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Mra/195

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Multikulturalismus und Integration als Grundrechtsproblem

von Dr. Monique Radtke

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mra/Fragment 195 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-13 22:38:59 Schumann
Borella 2007, Fragment, Gesichtet, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 195, Zeilen: 1-2
Quelle: Borella 2007
Seite(n): 231, Zeilen: online
[Einerseits sorgen sie sich um den eventuellen Verlust des Arbeitsplatzes auf-]grund Verdrängung. Andererseits könnte bei Eintreten dieses Falles das Auffangnetz des Sozialstaates wegen Überlastung nicht mehr dasselbe Niveau an Versorgung für alle garantieren. Einerseits sorgen sie sich um den eventuellen Verlust des Arbeitsplatzes wegen der oben erwähnten Verdrängung. Andererseits könnte bei Eintreten dieses Falles das Auffangnetz des Sozialstaats wegen Überbelastung nicht mehr dasselbe Niveau an Versorgung für alle garantieren.
Anmerkungen

Ein kurzes Fragment, für dessen Inhalt die Quelle auf S. 195 - und dann erst nach fünf weiteren Fußnoten mit anderen Referenzen - in Fn. 804 und dort an zweiter Stelle genannt wird.

Fortsetzung von S. 194.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[2.] Mra/Fragment 195 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-13 22:39:05 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Luft 2007, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 195, Zeilen: 6-15
Quelle: Luft 2007
Seite(n): 263, Zeilen: l.Sp. 23 ff.
Im Gegenzug wird immer wieder laut, dass der Arbeitsmarkt zusätzlicher Arbeitskräfte bedürfe und es deshalb weitere Zuwanderung geben müsse.800 Auch die EU-Kommission spricht sich dafür aus.801 Dies erscheint allerdings im Hinblick auf rund sieben Millionen Beschäftigungsmöglichkeiten unplausibel.802 Die erste Aufgabe muss darin bestehen, den hier bereits lebenden Zuwanderern den Eintritt in gesicherte Beschäftigungsverhältnisse zu ermöglichen. Dazu müssen in erster Linie die Qualifizierungsdefizite überwunden werden803, denn arbeitsmarkt-orientierte Zuwanderung sollte weiterhin nicht generell als Ausgleich für Versäumnisse in der Bildungspolitik fungieren. Eine zunehmende Zuwanderung Geringqualifizierter würde Verdrängungsprozesse auf dem Arbeitsmarkt verstärken, die Konkurrenz im Niedriglohnsektor und bei den „prekären Beschäftigungsverhältnissen“ verschärfen sowie die Gefahr einer weiteren Belastung der sozialen Sicherungssysteme bedeuten.804

800 Ausführlich bei Luft, ZAR 2007, 261.

801 Kommission der Europäischen Gemeinschaften, KOM (2004) 811, 13.

802 Hickel, Kassensturz. Sieben Gründe für eine andere Wirtschaftspolitik, Reinbeck 2006.

803 Reinberg/Hummel, Höhere Bildung schützt auch in der Krise vor Arbeitslosigkeit, Nürnberg 2005.

804 Ausführlich zu den ökonomischen Folgen von Wanderungsentscheidungen Steinmann, ZAR 2007, 222 m. w. N.; Borella, ZAR 2007, 229.

Auch die EU-Kommission spricht sich für eine intensivierte »Politik zur Anwerbung von Wirtschaftsmigranten und zur Erleichterung ihrer Aufnahme« aus.21 Das ist angesichts der genannten Zahlen sowie einer Arbeitsplatzlücke von insgesamt rund sieben Millionen Beschäftigungsmöglichkeiten in Deutschland22 unplausibel. [...] Die erste Aufgabe muss darin bestehen, den hier bereits lebenden Zuwanderern den Eintritt in gesicherte Beschäftigungsverhältnisse zu ermöglichen. [...] Dazu müssen in erster Linie die Qualifizierungsdefizite überwunden werden. »Arbeitsmarktorientierte Zuwanderung sollte weiterhin nicht generell als Ausgleich für Versäumnisse in der Bildungspolitik fungieren [...]«, stellt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit fest.24 Eine zunehmende Zuwanderung Geringqualifizierter würde Verdrängungsprozesse auf dem Arbeitsmarkt verstärken, die Konkurrenz im Niedriglohnsektor und bei den »prekären Beschäftigungsverhältnissen«25 verschärfen sowie die Gefahr einer weiteren Belastung der sozialen Sicherungssysteme bedeuten.

