Fandom

VroniPlag Wiki

Mra/216

< Mra

31.373Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Multikulturalismus und Integration als Grundrechtsproblem

von Dr. Monique Radtke

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mra/Fragment 216 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-14 12:37:55 Schumann
Fragment, Gesichtet, Groß 2007, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 216, Zeilen: 7-24
Quelle: Groß 2007
Seite(n): 319, Zeilen: online
Seit das Thema Integration überhaupt entdeckt worden ist, ist ein Trend zur Vorverlagerung und Verschärfung der Anforderungen festzustellen.

Kaum jemand bezweifelt, dass es sinnvoll ist, die Kenntnis der Sprache des Landes953 zu fördern, in dem man lebt. Sie ist Voraussetzung für die Beteiligung am gesellschaftlichen und erst recht am politischen Leben. Strittig ist hier lediglich, mit welchen Mitteln die offensichtlich vorhandenen Defizite am besten beseitigt werden können. Die erste Generation der Integrationskurse war jedenfalls zu stark standardisiert und hat deshalb unbefriedigende Ergebnisse gebracht. Problematisch ist die zweite positive Integrationsforderung, wenn sie im Sinne der Forderung nach einer „Leitkultur“ auf eine weitgehende kulturelle Integration zielen würde. Dieser Zweck wurde in der politischen Debatte insbesondere mit den Einbürgerungstests verbunden. Dagegen spricht jedoch, dass es in einer liberalen und pluralistischen Gesellschaft keine staatlichen Vorgaben für moralische und soziale Normen geben kann, die über die für alle verbindliche Rechtsordnung hinausgehen. Insbesondere muss die religiöse Sphäre in einem säkularen Staat Privatsache bleiben. Allgemeine staatsbürgerliche Kenntnisse sind dagegen durchaus sinnvoll. Es geht dann aber um Wissensvermittlung, während die paternalistische Bemühung, durch staatlich angeordnete Kurse eine emotionale Bindung an das neue Heimatland zu schaffen, einem freiheitlichen Verständnis der Verfassungsordnung widerspricht und auch kaum erfolgreich sein wird.954


953 Details siehe oben unter D II.

954 Ein Fortschrittsbericht zum Integrationsplan findet sich z.B. bei Krüger Potratz/Schiffauer, Migrationsreport 2010, Frankfurt am Main 2011, S. 238 ff.

Seit das deutsche Migrationsrecht das Thema Integration entdeckt hat, ist ein Trend zur Vorverlagerung und Verschärfung der Anforderungen festzustellen. ...]

Kaum jemand bezweifelt, dass es sinnvoll ist, die Kenntnis der Sprache des Landes zu fördern, in dem man lebt. Sie ist Voraussetzung für die Beteiligung am gesellschaftlichen und erst recht am politischen Leben. Strittig ist hier lediglich, mit welchen Mitteln die offensichtlich vorhandenen Defizite am besten beseitigt werden können. Die erste Generation der Integrationskurse war jedenfalls zu stark standardisiert und hat deshalb unbefriedigende Ergebnisse gebracht. [...]

Problematisch ist die zweite positive Integrationsanforderung, wenn sie im Sinne der Forderung nach einer »Leitkultur« auf eine weitgehende kulturelle Integration zielt.46 Dieser Zweck wurde in der politischen Debatte insbesondere mit den Einbürgerungstests verbunden. Dagegen spricht jedoch, dass es in einer liberalen und pluralistischen Gesellschaft keine staatlichen Vorgaben für moralische und soziale Normen geben kann, die über die für alle verbindliche Rechtsordnung hinausgehen.47 Insbesondere muss die religiöse Sphäre in einem säkularen Staat Privatsache bleiben. Allgemeine staatsbürgerliche Kenntnisse sind dagegen durchaus sinnvoll. Es geht dann aber um Wissensvermittlung, während die paternalistische Bemühung, durch staatlich angeordnete Kurse eine emotionale Bindung an das neue Heimatland zu schaffen, einem freiheitlichen Verständnis der Verfassungsordnung widerspricht und auch kaum erfolgreich sein wird.


46 Zur politischen Debatte vgl. Keskin (o. Fn. 2), S. 74 ff.

47 Santel, Politische Bildung 3/2006, 9 (17).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Angesichts der nur oberflächlichen Änderungen ist auch eine Einordnung als Komplettplagiat denkbar.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Mra/Fragment 216 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-14 12:39:33 Schumann
Bundesregierung 2009, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 216, Zeilen: 25-33
Quelle: Bundesregierung 2009
Seite(n): 58, 59, Zeilen: 58: 19 ff; 59: 15 ff.
Mit zunehmender Bedeutung von Integrationspolitik stellt sich zudem mehr denn je die Frage, wie die Wirkung von Integrationsmaßnahmen und die integrationspolitischen Ziele erfasst werden können. Bisher fehlte es hierfür oftmals an Statistiken und wissenschaftlich fundierten Analysen. Mit der Konzeption „Integration fördern - Erfolge messen – Zukunft gestalten“ legte die Beauftragte der Bundesregierung im Juni 2008 dem Kabinett ein Konzept für ein bundesweites Integrationsmonitoring vor. Das Integrationsmonitoring beschreibt die Entwicklung der Integration der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Zeitverlauf und bietet somit wesentliche Ansatzpunkte für die Verbesserung integrationspolitischer Instrumente und Maßnahmen. Mit der zunehmenden Bedeutung von Integrationspolitik als gesellschaftspolitischem Schlüsselthema stellt sich mehr denn je die Frage, wie die Wirkung von Integrationsmaßnahmen und die integrationspolitischen Ziele erfasst werden können. Bisher fehlte es hierfür oftmals an Statistiken und einheitlichen Kriterien und an wissenschaftlich fundierten Analysen.

[Seite 59]

Mit der Konzeption „Integration fördern - Erfolge messen - Zukunft gestalten“ legte die Beauftragte im Juni 2008 dem Kabinett ein Konzept für ein bundesweites Integrationsmonitoring vor. [...]

Das Integrationsmonitoring beschreibt die Entwicklung der Integration der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Zeitverlauf und bietet somit wesentliche Ansatzpunkte für die Verbesserung integrationspolitischer Instrumente und Maßnahmen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20160514124230

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki