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Mra/153

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Multikulturalismus und Integration als Grundrechtsproblem

von Dr. Monique Radtke

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mra/Fragment 153 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-24 17:06:59 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tibi 1994

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 153, Zeilen: 17-25, 29-38
Quelle: Tibi 1994
Seite(n): 300, 302, 306, 307, Zeilen: 300: 27 ff.; 302: 1 ff.; 306: 19 ff.; 307: 5 ff.
Außerdem ist der islamische Fundamentalismus nur zu gut geeignet, bei den Europäern Ängste vor dem Islam zu schüren und entsprechende Feindbilder hervorzurufen. Hinzu kommt noch, dass das bundesrepublikanische System unter den europäischen politischen Systemen sich als schwerfällig darstellt, so dass es in der Anpassung an wandelnde politische Bedingungen nachhinkt. Europäische Nachbarstaaten haben damit begonnen, ihre Systeme umzustellen, nachdem sie erkannt haben, dass Europa heute ein Ziel massenhafter Migration geworden ist, die sogar als eine Vorstufe zu Völkerwanderungen betrachtet werden kann.615 Dagegen haben die Deutschen jahrelang bis zur Grundgesetzänderung im Mai 1993 und darüber hinaus bis heute über das politische Asyl diskutiert. [...] Die Erkenntnis hatte sich durchgesetzt, dass auch die Bundesrepublik die Probleme des wirtschaftlichen Elends auf dieser Welt durch die Öffnung der Grenzen für eine uneingeschränkte Zuwanderung nicht lösen kann. Auch kann kein Land der Erde die Probleme der politischen Verfolgung durch uneingeschränkte Aufnahme von Asylsuchenden mildern.

Ein realistisches Konzept auf europäischer Ebene ist dringend nötig. Es existieren Prognosen, dass die Migration aus islamischen Mittelmeerländern nach Europa in absehbarer Zukunft dramatische Formen annehmen wird (die 60 Mio. umfassende Bevölkerung des Maghreb nimmt jährlich netto um 2 Mio. zu, für die keine ökonomischen Ressourcen und kein Lebensraum vorhanden sind; es bleibt nur der Ausweg der Migration).616 Deshalb ist es wichtig, eine [restriktive, d.h. am Arbeitsmarkt orientierte Einwanderungspolitik zu entwickeln, die mit einem kulturellen Integrationskonzept gekoppelt werden müsste.]


615 Tibi, Im Schatten Allahs, München 1994, S. 300.

616 Tibi, Im Schatten Allahs, München 1994, S. 307.

Unter den europäischen politischen Systemen ragt nun das bundesrepublikanische als das in der Anpassung an sich wandelnde politische Bedingungen schwerfälligste Regierungssystem heraus. Europäische Nachbarstaaten haben damit begonnen, ihre Systeme umzustellen, nachdem sie erkannt haben, daß Europa heute ein Ziel massenhafter Migration geworden ist, die als eine Vorstufe zu Völkerwanderungen betrachtet werden kann. Dagegen haben die Deutschen jahrelang bis zur Grundgesetzänderung im Mai 1993 und darüber hinaus bis heute über das politische Asyl - entweder formal-legalistisch oder gesinnungsethisch - diskutiert.

[Seite 302]

Obwohl ich für ein Einwanderungsgesetz eintrete, sage ich offen: Wie die anderen europäischen Länder - vor allem Frankreich -, so kann auch die Bundesrepublik die Probleme des wirtschaftlichen Elends auf dieser Welt durch die Öffnung der Grenzen für die uneingeschränkte Zuwanderung nicht lösen. Auch kann kein Land der Erde die Probleme der politischen Verfolgung durch uneingeschränkte Aufnahme von Asylsuchenden mildern.

[Seite 306]

Die Verbreitung des islamischen Fundamentalismus unter den islamischen Migranten in Europa ist bestens dazu geeignet, bei den Europäern Ängste vor dem Islam zu schüren und entsprechende Feindbilder hervorzurufen, die, wie erwähnt, auch die Orient-Okzident-Beziehung belasten.

[Seite 307]

Moralisieren und Gesinnungsethik sind angesichts dieser brisanten Problematik unbrauchbar; ein realistisches politisches Konzept auf europäischer Ebene ist dringend nötig. Eingedenk der angeführten Prognosen, daß die Migration aus den islamischen Mittelmeerländern nach Europa in absehbarer Zukunft dramatische Formen annehmen wird (die 60 Mio. umfassende Bevölkerung des Maghreb nimmt jährlich netto um 2 Mio. zu, für die keine ökonomischen Ressourcen und kein Lebensraum vorhanden sind - es bleibt nur der Ausweg der Migration), ist es wichtig, eine restriktive, d.h. am Arbeitsmarkt orientierte Einwanderungspolitik zu entwickeln, die mit einem kulturellen Integrationskonzept gekoppelt werden müßte.

Anmerkungen

Die Quelle ist in Fn. 615 und 616 genannt. Umfang und Wörtlichkeit der Übernahme gehen daraus nicht hervor.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20160524173733


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