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Multikulturalismus und Integration als Grundrechtsproblem

von Dr. Monique Radtke

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[1.] Mra/Fragment 061 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-14 11:55:56 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Osho 2014

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 16-22
Quelle: Wikipedia Osho 2014
Seite(n): online, Zeilen: 0
„Rajneesh“ Chandra Mohain Jin war ein indischer Philosophieprofessor und Begründer der Neo-Sannyas Bewegung. Er nannte sich zuerst Acharya Rajneesh, danach Bhagwan Shree Rajneesh und später Osho. Er war gegen jedes Glaubenssystem und betonte den Wert einer authentischen religiösen Erfahrung gegenüber der Zugehörigkeit zu einer Religion. Der Weg zur authentischen religiösen Erfahrung liegt in seiner Lehre darin, das Leben als Ganzes anzunehmen, es in allen seinen Facetten zu lieben und täglich zu feiern. Die von Osho ins Leben gerufene Bewegung war in den 1970ern und 1980ern außerordentlich kontrovers und nicht selten wurde sie, auch von öffentlicher Seite, als „Sekte“ bezeichnet. „Rajneesh“ Chandra Mohan Jain (hindi रजनीश चन्द्र मोहन जैन) (* 11. Dezember 1931 in Kuchwada, Madhya Pradesh, Indien; † 19. Januar 1990 in Pune, Maharashtra, Indien) war ein indischer Philosoph und Begründer der Neo-Sannyas-Bewegung. Er nannte sich Mitte der 1960er bis Anfang der 1970er Jahre Acharya Rajneesh, danach bis Ende 1988 Bhagwan Shree Rajneesh und von 1989 bis zu seinem Tod Osho. [...]

Osho war gegen jedes Glaubenssystem und betonte den Wert der authentischen religiösen Erfahrung gegenüber der Zugehörigkeit zu einer Religion.[89]

[...]

Der Weg zur authentischen religiösen Erfahrung liegt in seiner Lehre darin, das Leben als Ganzes anzunehmen, es in allen seinen Facetten zu lieben und täglich zu feiern.[93]

[...]

Die von Osho ins Leben gerufene Bewegung hat in den 1970er und 1980er Jahren eine außerordentlich kontroverse Bewertung erfahren. In der Bundesrepublik Deutschland wurde sie in staatlichen Broschüren zu dieser Zeit verschiedentlich als „Sekte“, „Jugendsekte“, „Jugendreligion“ oder „Psychosekte“ bezeichnet; dazu traten auch die Bezeichnungen „destruktiv“ und „pseudoreligiös“ sowie Vorwürfe der Mitgliedermanipulation.


89 Judith M. Fox (2002), S. 2

93 Joachim Süss (1996), S. 162

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Mra/Fragment 061 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-14 07:01:08 Klgn
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Häußler 1999, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 23-34
Quelle: Häußler 1999
Seite(n): 330, Zeilen: l.Sp. 19 ff.
In den Bhagwan-Fällen haben die angerufenen Verwaltungsgerichte einhellig den betroffenen Lehrern das Recht abgesprochen, die rote Kleidung eines Anhängers, eines Sanyasins, und dessen religiöse Kette (sog. Mala) im Unterricht zu tragen. Diese Rechtsprechung war einerseits auf das aus Art. 4 Abs. 1 GG hergeleitete Neutralitätsprinzip gestützt. Andererseits wurde darauf hingewiesen, dass die Sanyasin-Kleidung der Meditation diene und daher den Charakter einer Religionsuniform habe.236 Nun ist es in der Tat die Aufgabe eines Lehrers, in der Schule zu unterrichten und nicht zu meditieren. Der BayVGH hat folgerichtig entschieden, dass es mit den Dienstpflichten eines Lehrers nicht in Einklang gebracht werden könne, unter diesen Umständen die rote Kleidung eines Sanyasins nebst der Mala im Unterricht zu tragen. Daher sei diese Art, sich zu kleiden, auch nicht von der Religionsfreiheit gegen die Durchsetzung der genannten Dienstpflicht geschützt.237

236 BayVBl. 1985, 721; BVerwG, NVwZ 1988, 932; VBIBW 1998, 361.

237 Häußler, ZAR 1999, 32.

In den Bhagwan-Fällen haben die angerufenen Verwaltungsgerichte einhellig den betroffenen Lehrern das Recht abgesprochen, die rote Kleidung eines Sanyasins und dessen religiöse Kette (die sog. Mala) im Unterricht zu tragen. Diese Rechtsprechung war einerseits auf das aus Art. 4 Abs. 1 GG hergeleitete Neutralitätsprinzip gestützt.6 Andererseits wurde darauf hingewiesen, daß die Sanyasin-Kleidung der Meditation diene und daher den Charakter einer Religionsuniform habe.7 Nun ist es in der Tat die Aufgabe eines Lehrers, in der Schule zu unterrichten und nicht etwa, zu meditieren. Der BayVGH hat folgerichtig entschieden, daß es mit den Dienstpflichten eines Lehrers nicht in Einklang gebracht werden könne, unter diesen Umständen die rote Kleidung eines Sanyasins nebst der Mala im Unterricht zu tragen; daher sei diese Art, sich zu kleiden, auch nicht von der Religionsfreiheit gegen die Durchsetzung der genannten Dienstpflicht geschützt.

6 OVG Hamburg. KirchE 22, 243; vgl. BayVGH, KirchE 23. 173 (nahezu identische Entscheidungen ergingen in den vom BayVGH an demselben Tag entschiedenen Parallelfällen; vgl. BayBVl. 1985, 721, NVwZ 1986, 405), BayVGH. KirchE 25 (1987), 203 (= Hauptsacheentscheidung zu KirchE 23 a.a.O.). Nichtzulassungsbeschwerde und Verfassungsbeschwerde gegen dieses Urteil waren erfolglos: BVerwG, NVwZ 1988, 937; BVerfG- Kammer, B. v. 13.3.1989 - 2 BvR 599/88 -. Das BVerwG hat ausdrücklich auf die negative Religionsfreiheit abgestellt, die eine der Grundlagen für die Induktion des Neutralitätsprinzips ist. Hierauf bezieht sich Bader, VBlBW 1998, 361. Welches Neutralitätsverständnis dieser Rechtsprechung zugrundeliegt, ist Gegenstand der folgenden Darlegungen (insbesondere Text nach Fn. 14).

7 Vgl. BayVGH (Fn. 6).

Anmerkungen

Die Quelle ist in Fn. 237 genannt.

Sichter
(SleepyHollow02), Klgn


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Klgn, Zeitstempel: 20160514070133


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