21 Kommission der Europäischen Gemeinschaften, Grünbuch über ein EUKonzept zur Verwaltung der Wirtschaftsmigration«, KOM(2004) 811, S. 13.

22 Vgl. Hickel, Kassensturz. Sieben Gründe für eine andere Wirtschaftspolitik, Reinbeck 2006, S. 13.

24 Stellungnahme des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesanstalt für Arbeit für die Öffentliche Anhörung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages am 16.1.2002, S. 4.

25 Vgl. Dörre, Prekäre Arbeit und soziale Desintegration, in: Vorgänge, H. 4/2006, S. 13-22.

Anmerkungen

Quelle ist unmittelbar vor dem übernommenen Abschnitt in Fn. 800 genannt.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[3.] Mra/Fragment 195 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-13 22:39:27 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Zerger 2009

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 195, Zeilen: 23-34
Quelle: Zerger 2009
Seite(n): 85 f., Zeilen: online
Zugleich muss die Aufmerksamkeit auch auf die Auswirkungen von Migrationsprozessen gerichtet werden, die durch Klima- und Umweltveränderungen ausgelöst werden. Verschiedene Prognosen prophezeien für die nächsten Jahrzehnte ein starkes Anwachsen klimabedingter Migration und damit verbunden eine steigende Gefahr von Verteilungskonflikten.806 Unklar ist bislang insbesondere der völkerrechtliche Status von Migranten und Flüchtlingen, die aufgrund klimatisch oder umweltbedingter Gründe ihr Herkunftsland verlassen.807 Bereits im Jahre 2007 diskutierte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen über Sicherheitsfragen infolge von Klimaveränderungen.808 Schlussfolgerungen wurden jedoch nicht gezogen, obwohl „environmental migration“ mehrfach als größter Risikofaktor erkannt wurde. Die vom Klimawandel am stärksten betroffenen Staaten verlangen zwar eine drastische Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgase, allerdings verpflichten sich die größten Produzenten dieser Treibhausgase wie die USA und China nur zögerlich.

806 Vgl. dazu Welzer, Klimakriege – Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird, Frankfurt am Main 2008.

807 Ausführlich Zerger, ZAR 2009, 85.

808 Sitzung des VN-Sicherheitsrates am 17.04.2007.

Die Auswirkungen von Klima- und Umweltveränderungen auf Migrationprozesse beschäftigen zunehmend die Migrationsforschung, politische Entscheider sowie Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen. Verschiedene Prognosen prophezeien für die nächsten Jahrzehnte ein starkes Anwachsen klimabedingter Migration und damit verbunden eine steigende Gefahr von Verteilungskonflikten. Unklar ist bislang insbesondere der völkerrechtliche Status von Migranten und Flüchtlingen, die aufgrund klimatisch oder umweltbedingter Gründe ihr Herkunftsland verlassen.

1. Bedrohung der Lebensgrundlage durch den Klimawandel

Im Jahr 2007 diskutierte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mehrere Stunden über Sicherheitsfragen infolge von Klimaveränderungen. 1 In der Debatte wurde »environmental migration« mehrfach als größter Risikofaktor angesprochen. [...]

[...]

Insofern ist es wenig erstaunlich, wenn die von den Folgen des Klimawandels voraussichtlich am stärksten betroffenen Staaten wie Tuvalu und die Malediven die Industriestaaten als Hauptverursacher von Klimaveränderungen an ihre Verantwortung erinnern und eine schnelle und drastische Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgase einfordern. Bislang haben sich jedoch gerade einige der größten Produzenten von Treibhausgasen,

[Seite 86]

insbesondere die USA, aber auch die Schwellenländer China und Indien, nur sehr bedingt bzw. gar nicht der Reduktion von Treibhausgasemissionen verpflichtet.


1 Sitzung des VN-Sicherheitsrates am 17.4.2007.

Anmerkungen

Die Quelle ist in Fn. 807 genannt.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20160513224114

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