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Mm/Mathiopoulos-1987/102

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Amerika: das Experiment des Fortschritts

von Margarita Mathiopoulos

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende



Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Kannitverstan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 102, Zeilen: 3-7
Quelle: Angermann 1979
Seite(n): 30, Zeilen: 13-18
Seine deutsche Gelehrsamkeit und sein Rigorismus, bis hin zu einer taktlosen Überheblichkeit, verprellten oft seine amerikanischen Leser. Gleichwohl paßte er mit seinem Nationalismus und ausgeprägten Sozialkonservativismus gut in die geistige Landschaft der Vereinigten Staaten des ausgehenden 19. Jahrhunderts.[FN 139]

[FN 139: Siehe hierzu: Eric F. Goldman: Hermann E. von Holst: Plumed Knight of American Historiography, Mississippi Valley Historical Review, vol. 23 (1936/37), S. 511-532; R. Hofstadter: The Progressive Historians, (Kap.: Historical Writing Before Turner), a.a.O., S. 24-30. E. Angermann: DieRevolution im Spiegel der Geschichte, (Kap.: Nationalismus nach dem Bürgerkrieg), a.a.O., S. 28ff.; Jürgen Herbst: The German Historical School in American Scholarship: A Study in the Transfer of Culture, Ithaca, N.Y., 1965.]

Holst war ein Außenseiter, der bei allem Respekt, den man seiner Gelehrsamkeit zollte, durch seinen Rigorismus und seine taktlose Überheblichkeit seine amerikanischen Leser nicht selten verprellte. Gleichwohl paßte er mit seinem krassen Nationalismus und ausgeprägten Sozialkonservativismus nicht schlecht in die geistige Landschaft der Vereinigten Staaten des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts.
Anmerkungen

Der zweite Satz könnte schon als Komplettplagiat gewertet werden.<br/> In Fußnote 139 erwähnt Mm ihre Quelle - allerdings wieder verborgen unter verschiedenen anderen Literaturangaben und ohne die konkrete Seite zu nennen.

Sichter




Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Kannitverstan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 102, Zeilen: 14-39
Quelle: Krakau 1967
Seite(n): 136-138, Zeilen: S.136,22-27.118-120, S.137,1-10.25-38.101-104, S.138,1-2.101-104
Beeinflußt von Darwins Evolutionstheorie, Hegels nationalem Idealismus und Gobineaus Rassenideologie folgerte Burgess,

daß nur die „arischen" Nationen die höchsten Fähigkeiten zur politischen Organisation hätten, Fähigkeiten, die in der Welt ungleich verteilt seien; daß der Nationalstaat eine Errungenschaft des teutonischen Geistes, die vollkommenste Lösung der Probleme politischer Organisation darstellte und deshalb den teutonischen Nationen die Führungsrolle in der Errichtung und Verwaltung auch fremder Staaten zukommen würde.[FN 141] Da „history as the revelation of Providence, ...intends national states as the prime organs of human development" und es die „highest duty of the state" sei, „to preserve and strengthen... its own national character", und da die Überlegenheit der teutonischen Nationen in dieser Hinsicht für ihn feststand, ergab es sich für Burgess als eine Schlußfolgerung für die praktische Politik, daß diese teutonischen Nationen „are intrusted, in the general economy of history, with the mission of conducting the political civilization of the modern world."[FN 142] Aus der

„manifest mission of the Teutonic nations ... it follows that interference in the affairs of populations not wholly barbaric ... but with manifest incapacity to solve the problem of political organization with any degree of completeness, is a justifiable policy ... it is in the interest of the world's civilization that law and order and the true liberty ... shall reign everywhere ... A permanent unability on the part of any state or semi-state to secure this status is a threat to civilization everywhere. Both for the sake of the half-barbarous state and in the interest of the rest of the world a state or states endowed with the capacity for political organization, may righteously assume sovereignty over, and undertake to create state order for, such politically incompetent population ... the civilized states themselves are the best organs ... in history ... for determining the proper time and occasion for intervening in the affairs of unorganized or not sufficiently organized populations, for the execution of their great world duty."[FN 143]

[FN 141: Siehe K. Krakau: Missionsbewußtsein und Völkerrechtsdoktrin in den Vereinigten Staaten von America, a.a.O., S. 136 f.]

[FN 142: Vgl. J. W. Burgess: op. cit., S. 44.]

[FN 143: J. W. Burgess, op. cit., S. 46-48.]

