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Amerika: das Experiment des Fortschritts

von Margarita Mathiopoulos

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Senzahl, Kannitverstan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 242, Zeilen: 1-5
Quelle: Krakau 1967
Seite(n): 160, Zeilen: 15-18
[Mit Hilfe der Frontierideologie] konnten Aufstieg und Ausbreitung der Demokratie als Aufgabe und Triumph der amerikanischen Grenze neu belebt werden.[FN 17]

Darüber hinaus verwandelte sich dieser missionarische Impuls in die weiterwirkende Kraft der Grenze, nachdem diese längst geschlossen war, als Fortschrittsmythos und -ideologie.

[FN 17: Vgl. K. D. Bracher: Der „Frontier-Gedanke", a.a.O. , S. 229 ff.]

Aufstieg und Ausbreitung der Demokratie erscheinen als Aufgabe und Triumph der amerikanischen „Grenze".

Darüber hinaus verwandelte sich dieser missionarische Impuls in die weiterwirkende Kraft der Grenze als Mythos, als Ideologie.

Anmerkungen

Beschrieben in Amerikastudien Bd. 36 (1991).<br/>Hier zeigt sich eine Unzulänglichkeit der "Zitier"technik: Die Fußnote (17) macht an dieser Stelle keinen Sinn.

Sichter




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Senzahl, Kannitverstan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 242, Zeilen: 5-16
Quelle: Krakau 1967
Seite(n): 162-163, Zeilen: S.162,25-30 - S.163,1-6
Im 20. Jahrhundert verlagert sich der durch das Frontier-Erlebnis geweckte Geist der Entdeckung, der „opportunity" auf geistig-kulturelles und politisches Gebiet: auf Wissenschaft, Technik, Politik und Wirtschaft. Die Frontier der „opportunities" wurde jetzt innerhalb der festen geographischen Grenzen durch Ausdehnung der technologischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten erweitert. Hierin liegt allerdings auch die Problematik eines sendungsbewußten

Frontierglaubens: Die Vereinigten Staaten neigten oftmals dazu, die Frontiervorstellungen des im Inneren praktizierten Ausgleichs durch Erweiterung der wirtschaftlichen Möglichkeiten und durch demokratischen Kompromiß ebenso auf internationale Verhältnisse übertragen zu wollen, was häufig zu einem moralischen Ethos und idealistischen Übereifer in der amerikanischen Außenpolitik beitrug.

Auf etwas subtilere Weise verlagert sich der durch das Grenz-Erlebnis geweckte Geist der Entdeckung, des Vortreibens der Grenzen, auf geistig-kulturelles Gebiet: auf Wissenschaft, Technik, Wirtschaft. Die Grenzen der „opportunities" werden innerhalb der jetzt festen geographischen Grenzen durch Erweiterung der technologischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten,

durch wirtschaftliche (interne) Expansion erweitert[FN 205]. [...] Dies ist bedeutsam, weil die Vereinigten Staaten dazu neigen, auch diese Vorstellung des im Innern oft praktizierten Ausgleichs durch Erweiterung der wirtschaftlichen Basis und durch demokratischen Kompromiß allzu leicht auf internationale Verhältnisse zu übertragen, was zu einem idealistisch-irrealen Zug in der amerikanischen Außenpolitik beiträgt.

Anmerkungen

Ein Abschnitt völlig ohne Hinweis auf IRGENDEINE Quelle - offensichtlich aber aus Krakau 1967 übernommen. Nebenbei bemerkt: Aus "Grenzen der 'opportunities'" wird bei "Frontier der 'opportunities'" - hier schlägt der i.a. zur Verschleierung dienende Ansatz Termini zurück ins Amerikanische zu übersetzen Blasen.

Sichter




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Kannitverstan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 242, Zeilen: 17-20, 22-24
Quelle: Krakau 1967
Seite(n): 163, Zeilen: 9-12, 102-103
Als Vertreter einer modernen Grenzerideologie wären die Präsidenten Theodore Roosevelt, [...] zu nennen. Theodore Roosevelt hatte sich zunächst geistig sehr ausgiebig mit dem Phänomen der Frontier auseinandergesetzt [...]. Einmal im Amt, bedeutete dann für ihn die Anwendung der Frontierideologie, eine expansive und missionarische Außenpolitik gegenüber den philippinischen Nachbarn zu betreiben. Ein Vertreter der „Grenze" im ursprünglichen und unreflektierten Sinne war besonders Theodore Roosevelt[FN 207]. Seine persönliche Dynamik und seine expansive und aggressive Politik gegenüber den südlichen Nachbarn, den Philippinen, im Karibischen Meer zeigen das deutlich.

[FN 207: Ausdrücklich beruft er sich auf die Grenzerphilosophie auf S. 105 f. in: „Aus meinem Leben". Wenn es hier auch in einem anderen Zusammenhang geschieht, zeigt es doch sein Bewußtsein von dem Phänomen der „Grenze". Vgl. allgemein dazu: Hofstadter, Darwinism, S. 175.]

Anmerkungen

Hier wurde kräftig umgebaut - trotzdem ist das ungenannte Original unverkennbar.

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