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Amerika: das Experiment des Fortschritts

von Margarita Mathiopoulos

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 1-4
Quelle: Schröder 1982
Seite(n): 200, Zeilen: 3-5, 7-11
[Die Amerikanische Revolution erhob die Idee, daß die öffentliche Gewalt von denen ausgehen müsse, über die sie aus]geübt wird, zum konstitutiven Prinzip. Das revolutionäre Moment lag aber nicht allein in der Proklamierung und Begründung, sondern, wie besonders Robert Palmer betont hat, in der praktischen und realistischen Verwirklichung der Idee der Volkssouveränität.[FN 312]

[FN 312: Siehe hier: H.-Ch. Schröder, op. cit., S. 198-200; H. Dippel, op. cit., S. 115 f.; Fundamental Testaments of the American Revolution, Library of Congress Symposia on the American Revolution, Washington, D.C., 1973; R. R. Palmer: The Age of Democratic Revolution, Princeton, N.J., 1959, Bd. 1, Bd. 2: 1964, hier: Bd. 1, S. 185; Pauline Maier: The Beginnings of American Republicanism, in: The Development of a Revolutionary Mentality, Library of Congress Symposia on the American Revolution, Washington, D.C., 1972.]

Die Amerikanische Revolution erhob den Gedanken, „daß die öffentliche Gewalt von denen ausgehen muß, über die sie ausgeübt wird",[FN 517] zum konstitutiven Prinzip. [...] Das Revolutionäre lag aber nicht allein in der Proklamierung und Begründung, sondern, wie besonders Palmer betont hat, in der praktischen Verwirklichung des Prinzips der Volkssouveränität.

[FN 517: Palmer, Age of Democratic Revolution, Bd. I, S. 185.]

Anmerkungen

-

Sichter




Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 11-15
Quelle: Schröder 1982
Seite(n): 200, Zeilen: 23-27
Die Revolution führte zu einer klaren Trennung von Gesetz und Verfassung, gesetzgebender und verfassungsgebender Versammlung. Mit der Bill of Rights verwirklichte sie die Idee unveräußerlicher Grundrechte, die auch dem Zugriff des demokratischen Gesetzgebers entzogen waren. Die Revolution führte zu einer klaren Trennung von Gesetz und Verfassung, gesetzgebender und verfassungsgebender Versammlung. Mit der Bill of Rights verwirklichte sie die Idee unveräußerlicher Grundrechte, die auch dem Zugriff des demokratischen Gesetzgebers entzogen waren.
Anmerkungen

Kein Nachweis der Quelle in der Nähe des Zitats.

Sichter




Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Plaqueiator
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 17-29
Quelle: Dippel 1985
Seite(n): 116-117, Zeilen: S.116,37-40 - S.117,1-12
Anders als in Frankreich kann man daher die Verfassung der Vereinigten Staaten eher als Urkunde zur Regelung der Beziehungen zwischen Individuum und Staat als zwischen Gesellschaft und Staat verstehen. Begriffe der französischen Menschenrechtserklärung wie Société, Corps social, Distinctions sociales, Nation und La Loi - das Gesetz als kollektive, soziale Vernunft - fehlen in der amerikanischen Bill of Rights, die in der Form von zehn Zusatzartikeln (Amendments) Teil der Bundesverfassung von 1787 wurde. Hier war von der persönlichen Sicherheit des Individuums die Rede, seinem Schutz vor der Willkür des Staates und der Justiz, seinem Recht auf persönliche Unversehrtheit und freie Lebensgestaltung, d.h. von den Grenzen staatlicher Macht nicht vor der Gesellschaft, sondern vor dem Individuum, das mit Rechten versehen war, deren Einhaltung es gegenüber dem Staat einklagen konnte. Anders als in Frankreich wurde dieser Individualismus daher in den USA durch die Revolution zum Verfassungsgrundsatz.[FN 315]

[FN 315: Vgl. H. Dippel, op. cit., S. 118 f.; K. Stern, op. cit., S. 14 ff. Zur Universalität der Menschen und Grundrechte siehe Kenneth W. Thompson (ed.): The Moral Imperatives of Human Rights, Washington, D.C., 1980.]

Anders als in Frankreich kann man daher die Verfassung in Amerika eher als Urkunde zur Regelung der Beziehungen zwischen Individuum und Staat als zwischen Gesellschaft und Staat verstehen.