Seine daraus folgenden Einsichten gingen dahin,

daß nur die „arischen" Nationen die höchsten Fähigkeiten zur politischen Organisation hätten, Fähigkeiten, die in der Welt ungleich verteilt seien[FN 54]; daß der Nationalstaat, eine Errungenschaft des „teutonischen" Geistes, die vollkommenste Lösung des Problems politischer Organisation darstelle und deshalb den „teutonischen" Nationen die Führungsrolle in der Errichtung und Verwaltung der Staaten obliege[FN 55]. Da „history as the revelation of Providence, ... intends national states as the prime organs of human development" und es die „highest duty of the state" sei, „to preserve and strengthen ... its own national character" (das verrät einen starken Einfluß Hegels — Burgess hatte lange in Deutschland studiert), und da weiter die Überlegenheit der „teutonischen" Nationen in dieser Hinsicht für ihn feststand, ergab es sich für Burgess als eine „conclusion for practical politics", daß diese „teutonischen" Nationen „are intrusted, in the general economy of history, with the mission of conducting the political civilization of the modern world"[FN 56]. [...] Aus der „manifest mission of the Teutonic nations ... it follows that interference in the affairs of populations not wholly barbaric ... but with manifest incapacity to solve the problem of political organization with any degree of completeness, is a justifiable policy ... it is in the interest of the world's civilization that law and order and the true liberty ... shall reign everywhere ... A permanent inability on the part of any state or semi-state to secure this status is a threat to civilization everywhere. Both for the sake of the half-barbarous state and in the interest of the rest of the world a state or states endowed with the capacity for political organization, may righteously assume sovereignty over, and underluke to create state order for, such politically incompetent population ... the civilized states themselves are the best organs ... in history ... for determining the proper time and occasion for intervening in the affairs of unorganized or not sufficiently organized populations, for the execution of their great world duty. Indifference on the part of the Teutonic nations (would, indeed, be) disregard of duty ..."[FN 58].

[FN 54: Political Science and Comperative Constitutional Law, Bd. 1, Kap. 3 über „National Political Character". Als Vorläufer vgl. etwa Gobineau: Essai sur l'Inégalité des Races Humaines, 4 Bde. Paris, 1853-1855.] [FN 55: Burgess, vorige Anm., S. 39. Nach der Definition von R. Schmidt, S. 362-4, ist das (Verallgemeinerung, Propagierung der für überlegen gehaltenen kulturellen, u. a. politischen Formen) bezeichnend für den klassischen Imperialismus.]

[FN 56: Burgess, S. 44.]

[FN 58: Burgess, S. 46-48. — Es erschien nützlich, so ausführlich zu zitieren, weil die bloß gedankliche Wiedergabe keinen genügenden Eindruck von jener Mischung von Naivität und Arroganz vermitteln kann, mit der diese Autoren aus Manifest Destiny und Darwinismus ihre Welt-Mission herleiten.]

Anmerkungen

Der einleitende Hauptsatz wurde verändert, einige minimale Abänderungen im Fließtext, und bei der Übernahme des Originalzitats macht Mm "inability" fälschlicherweise zu "unability". Die Art und Weise wie Krakau die Originalaussagen Burgess referiert wird einszueins übernommen.<br/>Übrigens wird in der Vorlage in Fußnote 58 demonstriert , wie man die Wiedergabe langer Originalzitate wissenschaftlich begründet. Bei Mm sucht man so etwas vergeblich.

Sichter




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Kannitverstan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 102, Zeilen: 40-47
Quelle: Krakau 1967
Seite(n): 135-136, Zeilen: S.135,27-32 - S.136,3-5
Darwin selbst hatte viel dazu beigetragen, diese Ansichten und ihre Anwendung auf die amerikanische Nation zu ermutigen:

„There is apparently much truth in the belief that the wonderful progress of the United States, as well as the character of the people, are the results of natural selection; the more energetic, restless, and courageous men from all parts of Europe having emigrated ... to that great country, and having there succeeded best."[FN 144]

Für Darwin war es wissenschaftlich erwiesene Tatsache, daß die Amerikaner „the heir of all the ages, in the foremost files of time" waren.[FN 145]

[FN 144: Charles Darwin: The Descent of Man, and Selection in Relation to Sex, New York 1871, S. 179. Siehe ferner zu Darwins Einfluß in den USA: George Daniels (ed.): Darwinism Comes to America, Waltham, Mass., 1968.]

[FN 145: Ch. Darwin, op. cit.]

Darwin selbst trug viel dazu bei, diese Ansicht und ihre Anwendung auf die amerikanische Nation zu ermutigen: „There is apparently much truth in the belief that the wonderful progress of the United States, as well as the character of the people, are the results of natural selection; the more energetic, restless, and courageous men from all parts of Europe having emigrated ... to that great country, and having there succeeded best.[...]"[FN 48]. Für Darwin war es wissenschaftlich erwiesene Tatsache, daß die Amerikaner „the heir of all the ages, in the foremost files of time" waren[FN 49].

[FN 48: Darwin, The Descent of Man, and Selection in Relation to Sex, Bd. 1, S. 179; die Stelle von Zincke: Last Winter in the United States, S. 29 — beide zit. in Pratt, Expansionists, S. 3-4.]

[FN 49: Zit. in Pratt, ibid., S. 4.]

Anmerkungen

Einziger kreativer Beitrag von Mm an dieser Stelle: die Transformation des ersten Satzes vom Präteritum ins Plusquamperfekt.

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