period no historical work on a European subject was written in America.[FN 4]

II

Not the Colonial but what is usually called the "National" period of American historiography saw the beginning of serious and comprehensive study also in the European Field. Famous names come to one's mind at once: Washington Irving, William Hickling Prescott, John Lothrop Motley. [...] Their aims were literary. They produced romantic works of art, full of pageantry and local colour. [...][FN 1] [...] Thus Irving wrote his Columbus (1828), Prescott rose to fame with his History of the Reign of Ferdinand and Isabella, the Catholic (1838) and Motley produced his six volumes on the Netherlands' struggle for freedom and national independence (1856 ff).

[FN 1: David Levin, History as Romantic Art: Bancroft, Prescott, Motley, and Parkman, Stanford, California, Stanford University Press, 1959, pp. 3-23.]

Anmerkungen

Übernahme mit Fußnote. Sie setzt sich auf den folgenden Seiten fort.

Sichter
Graf Isolan




Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 42-44
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 64, Zeilen: 6-8
Das Ziel ihrer historischen Studien lag schlicht darin, ihren Lesern die europäische Vergangenheit als „pränatale" amerikanische Geschichte zu vergegenwärtigen. For the romantic historians of America the study of European history had two main functions. Primarily, European history was "prenatal" American history [...]
Anmerkungen

-

Sichter


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