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Mm/Mathiopoulos-1987/279

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Amerika: das Experiment des Fortschritts

von Margarita Mathiopoulos

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
Pflueger 278ff.jpg

Entnahmen S. 278–288 aus Pflüger 1983


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plaqueiator, Plagin Hood, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 279, Zeilen: 1-12
Quelle: Pflüger 1983
Seite(n): 32, Zeilen: 16-27
[Freilich, die Art und Weise, wie die Wertvorstellungen des freien Amerika der restlichen Welt am besten nahegebracht werden] sollten, blieb stets umstritten.[FN 47] Sollte die junge Republik die Fortschrittsideale aktiv in die Welt hinaustragen und andere Völker direkt „missionieren", oder sollte sich Amerika nicht besser aus den Wirren der Weltpolitik heraushalten und darauf vertrauen, durch das Beispiel seiner Freiheit, seiner Demokratie und der Verwirklichung seiner Menschenrechte auch im Ausland einen Fortschritt zu bewirken?

Im puritanischen Zeitalter herrschte allgemein die Auffassung vor, daß die Neue Welt wie „a city upon the hill", als „Neues Jerusalem", die Blicke der Menschen in aller Welt auf sich ziehen und ihnen als Vorbild gelten könnte.[FN 48] Von einer Einmischung in die Angelegenheiten fremder Länder, um dort Veränderungen zu bewirken, wurde auch in den darauffolgenden Jahrzehnten strikt abgesehen.

[FN 47: Vgl. G. A. Craig: The Democratic Roots of American Diplomatic Style, in: H. Berdin u.a. (Hrsg.): Vom Staat des Ancien Régime zum modernen Parteienstaat (Festschrift für Theodor Schieder), München, Wien 1978, S. 117-131.]

[FN 48: Vgl. Larzer Ziff: Puritanism in America: New Culture in a New World, New York 1974; S. Bercovitch: The Puritan Origins of the American Self, New Haven/London 1977.]

Lediglich die Art und Weise, wie die Wertvorstellungen des freien Amerikas der übrigen Welt am besten nahe gebracht werden sollten, blieb stets umstritten. Sollten die USA die Idee der Menschenrechte aktiv in die Welt hinaustragen und andere Völker direkt «missionieren»? Oder sollte sich Amerika nicht besser aus den Wirren der Weltpolitik heraushalten und darauf vertrauen, durch das Beispiel seiner freiheitlichen Ordnung auch im Ausland einen Fortschritt zu bewirken?

In der Gründungsphase der USA herrschte allgemein die Auffassung vor, daß Amerika wie eine «Stadt auf dem Hügel» (so hatte es John Winthrop bereits im 17. Jahrhundert formuliert) die Blicke der Menschen in aller Welt auf sich ziehen und ihnen als Vorbild dienen sollte. Es könne nicht die Aufgabe der Vereinigten Staaten sein, sich in die Angelegenheiten fremder Völker zu mischen, um dort Veränderungen zu bewirken.

Anmerkungen

Vgl. auch [1]

Sichter
Graf Isolan




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plaqueiator, Plagin Hood, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 279, Zeilen: 40-44
Quelle: Pflüger 1983
Seite(n): 33, Zeilen: 8-12
Der Verzicht auf aktive Intervention im Namen von Freiheit und Fortschritt dominierte während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die amerikanische Außenpolitik. Er stützte sich vor allem auf die Warnung des ersten amerikanischen Präsidenten, George Washington, der in seiner „Farewell"-Botschaft im Jahre 1796, die den Grund der Isolationismus-Doktrin der USA legen sollte, vor [einer interventionistischen Außenpolitik mit guten Argumenten abriet.] Der hier angesprochene Verzicht auf aktive Intervention im Namen von Freiheit und

Menschenrecht dominierte während des ersten Viertels des 19. Jahrhunderts die amerikanische Außenpolitik. Er stützte sich vor allem auch auf die Warnung des ersten amerikanischen Präsidenten, George Washington, der in seiner «Farewell»-Ansprache im Jahre 1797 vor einer interventionistischen Außenpolitik gewarnt hatte.

Anmerkungen

-

Sichter
Graf Isolan


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Kybot, Zeitstempel: 20121229145041

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