Begriffe wie Société, Corps social, Distinctions sociales, Nation und la Loi (das Gesetz als kollektive, soziale Vernunft), an denen die französische Erklärung der Menschenrechte vom 26. August 1789 so reich ist, fehlen in der amerikanischen Bill of Rights vom 25. September 1789, die in der Form von zehn Zusatzartikeln 1791 Teil der Bundesverfassung von 1787 wurde. Hier ist von der persönlichen Sicherheit des Individuums die Rede, seinem Schutz vor staatlicher und gerichtlicher Willkür, seinem Recht auf persönliche Unversehrtheit und freie Lebensgestaltung, d.h. von den Grenzen staatlicher Macht nicht vor der Gesellschaft, sondern vor dem Individuum, das mit Rechten ausgestattet ist, deren Einhaltung es gegenüber dem Staat einklagen kann.

Anders als in Frankreich ist dieser Individualismus daher in den Vereinigten Staaten durch die Revolution zum Verfassungsgrundsatz geworden.

Anmerkungen

Trotz Nennung der korrekten Quelle, ist die in der Fußnote angegebene Seitenzahl falsch - demgemäß ist auch hierdurch nicht der Umfang der Übernahme erkennbar. Die FN verschleierte ("Vgl.") die Autorschaft Dippels selbst dann, wenn auf die korrekte Seite referenziert würde.

Sichter
Plaqueiator




Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 30-40
Quelle: Schröder 1982
Seite(n): 200, Zeilen: 27-36
Auch mit dem Gedanken der Machbarkeit von Verfassungen und ihrer Revidierbarkeit im Lichte von Erfahrungen oder Veränderungen dokumentierte die Amerikanische Revolution zum einen ein modernes Staats- und Weltverständnis und stellte sich zum anderen in direkten Gegensatz zu den englischen Verfassungsvorstellungen, wo gerade von radikaler Seite die Idee einer unveränderlichen Verfassungsordnung vehement vertreten wurde. Durch die Revisionsklauseln in den meisten Verfassungen war sogar eine Art von einkalkuliertem Wandel und Fortschritt festgeschrieben, der sich z.B. bei Jefferson und Paine aus der klugen Voraussicht herleitete, daß jede Generation über sich selber neu zu entscheiden habe und nicht mit den Problemen vorangegangener Generationen belastet werden dürfe.[FN 316]

[FN 316: Siehe hierzu: H.-Ch. Schröder, op. cit., S. 200-201; H.-Ch. Schröder: Die amerikanische und die englische Revolution in vergleichender Perspektive, in: H.-U. Wehler (Hrsg.): 200 Jahre amerikanische Revolution und moderne Revolutionsforschung, a.a.O., S. 9-37.]

Mit dem Gedanken der Machbarkeit von Verfassungen und ihrer Revidierbarkeit im Lichte von Erfahrungen oder aufgrund eingetretener Veränderungen offenbarte sie ein modernes Weltverständnis und stellte sie sich in direkten Gegensatz zu den englischen Verfassungsvorstellungen, wo gerade von radikaler Seite der Gedanke einer unveränderlichen Verfassungsordnung vertreten wurde. Mit den Revisionsklauseln in den meisten Verfassungen gab es eine Art von eingebautem Wandel', der sich etwa bei Jefferson und Paine auch aus der Vorstellung herleitete, daß jede Generation über sich selber neu zu entscheiden habe und nicht mit dem Ballast vorangegangener Generationen belastet werden dürfe.
Anmerkungen

-

Sichter




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 41-47
Quelle: Schröder 1982
Seite(n): 201, Zeilen: 15-24
Gewiß ist die Amerikanische Revolution in erster Linie eine Verfassungsrevolution: Sie läßt sich nicht nur negativ aufgrund des Fehlens tiefgreifender sozialökonomischer Konflikte und Veränderungen als solche definieren, sondern auch positiv in dieser Weise bestimmen, weil einerseits der Konflikt mit dem Mutterland ein Verfassungskonflikt war und eine koloniale Verfassungsordnung gewaltsam beseitigt wurde, und weil andererseits der Bruch mit dem Überkommenen und die innovative Begründung des Republikanismus in einem schöpferischen [„constitution-making"-Prozeß lag.] Die Amerikanische Revolution, lautet die hier in Anknüpfung an einen von Perez Zagorin geprägten Begriff und in enger Anlehnung an die von Robert Palmer vertretene These, war in erster Linie eine Verfassungsrevolution. Sie läßt sich nicht nur negativ wegen des Fehlens tiefgreifender sozialökonomischer Konflikte und Veränderungen als solche bestimmen, sondern auch positiv in dieser Weise definieren, weil einerseits der Konflikt mit England ein Verfassungskonflikt war und eine alte Verfassungsordnung gewaltsam beseitigt wurde und weil andererseits der Bruch mit dem Überkommenen und die schöpferische Leistung vor allem auf dem Gebiet des „Constitution making" lagen.
Anmerkungen

-

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