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Mra/219

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Multikulturalismus und Integration als Grundrechtsproblem

von Dr. Monique Radtke

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mra/Fragment 219 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-13 22:29:15 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mra, Reimann 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 219, Zeilen: 1-8, 15-21
Quelle: Reimann 2008
Seite(n): 202 f., Zeilen: 202: 7 ff., 26 ff.; 203: 1-2
Außerdem bilden sie eine Brückenfunktion zwischen Zugewanderten und Neuzuwandern sowie zwischen Migranten und deutscher Bevölkerung, die dadurch darauf aufmerksam gemacht werden könnten, dass sich nicht jeder Ausländer lediglich als „Sozialschmarotzer“ in der Bundesrepublik aufhält. Das Potential der ethnischen Ökonomie ist daher gezielt zu stärken, u.a. durch eine kommunale Wirtschaftsförderung, die ethnische Existenzgründer und Ausbildungsverbände ausländischer Unternehmen unterstützt. Dadurch wiederum kann die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für Zuwanderer vor Ort verbessert werden.

[...]

[...] Diffuse Ängste werden in der Regel auf „Fremde“ projiziert, auf Personen, die sich durch Aussehen, Sprache und Verhalten von Einheimischen unterscheiden. Dem ist durch bauliche und personelle Maßnahmen Rechnung zu tragen, wie durch die Verbesserung der Beleuchtung, die Beseitigung von Sichthindernissen, die bauliche Abgrenzung von privatem, halböffentlichem und öffentlichem Raum, die Bereitstellung von Freiflächen und Spiel- bzw. Sportflächen für Kinder und Jugendliche und das Einstellen von Hausbetreuern.

Außerdem haben die Betriebe und Geschäfte der Migranten als Anlauf- und Informationsstellen häufig eine Brückenfunktion zwischen Zugewanderten und Neuzuwanderern sowie zwischen Migranten und deutscher Bevölkerung. Das Potenzial der Migrantenökonomie sollte daher gezielt gestärkt werden, unter anderem durch eine kommunale Wirtschaftsförderung, die ethnische Existenzgründer und Ausbildungsverbünde ausländischer Unternehmen unterstützt und damit die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für Zuwanderer vor Ort befördert.

[...]

Die Beeinträchtigung des Sicherheitsempfindens bei Bewohnern im Quartier wirkt integrationshemmend. Diffuse Ängste werden in der Regel auf „Fremde“ projiziert, auf Personen, die sich durch Aussehen, Sprache und Verhalten von Einheimischen unterscheiden. Dem Sicherheitsempfinden sollte durch bauliche und personelle Maßnahmen Rechnung getragen werden, z. B. durch die Verbesserung der Beleuchtung, die Beseitigung von Sichthindernissen, die bauliche Abgrenzung von privatem, halböffentlichem und öffentlichem Raum, die Bereit-

[Seite 203:]

stellung von Freiflächen und Spiel- und Sportflächen für Kinder und Jugendliche und das Einstellen von Hausbetreuern.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Mra/Fragment 219 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-13 22:28:41 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mra, SMWFragment, Sachverständigenrat 2004, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 219, Zeilen: 22-28, 31- 41
Quelle: Sachverständigenrat 2004
Seite(n): 437, 438, Zeilen: 437: 22 ff.; 438: 14 ff.
Es gibt Zuwandererviertel, in denen es vielerlei Lebensweisen gibt und diese werden vielfach auch als kulturelle Bereicherung wahrgenommen. Auf der anderen Seite stehen Sorgen und Ängste. Es wird befürchtet, dass hier Brennpunkte der Armut, der Verwahrlosung und der Kriminalität entstehen, die sich allmählich der staatlichen Kontrolle entziehen und deren Bewohner sich bewusst von der Mehrheitsgesellschaft abkapseln. Diese Ängste müssen ernst genommen werden. Gerade hier muss eine aktive Integrationspolitik ansetzen. Unter den Möglichkeiten, das Sicherheitsempfinden der Bürger zu erhöhen, wird oft ein erhöhter Einsatz von Polizeistreifen zu Fuß oder mit dem Fahrrad gewünscht. Auch spezielle Wohngebietsbeamte, mit denen man vertraut ist, können hier ein Ansatz sein. Die Kriminalprävention auf lokaler Ebene sollte aber nicht ausschließlich als polizeiliche Aufgabe betrachtet werden, sondern die Mitwirkungsbereitschaft und das „Hinsehen“ der Bürger aktivieren. Maßnahmen müssen zum Ziel haben, bei Konflikten die Selbstregelungsfähigkeit von Familien, Nachbarschaftsgemeinschaften sowie kommunalen und privaten Einrichtungen zu mobilisieren und ein Verantwortungsgefühl für das unmittelbare räumliche Lebensumfeld zu schaffen. Durch Integrationsförderung im jeweiligen Wohnumfeld können Defizite in der Wohnsituation der Migranten nicht gänzlich abgebaut werden. Anstrengungen zur Verbesserung eben jenes Wohnumfeldes, Mieter- und Bürgerbeteiligung sowie Aufklärungs- und Informationsangebote können jedoch bestehende Defizite abmildern, den sozialen Zusammenhalt vor Ort stärken und eine [sic] maßgeblichen Beitrag zur zukünftigen Entwicklung benachteiligter Stadtteile leisten. Zuwandererviertel, in denen es vielerlei Lebensweisen gibt, werden ohne Zweifel vielfach als kulturelle Bereicherung wahrgenommen. Auf der anderen Seite stehen Sorgen und Ängste. Es wird befürchtet, dass hier Brennpunkte der Armut, der Verwahrlosung und der Kriminalität entstehen, die sich allmählich der staatlichen Kontrolle entziehen und deren Bewohner sich bewusst von der Mehrheitsgesellschaft abkapseln. Diese Ängste müssen ernst genommen werden; gerade in diesen benachteiligten Stadtvierteln muss aktive Integrationspolitik ansetzen.

[Seite 438]

Auch die Kriminalprävention auf lokaler Ebene sollte nicht ausschließlich als polizeiliche Aufgabe betrachtet werden, sondern die Mitwirkungsbereitschaft und das „Hinsehen“ der Bürger aktivieren. Maßnahmen müssen zum Ziel haben, bei Konflikten die Selbstregelungsfähigkeit von Familien, Nachbarschaftsgemeinschaften sowie kommunalen und privaten Einrichtungen zu mobilisieren und ein Verantwortungsgefühl für das unmittelbare räumliche Lebensumfeld zu schaffen. [...]

Durch Integrationsförderung im Wohnumfeld können die Defizite in der Wohnsituation von Migranten nicht abgebaut werden. Anstrengungen zur Verbesserung des Wohnumfeldes, Mieter- und Bürgerbeteiligung sowie Aufklärungs- und Informationsangebote können jedoch bestehende Defizite abmildern, den sozialen Zusammenhalt vor Ort stärken und einen maßgeblichen Beitrag zur zukünftigen Entwicklung benachteiligter Stadtteile leisten.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20160513223044

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