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Mra/255

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Multikulturalismus und Integration als Grundrechtsproblem

von Dr. Monique Radtke

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Mra/Fragment 255 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-13 22:42:57 Schumann
Fragment, Gesichtet, Goerlich 1999, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 255, Zeilen: 4-17
Quelle: Goerlich 1999
Seite(n): 2931, Zeilen: online
Der öffentliche Dienst ist angewiesen auf allseitige Akzeptanz, ganz unabhängig von den hoheitlichen Instrumenten, die er zur Erledigung der Aufgaben einsetzen kann. Diese Akzeptanz erfordert Distanz und Neutralität, ohne dass darum die eigene Identität preisgegeben würde. Daher geht es nicht um eine Leugnung eigener Anschauungen oder Überzeugungen. Genauso wenig sollen Glaubensfragen und Gewissensdinge unterdrückt werden. Es geht vielmehr um eine hinreichende Trennung der wahrgenommenen Funktionen von den individuellen Überzeugungen und Haltungen. Das bewirkt beim Bürger erst die Erwartung einer ordnungsgemäßen Amtsführung, die wiederum Glaubwürdigkeit verschafft. Deshalb folgt aus diesem Erziehungsauftrag eine zunehmende Zurückhaltung in dem Maße, in dem die kulturelle Vielfalt zunimmt und deshalb stets latente Gefährdungen der Ziele dieses Auftrages virulent werden. Solche Gefährdungen nehmen in einer multikulturellen Sozialstruktur eher zu, besonders wenn andere soziale Belastungen im Bildungssektor jenseits des Arbeitslebens und in den Nachbarschaften sich verstetigen und dies ohne Aussicht, sie wirksam und nachhaltig zu beseitigen. Der öffentliche Dienst ist angewiesen auf allseitige Akzeptanz, ganz unabhängig von den hoheitlichen Instrumenten, die er zur Erledigung der Aufgaben einsetzen kann. Diese Akzeptanz erfordert Distanz und Neutralität, ohne daß darum die eigene Identität preisgegeben würde. Daher geht es nicht um eine Leugnung eigener Anschauungen oder Überzeugungen. Auch sollen Glaubensfragen und Gewissensdinge nicht unterdrückt werden. Es geht vielmehr nur um eine hinreichende Trennung der wahrgenommenen Funktionen von den individuellen Überzeugungen und Haltungen. Das bewirkt beim Bürger erst die Erwartung einer ordnungsgemäßen Amtsführung, die Glaubwürdigkeit verschafft.

[...]

Deshalb folgt aus diesem Erziehungsauftrag eine zunehmende Zurückhaltung in dem Maße, in dem die kulturelle Vielfalt zunimmt und deshalb stets latente Gefährdungen der Ziele dieses Auftrags virulent werden. Solche Gefährdungen nehmen in einer multikulturellen Sozialstruktur eher zu, zumal wenn andere soziale Belastungen im Bildungssektor jenseits des Arbeitslebens und in den Nachbarschaften sich verstetigen und dies ohne die Aussicht, sie in wirksamem und nachhaltigem Ausmaß zu beseitigen.

Anmerkungen

Die Quelle ist auf S. 254 in Fn. 1166 zum letzten Mal genannt. Daher ist auch eine Einordnung als Bauernopfer denkbar.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Mra/Fragment 255 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-14 13:59:00 Schumann
Battis Bultmann 2004, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 255, Zeilen: 20-23
Quelle: Battis Bultmann 2004
Seite(n): 584, Zeilen: l.Sp. 30 ff.
Zu klären ist, ob der „böse“ Schein des muslimischen Kopftuches mit seiner gesellschaftspolitischen Aussage für beamtenrechtliche Konsequenzen ausreichen kann oder ob es insoweit auf die tatsächliche Auffassung der betreffenden Kopftuchträgerin ankommt. Zu klären ist, ob der „böse“ Schein des muslimischen Kopftuches mit seiner gesellschaftspolitischen Aussage für beamtenrechtliche Konsequenzen ausreichen kann oder ob es insoweit auf die tatsächliche Auffassung der betreffenden Kopftuchträgerin ankommt.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(SleepyHollow02), Klgn


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20160514140156

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